 lk:1.       Lukas 1    (Elberfelder)  [w媩] 24
 lk:1.1      Da es nun schon viele unternommen haben, einen Bericht von den Ereignissen zu verfassen, die sich unter uns zugetragen haben,
 lk:1.2      wie sie uns die uberliefert haben, die von Anfang an Augenzeugen und Diener des Wortes gewesen sind,
 lk:1.3      hat es auch mir gut geschienen, der ich allem von Anfang an genau gefolgt bin, es dir, vortrefflichster Theophilus, der Reihe nach zu schreiben,
 lk:1.4      damit du die Zuverlassigkeit der Dinge erkennst, in denen du unterrichtet wordenbist.
 lk:1.5      Es war in den Tagen des Herodes, des Konigs von Judaa, ein Priester mit Namen Zacharias, aus der Abteilung des Abia; und seine Frau war aus den Tochtern Aarons und ihr Name Elisabeth.
 lk:1.6      Beide aber waren gerecht vor Gott und wandelten untadelig in allen Geboten und Satzungen des Herrn.
 lk:1.7      Und sie hatten kein Kind, weil Elisabeth unfruchtbar war; und beide waren in ihren Tagen weit vorgeruckt.
 lk:1.8      Es geschah aber, als er in der Ordnung seiner Abteilung den priesterlichen Dienst vor Gott verrichtete,
 lk:1.9      traf ihn, nach der Gewohnheit des Priestertums, das Los, in den Tempel des Herrn zu gehen, um zu rauchern.
 lk:1.10     Und die ganze Menge des Volkes stand betend drausen zur Stunde des Raucherns.
 lk:1.11     Ihm erschien aber ein Engel des Herrn und stand zur Rechten des Raucheraltars.
 lk:1.12     Und als Zacharias [ihn] sah, wurde er besturzt, und Furcht kam uber ihn.
 lk:1.13     Der Engel aber sprach zu ihm: Furchte dich nicht, Zacharias! Denn dein Flehen ist erhort: Elisabeth, deine Frau, wird dir einen Sohn gebaren, und du sollst seinen Namen Johannes nennen.
 lk:1.14     Und er wird dir zur Freude und Wonne sein, und viele werden sich uber seine Geburt freuen.
 lk:1.15     Denn er wird gros sein vor dem Herrn; weder Wein noch starkes Getrank wird er trinken und schon von Mutterleibe an mit Heiligem Geist erfullt werden.
 lk:1.16     Und viele der Sohne Israels wird er zu dem Herrn, ihrem Gott, bekehren.
 lk:1.17     Und er wird vor ihm hergehen in dem Geist und der Kraft des Elia, um der Vater Herzen zu bekehren zu den Kindern und Ungehorsame zur Gesinnung von Gerechten, um dem Herrn ein zugerustetes Volk zu bereiten.
 lk:1.18     Und Zacharias sprach zu dem Engel: Woran soll ich dies erkennen? Denn ich bin ein alter Mann, und meine Frau ist weit vorgeruckt in ihren Tagen.
 lk:1.19     Und der Engel antwortete und sprach zu ihm: Ich bin Gabriel, der vor Gott steht, und ich bin gesandt worden, zu dir zu reden und dir diese gute Botschaft zu verkundigen.
 lk:1.20     Und siehe, du wirst stumm sein und nicht sprechen konnen bis zu dem Tag, da dies geschehen wird, dafur das du meinen Worten nicht geglaubt hast, die sich zu ihrer Zeit erfullen werden.
 lk:1.21     Und das Volk wartete auf Zacharias, und sie wunderten sich, das er so lange im Tempel verweilte.
 lk:1.22     Als er aber herauskam, konnte er nicht zu ihnen reden, und sie erkannten, das er im Tempel ein Gesicht gesehen hatte. Und er winkte ihnen zu und blieb stumm.
 lk:1.23     Und es geschah, als die Tage seines Dienstes zu Ende waren, ging er weg nach seinem Haus.
 lk:1.24     Nach diesen Tagen aber wurde Elisabeth, seine Frau, schwanger und zog sich funf Monate zuruck und sagte:
 lk:1.25     So hat mir der Herr getan in den Tagen, in denen er [mich] angesehen hat, um meine Schmach vor den Menschen wegzunehmen.
 lk:1.26     Im sechsten Monat aber wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt von Galilaa, mit Namen Nazareth, gesandt,
 lk:1.27     zu einer Jungfrau, die einem Mann namens Joseph, aus dem Haus Davids, verlobt war, und der Name der Jungfrau war Maria.
 lk:1.28     Und er kam zu ihr hinein und sprach: Sei gegrust, Begnadigte! Der Herr [ist] mit dir.
 lk:1.29     Sie aber wurde besturzt uber das Wort und uberlegte, was fur ein Grus dies sei.
 lk:1.30     Und der Engel sprach zu ihr: Furchte dich nicht, Maria! Denn du hast Gnade bei Gott gefunden.
 lk:1.31     Und siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebaren, und du sollst ihm seinen Namen Jesus nennen.
 lk:1.32     Dieser wird gros sein und Sohn des Hochsten genannt werden; und der Herr, Gott, wird ihm den Thron seines Vaters David geben;
 lk:1.33     und er wird uber das Haus Jakobs herrschen in Ewigkeit, und seines Konigtums wird kein Ende sein.
 lk:1.34     Maria aber sprach zu dem Engel: Wie wird dies zugehen, da ich von keinem Mann weis?
 lk:1.35     Und der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird uber dich kommen, und Kraft des Hochsten wird dich uberschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren werden wird, Sohn Gottes genannt werden.
 lk:1.36     Und siehe, Elisabeth, deine Verwandte, auch sie erwartet einen Sohn in ihrem Alter, und dies ist der sechste Monat bei ihr, die unfruchtbar genannt war.
 lk:1.37     Denn kein Wort, das von Gott kommt, wird kraftlos sein.
 lk:1.38     Maria aber sprach: Siehe, [ich bin] die Magd des Herrn; es geschehe mir nach deinem Wort. Und der Engel schied von ihr.
 lk:1.39     Maria aber machte sich in diesen Tagen auf und ging mit Eile in das Gebirge, in eine Stadt Judas;
 lk:1.40     und sie kam in das Haus des Zacharias und begruste die Elisabeth.
 lk:1.41     Und es geschah, als Elisabeth den Grus der Maria horte, hupfte das Kind in ihrem Leib; und Elisabeth wurde mit Heiligem Geist erfullt
 lk:1.42     und rief mit lauter Stimme und sprach: Gesegnet [bist] du unter den Frauen, und gesegnet [ist] die Frucht deines Leibes!
 lk:1.43     Und woher [geschieht] mir dies, das die Mutter meines Herrn zu mir kommt?
 lk:1.44     Denn siehe, wie die Stimme deines Gruses in meine Ohren drang, hupfte das Kind vor Freude in meinem Leib.
 lk:1.45     Und gluckselig, die geglaubt hat, denn es wird zur Erfullung kommen, was von dem Herrn zu ihr geredet ist!
 lk:1.46     Und Maria sprach: Meine Seele erhebt den Herrn,
 lk:1.47     und mein Geist hat frohlockt in Gott, meinem Heiland.
 lk:1.48     Denn er hat hingeblickt auf die Niedrigkeit seiner Magd; denn siehe, von nun an werden mich gluckselig preisen alle Geschlechter.
 lk:1.49     Denn Groses hat der Machtige an mir getan, und heilig ist sein Name.
 lk:1.50     Und seine Barmherzigkeit ist von Geschlecht zu Geschlecht uber die, welche ihn furchten.
 lk:1.51     Er hat Macht geubt mit seinem Arm; er hat zerstreut, die in der Gesinnung ihres Herzens hochmutig sind.
 lk:1.52     Er hat Machtige von Thronen hinabgestosen und Niedrige erhoht.
 lk:1.53     Hungrige hat er mit Gutern erfullt und Reiche leer fortgeschickt.
 lk:1.54     Er hat sich Israels, seines Knechtes, angenommen, das er gedenke der Barmherzigkeit
 lk:1.55     - wie er zu unseren Vatern geredet hat - gegenuber Abraham und seinen Nachkommen in Ewigkeit. -
 lk:1.56     Und Maria blieb ungefahr drei Monate bei ihr; und sie kehrte zu ihrem Haus zuruck. Geburt des Johannes - Lobpreis des Zacharias
 lk:1.57     Fur Elisabeth aber erfullte sich die Zeit, das sie gebaren sollte, und sie gebar einen Sohn.
 lk:1.58     Und ihre Nachbarn und Verwandten horten, das der Herr seine Barmherzigkeit an ihr gros gemacht habe, und sie freuten sich mit ihr.
 lk:1.59     Und es geschah am achten Tag, da kamen sie, das Kindlein zu beschneiden; und sie nannten es nach dem Namen seines Vaters Zacharias.
 lk:1.60     Und seine Mutter antwortete und sprach: Nein, sondern er soll Johannes heisen.
 lk:1.61     Und sie sprachen zu ihr: Niemand ist in deiner Verwandtschaft, der diesen Namen tragt.
 lk:1.62     Sie winkten aber seinem Vater zu, wie er etwa wolle, das er heisen sollte.
 lk:1.63     Und er forderte ein Tafelchen und schrieb darauf: Johannes ist sein Name. Und sie wunderten sich alle.
 lk:1.64     Sogleich aber wurde sein Mund aufgetan und seine Zunge [gelost], und er redete und lobte Gott.
 lk:1.65     Und Furcht kam uber alle, die um sie her wohnten; und auf dem ganzen Gebirge von Judaa wurden alle diese Dinge besprochen.
 lk:1.66     Und alle, die es horten, nahmen es zu Herzen und sprachen: Was wird wohl aus diesem Kindlein werden? Denn auch des Herrn Hand war mit ihm.
 lk:1.67     Und Zacharias, sein Vater, wurde mit Heiligem Geist erfullt und weissagte und sprach:
 lk:1.68     Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels, das er sein Volk angesehen und [ihm] Erlosung geschafft hat.
 lk:1.69     Er hat uns ein Horn des Heils aufgerichtet im Hause Davids, seines Knechtes,
 lk:1.70     wie er geredet hat durch den Mund seiner heiligen Propheten von Ewigkeit her:
 lk:1.71     Rettung von unseren Feinden und von der Hand aller, die uns hassen;
 lk:1.72     um Barmherzigkeit zu uben an unseren Vatern und seines heiligen Bundes zu gedenken,
 lk:1.73     des Eides, den er Abraham, unserem Vater, geschworen hat, uns zu geben,
 lk:1.74     das wir, gerettet aus der Hand unserer Feinde, ohne Furcht ihm dienen sollen
 lk:1.75     in Heiligkeit und Gerechtigkeit vor ihm alle unsere Tage.
 lk:1.76     Und du, Kindlein, wirst ein Prophet des Hochsten genannt werden;
 lk:1.77     um seinem Volk Erkenntnis des Heils zu geben in Vergebung ihrer Sunden,
 lk:1.78     durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes, mit der uns der Aufgang aus der Hohe besucht hat,
 lk:1.79     um denen zu leuchten, die in Finsternis und Todesschatten sitzen, und unsere Fuse zu richten auf den Weg des Friedens. -
 lk:1.80     Das Kindlein aber wuchs und erstarkte im Geist und war in der Einode bis zum Tag seines Auftretens vor Israel.
  
Luk:as 2
 lk:2.1      Es geschah aber in jenen Tagen, das eine Verordnung vom Kaiser Augustus ausging, den ganzen Erdkreis einzuschreiben.
 lk:2.2      Diese Einschreibung geschah als erste, als Cyrenius Statthalter von Syrien war.
 lk:2.3      Und alle gingen hin, um sich einschreiben zu lassen, ein jeder in seine [Vater-] Stadt.
 lk:2.4      Es ging aber auch Joseph von Galilaa, aus der Stadt Nazareth, hinauf nach Judaa, in Davids Stadt, die Bethlehem heist, weil er aus dem Haus und Geschlecht Davids war,
 lk:2.5      um sich einschreiben zu lassen mit Maria, seiner Verlobten, die schwanger war.
 lk:2.6      Und es geschah, als sie dort waren, wurden ihre Tage erfullt, das sie gebaren sollte;
 lk:2.7      und sie gebar ihren erstgeborenen Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Raum fur sie war.
 lk:2.8      Und es waren Hirten in derselben Gegend, die auf freiem Feld blieben und des Nachts Wache hielten uber ihre Herde.
 lk:2.9      Und ein Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Herrlichkeit des Herrn umleuchtete sie, und sie furchteten sich mit groser Furcht.
 lk:2.10     Und der Engel sprach zu ihnen: Furchtet euch nicht! Denn siehe, ich verkundige euch grose Freude, die fur das ganze Volk sein wird.
 lk:2.11     Denn euch ist heute ein Retter geboren, der ist Christus, Herr, in Davids Stadt.
 lk:2.12     Und dies sei euch das Zeichen: Ihr werdet ein Kind finden, in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegend.
 lk:2.13     Und plotzlich war bei dem Engel eine Menge der himmlischen Heerscharen, die Gott lobten und sprachen:
 lk:2.14     Herrlichkeit Gott in der Hohe, und Friede auf Erden in den Menschen [seines] Wohlgefallens!
 lk:2.15     Und es geschah, als die Engel von ihnen hinweg in den Himmel auffuhren, das die Hirten zueinander sagten: Last uns doch hingehen nach Bethlehem und diese Sache sehen, die geschehen ist und die der Herr uns kundgetan hat.
 lk:2.16     Und sie kamen eilends und fanden Maria und Joseph und das Kind in der Krippe liegend.
 lk:2.17     Als sie es aber gesehen hatten, machten sie das Wort bekannt, das uber dieses Kindlein zu ihnen geredet worden war.
 lk:2.18     Und alle, die es horten, wunderten sich uber das, was ihnen von den Hirten gesagt wurde.
 lk:2.19     Maria aber bewahrte alle diese Worte und erwog sie in ihrem Herzen.
 lk:2.20     Und die Hirten kehrten zuruck, priesen und lobten Gott uber alles, was sie gehort und gesehen hatten, wie es ihnen gesagt worden war.
 lk:2.21     Und als acht Tage vollendet waren, das man ihn beschneiden sollte, da wurde sein Name Jesus genannt, der von dem Engel genannt worden war, ehe er im Mutterleib empfangen wurde.
 lk:2.22     Und als die Tage ihrer Reinigung nach dem Gesetz Moses vollendet waren, brachten sie ihn nach Jerusalem hinauf, um ihn dem Herrn darzustellen
 lk:2.23     - wie im Gesetz des Herrn geschrieben steht: `Alle mannliche Erstgeburt soll dem Herrn heilig heisen -
 lk:2.24     und ein Schlachtopfer zu geben nach dem, was im Gesetz des Herrn gesagt ist: ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben.
 lk:2.25     Und siehe, es war in Jerusalem ein Mensch, mit Namen Simeon; und dieser Mensch war gerecht und gottesfurchtig und wartete auf den Trost Israels; und der Heilige Geist war auf ihm.
 lk:2.26     Und ihm war von dem Heiligen Geist eine gottliche Zusage zuteil geworden, das er den Tod nicht sehen solle, ehe er den Christus des Herrn gesehen habe.
 lk:2.27     Und er kam durch den Geist in den Tempel. Und als die Eltern das Kindlein Jesus hereinbrachten, um mit ihm nach der Gewohnheit des Gesetzes zu tun,
 lk:2.28     da nahm auch er es auf seine Arme und lobte Gott und sprach:
 lk:2.29     Nun, Herr, entlast du deinen Knecht nach deinem Wort in Frieden;
 lk:2.30     denn meine Augen haben dein Heil gesehen,
 lk:2.31     das du bereitet hast im Angesicht aller Nationen:
 lk:2.32     ein Licht zur Erleuchtung der Nationen und zur Herrlichkeit deines Volkes Israel.
 lk:2.33     Und sein Vater und seine Mutter wunderten sich uber das, was uber ihn geredet wurde.
 lk:2.34     Und Simeon segnete sie und sprach zu Maria, seiner Mutter: Siehe, dieser ist gesetzt zum Fall und Aufstehen vieler in Israel und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird
 lk:2.35     - aber auch deine eigene Seele wird ein Schwert durchdringen -, damit die Uberlegungen aus vielen Herzen offenbar werden.
 lk:2.36     Und es war eine Prophetin Hanna, eine Tochter Phanuels, aus dem Stamm Asser. Diese war in ihren Tagen weit vorgeruckt; sie hatte sieben Jahre mit ihrem Mann gelebt von ihrer Jungfrauschaft an;
 lk:2.37     und sie war eine Witwe von vierundachtzig Jahren, die wich nicht vom Tempel und diente Nacht und Tag mit Fasten und Flehen.
 lk:2.38     Und sie trat zur selben Stunde herbei, lobte Gott und redete von ihm zu allen, die auf die Erlosung Jerusalems warteten.
 lk:2.39     Und als sie alles vollendet hatten nach dem Gesetz des Herrn, kehrten sie nach Galilaa zuruck in ihre Stadt Nazareth.
 lk:2.40     Das Kindlein aber wuchs und erstarkte, erfullt mit Weisheit, und Gottes Gnade war auf ihm.
 lk:2.41     Und seine Eltern gingen alljahrlich am Passahfest nach Jerusalem.
 lk:2.42     Und als er zwolf Jahre alt war, gingen sie hinauf nach der Gewohnheit des Festes;
 lk:2.43     und als sie die Tage vollendet hatten, blieb bei ihrer Ruckkehr der Knabe Jesus in Jerusalem zuruck; und seine Eltern wusten es nicht.
 lk:2.44     Da sie aber meinten, er sei unter der Reisegesellschaft, kamen sie eine Tagereise weit und suchten ihn unter den Verwandten und Bekannten;
 lk:2.45     und als sie ihn nicht fanden, kehrten sie nach Jerusalem zuruck und suchten ihn.
 lk:2.46     Und es geschah, das sie ihn nach drei Tagen im Tempel fanden, wie er inmitten der Lehrer sas und ihnen zuhorte und sie befragte.
 lk:2.47     Alle aber, die ihn horten, gerieten auser sich uber sein Verstandnis und seine Antworten.
 lk:2.48     Und als sie ihn sahen, wurden sie besturzt; und seine Mutter sprach zu ihm: Kind, warum hast du uns das getan? Siehe, dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht.
 lk:2.49     Und er sprach zu ihnen: Was ist es, das ihr mich gesucht habt? Wustet ihr nicht, das ich in dem sein mus, was meines Vaters ist?
 lk:2.50     Und sie verstanden das Wort nicht, das er zu ihnen redete.
 lk:2.51     Und er ging mit ihnen hinab und kam nach Nazareth, und er war ihnen untertan. Und seine Mutter bewahrte alle diese Worte in ihrem Herzen.
 lk:2.52     Und Jesus nahm zu an Weisheit und Alter und Gunst bei Gott und Menschen.
  
Luk:as 3
 lk:3.1      Aber im funfzehnten Jahr der Regierung des Kaisers Tiberius, als Pontius Pilatus Statthalter von Judaa war und Herodes Vierfurst von Galilaa und sein Bruder Philippus Vierfurst von Ituraa und der Landschaft Trachonitis, und Lysanias Vierfurst von Abilene,
 lk:3.2      unter dem Hohenpriestertum von Hannas und Kaiphas, geschah das Wort Gottes zu Johannes, dem Sohn des Zacharias, in der Wuste.
 lk:3.3      Und er kam in die ganze Landschaft am Jordan und predigte die Taufe der Buse zur Vergebung der Sunden;
 lk:3.4      wie geschrieben steht im Buch der Worte Jesajas, des Propheten: `Stimme eines Rufenden in der Wuste: Bereitet den Weg des Herrn, macht seine Pfade gerade!
 lk:3.5      Jedes Tal wird ausgefullt und jeder Berg und Hugel erniedrigt werden, und das Krumme wird zum geraden [Weg] und die holprigen zu ebenen Wegen werden;
 lk:3.6      und alles Fleisch wird das Heil Gottes sehen.
 lk:3.7      Er sprach nun zu den Volksmengen, die hinausgingen, um von ihm getauft zu werden: Otternbrut! Wer hat euch gewiesen, dem kommenden Zorn zu entfliehen?
 lk:3.8      Bringt nun der Buse wurdige Fruchte; und beginnt nicht, bei euch selbst zu sagen: Wir haben Abraham zum Vater. Denn ich sage euch, das Gott dem Abraham aus diesen Steinen Kinder zu erwecken vermag.
 lk:3.9      Schon ist aber die Axt an die Wurzel der Baume gelegt, jeder Baum nun, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.
 lk:3.10     Und die Volksmengen fragten ihn und sprachen: Was sollen wir denn tun?
 lk:3.11     Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Wer zwei Unterkleider hat, teile dem mit, der keines hat; und wer Speise hat, tue ebenso.
 lk:3.12     Es kamen aber auch Zollner, um getauft zu werden; und sie sprachen zu ihm: Lehrer, was sollen wir tun?
 lk:3.13     Er aber sprach zu ihnen: Fordert nicht mehr, als euch bestimmt ist.
 lk:3.14     Es fragten ihn aber auch Kriegsleute und sprachen: Und wir, was sollen wir tun? Und er sprach zu ihnen: Tut niemand Gewalt, und erprest niemanden, und begnugt euch mit eurem Sold.
 lk:3.15     Als aber das Volk in Erwartung war und alle in ihren Herzen wegen Johannes uberlegten, ob er nicht etwa der Christus sei,
 lk:3.16     antwortete Johannes allen und sprach: Ich zwar taufe euch mit Wasser; es kommt aber ein Starkerer als ich, und ich bin nicht wurdig, [ihm] den Riemen seiner Sandalen zu losen; er wird euch mit Heiligem Geist und Feuer taufen.
 lk:3.17     Seine Worfschaufel ist in seiner Hand, und er wird seine Tenne durch und durch reinigen und den Weizen in seine Scheune sammeln; die Spreu aber wird er verbrennen mit unausloschlichem Feuer.
 lk:3.18     Indem er nun auch mit vielem anderen ermahnte, verkundigte er dem Volk gute Botschaft.
 lk:3.19     Herodes aber, der Vierfurst, der von ihm zurechtgewiesen wurde wegen der Herodias, der Frau seines Bruders, und wegen alles Bosen, das Herodes getan hatte,
 lk:3.20     fugte allem auch dies hinzu, das er Johannes ins Gefangnis einschlos.
 lk:3.21     Es geschah aber, als das ganze Volk getauft wurde und Jesus getauft war und betete, das der Himmel aufgetan wurde
 lk:3.22     und der Heilige Geist in leiblicher Gestalt, wie eine Taube, auf ihn herabstieg und eine Stimme aus dem Himmel kam: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.
 lk:3.23     Und er selbst, Jesus, war ungefahr dreisig Jahre alt, als er auftrat, und war, wie man meinte, ein Sohn des Joseph, des Eli,
 lk:3.24     des Matthat, des Levi, des Melchi, des Jannai, des Joseph,
 lk:3.25     des Mattathias, des Amos, des Nahum, des Hesli, des Naggai,
 lk:3.26     des Maath, des Mattathias, des Schimi, des Josech, des Joda,
 lk:3.27     des Johanan, des Resa, des Serubbabel, des Schealtiel, des Neri,
 lk:3.28     des Melchi, des Addi, des Kosam, des Elmadam, des Er,
 lk:3.29     des Jesus, des Elieser, des Jorim, des Matthat, des Levi,
 lk:3.30     des Simeon, des Juda, des Joseph, des Jonam, des Eljakim,
 lk:3.31     des Melea, des Menna, des Mattatha, des Nathan, des David,
 lk:3.32     des Jesse, des Obed, des Boas, des Salma, des Nahesson,
 lk:3.33     des Amminadab, des Admin, des Arni, des Hezron, des Perez, des Juda,
 lk:3.34     des Jakob, des Isaak, des Abraham, des Tharah, des Nahor,
 lk:3.35     des Sarug, des Ragu, des Phalek, des Eber, des Salah,
 lk:3.36     des Kainam, des Arphachsad, des Sem, des Noah, des Lamech,
 lk:3.37     des Methusala, des Henoch, des Jaret, des Malaleel, des Kainam,
 lk:3.38     des Enos, des Seth, des Adam, des Gottes.
  
Luk:as 4
 lk:4.1      Jesus aber, voll Heiligen Geistes, kehrte vom Jordan zuruck und wurde durch den Geist in der Wuste vierzig Tage umhergefuhrt
 lk:4.2      und von dem Teufel versucht. Und er as in jenen Tagen nichts; und als sie zu Ende waren, hungerte ihn.
 lk:4.3      Und der Teufel sprach zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so sprich zu diesem Stein, das er Brot werde.
 lk:4.4      Und Jesus antwortete ihm: Es steht geschrieben: `Nicht vom Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jedem Wort Gottes.
 lk:4.5      Und er fuhrte ihn auf einen hohen Berg und zeigte ihm in einem Augenblick alle Reiche des Erdkreises.
 lk:4.6      Und der Teufel sprach zu ihm: Ich will dir alle diese Macht und ihre Herrlichkeit geben; denn mir ist sie ubergeben, und wem immer ich will, gebe ich sie.
 lk:4.7      Wenn du nun vor mir anbeten willst, soll das alles dein sein.
 lk:4.8      Und Jesus antwortete ihm und sprach: Es steht geschrieben: `Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen.
 lk:4.9      Und er fuhrte ihn nach Jerusalem und stellte ihn auf die Zinne des Tempels und sprach zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so wirf dich von hier hinab;
 lk:4.10     denn es steht geschrieben: `Er wird seinen Engeln uber dir befehlen, das sie dich bewahren;
 lk:4.11     und sie werden dich auf den Handen tragen, damit du nicht etwa deinen Fus an einen Stein stost.
 lk:4.12     Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Es ist gesagt: `Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen.
 lk:4.13     Und als der Teufel jede Versuchung vollendet hatte, wich er fur eine Zeit von ihm.
 lk:4.14     Und Jesus kehrte in der Kraft des Geistes nach Galilaa zuruck, und die Kunde von ihm ging aus durch die ganze Umgegend.
 lk:4.15     Und er lehrte in ihren Synagogen, geehrt von allen.
 lk:4.16     Und er kam nach Nazareth, wo er erzogen worden war; und er ging nach seiner Gewohnheit am Sabbattag in die Synagoge und stand auf, um vorzulesen.
 lk:4.17     Und es wurde ihm das Buch des Propheten Jesaja gereicht; und als er das Buch aufgerollt hatte, fand er die Stelle, wo geschrieben war:
 lk:4.18     `Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, Armen gute Botschaft zu verkundigen; er hat mich gesandt, Gefangenen Befreiung auszurufen und Blinden, das sie wieder sehen, Zerschlagene in Freiheit hinzusenden,
 lk:4.19     auszurufen ein angenehmes Jahr des Herrn.
 lk:4.20     Und als er das Buch zugerollt hatte, gab er es dem Diener zuruck und setzte sich; und aller Augen in der Synagoge waren auf ihn gerichtet.
 lk:4.21     Er fing aber an, zu ihnen zu sagen: Heute ist diese Schrift vor euren Ohren erfullt.
 lk:4.22     Und alle gaben ihm Zeugnis und wunderten sich uber die Worte der Gnade, die aus seinem Mund hervorgingen; und sie sprachen: Ist dieser nicht der Sohn Josephs?
 lk:4.23     Und er sprach zu ihnen: Ihr werdet jedenfalls dieses Sprichwort zu mir sagen: Arzt, heile dich selbst! Alles, was wir gehort haben, [das es] in Kapernaum geschehen [sei], tu auch hier in deiner Vaterstadt!
 lk:4.24     Er sprach aber: Wahrlich, ich sage euch, das kein Prophet in seiner Vaterstadt angenehm ist.
 lk:4.25     In Wahrheit aber sage ich euch: Viele Witwen waren in den Tagen Elias in Israel, als der Himmel drei Jahre und sechs Monate verschlossen war, so das eine grose Hungersnot uber das ganze Land kam;
 lk:4.26     und zu keiner von ihnen wurde Elia gesandt als nur nach Sarepta in Sidonia zu einer Frau, einer Witwe.
 lk:4.27     Und viele Aussatzige waren zur Zeit des Propheten Elisa in Israel, und keiner von ihnen wurde gereinigt als nur Naaman, der Syrer.
 lk:4.28     Und alle in der Synagoge wurden von Wut erfullt, als sie dies horten.
 lk:4.29     Und sie standen auf und stiesen ihn zur Stadt hinaus und fuhrten ihn bis an den Rand des Berges, auf dem ihre Stadt erbaut war, um ihn so hinabzusturzen.
 lk:4.30     Er aber schritt durch ihre Mitte hindurch und ging weg.
 lk:4.31     Und er kam nach Kapernaum hinab, einer Stadt in Galilaa, und lehrte sie an den Sabbaten.
 lk:4.32     Und sie erstaunten sehr uber seine Lehre, denn sein Wort war mit Vollmacht.
 lk:4.33     Und es war in der Synagoge ein Mensch, der einen Geist eines unreinen Damons hatte, und er schrie auf mit lauter Stimme
 lk:4.34     und sprach: Ach, was haben wir mit dir zu schaffen, Jesus, Nazarener? Bist du gekommen, uns zu verderben? Ich kenne dich, wer du bist: der Heilige Gottes.
 lk:4.35     Und Jesus bedrohte ihn und sprach: Verstumme und fahre aus von ihm! Und als der Damon ihn mitten unter sie geworfen hatte, fuhr er von ihm aus, ohne ihm Schaden zu tun.
 lk:4.36     Und Entsetzen kam uber alle, und sie redeten untereinander und sprachen: Was ist dies fur ein Wort? Denn mit Vollmacht und Kraft gebietet er den unreinen Geistern, und sie fahren aus.
 lk:4.37     Und die Kunde von ihm ging aus in jeden Ort der Umgegend.
 lk:4.38     Er machte sich aber auf von der Synagoge und kam in das Haus Simons. Die Schwiegermutter des Simon aber war von einem starken Fieber befallen, und sie baten ihn fur sie.
 lk:4.39     Und er beugte sich uber sie, bedrohte das Fieber, und es verlies sie; sie aber stand sogleich auf und diente ihnen.
 lk:4.40     Als aber die Sonne unterging, brachten alle, die an mancherlei Krankheiten Leidende hatten, sie zu ihm; er aber legte jedem von ihnen die Hande auf und heilte sie.
 lk:4.41     Und auch Damonen fuhren von vielen aus, indem sie schrien und sprachen: Du bist der Sohn Gottes. Und er bedrohte sie und lies sie nicht reden, weil sie wusten, das er der Christus war.
 lk:4.42     Als es aber Tag geworden war, ging er aus und begab sich an einen einsamen Ort; und die Volksmengen suchten ihn auf und kamen bis zu ihm, und sie hielten ihn auf, das er nicht von ihnen ginge.
 lk:4.43     Er aber sprach zu ihnen: Ich mus auch den anderen Stadten das Evangelium vom Reich Gottes verkundigen, denn dazu bin ich gesandt worden. Und er predigte in den Synagogen von Galilaa.
  
Luk:as 5
 lk:5.1       Es geschah aber, als die Volksmenge auf ihn andrangte, um das Wort Gottes zu horen, das er an dem See Genezareth stand.
 lk:5.2       Und er sah zwei Schiffe am See liegen; die Fischer aber waren aus ihnen ausgestiegen und wuschen ihre Netze.
 lk:5.3       Er aber stieg in eins der Schiffe, das Simon gehorte, und bat ihn, ein wenig vom Land hinauszufahren; und er setzte sich und lehrte die Volksmengen vom Schiff aus.
 lk:5.4       Als er aber aufhorte zu reden, sprach er zu Simon: Fahre hinaus auf die Tiefe, und last eure Netze zu einem Fang hinab!
 lk:5.5       Und Simon antwortete und sprach zu ihm: Meister, wir haben uns die ganze Nacht hindurch bemuht und nichts gefangen, aber auf dein Wort will ich das Netz hinablassen.
 lk:5.6       Und als sie dies getan hatten, umschlossen sie eine grose Menge Fische, und ihr Netz ris.
 lk:5.7       Und sie winkten ihren Gefahrten in dem anderen Schiff, das sie kamen und ihnen hulfen; und sie kamen, und sie fullten beide Schiffe, so das sie zu sinken drohten.
 lk:5.8       Als aber Simon Petrus es sah, fiel er zu den Knien Jesu nieder und sprach: Geh von mir hinaus, denn ich bin ein sundiger Mensch, Herr.
 lk:5.9       Denn Entsetzen hatte ihn erfast und alle, die bei ihm waren, uber den Fischfang, den sie getan hatten;
 lk:5.10      ebenso aber auch Jakobus und Johannes, die Sohne des Zebedaus, die Gefahrten von Simon waren. Und Jesus sprach zu Simon: Furchte dich nicht! Von nun an wirst du Menschen fangen.
 lk:5.11      Und als sie die Schiffe ans Land gebracht hatten, verliesen sie alles und folgten ihm nach.
 lk:5.12      Und es geschah, als er in einer der Stadte war, siehe, da war ein Mann voll Aussatz; und als er Jesus sah, fiel er auf sein Angesicht und bat ihn und sprach: Herr, wenn du willst, kannst du mich reinigen.
 lk:5.13      Und er streckte die Hand aus, ruhrte ihn an und sprach: Ich will. Sei gereinigt! Und sogleich wich der Aussatz von ihm.
 lk:5.14      Und er gebot ihm, es niemand zu sagen: Sondern geh hin und zeige dich dem Priester und opfere fur deine Reinigung, wie Mose geboten hat, ihnen zum Zeugnis.
 lk:5.15      Aber die Rede uber ihn verbreitete sich um so mehr; und grose Volksmengen versammelten sich, [ihn] zu horen und von ihren Krankheiten geheilt zu werden.
 lk:5.16      Er aber zog sich zuruck und war in einsamen Gegenden und betete.
 lk:5.17      Und es geschah an einem der Tage, das er lehrte, und es sasen da Pharisaer und Gesetzeslehrer, die aus jedem Dorf von Galilaa und Judaa und aus Jerusalem gekommen waren; und des Herrn Kraft war da, um zu heilen.
 lk:5.18      Und siehe, Manner bringen auf einem Bett einen Menschen, der gelahmt war; und sie suchten ihn hineinzubringen und vor ihn zu legen.
 lk:5.19      Und da sie nicht fanden, auf welchem Weg sie ihn hineinbringen sollten wegen der Volksmenge, stiegen sie auf das Dach und liesen ihn durch die Ziegel hinab mit dem Bett in die Mitte vor Jesus.
 lk:5.20      Und als er ihren Glauben sah, sprach er: Mensch, deine Sunden sind dir vergeben.
 lk:5.21      Und die Schriftgelehrten und die Pharisaer fingen an zu uberlegen und sagten: Wer ist dieser, der [solche] Lasterungen redet? Wer kann Sunden vergeben auser Gott allein?
 lk:5.22      Als aber Jesus ihre Uberlegungen erkannte, antwortete und sprach er zu ihnen: Was uberlegt ihr in euren Herzen?
 lk:5.23      Was ist leichter zu sagen: Dir sind deine Sunden vergeben, oder zu sagen: Steh auf und geh umher?
 lk:5.24      Damit ihr aber wist, das der Sohn des Menschen Vollmacht hat, auf der Erde Sunden zu vergeben - sprach er zu dem Gelahmten: Ich sage dir, steh auf und nimm dein Bett auf und geh nach Hause!
 lk:5.25      Und sogleich stand er vor ihnen auf, nahm auf, worauf er gelegen hatte, und ging hin in sein Haus und verherrlichte Gott.
 lk:5.26      Und Staunen ergriff alle, und sie verherrlichten Gott und wurden mit Furcht erfullt und sprachen: Wir haben heute auserordentliche Dinge gesehen.
 lk:5.27      Und danach ging er hinaus und sah einen Zollner, mit Namen Levi, am Zollhaus sitzen und sprach zu ihm: Folge mir nach!
 lk:5.28      Und er verlies alles, stand auf und folgte ihm nach.
 lk:5.29      Und Levi machte ihm ein groses Mahl in seinem Haus; und dort war eine grose Menge Zollner und anderer, die mit ihnen zu Tisch lagen.
 lk:5.30      Und die Pharisaer und ihre Schriftgelehrten murrten gegen seine Junger und sprachen: Warum est und trinkt ihr mit den Zollnern und Sundern?
 lk:5.31      Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Nicht die Gesunden brauchen einen Arzt, sondern die Kranken;
 lk:5.32      ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sunder zur Buse.
 lk:5.33      Sie aber sprachen zu ihm: Warum fasten die Junger des Johannes oft und verrichten Gebete, ebenso auch die der Pharisaer; die deinen aber essen und trinken?
 lk:5.34      Jesus aber sprach zu ihnen: Ihr konnt doch nicht die Hochzeitsgaste fasten lassen, wahrend der Brautigam bei ihnen ist?
 lk:5.35      Es werden aber Tage kommen, und dann, wenn der Brautigam von ihnen weggenommen sein wird, in jenen Tagen werden sie fasten.
 lk:5.36      Er sagte aber auch ein Gleichnis zu ihnen: Niemand schneidet einen Flicken von einem neuen Kleid und setzt ihn auf ein altes Kleid; sonst wird er sowohl das neue zerschneiden, wie auch der Flicken von dem neuen zum alten nicht passen wird.
 lk:5.37      Und niemand fullt neuen Wein in alte Schlauche; sonst wird der neue Wein die Schlauche zerreisen, und er selbst wird verschuttet werden, und die Schlauche werden verderben;
 lk:5.38      sondern neuen Wein fullt man in neue Schlauche.
 lk:5.39      Und niemand will, wenn er alten getrunken hat, neuen, denn er spricht: Der alte ist milde.
  
Luk:as 6
 lk:6.1      Und es geschah am Sabbat, das er durch die Saaten ging und seine Junger die Ahren abpfluckten und asen, indem sie sie mit den Handen zerrieben.
 lk:6.2      Einige der Pharisaer aber sprachen zu ihnen: Warum tut ihr, was am Sabbat nicht zu tun erlaubt ist?
 lk:6.3      Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Habt ihr auch dieses nicht gelesen, was David tat, als ihn und die bei ihm waren hungerte?
 lk:6.4      Wie er in das Haus Gottes ging und die Schaubrote nahm und as und auch denen gab, die bei ihm waren - die doch auser den Priestern allein niemand essen darf?
 lk:6.5      Und er sprach zu ihnen: Der Sohn des Menschen ist Herr auch des Sabbats.
 lk:6.6      Es geschah aber auch an einem anderen Sabbat, das er in die Synagoge ging und lehrte; und es war dort ein Mensch, dessen rechte Hand verdorrt war.
 lk:6.7      Die Schriftgelehrten und die Pharisaer aber lauerten darauf, ob er am Sabbat heilen wurde, damit sie eine Beschuldigung gegen ihn fanden.
 lk:6.8      Er aber wuste ihre Uberlegungen und sprach zu dem Menschen, der die verdorrte Hand hatte: Steh auf und stelle dich in die Mitte! Er aber stand auf und stellte sich hin.
 lk:6.9      Jesus sprach nun zu ihnen: Ich will euch fragen, ob es erlaubt ist, am Sabbat Gutes zu tun oder Boses zu tun, Leben zu retten oder zu verderben.
 lk:6.10     Und nachdem er sie alle ringsum angeblickt hatte, sprach er zu ihm: Strecke deine Hand aus! Und er tat es; und seine Hand wurde wiederhergestellt.
 lk:6.11     Sie aber wurden mit Unverstand erfullt und besprachen sich untereinander, was sie Jesus tun sollten.
 lk:6.12     Und es geschah in diesen Tagen, das er auf den Berg hinausging, um zu beten; und er verbrachte die Nacht im Gebet zu Gott.
 lk:6.13     Und als es Tag wurde, rief er seine Junger herbei und erwahlte aus ihnen zwolf, die er auch Apostel nannte:
 lk:6.14     Simon, den er auch Petrus nannte, und Andreas, seinen Bruder, und Jakobus und Johannes und Philippus und Bartholomaus
 lk:6.15     und Matthaus und Thomas und Jakobus, des Alphaus [Sohn], und Simon, genannt Eiferer,
 lk:6.16     und Judas, des Jakobus [Bruder], und Judas Iskariot, der auch [sein] Verrater wurde.
 lk:6.17     Und als er mit ihnen herabgestiegen war, trat er auf einen ebenen Platz, und eine Menge seiner Junger und eine grose Menge des Volkes von ganz Judaa und Jerusalem und von der Seekuste von Tyrus und Sidon, die kamen, ihn zu horen und von ihren Krankheiten geheilt zu werden;
 lk:6.18     und die von unreinen Geistern Geplagten wurden geheilt.
 lk:6.19     Und die ganze Volksmenge suchte ihn anzuruhren, denn Kraft ging von ihm aus und heilte alle.
 lk:6.20     Und er erhob seine Augen zu seinen Jungern und sprach: Gluckselig ihr Armen, denn euer ist das Reich Gottes.
 lk:6.21     Gluckselig, die ihr jetzt hungert, denn ihr werdet gesattigt werden. Gluckselig, die ihr jetzt weint, denn ihr werdet lachen.
 lk:6.22     Gluckselig seid ihr, wenn die Menschen euch hassen werden und wenn sie euch absondern und schmahen und euren Namen als bose verwerfen werden um des Sohnes des Menschen willen;
 lk:6.23     freut euch an jenem Tag und hupft, denn siehe, euer Lohn ist gros in dem Himmel; denn ebenso taten ihre Vater den Propheten.
 lk:6.24     Aber wehe euch Reichen, denn ihr habt euren Trost dahin.
 lk:6.25     Wehe euch, die ihr voll seid, denn ihr werdet hungern. Wehe euch, die ihr jetzt lacht, denn ihr werdet trauern und weinen.
 lk:6.26     Wehe, wenn alle Menschen wohl von euch reden, denn ebenso taten ihre Vater den falschen Propheten.
 lk:6.27     Aber euch, die ihr hort, sage ich: Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen;
 lk:6.28     segnet, die euch fluchen; betet fur die, welche euch beleidigen.
 lk:6.29     Dem, der dich auf die Backe schlagt, biete auch die andere dar; und dem, der dir den Mantel nimmt, verweigere auch das Unterkleid nicht.
 lk:6.30     Gib jedem, der dich bittet; und von dem, der dir das Deine nimmt, fordere es nicht zuruck.
 lk:6.31     Und wie ihr wollt, das euch die Menschen tun sollen, so tut auch ihr ihnen.
 lk:6.32     Und wenn ihr liebt, die euch lieben, was fur einen Dank habt ihr? Denn auch die Sunder lieben, die sie lieben.
 lk:6.33     Und wenn ihr denen Gutes tut, die euch Gutes tun, was fur einen Dank habt ihr? Denn auch die Sunder tun dasselbe.
 lk:6.34     Und wenn ihr denen leiht, von denen ihr [wieder] zu empfangen hofft, was fur einen Dank habt ihr? Auch die Sunder leihen Sundern, damit sie das gleiche wieder empfangen.
 lk:6.35     Doch liebt eure Feinde, und tut Gutes, und leiht, ohne etwas wieder zu erhoffen, und euer Lohn wird gros sein, und ihr werdet Sohne des Hochsten sein; denn er ist gutig gegen die Undankbaren und Bosen.
 lk:6.36     Seid nun barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.
 lk:6.37     Und richtet nicht, und ihr werdet nicht gerichtet werden; verurteilt nicht, und ihr werdet nicht verurteilt werden. Last los, und ihr werdet losgelassen werden.
 lk:6.38     Gebt, und es wird euch gegeben werden: ein gutes, gedrucktes und gerutteltes und uberlaufendes Mas wird man in euren Schos geben; denn mit demselben Mas, mit dem ihr mest, wird euch wieder gemessen werden.
 lk:6.39     Er sagte aber auch ein Gleichnis zu ihnen: Kann etwa ein Blinder einen Blinden leiten? Werden nicht beide in eine Grube fallen?
 lk:6.40     Ein Junger ist nicht uber dem Lehrer; jeder aber, der vollendet ist, wird sein wie sein Lehrer.
 lk:6.41     Was aber siehst du den Splitter, der in deines Bruders Auge ist, den Balken aber, der in deinem eigenen Auge ist, nimmst du nicht wahr?
 lk:6.42     Oder wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Bruder, erlaube, ich will den Splitter herausziehen, der in deinem Auge ist, wahrend du selbst den Balken in deinem Auge nicht siehst? Heuchler, ziehe zuerst den Balken aus deinem Auge, und dann wirst du klar sehen, um den Splitter herauszuziehen, der in deines Bruders Auge ist.
 lk:6.43     Denn es gibt keinen guten Baum, der faule Frucht bringt, noch einen faulen Baum, der gute Frucht bringt;
 lk:6.44     denn jeder Baum wird an seiner eigenen Frucht erkannt; denn von Dornen sammelt man nicht Feigen, noch liest man von einem Dornbusch Trauben.
 lk:6.45     Der gute Mensch bringt aus dem guten Schatz seines Herzens das Gute hervor, und der bose bringt aus dem bosen das Bose hervor; denn aus der Fulle des Herzens redet sein Mund.
 lk:6.46     Was nennt ihr mich aber: Herr, Herr! und tut nicht, was ich sage?
 lk:6.47     Jeder, der zu mir kommt und meine Worte hort und sie tut - ich will euch zeigen, wem er gleich ist.
 lk:6.48     Er ist einem Menschen gleich, der ein Haus baute, grub und vertiefte und den Grund auf den Felsen legte; als aber eine Flut kam, sties der Strom an jenes Haus und konnte es nicht erschuttern, denn es war auf den Felsen gegrundet.
 lk:6.49     Der aber gehort und nicht getan hat, ist einem Menschen gleich, der ein Haus auf die Erde baute ohne Grundmauer; der Strom sties daran, und sogleich fiel es, und der Sturz jenes Hauses war gros.
  
Luk:as 7
 lk:7.1      Nachdem er aber alle seine Worte vor den Ohren des Volkes vollendet hatte, ging er hinein nach Kapernaum.
 lk:7.2      Eines Hauptmanns Knecht aber, der ihm wert war, war krank und lag im Sterben.
 lk:7.3      Als er aber von Jesus horte, sandte er Alteste der Juden zu ihm und bat ihn, das er komme und seinen Knecht gesund mache.
 lk:7.4      Als diese aber zu Jesus hinkamen, baten sie ihn instandig und sprachen: Er ist wurdig, das du ihm dies gewahrst;
 lk:7.5      denn er liebt unsere Nation, und er selbst hat uns die Synagoge erbaut.
 lk:7.6      Jesus aber ging mit ihnen. Als er aber schon nicht mehr weit von dem Haus entfernt war, sandte der Hauptmann Freunde zu ihm und lies ihm sagen: Herr, bemuhe dich nicht, denn ich bin nicht wurdig, das du unter mein Dach trittst.
 lk:7.7      Darum habe ich mich selbst auch nicht wurdig geachtet, zu dir zu kommen; sondern sprich ein Wort, und mein Diener wird gesund werden.
 lk:7.8      Denn auch ich bin ein Mensch, der unter Befehlsgewalt steht, und ich habe Soldaten unter mir; und ich sage zu diesem: Geh hin! und er geht; und zu einem anderen: Komm! und er kommt; und zu meinem Sklaven: Tu dies! und er tut es.
 lk:7.9      Als aber Jesus dies horte, wunderte er sich uber ihn; und er wandte sich zu der Volksmenge, die ihm folgte, und sprach: Ich sage euch, selbst nicht in Israel habe ich so grosen Glauben gefunden.
 lk:7.10     Und als die Abgesandten in das Haus zuruckkehrten, fanden sie den kranken Knecht gesund.
 lk:7.11     Und es geschah bald darauf, das er in eine Stadt ging, genannt Nain, und viele seiner Junger und eine grose Volksmenge gingen mit ihm.
 lk:7.12     Als er sich aber dem Tor der Stadt naherte, siehe, da wurde ein Toter herausgetragen, der einzige Sohn seiner Mutter, und sie war eine Witwe; und eine zahlreiche Volksmenge aus der Stadt war mit ihr.
 lk:7.13     Und als der Herr sie sah, wurde er innerlich bewegt uber sie und sprach zu ihr: Weine nicht!
 lk:7.14     Und er trat hinzu und ruhrte die Bahre an, die Trager aber standen still; und er sprach: Jungling, ich sage dir, steh auf!
 lk:7.15     Und der Tote setzte sich auf und fing an zu reden; und er gab ihn seiner Mutter.
 lk:7.16     Alle aber ergriff Furcht; und sie verherrlichten Gott und sprachen: Ein groser Prophet ist unter uns erweckt worden, und Gott hat sein Volk besucht.
 lk:7.17     Und diese Rede uber ihn ging aus in ganz Judaa und in der ganzen Umgegend.
 lk:7.18     Und dem Johannes berichteten seine Junger uber dies alles.
 lk:7.19     Und Johannes rief zwei seiner Junger herbei und sandte sie zu Jesus und lies [ihm] sagen: Bist du der Kommende, oder sollen wir auf einen anderen warten?
 lk:7.20     Als aber die Manner zu ihm gekommen waren, sprachen sie: Johannes der Taufer hat uns zu dir gesandt und last [dir] sagen: Bist du der Kommende, oder sollen wir auf einen anderen warten?
 lk:7.21     In jener Stunde aber heilte er viele von Krankheiten und Plagen und bosen Geistern, und vielen Blinden schenkte er das Augenlicht.
 lk:7.22     Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Geht hin und verkundet Johannes, was ihr gesehen und gehort habt: das Blinde sehend werden, Lahme gehen, Aussatzige gereinigt werden, Taube horen, Tote auferweckt werden, Armen gute Botschaft verkundigt wird;
 lk:7.23     und gluckselig ist, wer sich nicht an mir argern wird.
 lk:7.24     Als aber die Boten des Johannes weggegangen waren, fing er an, zu den Volksmengen uber Johannes zu reden: Was seid ihr in die Wuste hinausgegangen zu sehen? Ein Rohr, vom Wind hin und her bewegt?
 lk:7.25     Oder was seid ihr hinausgegangen zu sehen? Einen Menschen, mit weichen Kleidern angetan? Siehe, die in herrlicher Kleidung und in Uppigkeit leben, sind an den koniglichen Hofen.
 lk:7.26     Oder was seid ihr hinausgegangen zu sehen? Einen Propheten? Ja, sage ich euch, und mehr als einen Propheten.
 lk:7.27     Dieser ist es, von dem geschrieben steht: `Siehe, ich sende meinen Boten vor deinem Angesicht her, der deinen Weg vor dir bereiten wird.
 lk:7.28     Denn ich sage euch: Unter den von Frauen Geborenen ist kein groserer Prophet als Johannes der Taufer; aber der Kleinste in dem Reich Gottes ist groser als er.
 lk:7.29     Und das ganze Volk, das zuhorte, und die Zollner gaben Gott recht, indem sie sich mit der Taufe des Johannes taufen liesen;
 lk:7.30     die Pharisaer aber und die Gesetzesgelehrten machten den Ratschlus Gottes fur sich selbst wirkungslos, indem sie sich nicht von ihm taufen liesen.
 lk:7.31     Wem soll ich nun die Menschen dieses Geschlechts vergleichen? Und wem sind sie gleich?
 lk:7.32     Sie sind Kindern gleich, die auf dem Markt sitzen und einander zurufen und sagen: Wir haben euch gepfiffen, und ihr habt nicht getanzt; wir haben euch Klagelieder gesungen, und ihr habt nicht geweint.
 lk:7.33     Denn Johannes der Taufer ist gekommen, der weder Brot as noch Wein trank, und ihr sagt: Er hat einen Damon.
 lk:7.34     Der Sohn des Menschen ist gekommen, der da ist und trinkt, und ihr sagt: Siehe, ein Fresser und Weinsaufer, ein Freund von Zollnern und Sundern;
 lk:7.35     - und die Weisheit ist gerechtfertigt worden von allen ihren Kindern.
 lk:7.36     Es bat ihn aber einer der Pharisaer, das er mit ihm essen mochte; und er ging in das Haus des Pharisaers und legte sich zu Tisch.
 lk:7.37     Und siehe, [da war] eine Frau in der Stadt, die eine Sunderin war; und als sie erfahren hatte, das er in dem Haus des Pharisaers zu Tisch liege, brachte sie eine Alabasterflasche mit Salbol,
 lk:7.38     trat von hinten an seine Fuse heran, weinte und fing an, seine Fuse mit Tranen zu benetzen, und trocknete sie mit den Haaren ihres Hauptes. [Dann] kuste sie seine Fuse und salbte sie mit dem Salbol.
 lk:7.39     Als aber der Pharisaer, der ihn geladen hatte, das sah, sprach er bei sich selbst und sagte: Wenn dieser ein Prophet ware, so wurde er erkennen, wer und was fur eine Frau [das ist], die ihn anruhrt; denn sie ist eine Sunderin.
 lk:7.40     Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Simon, ich habe dir etwas zu sagen. Er aber sagt: Lehrer, sprich! -
 lk:7.41     Ein Glaubiger hatte zwei Schuldner; der eine schuldete funfhundert Denare, der andere aber funfzig;
 lk:7.42     da sie aber nicht zahlen konnten, schenkte er es beiden. Wer nun von ihnen wird ihn am meisten lieben?
 lk:7.43     Simon aber antwortete und sprach: Ich denke, dem er das meiste geschenkt hat. Er aber sprach zu ihm: Du hast recht geurteilt.
 lk:7.44     Und sich zu der Frau wendend, sprach er zu Simon: Siehst du diese Frau? Ich bin in dein Haus gekommen, du hast mir kein Wasser fur meine Fuse gegeben; sie aber hat meine Fuse mit Tranen benetzt und mit ihren Haaren getrocknet.
 lk:7.45     Du hast mir keinen Kus gegeben; sie aber hat, seitdem ich hereingekommen bin, nicht abgelassen, meine Fuse zu kussen.
 lk:7.46     Du hast mein Haupt nicht mit Ol gesalbt; sie aber hat mit Salbol meine Fuse gesalbt.
 lk:7.47     Deswegen sage ich dir: Ihre vielen Sunden sind vergeben, denn sie hat viel geliebt; wem aber wenig vergeben wird, der liebt wenig.
 lk:7.48     Er aber sprach zu ihr: Deine Sunden sind vergeben.
 lk:7.49     Und die mit zu Tisch lagen, fingen an, bei sich selbst zu sagen: Wer ist dieser, der auch Sunden vergibt?
 lk:7.50     Er sprach aber zu der Frau: Dein Glaube hat dich gerettet. Geh hin in Frieden!
  
Luk:as 8
 lk:8.1      Und es geschah danach, das er nacheinander Stadte und Dorfer durchzog, indem er predigte und das Evangelium vom Reich Gottes verkundigte; und die Zwolf mit ihm,
 lk:8.2      und einige Frauen, die von bosen Geistern und Krankheiten geheilt worden waren: Maria, genannt Magdalena, von der sieben Damonen ausgefahren waren,
 lk:8.3      und Johanna, die Frau des Chuza, des Verwalters Herodes, und Susanna und viele andere, die ihnen mit ihrer Habe dienten.
 lk:8.4      Als sich aber eine grose Volksmenge versammelte und sie aus jeder Stadt zu ihm hinkamen, sprach er in einem Gleichnis:
 lk:8.5      Der Samann ging aus, seinen Samen zu saen; und indem er sate, fiel einiges an den Weg, und es wurde zertreten, und die Vogel des Himmels frasen es auf.
 lk:8.6      Und anderes fiel auf den Felsen; und als es aufging, verdorrte es, weil es keine Feuchtigkeit hatte.
 lk:8.7      Und anderes fiel mitten unter die Dornen; und indem die Dornen mit aufwuchsen, erstickten sie es.
 lk:8.8      Und anderes fiel in die gute Erde und ging auf und brachte hundertfache Frucht. Als er dies sagte, rief er aus: Wer Ohren hat zu horen, der hore!
 lk:8.9      Seine Junger aber fragten ihn, was dieses Gleichnis bedeute.
 lk:8.10      Er aber sprach: Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Reiches Gottes zu wissen, den ubrigen aber in Gleichnissen, damit sie sehend nicht sehen und horend nicht verstehen.
 lk:8.11     Dies aber ist die Bedeutung des Gleichnisses: Der Same ist das Wort Gottes.
 lk:8.12     Die aber an dem Weg sind die, welche horen; dann kommt der Teufel und nimmt das Wort von ihren Herzen weg, das sie nicht glauben und errettet werden.
 lk:8.13     Die aber auf dem Felsen sind die, welche, wenn sie horen, das Wort mit Freuden aufnehmen; und diese haben keine Wurzel; fur eine Zeit glauben sie, und in der Zeit der Versuchung fallen sie ab.
 lk:8.14     Das aber unter die Dornen fiel, sind die, welche gehort haben und hingehen und durch Sorgen und Reichtum und Vergnugungen des Lebens erstickt werden und nichts zur Reife bringen.
 lk:8.15     Das in der guten Erde aber sind die, welche in einem redlichen und guten Herzen das Wort, nachdem sie es gehort haben, bewahren und Frucht bringen mit Ausharren.
 lk:8.16     Niemand aber, der eine Lampe angezundet hat, bedeckt sie mit einem Gefas oder stellt sie unter ein Bett, sondern er stellt sie auf ein Lampengestell, damit die Hereinkommenden das Licht sehen.
 lk:8.17     Denn es ist nichts verborgen, was nicht offenbar werden wird, noch geheim, was nicht kundwerden und ans Licht kommen soll.
 lk:8.18     Seht nun zu, wie ihr hort; denn wer hat, dem wird gegeben werden, und wer nicht hat, von dem wird selbst, was er zu haben meint, genommen werden.
 lk:8.19     Es kamen aber seine Mutter und seine Bruder zu ihm; und sie konnten wegen der Volksmenge nicht zu ihm gelangen.
 lk:8.20     Und es wurde ihm berichtet: Deine Mutter und deine Bruder stehen drausen und wollen dich sehen.
 lk:8.21     Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Meine Mutter und meine Bruder sind die, welche das Wort Gottes horen und tun.
 lk:8.22     Und es geschah an einem der Tage, das er in ein Schiff stieg, er und seine Junger; und er sprach zu ihnen: Last uns ubersetzen an das jenseitige Ufer des Sees. Und sie fuhren ab.
 lk:8.23     Wahrend sie aber fuhren, schlief er ein. Und es fiel ein Sturmwind auf den See, und das Schiff fullte sich [mit Wasser], und sie waren in Gefahr.
 lk:8.24     Sie traten aber hinzu und weckten ihn auf und sprachen: Meister, Meister, wir kommen um! Er aber stand auf, bedrohte den Wind und das Gewoge des Wassers; und sie legten sich, und es trat Stille ein.
 lk:8.25     Er aber sprach zu ihnen: Wo ist euer Glaube? Erschrocken aber erstaunten sie und sagten zueinander: Wer ist denn dieser, das er auch den Winden und dem Wasser gebietet und sie ihm gehorchen?
 lk:8.26     Und sie fuhren nach der Landschaft der Gerasener, die Galilaa gegenuber liegt.
 lk:8.27     Als er aber an das Land gestiegen war, kam ihm ein Mann aus der Stadt entgegen, der seit langer Zeit Damonen hatte und keine Kleider anzog und nicht im Haus blieb, sondern in den Grabstatten.
 lk:8.28     Als er aber Jesus sah, schrie er auf und fiel vor ihm nieder und sprach mit lauter Stimme: Was habe ich mit dir zu schaffen, Jesus, Sohn Gottes, des Hochsten? Ich bitte dich, quale mich nicht.
 lk:8.29     Denn er hatte dem unreinen Geist geboten, von dem Menschen auszufahren. Denn ofters hatte er ihn gepackt; und er war gebunden worden, verwahrt mit Ketten und Fusfesseln, und er zerbrach die Fesseln und wurde von dem Damon in die Wusteneien getrieben.
 lk:8.30     Jesus fragte ihn aber und sprach: Was ist dein Name? Er aber sprach: Legion. Denn viele Damonen waren in ihn gefahren.
 lk:8.31     Und sie baten ihn, das er ihnen nicht gebieten mochte, in den Abgrund zu fahren.
 lk:8.32     Es war aber dort eine Herde von vielen Schweinen, die an dem Berg weideten. Und sie baten ihn, das er ihnen erlauben mochte, in jene zu fahren. Und er erlaubte es ihnen.
 lk:8.33     Die Damonen aber fuhren von dem Menschen aus und fuhren in die Schweine, und die Herde sturzte sich den Abhang hinab in den See und ertrank.
 lk:8.34     Als aber die Huter sahen, was geschehen war, flohen sie und verkundeten es in der Stadt und auf dem Land.
 lk:8.35     Die Leute aber gingen hinaus, um zu sehen, was geschehen war. Und sie kamen zu Jesus und fanden den Menschen, von dem die Damonen ausgefahren waren, bekleidet und vernunftig zu den Fusen Jesu sitzen; und sie furchteten sich.
 lk:8.36     Die es aber gesehen hatten, verkundeten ihnen, wie der Besessene geheilt worden war.
 lk:8.37     Und die ganze Menge aus der Umgegend der Gerasener bat ihn, von ihnen wegzugehen, denn sie waren von groser Furcht ergriffen. Er aber stieg in das Schiff und kehrte wieder zuruck.
 lk:8.38     Der Mann aber, von dem die Damonen ausgefahren waren, bat ihn, das er bei ihm bleiben durfe. Er aber entlies ihn und sprach:
 lk:8.39     Kehre in dein Haus zuruck und erzahle, wieviel Gott an dir getan hat. Und er ging hin und rief aus durch die ganze Stadt, wieviel Jesus an ihm getan hatte.
 lk:8.40     Es geschah aber, als Jesus zuruckkehrte, nahm ihn das Volk auf, denn alle erwarteten ihn.
 lk:8.41     Und siehe, es kam ein Mann mit Namen Jairus - und er war Vorsteher der Synagoge - und fiel Jesus zu Fusen und bat ihn, in sein Haus zu kommen;
 lk:8.42     denn er hatte eine einzige Tochter von etwa zwolf Jahren, und diese lag im Sterben. Wahrend er aber hinging, drangte ihn die Volksmenge.
 lk:8.43     Und eine Frau, die seit zwolf Jahren mit einem Blutflus behaftet war und, obgleich sie ihren ganzen Lebensunterhalt an [die] Arzte verwandt hatte, von niemand geheilt werden konnte,
 lk:8.44     kam von hinten heran und ruhrte die Quaste seines Kleides an; und sogleich horte ihr Blutflus auf.
 lk:8.45     Und Jesus sprach: Wer ist es, der mich angeruhrt hat? Als aber alle es abstritten, sprach Petrus: Meister, die Volksmengen drangen und drucken dich, und du sagst: Wer ist es, der mich angeruhrt hat?
 lk:8.46     Jesus aber sprach: Es hat mich jemand angeruhrt; denn ich habe gespurt, das Kraft von mir ausgegangen ist.
 lk:8.47     Als die Frau aber sah, das sie nicht verborgen blieb, kam sie zitternd und fiel vor ihm nieder und berichtete vor dem ganzen Volk, um welcher Ursache willen sie ihn angeruhrt habe und wie sie sogleich geheilt worden sei.
 lk:8.48     Er aber sprach zu ihr: Tochter, dein Glaube hat dich geheilt. Geh hin in Frieden!
 lk:8.49     Wahrend er noch redete, kommt einer von dem [Haus des] Synagogenvorstehers und sagt zu ihm: Deine Tochter ist gestorben, bemuhe den Lehrer nicht.
 lk:8.50     Als aber Jesus es horte, antwortete er ihm: Furchte dich nicht, glaube nur! Und sie wird gerettet werden.
 lk:8.51     Als er aber in das Haus kam, erlaubte er niemand hineinzugehen, auser Petrus und Johannes und Jakobus und dem Vater des Kindes und der Mutter.
 lk:8.52     Alle aber weinten und beklagten sie. Er aber sprach: Weint nicht, denn sie ist nicht gestorben, sondern sie schlaft.
 lk:8.53     Und sie lachten ihn aus, da sie wusten, das sie gestorben war.
 lk:8.54     Als er aber alle hinausgetrieben hatte, ergriff er sie bei der Hand und rief und sprach: Kind, steh auf!
 lk:8.55     Und ihr Geist kehrte zuruck, und sogleich stand sie auf; und er befahl, ihr zu essen zu geben.
 lk:8.56     Und ihre Eltern gerieten auser sich; er aber gebot ihnen, niemand zu sagen, was geschehen war.
  
Luk:as 9
 lk:9.1      Als er aber die Zwolf zusammengerufen hatte, gab er ihnen Kraft und Vollmacht uber alle Damonen und zur Heilung von Krankheiten.
 lk:9.2      Und er sandte sie, das Reich Gottes zu predigen und die Kranken gesund zu machen.
 lk:9.3      Und er sprach zu ihnen: Nehmt nichts mit auf den Weg: weder Stab, noch Tasche, noch Brot, noch Geld, noch soll jemand zwei Unterkleider haben.
 lk:9.4      Und in welches Haus ihr eintretet, dort bleibt, und von da geht weiter.
 lk:9.5      Und wo immer sie euch nicht aufnehmen werden - geht fort aus jener Stadt und schuttelt auch den Staub von euren Fusen, zum Zeugnis gegen sie.
 lk:9.6      Sie gingen aber aus und durchzogen die Dorfer nacheinander, indem sie das Evangelium verkundigten und uberall heilten.
 lk:9.7      Es horte aber Herodes, der Vierfurst, alles, was geschehen war, und er war in Verlegenheit, weil von einigen gesagt wurde, das Johannes aus den Toten auferweckt worden sei;
 lk:9.8      von einigen aber, das Elia erschienen, von anderen aber, das einer der alten Propheten auferstanden sei.
 lk:9.9      Und Herodes sprach: Johannes habe ich enthauptet. Wer aber ist dieser, von dem ich solches hore? Und er suchte ihn zu sehen.
 lk:9.10     Und als die Apostel zuruckkehrten, erzahlten sie ihm alles, was sie getan hatten; und er nahm sie mit und zog sich abseits zuruck nach einer Stadt mit Namen Bethsaida.
 lk:9.11     Als aber die Volksmengen es erfuhren, folgten sie ihm; und er nahm sie auf und redete zu ihnen vom Reich Gottes, und die Heilung brauchten, machte er gesund.
 lk:9.12     Der Tag aber begann sich zu neigen, und die Zwolf traten herbei und sprachen zu ihm: Entlas die Volksmenge, das sie in die Dorfer ringsum und auf die Hofe gehen und Herberge und Speise finden; denn hier sind wir an einem oden Ort.
 lk:9.13     Er aber sprach zu ihnen: Gebt ihr ihnen zu essen. Sie aber sprachen: Wir haben nicht mehr als funf Brote und zwei Fische, es sei denn, das wir hingingen und fur dieses ganze Volk Speise kauften.
 lk:9.14     Denn es waren etwa funftausend Mann. Er sprach aber zu seinen Jungern: Last sie sich reihenweise zu je funfzig lagern.
 lk:9.15     Und sie taten so und liesen alle sich lagern.
 lk:9.16     Er nahm aber die funf Brote und die zwei Fische, blickte auf zum Himmel und segnete sie; und er brach sie und gab sie den Jungern, damit sie der Volksmenge vorlegten.
 lk:9.17     Und sie asen und wurden alle gesattigt; und es wurde aufgehoben, was ihnen an Brocken ubriggeblieben war, zwolf Handkorbe [voll].
 lk:9.18     Und es geschah, als er fur sich allein betete, waren die Junger bei ihm; und er fragte sie und sprach: Was sagen die Volksmengen, wer ich bin?
 lk:9.19     Sie aber antworteten und sprachen: Johannes der Taufer; andere aber: Elia; andere aber, das einer der alten Propheten auferstanden sei.
 lk:9.20     Er sprach aber zu ihnen: Ihr aber, was sagt ihr, wer ich bin? Petrus aber antwortete und sprach: Der Christus Gottes.
 lk:9.21     Er aber redete ihnen ernstlich zu und gebot ihnen, dies niemand zu sagen,
 lk:9.22     und sprach: Der Sohn des Menschen mus vieles leiden und verworfen werden von den Altesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten und getotet und am dritten Tag auferweckt werden.
 lk:9.23     Er sprach aber zu allen: Wenn jemand mir nachkommen will, verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf taglich und folge mir nach.
 lk:9.24     Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es retten.
 lk:9.25     Denn was wird es einem Menschen nutzen, wenn er die ganze Welt gewonne, sich selbst aber verlore oder einbuste?
 lk:9.26     Denn wer sich meiner und meiner Worte schamt, dessen wird der Sohn des Menschen sich schamen, wenn er kommen wird in seiner Herrlichkeit und der des Vaters und der heiligen Engel.
 lk:9.27     Ich sage euch aber in Wahrheit: Es sind einige unter denen, die hier stehen, die den Tod nicht schmecken werden, bis sie das Reich Gottes gesehen haben.
 lk:9.28     Es geschah aber etwa acht Tage nach diesen Worten, das er Petrus und Johannes und Jakobus mitnahm und auf den Berg stieg, um zu beten.
 lk:9.29     Und als er betete, veranderte sich das Aussehen seines Angesichts, und sein Gewand wurde weis, strahlend.
 lk:9.30     Und siehe, zwei Manner redeten mit ihm, es waren Mose und Elia.
 lk:9.31     Diese erschienen in Herrlichkeit und besprachen seinen Ausgang, den er in Jerusalem erfullen sollte.
 lk:9.32     Petrus aber und die mit ihm waren, waren beschwert vom Schlaf; als sie aber vollig aufgewacht waren, sahen sie seine Herrlichkeit und die zwei Manner, die bei ihm standen.
 lk:9.33     Und es geschah, als sie von ihm schieden, sprach Petrus zu Jesus: Meister, es ist gut, das wir hier sind; und las uns drei Hutten machen, dir eine und Mose eine und Elia eine. Und er wuste nicht, was er sagte.
 lk:9.34     Als er aber dies sagte, kam eine Wolke und uberschattete sie. Sie furchteten sich aber, als sie in die Wolke hineinkamen;
 lk:9.35     und es geschah eine Stimme aus der Wolke, die sagte: Dieser ist mein geliebter Sohn, ihn hort!
 lk:9.36     Und wahrend die Stimme geschah, war Jesus wieder allein. Und sie schwiegen und verkundeten in jenen Tagen niemand etwas von dem, was sie gesehen hatten.
 lk:9.37     Es geschah aber am folgenden Tag, als sie von dem Berg herabgestiegen waren, da kam ihm eine grose Volksmenge entgegen.
 lk:9.38     Und siehe, ein Mann aus der Volksmenge rief laut und sprach: Lehrer, ich bitte dich, blicke hin auf meinen Sohn, denn er ist mein einziger;
 lk:9.39     und siehe, ein Geist ergreift ihn, und plotzlich schreit er, und er zerrt ihn unter Schaumen, und kaum einmal last er von ihm ab, er reibt ihn auf.
 lk:9.40     Und ich bat deine Junger, das sie ihn austreiben mochten, und sie konnten es nicht.
 lk:9.41     Jesus aber antwortete und sprach: O unglaubiges und verkehrtes Geschlecht, bis wann soll ich bei euch sein und euch ertragen? Bring deinen Sohn her!
 lk:9.42     Aber noch wahrend er herbeikam, warf ihn der Damon nieder und zerrte ihn zusammen. Jesus aber bedrohte den unreinen Geist und heilte den Knaben und gab ihn seinem Vater zuruck.
 lk:9.43     Sie erstaunten aber alle sehr uber die herrliche Grose Gottes. Als sich aber alle verwunderten uber alles, was er tat, sprach er zu seinen Jungern:
 lk:9.44     Nehmt ihr diese Worte in eure Ohren, namlich das der Sohn des Menschen uberliefert werden wird in die Hande der Menschen.
 lk:9.45     Sie aber verstanden dieses Wort nicht, und es war vor ihnen verborgen, das sie es nicht begriffen; und sie furchteten sich, ihn uber dieses Wort zu fragen.
 lk:9.46     Es stieg aber unter ihnen eine Uberlegung auf, wer wohl der Groste unter ihnen sei.
 lk:9.47     Als Jesus aber die Uberlegung ihres Herzens erkannte, nahm er ein Kind und stellte es neben sich
 lk:9.48     und sprach zu ihnen: Wer dieses Kind aufnehmen wird in meinem Namen, nimmt mich auf, und wer mich aufnehmen wird, nimmt den auf, der mich gesandt hat; denn wer der Kleinste ist unter euch allen, der ist gros.
 lk:9.49     Johannes aber antwortete und sprach: Meister, wir sahen jemand Damonen austreiben in deinem Namen und wir wehrten ihm, weil er [dir] nicht mit uns nachfolgt.
 lk:9.50     Und Jesus sprach zu ihm: Wehrt nicht! Denn wer nicht gegen euch ist, ist fur euch.
 lk:9.51     Es geschah aber, als sich die Tage seiner Aufnahme erfullten, da richtete er sein Angesicht fest darauf, nach Jerusalem zu gehen.
 lk:9.52     Und er sandte Boten vor seinem Angesicht her; und sie gingen hin und kamen in ein Dorf der Samariter, um fur ihn [Unterkunft] zu bereiten.
 lk:9.53     Und sie nahmen ihn nicht auf, weil sein Angesicht nach Jerusalem hin gerichtet war.
 lk:9.54     Als aber seine Junger Jakobus und Johannes das sahen, sprachen sie: Herr, willst du, das wir sagen, das Feuer vom Himmel herabfallen und sie verzehren soll, wie auch Elia tat?
 lk:9.55     Er wandte sich aber um und schalt sie.
 lk:9.56     Und sie gingen nach einem anderen Dorf.
 lk:9.57     Es geschah aber, als sie auf dem Weg dahinzogen, sprach einer zu ihm: Ich will dir nachfolgen, wohin du auch gehst, Herr.
 lk:9.58     Und Jesus sprach zu ihm: Die Fuchse haben Hohlen und die Vogel des Himmels Nester; aber der Sohn des Menschen hat nicht, wo er sein Haupt hinlege.
 lk:9.59     Er sprach aber zu einem anderen: Folge mir nach! Der aber sprach: Herr, erlaube mir, zuvor hinzugehen und meinen Vater zu begraben.
 lk:9.60     Jesus aber sprach zu ihm: Las die Toten ihre Toten begraben, du aber geh hin und verkundige das Reich Gottes.
 lk:9.61     Es sprach aber auch ein anderer: Ich will dir nachfolgen, Herr; zuvor aber erlaube mir, Abschied zu nehmen von denen, die in meinem Hause sind.
 lk:9.62     Jesus aber sprach zu ihm: Niemand, der seine Hand
  
Luk:as 10
 lk:10.1     Nach diesem aber bestellte der Herr auch siebzig andere und sandte sie zu je zwei vor seinem Angesicht her in jede Stadt und jeden Ort, wohin er selbst kommen wollte.
 lk:10.2     Er sprach aber zu ihnen: Die Ernte zwar ist gros, der Arbeiter aber sind wenige. Bittet nun den Herrn der Ernte, das er Arbeiter aussende in seine Ernte.
 lk:10.3     Geht hin! Siehe, ich sende euch wie Lammer mitten unter Wolfe.
 lk:10.4     Tragt weder Borse noch Tasche noch Sandalen, und grust niemand auf dem Weg.
 lk:10.5     In welches Haus ihr aber eintretet, sprecht zuerst: Friede diesem Haus!
 lk:10.6     Und wenn dort ein Sohn des Friedens ist, so wird euer Friede auf ihm ruhen; wenn aber nicht, so wird er zu euch zuruckkehren.
 lk:10.7     In diesem Haus aber bleibt, und est und trinkt, was sie haben; denn der Arbeiter ist seines Lohnes wert. Geht nicht aus einem Haus in ein anderes.
 lk:10.8     Und in welche Stadt ihr kommt, und sie nehmen euch auf, [da] est, was euch vorgesetzt wird,
 lk:10.9     und heilt die Kranken darin und sprecht zu ihnen: Das Reich Gottes ist nahe zu euch gekommen.
 lk:10.10    In welche Stadt ihr aber gekommen seid, und sie nehmen euch nicht auf, [da] geht hinaus auf ihre Strasen und sprecht:
 lk:10.11    Auch den Staub, der uns aus eurer Stadt an den Fusen hangt, schutteln wir gegen euch ab; doch dies wist, das das Reich Gottes nahe gekommen ist.
 lk:10.12    Ich sage euch, das es Sodom an jenem Tag ertraglicher ergehen wird als jener Stadt.
 lk:10.13    Wehe dir, Chorazin! Wehe dir, Bethsaida! Denn wenn in Tyrus und Sidon die Wunderwerke geschehen waren, die unter euch geschehen sind, langst hatten sie, in Sack und Asche sitzend, Buse getan.
 lk:10.14    Doch Tyrus und Sidon wird es ertraglicher ergehen im Gericht als euch.
 lk:10.15    Und du, Kapernaum, die du bis zum Himmel erhoht worden bist, bis zum Hades wirst du hinabgestosen werden.
 lk:10.16    Wer euch hort, hort mich; und wer euch verwirft, verwirft mich; wer aber mich verwirft, verwirft den, der mich gesandt hat.
 lk:10.17    Die Siebzig aber kehrten mit Freuden zuruck und sprachen: Herr, auch die Damonen sind uns untertan in deinem Namen.
 lk:10.18    Er sprach aber zu ihnen: Ich schaute den Satan wie einen Blitz vom Himmel fallen.
 lk:10.19    Siehe, ich gebe euch die Macht, auf Schlangen und Skorpione zu treten, und uber die ganze Kraft des Feindes, und nichts soll euch irgendwie schaden.
 lk:10.20    Doch daruber freut euch nicht, das euch die Geister untertan sind; freut euch aber, das eure Namen in den Himmeln angeschrieben sind.
 lk:10.21    In dieser Stunde frohlockte Jesus im Geist und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, das du dies vor Weisen und Verstandigen verborgen hast und hast es Unmundigen geoffenbart. Ja, Vater, denn so war es wohlgefallig vor dir.
 lk:10.22    Alles ist mir ubergeben von meinem Vater; und niemand erkennt, wer der Sohn ist, als nur der Vater; und wer der Vater ist, als nur der Sohn, und wem der Sohn [ihn] offenbaren will.
 lk:10.23    Und er wandte sich zu den Jungern allein und sprach: Gluckselig die Augen, die sehen, was ihr seht!
 lk:10.24    Denn ich sage euch, das viele Propheten und Konige begehrt haben, zu sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen, und zu horen, was ihr hort, und haben es nicht gehort.
 lk:10.25    Und siehe, ein Gesetzesgelehrter stand auf und versuchte ihn und sprach: Lehrer, was mus ich getan haben, um ewiges Leben zu erben?
 lk:10.26    Er aber sprach zu ihm: Was steht in dem Gesetz geschrieben? Wie liest du?
 lk:10.27    Er aber antwortete und sprach: `Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Verstand und deinen Nachsten wie dich selbst.
 lk:10.28    Er sprach aber zu ihm: Du hast recht geantwortet; tu dies, und du wirst leben.
 lk:10.29    Indem er aber sich selbst rechtfertigen wollte, sprach er zu Jesus: Und wer ist mein Nachster?
 lk:10.30    Jesus aber erwiderte und sprach: Ein Mensch ging von Jerusalem nach Jericho hinab und fiel unter Rauber, die ihn auch auszogen und ihm Schlage versetzten und weggingen und ihn halbtot liegen liesen.
 lk:10.31    Von ungefahr aber ging ein Priester jenen Weg hinab; und als er ihn sah, ging er an der entgegengesetzten Seite voruber.
 lk:10.32    Ebenso aber kam auch ein Levit, der an den Ort gelangte und sah [ihn] und ging an der entgegengesetzten Seite voruber.
 lk:10.33    Aber ein Samariter, der auf der Reise war, kam zu ihm hin; und als er ihn sah, wurde er innerlich bewegt;
 lk:10.34    und er trat hinzu und verband seine Wunden und gos Ol und Wein darauf; und er setzte ihn auf sein eigenes Tier und fuhrte ihn in eine Herberge und trug Sorge fur ihn.
 lk:10.35    Und am folgenden Morgen zog er zwei Denare heraus und gab sie dem Wirt und sprach: Trage Sorge fur ihn; und was du noch dazu verwenden wirst, werde ich dir bezahlen, wenn ich zuruckkomme.
 lk:10.36    Was meinst du, wer von diesen dreien der Nachste dessen gewesen ist, der unter die Rauber gefallen war?
 lk:10.37    Er aber sprach: Der die Barmherzigkeit an ihm ubte. Jesus aber sprach zu ihm: Geh hin und handle ebenso!
 lk:10.38    Es geschah aber, als sie ihres Weges zogen, das er in ein Dorf kam; und eine Frau mit Namen Martha nahm ihn in ihr Haus auf.
 lk:10.39    Und diese hatte eine Schwester, genannt Maria, die sich auch zu den Fusen Jesu niedersetzte und seinem Wort zuhorte.
 lk:10.40    Martha aber war sehr beschaftigt mit vielem Dienen; sie trat aber hinzu und sprach: Herr, kummert es dich nicht, das meine Schwester mich allein gelassen hat zu dienen? Sage ihr doch, das sie mir helfe!
 lk:10.41    Jesus aber antwortete und sprach zu ihr: Martha, Martha! Du bist besorgt und beunruhigt um viele Dinge;
 lk:10.42    eins aber ist notig. Maria aber hat das gute Teil erwahlt, das nicht von ihr genommen werden wird.
  
Luk:as 11
 lk:11.1     Und es geschah, als er an einem Ort war und betete, da sprach, als er aufhorte, einer seiner Junger zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Junger lehrte!
 lk:11.2     Er sprach aber zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht: Vater, geheiligt werde dein Name; dein Reich komme;
 lk:11.3     unser notiges Brot gib uns taglich;
 lk:11.4     und vergib uns unsere Sunden, denn auch wir selbst vergeben jedem, der uns schuldig ist; und fuhre uns nicht in Versuchung.
 lk:11.5     Und er sprach zu ihnen: Wer von euch wird einen Freund haben und wird um Mitternacht zu ihm gehen und zu ihm sagen: Freund, leihe mir drei Brote,
 lk:11.6     da mein Freund von der Reise bei mir angekommen ist und ich nichts habe, was ich ihm vorsetzen soll;
 lk:11.7     und jener wurde von innen antworten und sagen: Mach mir keine Muhe, die Tur ist schon geschlossen, und meine Kinder sind bei mir im Bett; ich kann nicht aufstehen und dir geben?
 lk:11.8     Ich sage euch, wenn er auch nicht aufstehen und ihm geben wird, weil er sein Freund ist, so wird er wenigstens um seiner Unverschamtheit willen aufstehen und ihm geben, so viel er braucht.
 lk:11.9     Und ich sage euch: Bittet, und es wird euch gegeben werden; sucht, und ihr werdet finden; klopft an, und es wird euch aufgetan werden.
 lk:11.10    Denn jeder Bittende empfangt, und der Suchende findet, und dem Anklopfenden wird aufgetan werden.
 lk:11.11    Wo ist unter euch ein Vater, den der Sohn um einen Fisch bitten wird - er wird ihm statt des Fisches doch nicht eine Schlange geben?
 lk:11.12    Oder auch, wenn er um ein Ei bate - er wird ihm doch nicht einen Skorpion geben?
 lk:11.13    Wenn nun ihr, die ihr bose seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wist, wieviel mehr wird der Vater, der vom Himmel [gibt], den Heiligen Geist geben denen, die ihn bitten!
 lk:11.14    Und er trieb einen Damon aus, der stumm war. Es geschah aber, als der Damon ausgefahren war, redete der Stumme; und die Volksmengen wunderten sich.
 lk:11.15    Einige aber von ihnen sagten: Durch Beelzebul, den Obersten der Damonen, treibt er die Damonen aus.
 lk:11.16    Andere aber versuchten ihn und forderten von ihm ein Zeichen aus dem Himmel.
 lk:11.17    Da er aber ihre Gedanken wuste, sprach er zu ihnen: Jedes Reich, das mit sich selbst entzweit ist, wird verwustet, und Haus gegen Haus [entzweit], sturzt ein.
 lk:11.18    Wenn aber auch der Satan mit sich selbst entzweit ist, wie wird sein Reich bestehen? Denn ihr sagt, das ich durch Beelzebul die Damonen austreibe.
 lk:11.19    Wenn aber ich durch Beelzebul die Damonen austreibe, durch wen treiben eure Sohne sie aus? Darum werden sie eure Richter sein.
 lk:11.20    Wenn ich aber durch den Finger Gottes die Damonen austreibe, so ist also das Reich Gottes zu euch gekommen.
 lk:11.21    Wenn der Starke bewaffnet seinen Hof bewacht, so ist seine Habe in Frieden;
 lk:11.22    wenn aber ein Starkerer als er uber ihn kommt und ihn besiegt, so nimmt er seine ganze Waffenrustung weg, auf die er vertraute, und seine Beute verteilt er.
 lk:11.23    Wer nicht mit mir ist, ist gegen mich; und wer nicht mit mir sammelt, zerstreut.
 lk:11.24    Wenn der unreine Geist von dem Menschen ausgefahren ist, so durchwandert er durre Orte und sucht Ruhe; und da er sie nicht findet, spricht er: Ich will in mein Haus zuruckkehren, von wo ich ausgegangen bin.
 lk:11.25    Und wenn er kommt, findet er es gekehrt und geschmuckt.
 lk:11.26    Dann geht er hin und nimmt sieben andere Geister mit, schlimmer als er selbst, und sie gehen hinein und wohnen dort; und das Ende jenes Menschen wird arger als der Anfang.
 lk:11.27    Es geschah aber, als er dies sagte, da erhob eine Frau aus der Volksmenge ihre Stimme und sprach zu ihm: Gluckselig der Leib, der dich getragen, und die Bruste, die du gesogen hast!
 lk:11.28    Er aber sprach: Gewis, doch gluckselig, die das Wort Gottes horen und befolgen!
 lk:11.29    Als aber die Volksmengen sich herzudrangten, fing er an, zu sagen: Dieses Geschlecht ist ein boses Geschlecht; es fordert ein Zeichen, und kein Zeichen wird ihm gegeben werden als nur das Zeichen Jonas.
 lk:11.30    Denn wie Jona den Niniviten ein Zeichen war, so wird es auch der Sohn des Menschen diesem Geschlecht sein.
 lk:11.31    Eine Konigin des Sudens wird auftreten im Gericht mit den Mannern dieses Geschlechts und wird sie verdammen; denn sie kam von den Enden der Erde, um die Weisheit Salomos zu horen; und siehe, hier ist mehr als Salomo.
 lk:11.32    Manner von Ninive werden aufstehen im Gericht mit diesem Geschlecht und werden es verdammen; denn sie taten Buse auf die Predigt Jonas hin; und siehe, hier ist mehr als Jona.
 lk:11.33    Niemand aber, der eine Leuchte angezundet hat, stellt sie ins Versteck, noch unter den Scheffel, sondern auf das Lampengestell, damit die Hereinkommenden den Schein sehen.
 lk:11.34    Die Leuchte des Leibes ist dein Auge; wenn dein Auge lauter ist, so ist auch dein ganzer Leib licht; wenn es aber bose ist, so ist auch dein Leib finster.
 lk:11.35    Sieh nun zu, das das Licht, welches in dir ist, nicht Finsternis ist.
 lk:11.36    Wenn nun dein ganzer Leib licht ist und keinen finsteren Teil hat, so wird er ganz licht sein, wie wenn die Leuchte mit ihrem Strahl dich beleuchtete.
 lk:11.37    Als er aber redete, bat ihn ein Pharisaer, das er bei ihm zu Mittag essen mochte; er ging aber hinein und legte sich zu Tisch.
 lk:11.38    Als aber der Pharisaer es sah, wunderte er sich, das er sich nicht erst vor dem Essen gewaschen hatte.
 lk:11.39    Der Herr aber sprach zu ihm: Nun, ihr Pharisaer, ihr reinigt das Ausere des Bechers und der Schussel, euer Inneres aber ist voller Raub und Bosheit.
 lk:11.40    Toren! Hat nicht der, welcher das Ausere gemacht hat, auch das Innere gemacht?
 lk:11.41    Gebt jedoch als Almosen, was darin ist, und siehe, alles ist euch rein.
 lk:11.42    Aber wehe euch Pharisaern! Denn ihr verzehntet die Minze und die Raute und alles Kraut und ubergeht das Gericht und die Liebe Gottes; diese Dinge hattet ihr tun und jene nicht lassen sollen.
 lk:11.43    Wehe euch Pharisaern! Denn ihr liebt den ersten Sitz in den Synagogen und die Begrusungen auf den Markten.
 lk:11.44    Wehe euch! Denn ihr seid wie die Grufte, die verborgen sind, und die Menschen, die daruber hingehen, wissen es nicht.
 lk:11.45    Aber einer der Gesetzesgelehrten antwortete und spricht zu ihm: Lehrer, indem du dies sagst, schmahst du auch uns.
 lk:11.46    Er aber sprach: Auch euch Gesetzesgelehrten wehe! Denn ihr belastet die Menschen mit schwer zu tragenden Lasten, und selbst ruhrt ihr die Last nicht mit einem eurer Finger an.
 lk:11.47    Wehe euch! Denn ihr baut die Grabmaler der Propheten, eure Vater aber haben sie getotet.
 lk:11.48    So gebt ihr Zeugnis und stimmt den Werken eurer Vater bei; denn sie haben sie getotet, ihr aber baut ihre Grabmaler.
 lk:11.49    Darum hat auch die Weisheit Gottes gesagt: Ich werde Propheten und Apostel zu ihnen senden, und einige von ihnen werden sie toten und vertreiben,
 lk:11.50    damit das Blut aller Propheten, das von Grundlegung der Welt an vergossen worden ist, von diesem Geschlecht gefordert werde:
 lk:11.51    von dem Blut Abels an bis zu dem Blut des Zacharias, der zwischen dem Altar und dem Haus umkam; ja, sage ich euch, es wird von diesem Geschlecht gefordert werden.
 lk:11.52    Wehe euch Gesetzesgelehrten! Denn ihr habt den Schlussel der Erkenntnis weggenommen; ihr selbst seid nicht hineingegangen, und die hineingehen wollten, habt ihr gehindert.
 lk:11.53    Als er aber dies zu ihnen sagte, fingen die Schriftgelehrten und die Pharisaer an, hart auf ihn einzudringen und ihn uber vieles auszufragen;
 lk:11.54    und sie lauerten auf ihn, etwas aus seinem Mund zu erjagen.
  
Luk:as 12
 lk:12.1     Als sich unterdessen viele Tausende der Volksmenge versammelt hatten, so das sie einander traten, fing er an, zuerst zu seinen Jungern zu sagen: Hutet euch vor dem Sauerteig der Pharisaer, das heist vor der Heuchelei.
 lk:12.2     Es ist aber nichts verdeckt, was nicht aufgedeckt, und verborgen, was nicht erkannt werden wird;
 lk:12.3     deswegen wird alles, was ihr in der Finsternis gesprochen haben werdet, im Licht gehort werden, und was ihr ins Ohr gesprochen haben werdet in den Kammern, wird auf den Dachern ausgerufen werden.
 lk:12.4     Ich sage aber euch, meinen Freunden: Furchtet euch nicht vor denen, die den Leib toten und nach diesem nichts weiter zu tun vermogen.
 lk:12.5     Ich will euch aber zeigen, wen ihr furchten sollt: Furchtet den, der nach dem Toten Macht hat, in die Holle zu werfen; ja, sage ich euch, diesen furchtet.
 lk:12.6     Werden nicht funf Sperlinge fur zwei Pfennig verkauft? Und nicht einer von ihnen ist vor Gott vergessen.
 lk:12.7     Aber selbst die Haare eures Hauptes sind alle gezahlt. So furchtet euch nun nicht; ihr seid mehr als viele Sperlinge.
 lk:12.8     Ich sage euch aber: Jeder, der mich vor den Menschen bekennen wird, den wird auch der Sohn des Menschen vor den Engeln Gottes bekennen;
 lk:12.9     wer mich aber vor den Menschen verleugnet haben wird, der wird vor den Engeln Gottes verleugnet werden.
 lk:12.10     Und jeder, der ein Wort sagen wird gegen den Sohn des Menschen, dem wird vergeben werden; dem aber, der gegen den Heiligen Geist lastert, wird nicht vergeben werden.
 lk:12.11    Wenn sie euch aber vor die Synagogen und die Obrigkeiten und die Machthaber fuhren, so sorgt nicht, wie oder womit ihr euch verantworten oder was ihr sagen sollt;
 lk:12.12    denn der Heilige Geist wird euch in jener Stunde lehren, was ihr sagen sollt.
 lk:12.13    Einer aus der Volksmenge aber sprach zu ihm: Lehrer, sage meinem Bruder, das er das Erbe mit mir teile.
 lk:12.14    Er aber sprach zu ihm: Mensch, wer hat mich zu einem Richter oder [Erb]teiler uber euch gesetzt?
 lk:12.15    Er sprach aber zu ihnen: Seht zu und hutet euch vor aller Habsucht, denn auch wenn jemand Uberflus hat, besteht sein Leben nicht durch seine Habe.
 lk:12.16    Er sagte aber ein Gleichnis zu ihnen und sprach: Das Land eines reichen Menschen trug viel ein.
 lk:12.17    Und er uberlegte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun? Denn ich habe nicht, wohin ich meine Fruchte einsammeln soll.
 lk:12.18    Und er sprach: Dies will ich tun: ich will meine Scheunen niederreisen und grosere bauen und will dahin all mein Korn und meine Guter einsammeln;
 lk:12.19    und ich will zu meiner Seele sagen: Seele, du hast viele Guter daliegen auf viele Jahre. Ruhe aus, is, trink, sei frohlich!
 lk:12.20    Gott aber sprach zu ihm: Du Tor! In dieser Nacht wird man deine Seele von dir fordern. Was du aber bereitet hast, fur wen wird es sein?
 lk:12.21    So ist, der fur sich Schatze sammelt und nicht reich ist im Blick auf Gott.
 lk:12.22    Er sprach aber zu seinen Jungern: Deshalb sage ich euch: Seid nicht besorgt fur das Leben, was ihr essen, noch fur den Leib, was ihr anziehen sollt.
 lk:12.23    Das Leben ist mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung.
 lk:12.24    Betrachtet die Raben, die nicht saen noch ernten, die weder Vorratskammer noch Scheune haben, und Gott ernahrt sie. Wieviel seid ihr mehr als die Vogel!
 lk:12.25    Wer aber unter euch kann mit Sorgen seiner Lebenslange eine Elle zusetzen?
 lk:12.26    Wenn ihr nun auch das geringste nicht konnt, warum seid ihr um das ubrige besorgt?
 lk:12.27    Betrachtet die Lilien, wie sie wachsen; sie muhen sich nicht und spinnen auch nicht. Ich sage euch aber, selbst Salomo in all seiner Herrlichkeit war nicht bekleidet wie eine von ihnen.
 lk:12.28    Wenn aber Gott das Gras, das heute auf dem Feld steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wieviel mehr euch, Kleinglaubige!
 lk:12.29    Und ihr, trachtet nicht [danach], was ihr essen oder was ihr trinken sollt, und seid nicht in Unruhe;
 lk:12.30    denn nach diesem allen trachten die Nationen der Welt; euer Vater aber weis, das ihr dies benotigt.
 lk:12.31    Trachtet jedoch nach seinem Reich, und dies wird euch hinzugefugt werden.
 lk:12.32    Furchte dich nicht, du kleine Herde, denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Reich zu geben.
 lk:12.33    Verkauft eure Habe und gebt Almosen; macht euch Beutel, die nicht veralten, einen unverganglichen Schatz in den Himmeln, wo kein Dieb sich naht und keine Motte zerstort.
 lk:12.34    Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein.
 lk:12.35    Es seien eure Lenden umgurtet und die Lampen brennend;
 lk:12.36    und ihr, seid Menschen gleich, die auf ihren Herrn warten, wann er aufbrechen mag von der Hochzeit, damit, wenn er kommt und anklopft, sie ihm sogleich aufmachen.
 lk:12.37    Gluckselig jene Knechte, die der Herr, wenn er kommt, wachend finden wird! Wahrlich, ich sage euch: Er wird sich umgurten und sie sich zu Tisch legen lassen und wird hinzutreten und sie bedienen.
 lk:12.38    Und wenn er in der zweiten Wache kommt und in der dritten Wache kommt und findet sie so - gluckselig sind jene!
 lk:12.39    Dies aber erkennt: Wenn der Hausherr gewust hatte, zu welcher Stunde der Dieb kommen wurde, so hatte er gewacht und nicht erlaubt, das sein Haus durchgraben wurde.
 lk:12.40    Auch ihr, seid bereit! Denn der Sohn des Menschen kommt in der Stunde, da ihr es nicht meint.
 lk:12.41    Petrus aber sprach zu ihm: Herr, sagst du dieses Gleichnis zu uns oder auch zu allen?
 lk:12.42    Der Herr aber sprach: Wer ist nun der treue und kluge Verwalter, den der Herr uber sein Gesinde setzen wird, um [ihm] die zugemessene Speise zu geben zur rechten Zeit?
 lk:12.43    Gluckselig jener Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, bei solchem Tun finden wird!
 lk:12.44    In Wahrheit sage ich euch, das er ihn uber seine ganze Habe setzen wird.
 lk:12.45    Wenn aber jener Knecht in seinem Herzen sagt: Mein Herr last sich Zeit mit dem Kommen, und anfangt, die Knechte und Magde zu schlagen und zu essen und zu trinken und sich zu berauschen,
 lk:12.46    so wird der Herr jenes Knechtes kommen an einem Tag, an dem er es nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht weis, und wird ihn entzweischneiden und ihm sein Teil setzen mit den Unglaubigen.
 lk:12.47    Jener Knecht aber, der den Willen seines Herrn wuste und sich nicht bereitet, noch nach seinem Willen getan hat, wird mit vielen [Schlagen] geschlagen werden;
 lk:12.48    wer ihn aber nicht wuste, aber getan hat, was der Schlage wert ist, wird mit wenigen geschlagen werden. Jedem aber, dem viel gegeben ist - viel wird von ihm verlangt werden; und wem man viel anvertraut hat, von dem wird man desto mehr fordern.
 lk:12.49    Ich bin gekommen, Feuer auf die Erde zu werfen, und wie wunschte ich, es ware schon angezundet!
 lk:12.50    Ich habe aber eine Taufe, womit ich getauft werden mus, und wie bin ich bedrangt, bis sie vollbracht ist!
 lk:12.51    Denkt ihr, das ich gekommen sei, Frieden auf der Erde zu geben? Nein, sage ich euch, sondern vielmehr Entzweiung.
 lk:12.52    Denn es werden von nun an funf in einem Haus entzweit sein; drei werden mit zweien und zwei mit dreien entzweit sein:
 lk:12.53    Vater mit Sohn und Sohn mit Vater, Mutter mit Tochter und Tochter mit der Mutter, Schwiegermutter mit ihrer Schwiegertochter und Schwiegertochter mit der Schwiegermutter.
 lk:12.54    Er sprach aber auch zu den Volksmengen: Wenn ihr eine Wolke von Westen aufsteigen seht, so sagt ihr sogleich: Ein Regengus kommt. Und es geschieht so.
 lk:12.55    Und wenn [ihr] den Sudwind wehen [seht], so sagt ihr: Es wird Hitze geben. Und es geschieht.
 lk:12.56    Heuchler! Das Aussehen der Erde und des Himmels wist ihr zu beurteilen. Wie aber kommt es, das ihr diese Zeit nicht beurteilt?
 lk:12.57    Warum richtet ihr aber auch von euch selbst aus nicht, was recht ist?
 lk:12.58    Denn wenn du mit deinem Gegner vor die Obrigkeit gehst, so gib dir auf dem Weg Muhe, von ihm loszukommen, damit er dich nicht etwa zu dem Richter hinschleppe; und der Richter wird dich dem Gerichtsdiener uberliefern und der Gerichtsdiener dich ins Gefangnis werfen.
 lk:12.59    Ich sage dir: Du wirst nicht von dort herauskommen, bis du auch den letzten Heller bezahlt hast.
  
Luk:as 13
 lk:13.1     Zu dieser Zeit waren aber einige zugegen, die ihm von den Galilaern berichteten, deren Blut Pilatus mit ihren Schlachtopfern vermischt hatte.
 lk:13.2     Und er antwortete und sprach zu ihnen: Meint ihr, das diese Galilaer vor allen Galilaern Sunder waren, weil sie dies erlitten haben?
 lk:13.3     Nein, sage ich euch, sondern wenn ihr nicht Buse tut, werdet ihr alle ebenso umkommen.
 lk:13.4     Oder jene achtzehn, auf die der Turm in Siloah fiel und sie totete: meint ihr, das sie vor allen Menschen, die in Jerusalem wohnen, Schuldner waren?
 lk:13.5     Nein, sage ich euch, sondern wenn ihr nicht Buse tut, werdet ihr alle ebenso umkommen.
 lk:13.6     Er sagte aber dieses Gleichnis: Es hatte jemand einen Feigenbaum, der in seinem Weinberg gepflanzt war; und er kam und suchte Frucht an ihm und fand keine.
 lk:13.7     Er sprach aber zu dem Weingartner: Siehe, drei Jahre komme ich und suche Frucht an diesem Feigenbaum und finde keine. Hau ihn ab! Wozu macht er auch das Land unbrauchbar?
 lk:13.8     Er aber antwortet und sagt zu ihm: Herr, las ihn noch dieses Jahr, bis ich um ihn graben und Dunger legen werde;
 lk:13.9     und wenn er etwa Frucht bringen wird, [gut], wenn aber nicht, so magst du ihn kunftig abhauen.
 lk:13.10    Er lehrte aber am Sabbat in einer der Synagogen.
 lk:13.11    Und siehe, da war eine Frau, die achtzehn Jahre einen Geist der Schwache hatte; und sie war zusammengekrummt und ganzlich unfahig, sich aufzurichten.
 lk:13.12    Als aber Jesus sie sah, rief er ihr zu und sprach zu ihr: Frau, du bist gelost von deiner Schwache!
 lk:13.13    Und er legte ihr die Hande auf, und sofort wurde sie gerade und verherrlichte Gott.
 lk:13.14    Der Synagogenvorsteher aber, unwillig, das Jesus am Sabbat heilte, begann und sprach zu der Volksmenge: Sechs Tage sind es, an denen man arbeiten soll; an diesen nun kommt und last euch heilen und nicht am Tag des Sabbats.
 lk:13.15    Der Herr nun antwortete ihm und sprach: Heuchler! Bindet nicht jeder von euch am Sabbat seinen Ochsen oder Esel von der Krippe los und fuhrt ihn hin und trankt ihn?
 lk:13.16    Diese aber, die eine Tochter Abrahams ist, die der Satan gebunden hat, siehe, achtzehn Jahre lang, sollte sie nicht von dieser Fessel gelost werden am Tag des Sabbats?
 lk:13.17    Und als er dies sagte, wurden alle seine Widersacher beschamt; und die ganze Volksmenge freute sich uber all die herrlichen Dinge, die durch ihn geschahen.
 lk:13.18    Er sprach aber: Wem ist das Reich Gottes gleich, und wem soll ich es vergleichen?
 lk:13.19    Es gleicht einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und in seinen Garten warf; und es wuchs und wurde zu einem grosen Baum, und die Vogel des Himmels nisteten in seinen Zweigen.
 lk:13.20    Und wieder sprach er: Wem soll ich das Reich Gottes vergleichen?
 lk:13.21    Es gleicht einem Sauerteig, den eine Frau nahm und unter drei Mas Mehl mengte, bis es ganz durchsauert war.
 lk:13.22    Und lehrend durchzog er nacheinander Stadte und Dorfer und reiste nach Jerusalem.
 lk:13.23    Es sprach aber jemand zu ihm: Herr, sind es wenige, die errettet werden? Er aber sprach zu ihnen:
 lk:13.24    Ringt danach, durch die enge Pforte einzugehen; denn viele, sage ich euch, werden einzugehen suchen und werden es nicht vermogen.
 lk:13.25    Sobald der Hausherr aufgestanden ist und die Tur verschlossen hat und ihr anfangen werdet, drausen zu stehen und an der Tur zu klopfen und zu sagen: Herr, tu uns auf! wird er antworten und zu euch sagen: Ich kenne euch nicht [und weis nicht], woher ihr seid.
 lk:13.26    Dann werdet ihr anfangen, zu sagen: Wir haben vor dir gegessen und getrunken, und auf unseren Strasen hast du gelehrt.
 lk:13.27    Und er wird sagen: Ich sage euch, ich kenne euch nicht [und weis nicht], woher ihr seid. Weicht von mir, alle ihr Ubeltater!
 lk:13.28    Da wird das Weinen und das Zahneknirschen sein, wenn ihr Abraham und Isaak und Jakob und alle Propheten im Reich Gottes sehen werdet, euch aber drausen hinausgeworfen.
 lk:13.29    Und sie werden kommen von Osten und Westen und von Norden und Suden und zu Tisch liegen im Reich Gottes.
 lk:13.30    Und siehe, es sind Letzte, die Erste sein werden, und es sind Erste, die Letzte sein werden.
 lk:13.31    In derselben Stunde kamen einige Pharisaer herbei und sagten zu ihm: Geh hinaus und zieh fort, denn Herodes will dich toten.
 lk:13.32    Und er sprach zu ihnen: Geht hin und sagt diesem Fuchs: Siehe, ich treibe Damonen aus und vollbringe Heilungen heute und morgen, und am dritten [Tag] werde ich vollendet.
 lk:13.33    Doch ich mus heute und morgen und am folgenden [Tag] wandern; denn es geht nicht an, das ein Prophet auserhalb Jerusalems umkomme.
 lk:13.34    Jerusalem, Jerusalem, das da totet die Propheten und steinigt, die zu ihm gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen wie eine Henne ihre Brut unter die Flugel, und ihr habt nicht gewollt!
 lk:13.35    Siehe, euer Haus wird euch uberlassen. Ich sage euch aber: Ihr werdet mich nicht sehen, bis es geschieht, das ihr sprecht: `Gepriesen [sei], der da kommt im Namen des Herrn!
  
Luk:as 14
 lk:14.1     Und es geschah, als er am Sabbat in das Haus eines der Obersten der Pharisaer kam, um zu essen, das sie auf ihn lauerten.
 lk:14.2     Und siehe, ein wassersuchtiger Mensch war vor ihm.
 lk:14.3     Und Jesus begann und sprach zu den Gesetzesgelehrten und Pharisaern und sagte: Ist es erlaubt, am Sabbat zu heilen?
 lk:14.4     Sie aber schwiegen. Und er faste ihn an und heilte ihn und entlies ihn.
 lk:14.5     Und er sprach zu ihnen: Wer unter euch, dessen Sohn oder Ochse in einen Brunnen fallt, zieht ihn nicht sogleich heraus am Tag des Sabbats?
 lk:14.6     Und sie konnten ihm darauf nicht antworten.
 lk:14.7     Er sprach aber zu den Eingeladenen ein Gleichnis, als er bemerkte, wie sie die ersten Platze wahlten, und sagte zu ihnen:
 lk:14.8     Wenn du von jemandem zur Hochzeit geladen wirst, so lege dich nicht auf den ersten Platz, damit nicht etwa ein Geehrterer als du von ihm geladen sei
 lk:14.9     und der, welcher dich und ihn geladen hat, komme und zu dir spreche: Mach diesem Platz! Und dann wirst du anfangen, mit Schande den letzten Platz einzunehmen.
 lk:14.10    Sondern wenn du geladen bist, so geh hin und lege dich auf den letzten Platz, damit, wenn der, welcher dich geladen hat, kommt, er zu dir spreche: Freund, rucke hoher hinauf. Dann wirst du Ehre haben vor allen, die mit dir zu Tisch liegen;
 lk:14.11    Denn jeder, der sich selbst erhoht, wird erniedrigt werden, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhoht werden.
 lk:14.12    Er sprach aber auch zu dem, der ihn geladen hatte: Wenn du ein Mittags- oder ein Abendmahl machst, so lade nicht deine Freunde, noch deine Bruder, noch deine Verwandten, noch reiche Nachbarn, damit nicht etwa auch sie dich wiederladen und dir Vergeltung zuteil werde.
 lk:14.13    Sondern wenn du ein Mahl machst, so lade Arme, Kruppel, Lahme, Blinde,
 lk:14.14    und gluckselig wirst du sein, weil sie nichts haben, um dir zu vergelten; denn es wird dir vergolten werden bei der Auferstehung der Gerechten.
 lk:14.15    Als aber einer von denen, die mit zu Tisch lagen, dies horte, sprach er zu ihm: Gluckselig, wer essen wird im Reich Gottes!
 lk:14.16    Er aber sprach zu ihm: Ein Mensch machte ein groses Abendmahl und lud viele.
 lk:14.17    Und er sandte seinen Knecht zur Stunde des Abendmahls, um den Geladenen zu sagen: Kommt, denn schon ist alles bereit.
 lk:14.18    Und sie fingen alle ohne Ausnahme an, sich zu entschuldigen. Der erste sprach zu ihm: Ich habe einen Acker gekauft und mus notwendig ausgehen und ihn besehen; ich bitte dich, halte mich fur entschuldigt.
 lk:14.19    Und ein anderer sprach: Ich habe funf Joch Ochsen gekauft, und ich gehe hin, sie zu erproben; ich bitte dich, halte mich fur entschuldigt.
 lk:14.20    Und ein anderer sprach: Ich habe eine Frau geheiratet, und darum kann ich nicht kommen.
 lk:14.21    Und der Knecht kam herbei und berichtete dies seinem Herrn. Da wurde der Hausherr zornig und sprach zu seinem Knecht: Geh eilends hinaus auf die Strasen und Gassen der Stadt und bringe die Armen und Kruppel und Lahmen und Blinden hier herein.
 lk:14.22    Und der Knecht sprach: Herr, es ist geschehen, wie du befohlen hast, und es ist noch Raum.
 lk:14.23    Und der Herr sprach zu dem Knecht: Geh hinaus auf die Wege und Zaune und notige [sie] hereinzukommen, das mein Haus voll werde;
 lk:14.24    denn ich sage euch, das nicht einer jener Manner, die geladen waren, mein Abendmahl schmecken wird.
 lk:14.25    Es ging aber eine grose Volksmenge mit ihm; und er wandte sich um und sprach zu ihnen:
 lk:14.26    Wenn jemand zu mir kommt und hast nicht seinen Vater und seine Mutter und seine Frau und seine Kinder und seine Bruder und Schwestern, dazu aber auch sein eigenes Leben, so kann er nicht mein Junger sein;
 lk:14.27    und wer nicht sein Kreuz tragt und mir nachkommt, kann nicht mein Junger sein.
 lk:14.28    Denn wer unter euch, der einen Turm bauen will, setzt sich nicht zuvor hin und berechnet die Kosten, ob er [das Notige] zur Ausfuhrung habe?
 lk:14.29    Damit nicht etwa, wenn er den Grund gelegt hat und nicht vollenden kann, alle, die es sehen, anfangen, ihn zu verspotten,
 lk:14.30    und sagen: Dieser Mensch hat angefangen zu bauen und konnte nicht vollenden.
 lk:14.31    Oder welcher Konig, der auszieht, um sich mit einem anderen Konig in Krieg einzulassen, setzt sich nicht zuvor hin und ratschlagt, ob er imstande sei, dem mit zehntausend entgegenzutreten, der gegen ihn mit zwanzigtausend anruckt?
 lk:14.32    Wenn aber nicht, so sendet er, wahrend er noch fern ist, eine Gesandtschaft und bittet um die Friedensbedingungen.
 lk:14.33    So kann nun keiner von euch, der nicht allem entsagt, was er hat, mein Junger sein.
 lk:14.34    Das Salz ist gut; wenn aber auch das Salz kraftlos geworden ist, womit soll es gewurzt werden?
 lk:14.35    Es ist weder fur das Land noch fur den Dunger tauglich; man wirft es hinaus. Wer Ohren hat zu horen, der hore!
  
Luk:as 15
 lk:15.1     Es nahten aber zu ihm alle Zollner und Sunder, ihn zu horen;
 lk:15.2     und die Pharisaer und die Schriftgelehrten murrten und sprachen: Dieser nimmt Sunder auf und ist mit ihnen.
 lk:15.3     Er sprach aber zu ihnen dieses Gleichnis und sagte:
 lk:15.4     Welcher Mensch unter euch, der hundert Schafe hat und eins von ihnen verloren hat, last nicht die neunundneunzig in der Wuste und geht dem verlorenen nach, bis er es findet?
 lk:15.5     Und wenn er es gefunden hat, so legt er es mit Freuden auf seine Schultern;
 lk:15.6     und wenn er nach Hause kommt, ruft er die Freunde und die Nachbarn zusammen und spricht zu ihnen: Freut euch mit mir, denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war.
 lk:15.7     Ich sage euch: So wird Freude im Himmel sein uber einen Sunder, der Buse tut, [mehr] als uber neunundneunzig Gerechte, die die Buse nicht notig haben.
 lk:15.8     Oder welche Frau, die zehn Drachmen hat, zundet nicht, wenn sie eine Drachme verliert, eine Lampe an und kehrt das Haus und sucht sorgfaltig, bis sie sie findet?
 lk:15.9     Und wenn sie sie gefunden hat, ruft sie die Freundinnen und Nachbarinnen zusammen und spricht: Freut euch mit mir, denn ich habe die Drachme gefunden, die ich verloren hatte.
 lk:15.10    So, sage ich euch, ist Freude vor den Engeln Gottes uber einen Sunder, der Buse tut.
 lk:15.11    Er sprach aber: Ein Mensch hatte zwei Sohne;
 lk:15.12    und der jungere von ihnen sprach zu dem Vater: Vater, gib mir den Teil des Vermogens, der mir zufallt. Und er teilte ihnen die Habe.
 lk:15.13    Und nach nicht vielen Tagen brachte der jungere Sohn alles zusammen und reiste weg in ein fernes Land, und dort vergeudete er sein Vermogen, indem er verschwenderisch lebte.
 lk:15.14    Als er aber alles verzehrt hatte, kam eine gewaltige Hungersnot uber jenes Land, und er selbst fing an, Mangel zu leiden.
 lk:15.15    Und er ging hin und hangte sich an einen der Burger jenes Landes, der schickte ihn auf seine Acker, Schweine zu huten.
 lk:15.16    Und er begehrte seinen Bauch zu fullen mit den Schoten, die die Schweine frasen; und niemand gab ihm.
 lk:15.17    Als er aber in sich ging, sprach er: Wie viele Tagelohner meines Vaters haben Uberflus an Brot, ich aber komme hier um vor Hunger.
 lk:15.18    Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und will zu ihm sagen: Vater, ich habe gesundigt gegen den Himmel und vor dir,
 lk:15.19    ich bin nicht mehr wurdig, dein Sohn zu heisen, mach mich wie einen deiner Tagelohner.
 lk:15.20    Und er machte sich auf und ging zu seinem Vater. Als er aber noch fern war, sah ihn sein Vater und wurde innerlich bewegt und lief hin und fiel ihm um seinen Hals und kuste ihn zartlich.
 lk:15.21    Der Sohn aber sprach zu ihm: Vater, ich habe gesundigt gegen den Himmel und vor dir, ich bin nicht mehr wurdig, dein Sohn zu heisen.
 lk:15.22    Der Vater aber sprach zu seinen Sklaven: Bringt das beste Kleid her und zieht es ihm an und tut einen Ring an seine Hand und Sandalen an seine Fuse;
 lk:15.23    und bringt das gemastete Kalb her und schlachtet es, und last uns essen und frohlich sein!
 lk:15.24    Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden, war verloren und ist gefunden worden. Und sie fingen an, frohlich zu sein.
 lk:15.25    Sein alterer Sohn aber war auf dem Feld; und als er kam und sich dem Haus naherte, horte er Musik und Reigen.
 lk:15.26    Und er rief einen der Sklaven herbei und erkundigte sich, was das ware.
 lk:15.27    Der aber sprach zu ihm: Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater hat das gemastete Kalb geschlachtet, weil er ihn gesund wiedererhalten hat.
 lk:15.28    Er aber wurde zornig und wollte nicht hineingehen. Sein Vater aber ging hinaus und redete ihm zu.
 lk:15.29    Er aber antwortete und sprach zu dem Vater: Siehe, so viele Jahre diene ich dir, und niemals habe ich ein Gebot von dir ubertreten; und mir hast du niemals ein Bockchen gegeben, das ich mit meinen Freunden frohlich ware;
 lk:15.30    da aber dieser dein Sohn gekommen ist, der deine Habe mit Huren durchgebracht hat, hast du ihm das gemastete Kalb geschlachtet.
 lk:15.31    Er aber sprach zu ihm: Kind, du bist allezeit bei mir, und alles, was mein ist, ist dein.
 lk:15.32    Es geziemte sich aber, frohlich zu sein und sich zu freuen; denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden und verloren und ist gefunden worden.
  
Luk:as 16
 lk:16.1     Er sprach aber auch zu den Jungern: Es war ein reicher Mann, der einen Verwalter hatte; und dieser wurde bei ihm angeklagt, als verschwende er seine Habe.
 lk:16.2     Und er rief ihn und sprach zu ihm: Was ist es, das ich von dir hore? Lege die Rechnung von deiner Verwaltung ab, denn du wirst nicht mehr Verwalter sein konnen.
 lk:16.3     Der Verwalter aber sprach bei sich selbst: Was soll ich tun? Denn mein Herr nimmt mir die Verwaltung ab. Graben kann ich nicht, zu betteln schame ich mich.
 lk:16.4     Ich weis, was ich tun werde, damit sie mich, wenn ich der Verwaltung enthoben bin, in ihre Hauser aufnehmen.
 lk:16.5     Und er rief jeden einzelnen der Schuldner seines Herrn herbei und sprach zu dem ersten: Wieviel bist du meinem Herrn schuldig?
 lk:16.6     Der aber sprach: Hundert Bat Ol. Und er sprach zu ihm: Nimm deinen Schuldbrief und setze dich schnell hin und schreibe funfzig.
 lk:16.7     Danach sprach er zu einem anderen: Du aber, wieviel bist du schuldig? Der aber sprach: Hundert Kor Weizen. Und er spricht zu ihm: Nimm deinen Schuldbrief und schreibe achtzig.
 lk:16.8     Und der Herr lobte den ungerechten Verwalter, weil er klug gehandelt hatte; denn die Sohne dieser Welt sind kluger als die Sohne des Lichts gegen ihr eigenes Geschlecht.
 lk:16.9     Und ich sage euch: Macht euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, damit, wenn er zu Ende geht, man euch aufnehme in die ewigen Zelte.
 lk:16.10    Wer im Geringsten treu ist, ist auch in vielem treu, und wer im Geringsten ungerecht ist, ist auch in vielem ungerecht.
 lk:16.11    Wenn ihr nun mit dem ungerechten Mammon nicht treu gewesen seid, wer wird euch das Wahrhaftige anvertrauen?
 lk:16.12    Und wenn ihr mit dem Fremden nicht treu gewesen seid, wer wird euch das Eure geben?
 lk:16.13    Kein Haussklave kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird dem einen anhangen und den anderen verachten. Ihr konnt nicht Gott dienen und dem Mammon.
 lk:16.14    Dies alles horten aber auch die Pharisaer, die geldliebend waren, und sie verhohnten ihn.
 lk:16.15    Und er sprach zu ihnen: Ihr seid es, die sich selbst rechtfertigen vor den Menschen, Gott aber kennt eure Herzen; denn was unter den Menschen hoch ist, ist ein Greuel vor Gott.
 lk:16.16    Das Gesetz und die Propheten [gehen] bis auf Johannes; von da an wird das Evangelium des Reiches Gottes verkundigt, und jeder dringt mit Gewalt hinein.
 lk:16.17    Es ist aber leichter, das der Himmel und die Erde vergehen, als das ein Strichlein des Gesetzes wegfalle.
 lk:16.18    Jeder, der seine Frau entlast und eine andere heiratet, begeht Ehebruch; und jeder, der die von einem Mann Entlassene heiratet, begeht Ehebruch.
 lk:16.19    Es war aber ein reicher Mann, und er kleidete sich in Purpur und feine Leinwand und lebte alle Tage frohlich und in Prunk.
 lk:16.20    Ein Armer aber, mit Namen Lazarus, lag an dessen Tor, voller Geschwure,
 lk:16.21    und er begehrte, sich mit den Abfallen vom Tisch des Reichen zu sattigen; aber auch die Hunde kamen und leckten seine Geschwure.
 lk:16.22    Es geschah aber, das der Arme starb und von den Engeln in Abrahams Schos getragen wurde. Es starb aber auch der Reiche und wurde begraben.
 lk:16.23    Und als er im Hades seine Augen aufschlug und in Qualen war, sieht er Abraham von fern und Lazarus in seinem Schos.
 lk:16.24    Und er rief und sprach: Vater Abraham, erbarme dich meiner und sende Lazarus, das er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und meine Zunge kuhle; denn ich leide Pein in dieser Flamme.
 lk:16.25    Abraham aber sprach: Kind, gedenke, das du dein Gutes vollig empfangen hast in deinem Leben und Lazarus ebenso das Bose; jetzt aber wird er hier getrostet, du aber leidest Pein.
 lk:16.26    Und zu diesem allen ist zwischen uns und euch eine grose Kluft festgelegt, damit die, welche von hier zu euch hinubergehen wollen, es nicht konnen, noch die, welche von dort zu uns heruberkommen wollen.
 lk:16.27    Er sprach aber: Ich bitte dich nun, Vater, das du ihn in das Haus meines Vaters sendest,
 lk:16.28    denn ich habe funf Bruder, das er ihnen ernstlich Zeugnis gebe, damit sie nicht auch an diesen Ort der Qual kommen.
 lk:16.29    Abraham aber spricht zu ihm: Sie haben Mose und die Propheten; mogen sie die horen.
 lk:16.30    Er aber sprach: Nein, Vater Abraham, sondern wenn jemand von den Toten zu ihnen geht, so werden sie Buse tun.
 lk:16.31    Er sprach aber zu ihm: Wenn sie Mose und die Propheten nicht horen, so werden sie auch nicht uberzeugt werden, wenn jemand aus den Toten aufersteht.
  
Luk:as 17
 lk:17.1     Er sprach aber zu seinen Jungern: Es ist unmoglich, das nicht Verfuhrungen kommen. Wehe aber dem, durch den sie kommen!
 lk:17.2     Es ware ihm nutzlicher, wenn ein Muhlstein um seinen Hals gelegt und er ins Meer geworfen wurde, als das er einem dieser Kleinen Anlas zur Sunde gabe!
 lk:17.3     Habt acht auf euch selbst: Wenn dein Bruder sundigt, so weise ihn zurecht, und wenn er es bereut, so vergib ihm.
 lk:17.4     Und wenn er siebenmal am Tag an dir sundigt und siebenmal zu dir umkehrt und spricht: Ich bereue es, so sollst du ihm vergeben.
 lk:17.5     Und die Apostel sprachen zu dem Herrn: Mehre uns den Glauben!
 lk:17.6     Der Herr aber sprach: Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so wurdet ihr zu diesem Maulbeerfeigenbaum sagen: Entwurzele dich und pflanze dich ins Meer! Und er wurde euch gehorchen.
 lk:17.7     Wer aber von euch, der einen Sklaven hat, der pflugt oder hutet, wird zu ihm, wenn er vom Feld hereinkommt, sagen: Komm und leg dich sogleich zu Tisch?
 lk:17.8     Wird er nicht vielmehr zu ihm sagen: Richte zu, was ich zu Abend essen soll, und gurte dich und diene mir, bis ich gegessen und getrunken habe; und danach sollst du essen und trinken?
 lk:17.9     Dankt er etwa dem Sklaven, das er das Befohlene getan hat? Ich meine nicht.
 lk:17.10    So sprecht auch ihr, wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen ist: Wir sind unnutze Sklaven; wir haben getan, was wir zu tun schuldig waren.
 lk:17.11    Und es geschah, als er nach Jerusalem reiste, das er mitten durch Samaria und Galilaa ging.
 lk:17.12    Und als er in ein Dorf einzog, begegneten ihm zehn aussatzige Manner, die von fern standen.
 lk:17.13    Und sie erhoben ihre Stimme und sprachen: Jesus, Meister, erbarme dich unser!
 lk:17.14    Und als er [sie] sah, sprach er zu ihnen: Geht hin und zeigt euch den Priestern! Und es geschah, wahrend sie hingingen, wurden sie gereinigt.
 lk:17.15    Einer aber von ihnen kehrte zuruck, als er sah, das er geheilt war, und verherrlichte Gott mit lauter Stimme;
 lk:17.16    und er fiel aufs Angesicht zu seinen Fusen und dankte ihm; und das war ein Samariter.
 lk:17.17    Jesus aber antwortete und sprach: Sind nicht die Zehn gereinigt worden? Wo sind die Neun?
 lk:17.18    Haben sich sonst keine gefunden, die zuruckkehrten, um Gott Ehre zu geben, auser diesem Fremdling?
 lk:17.19    Und er sprach zu ihm: Steh auf und geh hin! Dein Glaube hat dich gerettet.
 lk:17.20    Und als er von den Pharisaern gefragt wurde: Wann kommt das Reich Gottes? antwortete er ihnen und sprach: Das Reich Gottes kommt nicht so, das man es beobachten konnte;
 lk:17.21    noch wird man sagen: Siehe hier! Oder: Siehe dort! Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch.
 lk:17.22    Er sprach aber zu den Jungern: Es werden Tage kommen, da ihr begehren werdet, einen der Tage des Sohnes des Menschen zu sehen, und ihr werdet [ihn] nicht sehen.
 lk:17.23    Und man wird zu euch sagen: Siehe hier! oder: Siehe dort! Geht nicht hin, folgt auch nicht.
 lk:17.24    Denn wie der Blitz blitzend leuchtet von einem [Ende] unter dem Himmel bis zum anderen [Ende] unter dem Himmel, so wird der Sohn des Menschen sein an seinem Tag.
 lk:17.25    Vorher aber mus er vieles leiden und verworfen werden von diesem Geschlecht.
 lk:17.26    Und wie es in den Tagen Noahs geschah, so wird es auch sein in den Tagen des Sohnes des Menschen:
 lk:17.27    sie asen, sie tranken, sie heirateten, sie wurden verheiratet bis zu dem Tag, da Noah in die Arche ging und die Flut kam und alle umbrachte.
 lk:17.28    Ebenso auch, wie es geschah in den Tagen Lots: sie asen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie bauten;
 lk:17.29    an dem Tag aber, da Lot von Sodom ausging, regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und brachte alle um.
 lk:17.30    Ebenso wird es an dem Tag sein, da der Sohn des Menschen geoffenbart wird.
 lk:17.31    An jenem Tag - wer auf dem Dach sein wird und sein Gerat im Haus hat, der steige nicht hinab, um es zu holen; und wer auf dem Feld ist, wende sich ebensowenig zuruck.
 lk:17.32    Gedenkt an Lots Frau!
 lk:17.33    Wer sein Leben zu retten sucht, wird es verlieren; und wer es verliert, wird es erhalten.
 lk:17.34    Ich sage euch: In jener Nacht werden zwei auf einem Bett sein; einer wird genommen und der andere gelassen werden.
 lk:17.35    Zwei werden zusammen mahlen, die eine wird genommen, die andere gelassen werden.
 lk:17.36    Und sie antworten und sagen zu ihm: Wo, Herr? Er aber sprach zu ihnen: Wo der Leichnam ist, da sammeln sich auch die Adler.
  
Luk:as 18
 lk:18.1     Er sagte ihnen aber auch ein Gleichnis dafur, das sie allezeit beten und nicht ermatten sollten,
 lk:18.2     und sprach: Es war ein Richter in einer Stadt, der Gott nicht furchtete und vor keinem Menschen sich scheute.
 lk:18.3     Es war aber eine Witwe in jener Stadt; und sie kam zu ihm und sprach: Schaffe mir Recht gegenuber meinem Widersacher.
 lk:18.4     Und eine Zeitlang wollte er nicht; danach aber sprach er bei sich selbst: Wenn ich auch Gott nicht furchte und vor keinem Menschen mich scheue,
 lk:18.5     so will ich doch, weil diese Witwe mir Muhe macht, ihr Recht verschaffen, das sie nicht am Ende komme und mir ins Gesicht fahre.
 lk:18.6     Der Herr aber sprach: Hort, was der ungerechte Richter sagt.
 lk:18.7     Gott aber, sollte er das Recht seiner Auserwahlten nicht ausfuhren, die Tag und Nacht zu ihm schreien, und sollte er es bei ihnen lange hinziehen?
 lk:18.8     Ich sage euch, das er ihr Recht ohne Verzug ausfuhren wird. Doch wird wohl der Sohn des Menschen, wenn er kommt, den Glauben finden auf der Erde?
 lk:18.9     Er sprach aber auch zu einigen, die auf sich selbst vertrauten, das sie gerecht seien, und die ubrigen fur nichts achteten, dieses Gleichnis:
 lk:18.10    Zwei Menschen gingen hinauf in den Tempel, um zu beten, der eine ein Pharisaer und der andere ein Zollner.
 lk:18.11    Der Pharisaer stand und betete bei sich selbst so: O Gott, ich danke dir, das ich nicht bin wie die ubrigen der Menschen: Rauber, Ungerechte, Ehebrecher oder auch wie dieser Zollner.
 lk:18.12    Ich faste zweimal in der Woche, ich verzehnte alles, was ich erwerbe.
 lk:18.13    Und der Zollner stand von fern und wollte sogar die Augen nicht aufheben zum Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: O Gott, sei mir, dem Sunder, gnadig!
 lk:18.14    Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt hinab in sein Haus im Gegensatz zu jenem; denn jeder, der sich selbst erhoht, wird erniedrigt werden; wer aber sich selbst erniedrigt, wird erhoht werden.
 lk:18.15    Sie brachten aber auch die [kleinen] Kinder zu ihm, das er sie anruhre. Als aber die Junger es sahen, fuhren sie sie an.
 lk:18.16    Jesus aber rief sie herbei und sprach: Last die Kinder zu mir kommen und wehrt ihnen nicht, denn solchen gehort das Reich Gottes.
 lk:18.17    Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht aufnehmen wird wie ein Kind, wird nicht hineinkommen.
 lk:18.18    Und es fragte ihn ein Oberster und sprach: Guter Lehrer, was mus ich getan haben, um ewiges Leben zu erben?
 lk:18.19    Jesus aber sprach zu ihm: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut, als nur einer, Gott.
 lk:18.20    Die Gebote weist du: `Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht toten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht falsches Zeugnis geben; ehre deinen Vater und deine Mutter.
 lk:18.21    Er aber sprach: Dies alles habe ich befolgt von meiner Jugend an.
 lk:18.22    Als aber Jesus dies horte, sprach er zu ihm: Eins fehlt dir noch: verkaufe alles, was du hast, und verteile es an die Armen, und du wirst einen Schatz in den Himmeln haben, und komm, folge mir nach!
 lk:18.23    Als er aber dies horte, wurde er sehr betrubt, denn er war sehr reich.
 lk:18.24    Als aber Jesus sah, das er sehr betrubt wurde, sprach er: Wie schwer werden die, welche Guter haben, in das Reich Gottes kommen!
 lk:18.25    Denn es ist leichter, das ein Kamel durch ein Nadelohr eingeht, als das ein Reicher in das Reich Gottes kommt.
 lk:18.26    Es sprachen aber, die es horten: Und wer kann [dann] errettet werden?
 lk:18.27    Er aber sprach: Was bei Menschen unmoglich ist, ist moglich bei Gott.
 lk:18.28    Petrus aber sprach: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt.
 lk:18.29    Er aber sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Es ist niemand, der Haus oder Eltern oder Bruder oder Frau oder Kinder verlassen hat um des Reiches Gottes willen,
 lk:18.30    der nicht Vielfaltiges empfangen wird in dieser Zeit und in dem kommenden Zeitalter ewiges Leben.
 lk:18.31    Er nahm aber die Zwolf zu sich und sprach zu ihnen: Siehe, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was durch die Propheten auf den Sohn des Menschen hin geschrieben ist;
 lk:18.32    denn er wird den Nationen uberliefert werden und wird verspottet und geschmaht und angespien werden;
 lk:18.33    und wenn sie ihn gegeiselt haben, werden sie ihn toten, und am dritten Tag wird er auferstehen.
 lk:18.34    Und sie verstanden nichts von diesen Dingen, und dieses Wort war vor ihnen verborgen, und sie begriffen das Gesagte nicht.
 lk:18.35    Es geschah aber, als er Jericho nahte, sas ein Blinder bettelnd am Weg.
 lk:18.36    Und als er eine Volksmenge vorbeiziehen horte, erkundigte er sich, was das sei.
 lk:18.37    Sie verkundeten ihm aber, das Jesus, der Nazoraer, vorubergehe.
 lk:18.38    Und er rief und sprach: Jesus, Sohn Davids, erbarme dich meiner!
 lk:18.39    Und die Vorangehenden bedrohten ihn, das er schweigen sollte; er aber schrie um so mehr: Sohn Davids, erbarme dich meiner!
 lk:18.40    Jesus aber blieb stehen und befahl, das man ihn zu ihm fuhre. Als er sich aber naherte, fragte er ihn:
 lk:18.41    Was willst du, das ich dir tun soll? Er aber sprach: Herr, das ich sehend werde!
 lk:18.42    Und Jesus sprach zu ihm: Sei sehend! Dein Glaube hat dich geheilt.
 lk:18.43    Und sofort wurde er sehend, folgte ihm nach und verherrlichte Gott. Und das ganze Volk, das es sah, gab Gott Lob.
  
Luk:as 19
 lk:19.1     Und er ging hinein und zog durch Jericho.
 lk:19.2     Und siehe, [da war] ein Mann mit Namen Zachaus, und der war ein Oberzollner und war reich.
 lk:19.3     Und er suchte Jesus zu sehen, wer er sei; und er konnte es nicht vor der Volksmenge, denn er war klein von Gestalt.
 lk:19.4     Und er lief voraus und stieg auf einen Maulbeerfeigenbaum, damit er ihn sehe; denn er sollte dort durchkommen.
 lk:19.5     Und als er an den Ort kam, sah Jesus auf und erblickte ihn und sprach zu ihm: Zachaus, steige eilends herab, denn heute mus ich in deinem Haus bleiben.
 lk:19.6     Und er stieg eilends herab und nahm ihn auf mit Freuden.
 lk:19.7     Und als sie es sahen, murrten alle und sagten: Er ist eingekehrt, um bei einem sundigen Mann zu herbergen.
 lk:19.8     Zachaus aber stand und sprach zu dem Herrn: Siehe, Herr, die Halfte meiner Guter gebe ich den Armen, und wenn ich von jemand etwas durch falsche Anklage genommen habe, so erstatte ich es vierfach.
 lk:19.9     Jesus aber sprach zu ihm: Heute ist diesem Haus Heil widerfahren, weil auch er ein Sohn Abrahams ist;
 lk:19.10    denn der Sohn des Menschen ist gekommen, zu suchen und zu erretten, was verloren ist.
 lk:19.11    Wahrend sie aber dies horten, fugte er noch ein Gleichnis hinzu, weil er nahe bei Jerusalem war, und sie meinten, das das Reich Gottes sogleich erscheinen sollte.
 lk:19.12    Er sprach nun: Ein hochgeborener Mann zog in ein fernes Land, um ein Reich fur sich zu empfangen und wiederzukommen.
 lk:19.13    Er berief aber zehn seiner Knechte und gab ihnen zehn Pfunde und sprach zu ihnen: Handelt [damit], bis ich [wieder-]komme.
 lk:19.14    Seine Burger aber hasten ihn und schickten eine Gesandtschaft hinter ihm her und liesen sagen: Wir wollen nicht, das dieser uber uns Konig sei.
 lk:19.15    Und es geschah, als er zuruckkam, nachdem er das Reich empfangen hatte, da sagte er, man solle diese Knechte, denen er das Geld gegeben hatte, zu ihm rufen, damit er erfuhre, was ein jeder erhandelt habe.
 lk:19.16    Der erste aber kam herbei und sagte: Herr, dein Pfund hat zehn Pfunde hinzugewonnen.
 lk:19.17    Und er sprach zu ihm: Recht so, du guter Knecht! Weil du im Geringsten treu warst, sollst du Vollmacht uber zehn Stadte haben.
 lk:19.18    Und der zweite kam und sagte: Herr, dein Pfund hat funf Pfunde eingetragen.
 lk:19.19    Er sprach aber auch zu diesem: Und du, sei uber funf Stadte.
 lk:19.20    Und ein anderer kam und sagte: Herr, siehe, [hier ist] dein Pfund, das ich in einem Schweistuch verwahrt hielt;
 lk:19.21    denn ich furchtete dich, weil du ein strenger Mann bist: du nimmst, was du nicht hingelegt, und du erntest, was du nicht gesat hast.
 lk:19.22    Er spricht zu ihm: Aus deinem Mund werde ich dich richten, du boser Knecht! Du wustest, das ich ein strenger Mann bin, der ich nehme, was ich nicht hingelegt, und ernte, was ich nicht gesat habe?
 lk:19.23    Und warum hast du mein Geld nicht in eine Bank gegeben, und wenn ich kam, hatte ich es mit Zinsen eingefordert?
 lk:19.24    Und er sprach zu den Dabeistehenden: Nehmt das Pfund von ihm und gebt es dem, der die zehn Pfunde hat.
 lk:19.25    Und sie sprachen zu ihm: Herr, er hat [ja schon] zehn Pfunde!
 lk:19.26    Ich sage euch: Jedem, der da hat, wird gegeben werden; von dem aber, der nicht hat, von dem wird selbst, was er hat, weggenommen werden.
 lk:19.27    Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, das ich uber sie Konig wurde, bringt her und erschlagt sie vor mir.
 lk:19.28    Und als er dies gesagt hatte, zog er voran und ging hinauf nach Jerusalem.
 lk:19.29    Und es geschah, als er Bethphage und Bethanien nahte, gegen den Berg hin, der Olberg genannt wird, sandte er zwei seiner Junger
 lk:19.30    und sprach: Geht hin in das Dorf gegenuber, und wenn ihr hineinkommt, werdet ihr ein Fohlen darin angebunden finden, auf dem kein Mensch je gesessen hat; bindet es los und fuhrt es [her].
 lk:19.31    Und wenn jemand euch fragt: Warum bindet ihr es los? sprecht so zu ihm: Der Herr braucht es.
 lk:19.32    Und die Abgesandten gingen hin und fanden es, wie er ihnen gesagt hatte.
 lk:19.33    Als sie aber das Fohlen losbanden, sprachen dessen Herren zu ihnen: Warum bindet ihr das Fohlen los?
 lk:19.34    Sie aber sprachen: Der Herr braucht es.
 lk:19.35    Und sie fuhrten es zu Jesus; und sie warfen ihre Kleider auf das Fohlen und setzten Jesus darauf.
 lk:19.36    Wahrend er aber hinzog, breiteten sie ihre Kleider aus auf den Weg.
 lk:19.37    Und als er sich schon dem Abhang des Olbergs nahte, fing die ganze Menge der Junger an, mit lauter Stimme freudig Gott zu loben uber alle die Wunderwerke, die sie gesehen hatten,
 lk:19.38    und sie sagten: `Gepriesen [sei] der Konig, der da kommt im Namen des Herrn! Friede im Himmel und Herrlichkeit in der Hohe!
 lk:19.39    Und einige der Pharisaer aus der Volksmenge sprachen zu ihm: Lehrer, weise deine Junger zurecht.
 lk:19.40    Und er antwortete und sprach zu ihnen: Ich sage euch, wenn diese schweigen, so werden die Steine schreien.
 lk:19.41    Und als er sich naherte und die Stadt sah, weinte er uber sie,
 lk:19.42    und sprach: Wenn auch du an diesem Tag erkannt hattest, was zu deinem Frieden dient! Jetzt aber ist es vor deinen Augen verborgen.
 lk:19.43    Denn Tage werden uber dich kommen, da werden deine Feinde einen Wall um dich aufschutten und dich umzingeln und dich von allen Seiten einengen;
 lk:19.44    und sie werden dich und deine Kinder in dir zu Boden werfen und werden in dir nicht einen Stein auf dem anderen lassen, dafur das du die Zeit deiner Heimsuchung nicht erkannt hast.
 lk:19.45    Und als er in den Tempel eingetreten war, fing er an, die Verkaufer auszutreiben,
 lk:19.46    und sprach zu ihnen: Es steht geschrieben: `Mein Haus ist ein Bethaus; ihr aber habt es zu einer `Rauberhohle gemacht.
 lk:19.47    Und er lehrte taglich im Tempel; die Hohenpriester aber und die Schriftgelehrten und die Ersten des Volkes suchten ihn umzubringen.
 lk:19.48    Und sie fanden nicht, was sie tun sollten, denn das ganze Volk hing ihm an und horte auf ihn.
  
Luk:as 20
 lk:20.1     Und es geschah an einem der Tage, als er das Volk im Tempel lehrte und das Evangelium verkundigte, da traten die Hohenpriester und die Schriftgelehrten mit den Altesten herbei
 lk:20.2     und sprachen zu ihm und sagten: Sage uns, in welcher Vollmacht tust du diese Dinge? Oder wer ist es, der dir diese Vollmacht gegeben hat?
 lk:20.3     Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Auch ich will euch ein Wort fragen; und sagt mir:
 lk:20.4     War die Taufe des Johannes vom Himmel oder von Menschen?
 lk:20.5     Sie aber uberlegten miteinander und sprachen: Wenn wir sagen: vom Himmel, so wird er sagen: Warum habt ihr ihm nicht geglaubt?
 lk:20.6     Wenn wir aber sagen: von Menschen, so wird das ganze Volk uns steinigen, denn es ist uberzeugt, das Johannes ein Prophet ist.
 lk:20.7     Und sie antworteten, sie wusten nicht, woher.
 lk:20.8     Und Jesus sprach zu ihnen: So sage auch ich euch nicht, in welcher Vollmacht ich dies tue.
 lk:20.9     Er fing aber an, zu dem Volk dieses Gleichnis zu sagen: Ein Mensch pflanzte einen Weinberg und verpachtete ihn an Weingartner und reiste fur lange Zeit auser Landes.
 lk:20.10    Und zur bestimmten Zeit sandte er einen Knecht zu den Weingartnern, damit sie ihm von der Frucht des Weinbergs gaben; die Weingartner aber schlugen ihn und schickten ihn leer fort.
 lk:20.11    Und er fuhr fort und sandte einen anderen Knecht; sie aber schlugen auch den und behandelten ihn verachtlich und schickten ihn leer fort.
 lk:20.12    Und er fuhr fort und sandte einen dritten; sie aber verwundeten auch diesen und warfen ihn hinaus.
 lk:20.13    Der Herr des Weinbergs aber sprach: Was soll ich tun? Ich will meinen geliebten Sohn senden; vielleicht, wenn sie diesen sehen, werden sie sich scheuen.
 lk:20.14    Als aber die Weingartner ihn sahen, uberlegten sie miteinander und sagten: Dieser ist der Erbe; last uns ihn toten, das das Erbe unser werde.
 lk:20.15    Und als sie ihn aus dem Weinberg hinausgeworfen hatten, toteten sie ihn. Was wird nun der Herr des Weinbergs ihnen tun?
 lk:20.16    Er wird kommen und diese Weingartner umbringen und den Weinberg anderen geben. Als sie aber [das] horten, sprachen sie: Das sei fern!
 lk:20.17    Er aber sah sie an und sprach: Was ist denn das, was geschrieben steht: `Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden?
 lk:20.18    Jeder, der auf jenen Stein fallt, wird zerschmettert werden; auf wen er aber fallen wird, den wird er zermalmen.
 lk:20.19    Und die Hohenpriester und die Schriftgelehrten suchten zu dieser Stunde die Hande an ihn zu legen - und sie furchteten das Volk -; denn sie erkannten, das er dieses Gleichnis auf sie hin gesagt hatte.
 lk:20.20    Und sie beobachteten [ihn] und sandten Auflauerer aus, die sich stellten, als ob sie fromm waren, um ihn in der Rede zu fangen, damit sie ihn der Obrigkeit und der Macht des Statthalters uberliefern konnten.
 lk:20.21    Und sie fragten ihn und sagten: Lehrer, wir wissen, das du recht redest und lehrst und die Person nicht ansiehst, sondern den Weg Gottes in Wahrheit lehrst.
 lk:20.22    Ist es uns erlaubt, dem Kaiser Steuer zu geben oder nicht?
 lk:20.23    Aber er nahm ihre Arglist wahr und sprach zu ihnen: Was versucht ihr mich?
 lk:20.24    Zeigt mir einen Denar! Wessen Bild und Aufschrift hat er? Sie aber antworteten und sprachen: Des Kaisers.
 lk:20.25    Er aber sprach zu ihnen: Gebt daher dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist.
 lk:20.26    Und sie konnten ihn in [seinem] Wort vor dem Volk nicht fangen; und sie verwunderten sich uber seine Antwort und schwiegen.
 lk:20.27    Es kamen aber einige der Sadduzaer herbei, die einwenden, es gebe keine Auferstehung, und fragten ihn
 lk:20.28    und sagten: Lehrer, Mose hat uns geschrieben: Wenn jemandes Bruder stirbt, der eine Frau hat und ist kinderlos, das sein Bruder die Frau nehme und seinem Bruder Nachkommenschaft erwecke.
 lk:20.29    Es waren nun sieben Bruder. Und der erste nahm eine Frau und starb kinderlos;
 lk:20.30    und der zweite
 lk:20.31    und der dritte nahm sie; ebenso aber auch die sieben, sie hinterliesen keine Kinder und starben.
 lk:20.32    Zuletzt aber starb auch die Frau.
 lk:20.33    In der Auferstehung nun, wessen Frau von ihnen wird sie sein? Denn die sieben hatten sie zur Frau.
 lk:20.34    Und Jesus sprach zu ihnen: Die Sohne dieser Welt heiraten und werden verheiratet;
 lk:20.35    die aber wurdig geachtet werden, jener Welt teilhaftig zu sein und der Auferstehung aus den Toten, heiraten nicht, noch werden sie verheiratet;
 lk:20.36    denn sie konnen auch nicht mehr sterben, denn sie sind Engeln gleich und sind Sohne Gottes, da sie Sohne der Auferstehung sind.
 lk:20.37    Das aber die Toten auferstehen, hat auch Mose beim Dornbusch angedeutet, wenn er den Herrn `den Gott Abrahams und den Gott Isaaks und den Gott Jakobs nennt.
 lk:20.38    Er ist aber nicht Gott der Toten, sondern der Lebenden; denn fur ihn leben alle.
 lk:20.39    Einige der Schriftgelehrten aber antworteten und sprachen: Lehrer, du hast gut gesprochen.
 lk:20.40    Denn sie wagten nicht mehr, ihn uber irgend etwas zu befragen.
 lk:20.41    Er aber sprach zu ihnen: Wie sagen sie, das der Christus Davids Sohn sei,
 lk:20.42    und David selbst sagt im Buch der Psalmen: `Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten,
 lk:20.43    bis ich deine Feinde zum Schemel deiner Fuse lege?
 lk:20.44    David also nennt ihn Herr. Und wie ist er sein Sohn?
 lk:20.45    Wahrend aber das ganze Volk zuhorte, sprach er zu seinen Jungern:
 lk:20.46    Hutet euch vor den Schriftgelehrten, die in langen Gewandern einhergehen wollen und die Begrusungen auf den Markten lieben und die ersten Sitze in den Synagogen und die ersten Platze bei den Gastmahlern;
 lk:20.47    die die Hauser der Witwen verschlingen und zum Schein lange Gebete halten. Diese werden ein schwereres Gericht empfangen.
  
Luk:as 21
 lk:21.1     Er blickte aber auf und sah die Reichen ihre Gaben in den Schatzkasten legen.
 lk:21.2     Er sah aber auch eine arme Witwe zwei Scherflein dort einlegen.
 lk:21.3     Und er sprach: In Wahrheit sage ich euch, das diese arme Witwe mehr eingelegt hat als alle.
 lk:21.4     Denn alle diese haben von ihrem Uberflus eingelegt zu den Gaben; diese aber hat aus ihrem Mangel heraus den ganzen Lebensunterhalt, den sie hatte, eingelegt.
 lk:21.5     Und als einige von dem Tempel sagten, das er mit schonen Steinen und Weihgeschenken geschmuckt sei, sprach er:
 lk:21.6     Diese Dinge, die ihr seht: Tage werden kommen, in denen nicht ein Stein auf dem anderen gelassen wird, der nicht abgebrochen werden wird.
 lk:21.7     Sie fragten ihn aber und sagten: Lehrer, wann wird denn dies sein, und was ist das Zeichen, wann dies geschehen soll?
 lk:21.8     Er aber sprach: Seht zu, das ihr nicht verfuhrt werdet! Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin, und die Zeit ist nahe gekommen! Geht ihnen nicht nach!
 lk:21.9     Wenn ihr aber von Kriegen und Emporungen horen werdet, so erschreckt nicht; denn dies mus zuvor geschehen, aber das Ende ist nicht sogleich da.
 lk:21.10    Dann sprach er zu ihnen: Es wird sich Nation gegen Nation erheben und Konigreich gegen Konigreich;
 lk:21.11    und es werden grose Erdbeben sein an verschiedenen Orten und Hungersnote und Seuchen; auch Schrecknisse und grose Zeichen vom Himmel wird es geben.
 lk:21.12    Vor diesem allem aber werden sie ihre Hande an euch legen und euch verfolgen, indem sie euch an die Synagogen und Gefangnisse uberliefern, um euch vor Konige und Statthalter zu fuhren um meines Namens willen.
 lk:21.13    Es wird euch aber zu einem Zeugnis ausschlagen.
 lk:21.14    Setzt es nun fest in euren Herzen, nicht vorher darauf zu sinnen, wie ihr euch verantworten sollt,
 lk:21.15    denn ich werde euch Mund und Weisheit geben, der alle eure Widersacher nicht werden widersprechen oder widerstehen konnen.
 lk:21.16    Ihr werdet aber sogar von Eltern und Brudern und Verwandten und Freunden uberliefert werden, und sie werden einige von euch toten;
 lk:21.17    und ihr werdet von allen gehast werden um meines Namens willen.
 lk:21.18    Und nicht ein Haar von eurem Haupt wird verloren gehen.
 lk:21.19    Gewinnt eure Seelen durch euer Ausharren.
 lk:21.20    Wenn ihr aber Jerusalem von Heerscharen umzingelt seht, dann erkennt, das seine Verwustung nahe gekommen ist.
 lk:21.21    Dann sollen die in Judaa auf die Berge fliehen und die in seiner Mitte sind, daraus entweichen, und die auf dem Land sind, nicht dort hineingehen.
 lk:21.22    Denn dies sind Tage der Rache, das alles erfullt werde, was geschrieben steht.
 lk:21.23    Wehe aber den Schwangeren und den Stillenden in jenen Tagen! Denn grose Not wird uber dem Land sein und Zorn uber diesem Volk.
 lk:21.24    Und sie werden fallen durch die Scharfe des Schwertes und gefangen weggefuhrt werden unter alle Nationen; und Jerusalem wird zertreten werden von den Nationen, bis die Zeiten der Nationen erfullt sein werden.
 lk:21.25    Und es werden Zeichen sein an Sonne und Mond und Sternen und auf der Erde Bedrangnis der Nationen in Ratlosigkeit bei brausendem Meer und Wasserwogen,
 lk:21.26    wahrend die Menschen verschmachten vor Furcht und Erwartung der Dinge, die uber den Erdkreis kommen, denn die Krafte der Himmel werden erschuttert werden.
 lk:21.27    Und dann werden sie den Sohn des Menschen kommen sehen in einer Wolke mit Macht und groser Herrlichkeit.
 lk:21.28    Wenn aber diese Dinge anfangen zu geschehen, so blickt auf und hebt eure Haupter empor, weil eure Erlosung naht.
 lk:21.29    Und er sprach ein Gleichnis zu ihnen: Seht den Feigenbaum und alle Baume;
 lk:21.30    wenn sie schon ausschlagen, so erkennt ihr von selbst, da ihr es seht, das der Sommer schon nahe ist.
 lk:21.31    So erkennt auch ihr, wenn ihr dies geschehen seht, das das Reich Gottes nahe ist.
 lk:21.32    Wahrlich, ich sage euch, das dieses Geschlecht nicht vergehen wird, bis alles geschehen ist.
 lk:21.33    Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen.
 lk:21.34    Hutet euch aber, das eure Herzen nicht etwa beschwert werden durch Vollerei und Trunkenheit und Lebenssorgen und jener Tag plotzlich uber euch hereinbricht;
 lk:21.35    denn wie ein Fallstrick wird er kommen uber alle, die auf dem ganzen Erdboden ansassig sind.
 lk:21.36    Wacht nun und betet zu aller Zeit, das ihr wurdig geachtet werdet, diesem allem, was geschehen soll, zu entfliehen und vor dem Sohn des Menschen zu stehen.
 lk:21.37    Er lehrte aber des Tages in dem Tempel, und des Nachts ging er hinaus und ubernachtete auf dem Berg, der Olberg genannt wird.
 lk:21.38    Und das ganze Volk kam fruhmorgens im Tempel zu ihm, ihn zu horen.
  
Luk:as 22
 lk:22.1     Es nahte aber das Fest der ungesauerten Brote, das Passah genannt wird.
 lk:22.2     Und die Hohenpriester und die Schriftgelehrten suchten, wie sie ihn umbringen konnten, denn sie furchteten das Volk.
 lk:22.3     Aber Satan fuhr in Judas mit Beinamen Iskariot, der aus der Zahl der Zwolf war.
 lk:22.4     Und er ging hin und besprach sich mit den Hohenpriestern und Hauptleuten, wie er ihn an sie uberliefere.
 lk:22.5     Und sie waren erfreut und kamen uberein, ihm Geld zu geben.
 lk:22.6     Und er versprach es und suchte eine Gelegenheit, um ihn ohne Volksauflauf an sie zu uberliefern.
 lk:22.7     Es kam aber der Tag der ungesauerten Brote, an dem das Passah geschlachtet werden muste.
 lk:22.8     Und er sandte Petrus und Johannes und sprach: Geht hin und bereitet uns das Passah, das wir es essen.
 lk:22.9     Sie aber sprachen zu ihm: Wo willst du, das wir es bereiten?
 lk:22.10    Er aber sprach zu ihnen: Siehe, wenn ihr in die Stadt kommt, wird euch ein Mensch begegnen, der einen Krug Wasser tragt. Folgt ihm in das Haus, wo er hineingeht!
 lk:22.11    Und ihr sollt zu dem Herrn des Hauses sagen: Der Lehrer sagt dir: Wo ist das Gastzimmer, wo ich mit meinen Jungern das Passah essen kann?
 lk:22.12    Und jener wird euch einen grosen, mit Polstern belegten Obersaal zeigen, dort bereitet.
 lk:22.13    Als sie aber hingingen, fanden sie es, wie er ihnen gesagt hatte; und sie bereiteten das Passah.
 lk:22.14    Und als die Stunde gekommen war, legte er sich zu Tisch und die Apostel mit ihm.
 lk:22.15    Und er sprach zu ihnen: Mit Sehnsucht habe ich mich gesehnt, dieses Passah mit euch zu essen, ehe ich leide.
 lk:22.16    Denn ich sage euch, das ich es gewis nicht [mehr] essen werde, bis es erfullt sein wird im Reich Gottes.
 lk:22.17    Und er nahm einen Kelch, dankte und sprach: Nehmt diesen und teilt ihn unter euch!
 lk:22.18    Denn ich sage euch, das ich nicht von dem Gewachs des Weinstocks trinken werde, bis das Reich Gottes kommt.
 lk:22.19    Und er nahm Brot, dankte, brach und gab es ihnen und sprach: Dies ist mein Leib, der fur euch gegeben wird. Dies tut zu meinem Gedachtnis!
 lk:22.20    Ebenso auch den Kelch nach dem Mahl und sagte: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das fur euch vergossen wird. Ankundigung des Verrats - Wahre Grose im Reich Gottes -
 lk:22.21    Doch siehe, die Hand dessen, der mich uberliefert, ist mit mir auf dem Tisch.
 lk:22.22    Und der Sohn des Menschen geht zwar dahin, wie es beschlossen ist. Wehe aber jenem Menschen, durch den er uberliefert wird!
 lk:22.23    Und sie fingen an, sich untereinander zu befragen, wer es wohl von ihnen sein mochte, der dies tun werde.
 lk:22.24    Es entstand aber auch ein Streit unter ihnen, wer von ihnen fur den Grosten zu halten sei.
 lk:22.25    Er aber sprach zu ihnen: Die Konige der Nationen herrschen uber sie, und die Gewalt uber sie uben, lassen sich Wohltater nennen.
 lk:22.26    Ihr aber nicht so! Sondern der Groste unter euch sei wie der Jungste und der Leiter wie der Dienende.
 lk:22.27    Denn wer ist groser, der zu Tisch Liegende oder der Dienende? Nicht der zu Tisch Liegende? Ich aber bin in eurer Mitte wie der Dienende.
 lk:22.28    Ihr aber seid es, die mit mir ausgeharrt haben in meinen Versuchungen;
 lk:22.29    und ich verordne euch, wie mein Vater mir verordnet hat, ein Reich,
 lk:22.30    das ihr est und trinkt an meinem Tisch in meinem Reich und auf Thronen sitzt, die zwolf Stamme Israels zu richten.
 lk:22.31    Der Herr aber sprach: Simon, Simon! Siehe, der Satan hat euer begehrt, euch zu sichten wie den Weizen.
 lk:22.32    Ich aber habe fur dich gebetet, das dein Glaube nicht aufhore; und wenn du einst zuruckgekehrt bist, so starke deine Bruder.
 lk:22.33    Er aber sprach zu ihm: Herr, mit dir bin ich bereit, auch ins Gefangnis und in den Tod zu gehen.
 lk:22.34    Er aber sprach: Ich sage dir, Petrus, der Hahn wird heute nicht krahen, ehe du dreimal geleugnet hast, das du mich kennst.
 lk:22.35    Und er sprach zu ihnen: Als ich euch ohne Borse und Tasche und Sandalen sandte, mangelte euch wohl etwas? Sie aber sagten: Nichts.
 lk:22.36    Er sprach nun zu ihnen: Aber jetzt, wer eine Borse hat, der nehme sie und ebenso eine Tasche, und wer nicht hat, verkaufe sein Kleid und kaufe ein Schwert;
 lk:22.37    denn ich sage euch, das noch dieses, was geschrieben steht, an mir erfullt werden mus: `Und er ist unter die Gesetzlosen gerechnet worden; denn auch das, was mich betrifft, hat eine Vollendung.
 lk:22.38    Sie aber sprachen: Herr, siehe, hier sind zwei Schwerter. Er aber sprach zu ihnen: Es ist genug.
 lk:22.39    Und er ging hinaus und begab sich der Gewohnheit nach zum Olberg; es folgten ihm aber auch die Junger.
 lk:22.40    Als er aber an den Ort gekommen war, sprach er zu ihnen: Betet, das ihr nicht in Versuchung kommt!
 lk:22.41    Und er zog sich ungefahr einen Steinwurf weit von ihnen zuruck und kniete nieder, betete
 lk:22.42    und sprach: Vater, wenn du diesen Kelch von mir wegnehmen willst - doch nicht mein Wille, sondern der deine geschehe!
 lk:22.43    Es erschien ihm aber ein Engel vom Himmel, der ihn starkte.
 lk:22.44    Und als er in ringendem Kampf war, betete er heftiger. Es wurde aber sein Schweis wie grose Blutstropfen, die auf die Erde herabfielen.
 lk:22.45    Und er stand auf vom Gebet, kam zu den Jungern und fand sie eingeschlafen vor Traurigkeit.
 lk:22.46    Und er sprach zu ihnen: Was schlaft ihr? Steht auf und betet, damit ihr nicht in Versuchung kommt!
 lk:22.47    Wahrend er noch redete, siehe, [da kam] eine Volksmenge, und der, welcher Judas hies, einer von den Zwolfen, ging vor ihnen her und nahte Jesus, um ihn zu kussen.
 lk:22.48    Jesus aber sprach zu ihm: Judas, uberlieferst du den Sohn des Menschen mit einem Kus?
 lk:22.49    Als aber die, welche um ihn waren, sahen, was es werden wurde, sprachen sie: Herr, sollen wir mit dem Schwert dreinschlagen?
 lk:22.50    Und einer von ihnen schlug den Knecht des Hohenpriesters und hieb ihm das rechte Ohr ab.
 lk:22.51    Jesus aber antwortete und sprach: Last es so weit! Und er ruhrte sein Ohr an und heilte ihn.
 lk:22.52    Jesus aber sprach zu den Hohenpriestern und Hauptleuten des Tempels und Altesten, die gegen ihn gekommen waren: Seid ihr ausgezogen wie gegen einen Rauber, mit Schwertern und Stocken?
 lk:22.53    Als ich taglich bei euch im Tempel war, habt ihr die Hande nicht gegen mich ausgestreckt; aber dies ist eure Stunde und die Macht der Finsternis.
 lk:22.54    Sie ergriffen ihn aber und fuhrten ihn hin und brachten ihn in das Haus des Hohenpriesters. Petrus aber folgte von fern.
 lk:22.55    Als sie aber mitten im Hof ein Feuer angezundet und sich zusammengesetzt hatten, setzte sich Petrus in ihre Mitte.
 lk:22.56    Es sah ihn aber eine Magd bei dem Feuer sitzen und blickte ihn scharf an und sprach: Auch dieser war mit ihm.
 lk:22.57    Er aber leugnete und sagte: Frau, ich kenne ihn nicht.
 lk:22.58    Und kurz danach sah ihn ein anderer und sprach: Auch du bist [einer] von ihnen. Petrus aber sprach: Mensch, ich bin nicht.
 lk:22.59    Und nach Verlauf von etwa einer Stunde behauptete ein anderer und sagte: In Wahrheit, auch dieser war mit ihm, denn er ist auch ein Galilaer.
 lk:22.60    Petrus aber sprach: Mensch, ich weis nicht, was du sagst. Und sogleich, wahrend er noch redete, krahte der Hahn.
 lk:22.61    Und der Herr wandte sich um und blickte Petrus an; und Petrus gedachte an das Wort des Herrn, wie er zu ihm sagte: Ehe der Hahn kraht, wirst du mich dreimal verleugnen.
 lk:22.62    Und Petrus ging hinaus und weinte bitterlich.
 lk:22.63    Und die Manner, die ihn festhielten, verspotteten und schlugen ihn.
 lk:22.64    Und als sie ihn verhullt hatten, fragten sie ihn und sprachen: Weissage, wer ist es, der dich schlug?
 lk:22.65    Und vieles andere sagten sie lasternd gegen ihn.
 lk:22.66    Und als es Tag wurde, versammelte sich die Altestenschaft des Volkes, Hohepriester wie Schriftgelehrte, und fuhrten ihn hin in ihren Hohen Rat
 lk:22.67    und sagten: Wenn du der Christus bist, so sage es uns. Er aber sprach zu ihnen: Wenn ich es euch sage, so wurdet ihr nicht glauben;
 lk:22.68    wenn ich aber fragen wurde, so wurdet ihr mir nicht antworten.
 lk:22.69    Von nun an aber wird der Sohn des Menschen sitzen zur Rechten der Macht Gottes.
 lk:22.70    Sie sprachen aber alle: Du bist also der Sohn Gottes? Er aber sprach zu ihnen: Ihr sagt, das ich es bin.
 lk:22.71    Sie aber sprachen: Was brauchen wir noch Zeugnis? Denn wir selbst haben es aus seinem Mund gehort.
  
Luk:as 23
 lk:23.1     Und die ganze Menge derselben stand auf, und sie fuhrten ihn zu Pilatus.
 lk:23.2     Sie fingen aber an, ihn zu verklagen, und sagten: Diesen haben wir befunden als einen, der unsere Nation verfuhrt und wehrt, dem Kaiser Steuer zu geben, indem er sagt, das er selbst Christus, ein Konig, sei.
 lk:23.3     Pilatus aber fragte ihn und sprach: Bist du der Konig der Juden? Er aber antwortete ihm und sprach: Du sagst es.
 lk:23.4     Pilatus aber sprach zu den Hohenpriestern und den Volksmengen: Ich finde keine Schuld an diesem Menschen.
 lk:23.5     Sie aber bestanden darauf und sagten: Er wiegelt das Volk auf und lehrt durch ganz Judaa hin, angefangen von Galilaa bis hierher.
 lk:23.6     Als aber Pilatus von Galilaa horte, fragte er, ob der Mensch ein Galilaer sei.
 lk:23.7     Und als er erfahren hatte, das er aus dem Machtbereich des Herodes sei, sandte er ihn zu Herodes, der auch selbst in jenen Tagen in Jerusalem war.
 lk:23.8     Als aber Herodes Jesus sah, freute er sich sehr; denn er wunschte schon seit langer Zeit, ihn zu sehen, weil er vieles uber ihn gehort hatte, und er hoffte, irgend ein Zeichen durch ihn geschehen zu sehen.
 lk:23.9     Er befragte ihn aber mit vielen Worten; er jedoch antwortete ihm nichts.
 lk:23.10    Die Hohenpriester und die Schriftgelehrten standen nun auf und verklagten ihn heftig.
 lk:23.11    Als aber Herodes mit seinen Kriegsleuten ihn geringschatzend behandelt und verspottet hatte, warf er ihm ein glanzendes Gewand um und sandte ihn zu Pilatus zuruck.
 lk:23.12    Pilatus und Herodes aber wurden an diesem Tag Freunde miteinander; denn vorher waren sie gegeneinander in Feindschaft.
 lk:23.13    Als aber Pilatus die Hohenpriester und die Obersten und das Volk zusammengerufen hatte,
 lk:23.14    sprach er zu ihnen: Ihr habt diesen Menschen zu mir gebracht, als mache er das Volk abwendig; und siehe, ich habe ihn vor euch verhort und habe an diesem Menschen keine Schuld gefunden, worin ihr ihn anklagt;
 lk:23.15    aber auch Herodes nicht, denn ich habe euch zu ihm gesandt, und siehe, nichts Todeswurdiges ist von ihm getan.
 lk:23.16    Ich will ihn nun zuchtigen und losgeben.
 lk:23.17    -
 lk:23.18    Die ganze Menge schrie aber zugleich und sagte: Weg mit diesem, gib uns aber den Barabbas los!
 lk:23.19    Der war wegen eines Aufruhrs, der in der Stadt geschehen war, und wegen eines Mordes ins Gefangnis geworfen.
 lk:23.20    Pilatus rief ihnen nun wieder zu, weil er Jesus losgeben wollte.
 lk:23.21    Sie aber schrien dagegen und sagten: Kreuzige, kreuzige ihn!
 lk:23.22    Er aber sprach zum dritten Mal zu ihnen: Was hat dieser denn Boses getan? Ich habe keine Ursache des Todes an ihm gefunden; ich will ihn nun zuchtigen und losgeben.
 lk:23.23    Sie aber setzten ihm zu mit lautem Geschrei und forderten, das er gekreuzigt werde. Und ihr Geschrei nahm uberhand.
 lk:23.24    Pilatus aber entschied, das ihre Forderung erfullt werde.
 lk:23.25    Er gab aber den los, der eines Aufruhrs und Mordes wegen ins Gefangnis geworfen war, den sie forderten; Jesus aber ubergab er ihrem Willen.
 lk:23.26    Und als sie ihn wegfuhrten, ergriffen sie einen gewissen Simon von Kyrene, der vom Feld kam, und legten das Kreuz auf ihn, damit er es Jesus nachtrug.
 lk:23.27    Es folgte ihm aber eine grose Menge Volks und Frauen, die wehklagten und ihn bejammerten.
 lk:23.28    Jesus wandte sich aber zu ihnen und sprach: Tochter Jerusalems, weint nicht uber mich, sondern weint uber euch selbst und uber eure Kinder!
 lk:23.29    Denn siehe, Tage kommen, an denen man sagen wird: Gluckselig die Unfruchtbaren und die Leiber, die nicht geboren, und die Bruste, die nicht gestillt haben!
 lk:23.30    Dann werden sie anfangen, zu den Bergen zu sagen: Fallt auf uns! und zu den Hugeln: Bedeckt uns!
 lk:23.31    Denn wenn man dies tut an dem grunen Holz, was wird an dem durren geschehen?
 lk:23.32    Es wurden aber auch zwei andere hingefuhrt, Ubeltater, um mit ihm hingerichtet zu werden.
 lk:23.33    Und als sie an den Ort kamen, der Schadel[statte] genannt wird, kreuzigten sie dort ihn und die Ubeltater, den einen zur Rechten, den anderen zur Linken. sDs
 lk:23.34    Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun! Sie aber verteilten seine Kleider und warfen das Los [daruber].
 lk:23.35    Und das Volk stand und sah zu; es hohnten aber auch die Obersten und sagten: Andere hat er gerettet. Er rette sich selbst, wenn dieser der Christus ist, der Auserwahlte Gottes!
 lk:23.36    Aber auch die Soldaten verspotteten ihn, indem sie hinzutraten, ihm Essig brachten
 lk:23.37    und sagten: Wenn du der Konig der Juden bist, so rette dich selbst!
 lk:23.38    Es war aber auch eine Aufschrift uber ihm in griechischen und lateinischen und hebraischen Buchstaben: Dieser ist der Konig der Juden.
 lk:23.39    Einer der gehenkten Ubeltater aber lasterte ihn: Bist du nicht der Christus? Rette dich selbst und uns!
 lk:23.40    Der andere aber antwortete und strafte ihn und sprach: Auch du furchtest Gott nicht, da du in demselben Gericht bist?
 lk:23.41    Und wir zwar mit Recht, denn wir empfangen, was unsere Taten wert sind; dieser aber hat nichts Ungeziemendes getan.
 lk:23.42    Und er sprach: Jesus, gedenke meiner, wenn du in dein Reich kommst!
 lk:23.43    Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.
 lk:23.44    Es war aber um die sechste Stunde; und es kam eine Finsternis uber das ganze Land bis zur neunten Stunde,
 lk:23.45    wobei die Sonne sich verfinsterte; der Vorhang des Tempels aber ris mitten entzwei.
 lk:23.46    Und Jesus rief mit lauter Stimme und sprach: Vater, in deine Hande ubergebe ich meinen Geist! Und als er dies gesagt hatte, verschied er.
 lk:23.47    Als aber der Hauptmann sah, was geschah, verherrlichte er Gott und sagte: Wirklich, dieser Mensch war gerecht.
 lk:23.48    Und die ganzen Volksmengen, die zu diesem Schauspiel zusammengekommen waren, schlugen sich, als sie sahen, was geschehen war, an die Brust und kehrten zuruck.
 lk:23.49    Aber alle seine Bekannten standen von fern, auch die Frauen, die ihm von Galilaa nachgefolgt waren, und sahen dies.
 lk:23.50    Und siehe, ein Mann mit Namen Joseph, der ein Ratsherr war, ein guter und gerechter Mann
 lk:23.51    - dieser hatte nicht eingewilligt in ihren Rat und in ihre Tat - von Arimathia, einer Stadt der Juden, der das Reich Gottes erwartete;
 lk:23.52    dieser ging hin zu Pilatus und bat um den Leib Jesu.
 lk:23.53    Und als er ihn abgenommen hatte, wickelte er ihn in feines Leinentuch und legte ihn in eine in Felsen gehauene Gruft, worin noch nie jemand gelegen hatte.
 lk:23.54    Und es war Rusttag, und der Sabbat brach an.
 lk:23.55    Es folgten aber die Frauen nach, die mit ihm aus Galilaa gekommen waren, und besahen die Gruft, und wie sein Leib hineingelegt wurde.
 lk:23.56    Als sie aber zuruckgekehrt waren, bereiteten sie wohlriechende Ole und Salben; und den Sabbat uber ruhten sie nach dem Gebot.
  
Luk:as 24
 lk:24.1     An dem ersten Wochentag aber, ganz in der Fruhe, kamen sie zu der Gruft und brachten die wohlriechenden Ole, die sie bereitet hatten.
 lk:24.2     Sie fanden aber den Stein von der Gruft weggewalzt;
 lk:24.3     und als sie hineingingen, fanden sie den Leib des Herrn Jesus nicht.
 lk:24.4     Und es geschah, als sie daruber in Verlegenheit waren, siehe, da standen zwei Manner in strahlenden Kleidern bei ihnen.
 lk:24.5     Als sie aber von Furcht erfullt wurden und das Angesicht zur Erde neigten, sprachen diese zu ihnen: Was sucht ihr den Lebendigen unter den Toten?
 lk:24.6     Er ist nicht hier, sondern ist auferstanden. Gedenkt daran, wie er zu euch geredet hat, als er noch in Galilaa war,
 lk:24.7     indem er sagte: Der Sohn des Menschen mus in die Hande sundiger Menschen uberliefert und gekreuzigt werden und am dritten Tag auferstehen.
 lk:24.8     Und sie gedachten an seine Worte;
 lk:24.9     und sie kehrten von der Gruft zuruck und verkundeten dies alles den Elfen und den ubrigen allen.
 lk:24.10    Es waren aber die Maria Magdalena und Johanna und Maria, des Jakobus [Mutter], und die ubrigen mit ihnen, die dies zu den Aposteln sagten.
 lk:24.11    Und ihre Reden schienen ihnen wie leeres Gerede, und sie glaubten ihnen nicht.
 lk:24.12    Petrus aber stand auf und lief zur Gruft; und als er sich hineinbeugt, sieht er nur die leinenen Tucher liegen. Und er ging nach Hause und wunderte sich uber das, was geschehen war.
 lk:24.13    Und siehe, zwei von ihnen gingen an diesem Tag nach einem Dorf mit Namen Emmaus, sechzig Stadien von Jerusalem entfernt.
 lk:24.14    Und sie unterhielten sich miteinander uber dies alles, was sich zugetragen hatte.
 lk:24.15    Und es geschah, wahrend sie sich unterhielten und miteinander uberlegten, das Jesus selbst nahte und mit ihnen ging;
 lk:24.16    aber ihre Augen wurden gehalten, so das sie ihn nicht erkannten.
 lk:24.17    Er sprach aber zu ihnen: Was sind das fur Reden, die ihr im Gehen miteinander wechselt? Und sie blieben niedergeschlagen stehen.
 lk:24.18    Einer aber, mit Namen Kleopas, antwortete und sprach zu ihm: Bist du der einzige, der in Jerusalem weilt und nicht weis, was dort geschehen ist in diesen Tagen?
 lk:24.19    Und er sprach zu ihnen: Was denn? Sie aber sprachen zu ihm: Das von Jesus, dem Nazarener, der ein Prophet war, machtig im Werk und Wort vor Gott und dem ganzen Volk;
 lk:24.20    und wie ihn die Hohenpriester und unsere Obersten uberlieferten, das er zum Tod verurteilt wurde, und ihn kreuzigten.
 lk:24.21    Wir aber hofften, das er der sei, der Israel erlosen solle. Doch auch bei alledem ist es heute der dritte Tag, seitdem dies geschehen ist.
 lk:24.22    Aber auch einige Frauen von uns haben uns aus der Fassung gebracht, die am fruhen Morgen bei der Gruft gewesen sind
 lk:24.23    und, als sie seinen Leib nicht fanden, kamen und sagten, das sie auch eine Erscheinung von Engeln gesehen hatten, die sagen, das er lebe.
 lk:24.24    Und einige von denen, die mit uns sind, gingen zu der Gruft und fanden es so, wie auch die Frauen gesagt hatten; ihn aber sahen sie nicht.
 lk:24.25    Und er sprach zu ihnen: O ihr Unverstandigen und tragen Herzens, zu glauben an alles, was die Propheten geredet haben!
 lk:24.26    Muste nicht der Christus dies leiden und in seine Herrlichkeit eingehen?
 lk:24.27    Und von Mose und von allen Propheten anfangend, erklarte er ihnen in allen Schriften das, was ihn betraf.
 lk:24.28    Und sie nahten dem Dorf, wohin sie gingen; und er stellte sich, als wolle er weitergehen.
 lk:24.29    Und sie notigten ihn und sagten: Bleibe bei uns, denn es ist gegen Abend, und der Tag hat sich schon geneigt. Und er ging hinein, um bei ihnen zu bleiben.
 lk:24.30    Und es geschah, als er mit ihnen zu Tisch lag, nahm er das Brot und segnete es; und als er es gebrochen hatte, reichte er es ihnen.
 lk:24.31    Ihre Augen aber wurden aufgetan, und sie erkannten ihn; und er wurde vor ihnen unsichtbar.
 lk:24.32    Und sie sprachen zueinander: Brannte nicht unser Herz in uns, wie er auf dem Weg zu uns redete und wie er uns die Schriften offnete?
 lk:24.33    Und sie standen zur gleichen Stunde auf und kehrten nach Jerusalem zuruck. Und sie fanden die Elf, und die mit ihnen waren, versammelt,
 lk:24.34    die sagten: Der Herr ist wirklich auferweckt worden und dem Simon erschienen.
 lk:24.35    Und sie erzahlten, was auf dem Weg [geschehen war] und wie er von ihnen erkannt worden war am Brechen des Brotes.
 lk:24.36    Wahrend sie aber dies redeten, stand er selbst in ihrer Mitte und sprach zu ihnen: Friede euch!
 lk:24.37    Sie aber erschraken und wurden von Furcht erfullt und meinten, sie sahen einen Geist.
 lk:24.38    Und er sprach zu ihnen: Was seid ihr besturzt, und warum steigen Gedanken auf in euren Herzen?
 lk:24.39    Seht meine Hande und meine Fuse, das ich es selbst bin; betastet mich und seht, denn ein Geist hat nicht Fleisch und Bein, wie ihr seht, das ich habe.
 lk:24.40    Und als er dies gesagt hatte, zeigte er ihnen die Hande und die Fuse.
 lk:24.41    Als sie aber noch nicht glaubten vor Freude und sich wunderten, sprach er zu ihnen: Habt ihr hier etwas zu essen?
 lk:24.42    Sie aber reichten ihm ein Stuck gebratenen Fisch;
 lk:24.43    und er nahm und as vor ihnen.
 lk:24.44    Er sprach aber zu ihnen: Dies sind meine Worte, die ich zu euch redete, als ich noch bei euch war, das alles erfullt werden mus, was uber mich geschrieben steht in dem Gesetz Moses und den Propheten und Psalmen.
 lk:24.45    Dann offnete er ihnen das Verstandnis, damit sie die Schriften verstanden,
 lk:24.46    und sprach zu ihnen: So steht geschrieben, und so muste der Christus leiden und am dritten Tag auferstehen aus den Toten
 lk:24.47    und in seinem Namen Buse und Vergebung der Sunden gepredigt werden allen Nationen, anfangend von Jerusalem.
 lk:24.48    Ihr aber seid Zeugen hiervon;
 lk:24.49    und siehe, ich sende die Verheisung meines Vaters auf euch. Ihr aber, bleibt in der Stadt, bis ihr angetan werdet mit Kraft aus der Hohe.
 lk:24.50    Er fuhrte sie aber hinaus bis nach Bethanien und hob seine Hande auf und segnete sie.
 lk:24.51    Und es geschah, wahrend er sie segnete, schied er von ihnen und wurde hinaufgetragen in den Himmel.
 lk:24.52    Und sie warfen sich vor ihm nieder und kehrten nach Jerusalem zuruck mit groser Freude;
 lk:24.53    und sie waren allezeit im Tempel und priesen Gott.    [end of luke]
  
Luc:as 1   Prologo  [媩]
 lk:1.1      Muchos son los que han intentado poner por escrito, de forma ordenada, la historia de los hechos absolutamente ciertos que han acontecido entre nosotros,
 lk:1.2      acerca de los cuales recibimos la directa informacion de quienes desde el principio fueron testigos presenciales.
 lk:1.3      Sin embargo, tambien a mi me parecio importante investigarlo todo a fondo, a partir de su propio origen y hasta el final, y enviarte a ti, ilustre Teofilo,
 lk:1.4      un relato ordenado, para que puedas comprobar la veracidad de las cosas en las que previamente fuiste instruido.
  
Anu:ncio del nacimiento de Juan el Bautista
 lk:1.5      La historia comienza con un sacerdote judio llamado Zacarias, que vivio cuando Herodes era rey de Judea. Zacarias pertenecia al turno de Abias, segun la division en grupos que estaban al servicio del templo. Elisabet, su esposa, lo mismo que el, descendia de Aaron.
 lk:1.6      Ambos, Zacarias y Elisabet, eran de edad avanzada, muy piadosos e irreprensibles en cuanto a la obediencia a las leyes y mandatos de Dios.
 lk:1.7-8    8Pero no tenian hijos, porque Elisabet era esteril.
 lk:1.9      Un dia, cuando Zacarias cumplia sus deberes en el templo porque su grupo estaba de servicio aquella semana, le toco en suerte entrar en el santuario del Senor a ofrecer el incienso.
 lk:1.10-11  Entre tanto, una gran concurrencia oraba fuera, como siempre se habia hecho durante aquella parte del servicio en que se quemaba el incienso.
 lk:1.12     Estando, pues, Zacarias en el santuario, se le aparecio de improviso un angel del Senor, de pie a la derecha del altar del incienso. Zacarias quedo sobrecogido de asombro y de temor,
 lk:1.13     pero el angel le dijo: Zacarias, no temas. Unicamente he venido a decirte que Dios ha escuchado tu oracion, y que Elisabet, tu esposa, tendra un hijo al que llamaras Juan.
 lk:1.14     Vosotros os alegrareis y gozareis con su nacimiento, y muchos otros se regocijaran juntamente con vosotros,
 lk:1.15     porque el nino llegara a ser un gran hombre de Dios. Jamas bebera vino ni licor, y estara lleno del Espiritu Santo incluso antes de nacer.
 lk:1.16     Persuadira a muchos judios a volverse al Senor Dios de ellos.
 lk:1.17     Dotado con el espiritu y el poder del profeta Elias, precedera al Senor para hacer que los padres se reconcilien con los hijos y que los rebeldes a Dios aprendan a obedecerle, para preparar asi un pueblo dispuesto a amar al Senor como lo amaron sus antepasados.
 lk:1.18     Respondio Zacarias: !Pero eso es imposible! Yo soy demasiado viejo, y mi esposa tambien es muy entrada en anos.
 lk:1.19     !Yo soy Gabriel!  replico el angel , y siempre estoy en la presencia de Dios. El mismo me ha enviado a darte estas buenas noticias;
 lk:1.20     pero por haber dudado vas a quedarte mudo, y desde ahora no podras hablar hasta que el nino nazca y mis palabras se cumplan.
 lk:1.21     El pueblo reunido fuera estaba esperando que Zacarias saliera del templo, y se extranaba de su demora.
 lk:1.22     Cuando al fin salio, no podia hablar; pero por los gestos que hacia comprendio la gente que habia tenido una vision en el santuario.
 lk:1.23     Dias mas tarde, al concluir sus deberes en el templo, regreso Zacarias a su casa.
 lk:1.24     Y pocos dias despues Elisabet quedo encinta, y se recluyo en casa durante cinco meses. Decia:
 lk:1.25     !Que bueno es el Senor, que me ha librado ahora de la verguenza de no tener hijos!
  
Anu:ncio del nacimiento de Jesus
 lk:1.26     Al sexto mes del embarazo, Dios envio al angel Gabriel a Nazaret, un pueblo de Galilea
 lk:1.27     donde vivia una joven virgen llamada Maria, prometida de Jose, que era un descendiente del rey David.
 lk:1.28     Gabriel se le aparecio y le dijo: !Alegrate, muy favorecida! !El Senor esta contigo, y tu eres bendita entre las mujeres!
 lk:1.29     Confusa y turbada, Maria se esforzaba por entender el significado de las palabras con las que habia sido saludada por el angel,
 lk:1.30     el cual anadio: No temas, Maria, porque Dios te ha escogido para llenarte de bendicion.
 lk:1.31     Pronto quedaras encinta, y tendras un hijo al que pondras por nombre Jesus.
 lk:1.32     El sera grande, y lo llamaran Hijo del Altisimo. El Senor Dios le dara el trono de su antepasado David,
 lk:1.33     y reinara perpetuamente en Israel. Su reino no tendra fin.
 lk:1.34     Pero ?como podre tener un hijo, si no estoy casada ni nunca he tenido marido?
 lk:1.35     Respondio el angel: El Espiritu Santo vendra sobre ti y el poder de Dios te cubrira con su sombra. Por eso, el santo ser que nacera de ti sera llamado Hijo de Dios.
 lk:1.36     Desde hace seis meses, tu prima Elisabet, la que todos tenian por esteril, y a pesar de su vejez, esta encinta,
 lk:1.37     porque para Dios no hay nada imposible.
 lk:1.38     Entonces dijo Maria: Soy sierva del Senor, y estoy dispuesta a hacer lo que el me ordene. !Hagase realidad en mi tu palabra! Con esto, el angel desaparecio de la presencia de ella.
  
Mar:ia visita a Elisabet
 lk:1.39
 lk:1.40     Por aquel entonces se apresuro Maria a visitar a Elisabet, que con su esposo Zacarias vivia en un pueblo de las montanas de Judea.
 lk:1.41     Al entrar en la casa, Maria saludo a Elisabet, y al oir esta el saludo, la criatura salto en sus entranas. Entonces Elisabet, llena del Espiritu Santo,
 lk:1.42     exclamo con fuerte voz: !Bendita tu entre las mujeres, y bendito el hijo que llevas en tu vientre!
 lk:1.43     ?Quien soy yo, para merecer que venga a visitarme la madre de mi Senor?
 lk:1.44     En el mismo instante en que escuche tu saludo, la criatura salto de alegria dentro de mi.
 lk:1.45     !Bendita tu por haber creido lo que te fue dicho de parte del Senor, y porque lo que el te anuncio, se cumplira!
  
Elcantico de Maria
 lk:1.46     Entonces Maria, tomando la palabra, dijo:
 lk:1.47     Mi alma canta la  grandeza del Senor y mi espiritu se regocija en Dios mi Salvador,
 lk:1.48     porque ha mirado la bajeza de su sierva y de ahora en adelante me llamaran bienaventurada todas las generaciones.
 lk:1.49     Porque el Poderoso ha hecho en mi grandes cosas, su nombre es santo
 lk:1.50     y su misericordia alcanza de generacion a generacion a los que le muestran reverencia.
 lk:1.51     Actua con el poder de  su brazo para destruir los propositos de los soberbios,
 lk:1.52     derribar de sus tronos a  los poderosos y elevar a los humildes.
 lk:1.53     Llena de bienes a los  hambrientos y despide a los ricos con las manos vacias.
 lk:1.54     Viene en auxilio de  su siervo Israel, recordando la misericordia
 lk:1.55     de la que hablo a  nuestros antepasados, la cual prometio ejercer eternamente sobre Abraham y sus descendientes.
 lk:1.56     Maria se quedo con Elisabet durante unos tres meses, al termino de los cuales regreso a su hogar.
  
Nac:imiento de Juan el Bautista
 lk:1.57     Cumplido el tiempo de gestacion, Elisabet dio a luz un hijo,
 lk:1.58     y la noticia de como el Senor habia sido misericordioso con ella corrio entre vecinos y familiares, y todos acudieron a acompanarla en su inmensa alegria.
 lk:1.59     Al octavo dia del nacimiento fueron a circuncidar al nino, y la gente le llamaba con el nombre de su padre, Zacarias;
 lk:1.60     pero Elisabet dijo: No, no es ese su nombre: el nino se llamara Juan.
 lk:1.61     ?Y por que? decian Nadie en tu familia se llama asi.
 lk:1.62     Entonces, por senas, preguntaron al padre como queria el que le llamasen.
 lk:1.63     Zacarias pidio una tablilla para escribir, y con sorpresa de todos escribio: Se llamara Juan.
 lk:1.64     En aquel mismo instante recobro Zacarias el habla, y comenzo a alabar a Dios e
 lk:1.65     ante el asombro de todos sus vecinos.Las noticias de lo sucedido se divulgaron pronto de uno a otro extremo de las montanas de Judea;
 lk:1.66     y todos los que las oian pensaban mucho en ello, y se preguntaban: ?Quien llegara a ser ese nino? Porque no cabe duda de que la mano del Senor esta con el.
  
Elcantico de Zacarias
 lk:1.67     Zacarias, su padre, lleno del Espiritu Santo, profetizo diciendo:
 lk:1.68     !Bendito sea el Senor Dios de Israel, que ha venido a visitar y redimir a su pueblo!
 lk:1.69     Porque nos envia un poderoso Salvador que desciende de David, su siervo.
 lk:1.70     Asi lo habia prometido en tiempos pasados por medio de sus santos profetas:
 lk:1.71     que nos salvaria de nuestros enemigos y de manos de todos los que nos odian,
 lk:1.72     que tendria misericordia de nuestros antepasados y se acordaria de su santo pacto.
 lk:1.73     Y esto es lo que juro a nuestro padre Abraham: que nos concederia
 lk:1.74     liberacion del poder de nuestros enemigos, para que le sirvamos sin temor,
 lk:1.75     con santidad y justicia, durante toda nuestra vida.
 lk:1.76     En cuanto a ti, nino, seras llamado profeta del Altisimo, porque iras delante del Senor preparando su camino
 lk:1.77     y proclamando salvacion para su pueblo mediante el perdon de sus pecados.
 lk:1.78     Una salvacion que alcanzara merced a la entranable misericordia del Dios nuestro, que desde los cielos nos ha dado el amanecer de un nuevo dia,
 lk:1.79     cuya luz alumbra a los que habitan en tinieblas y en sombra de muerte, y encamina nuestros pasos por senderos de paz.
 lk:1.80     El nino crecia y se hacia espiritualmente mas fuerte. Luego se fue a vivir a lugares desiertos, donde permanecio hasta el momento en que dio comienzo a su ministerio publico en Israel.
  
Luc:as 2  Nacimiento de Jesus
 lk:2.1      Por aquellos dias, el emperador romano Cesar Augusto decreto que se hiciera un censo de poblacion en todos los territorios sometidos a su dominio.
 lk:2.2      Este primer censo se hizo en el tiempo en que Cirenio era gobernador de Siria.
 lk:2.3      Segun las disposiciones dictadas para la elaboracion del censo, cada cual tenia que acudir a su ciudad de origen para ser empadronado.
 lk:2.4      Por esa razon, Jose, que era del linaje de David, tuvo que viajar desde Nazaret, un pueblo de Galilea, a Belen, la ciudad de David, en Judea.
 lk:2.5      Fue alla para ser empadronado juntamente con Maria, su esposa, que estaba encinta.
 lk:2.6      Llegados a Belen, se le cumplio a Maria el tiempo de su gestacion
 lk:2.7      y dio a luz a su primer hijo. Lo envolvio en panales y lo acosto en un pesebre, porque no habian encontrado habitacion en la posada del pueblo.
  
Los: pastores y los angeles
 lk:2.8      Aquella misma noche, en un lugar cercano, unos pastores estaban velando y cuidando su rebano.
 lk:2.9      De pronto se les aparecio un angel, y la gloria del Senor los ilumino con un gran resplandor. Los pastores fueron presa de espanto,
 lk:2.10     pero el angel les dijo: !No os asusteis! Yo he venido a traeros noticias que llenaran de alegria los corazones.
 lk:2.11     Hoy, en Belen, la ciudad de David, os ha nacido un Salvador, que es Cristo el Senor.
 lk:2.12     Esto os servira de senal para reconocerlo: hallareis al nino envuelto en panales y acostado en un pesebre.
 lk:2.13     Repentinamente aparecio con el angel una inmensa multitud de las huestes celestiales, que entonaban un canto de alabanza a Dios, diciendo:
 lk:2.14     Gloria a Dios en las alturas, y paz en la tierra a los que son de su agrado!
 lk:2.15     Cuando aquel gran ejercito de angeles regreso al cielo, los pastores se dijeron unos a otros: !Corramos, pues, a Belen, a contemplar la maravilla que el Senor nos ha manifestado!
 lk:2.16     Se dirigieron presurosos al pueblo, y pronto encontraron a Maria y a Jose, y con ellos al recien nacido acostado en el pesebre.
 lk:2.17     Al verlo, contaron lo que les habia sucedido y lo que el angel habia dicho acerca del nino.
 lk:2.18     Los que oian el relato de los pastores se quedaban maravillados;
 lk:2.19     pero Maria atesoraba todas estas cosas y las meditaba en su corazon.
 lk:2.20     En cuanto a los pastores, se volvieron al campo y a su rebano alabando a Dios por la visita de los angeles y porque habian visto al nino, tal como se les habia dicho.
  
Pre:sentacion de Jesus en el templo
 lk:2.21     Ocho dias despues, llegado el momento de circuncidar al nino, le pusieron por nombre Jesus, como ya le habia llamado el angel antes de ser concebido.
 lk:2.22     Cuando llego el dia de la purificacion de ellos segun la ley de Moises, llevaron al nino a Jerusalen para presentarselo al Senor,
 lk:2.23     porque asi consta en la ley de Dios: Si el primer hijo de una mujer es varon, debe ser dedicado al Senor.
 lk:2.24     Asi pues, los padres de Jesus presentaron, por la purificacion, la ofrenda prescrita: un par de tortolas o dos pichones.
 lk:2.25     Habia en Jerusalen un hombre recto, piadoso y lleno del Espiritu Santo; se llamaba Simeon, y todas sus esperanzas estaban puestas en el dia de la liberacion de Israel.
 lk:2.26     Por el Espiritu Santo le habia sido revelado que no moriria sin haber visto al Cristo, el Ungido del Senor.
 lk:2.27     Movido igualmente por el Espiritu habia ido aquel dia al Templo, y cuando Maria y Jose fueron tambien alla a presentar al nino Jesus en obediencia a la ley,
 lk:2.28     Simeon lo tomo en brazos y alabo a Dios, diciendo:
 lk:2.29     hora, Senor, puedo ya morir en paz, pues, conforme a tu promesa,
 lk:2.30     he visto con mis propios ojos al Salvador
 lk:2.31     que tu nos has dado a la vista de todos los pueblos.
 lk:2.32     !El es la luz de tu revelacion, que alumbrara a los gentiles! !El es la gloria de tu pueblo Israel!
 lk:2.33     Jose y Maria estaban maravillados de todas las cosas que oian decir acerca de Jesus.
 lk:2.34     Simeon, despues de bendecirlos, le dijo a Maria: Mira, por causa de este nino, muchos caeran y muchos se levantaran en Israel. Sera motivo de contradiccion,
 lk:2.35     y pondra al descubierto los mas intimos pensamientos de muchos corazones. En cuanto a ti, una espada te atravesara el alma.
 lk:2.36     En el Templo se encontraba tambien la profetisa Ana, hija de Fanuel, de la tribu de Aser. Era de edad muy avanzada, pues al cabo de siete anos de matrimonio
 lk:2.37     habia quedado viuda, y desde entonces habian transcurrido otros ochenta y cuatro anos. Jamas salia del Templo, donde pasaba los dias y las noches entregada a la oracion y el ayuno.
 lk:2.38     Mientras Simeon hablaba con Maria y Jose, se les acerco Ana, que en seguida se puso a dar gracias a Dios y a hablar del nino a todos los que epn Jerusalen esperaban la llegada de la redencion.
 lk:2.39     Una vez cumplidas las prescripciones de la ley del Senor,regresaron a su hogar en Nazaret de Galilea.
 lk:2.40     Alli crecio el nino, se fortalecio y se lleno de sabiduria; y el favor de Dios estaba siempre sobre el.
  
Elnino Jesus en el templo
 lk:2.41     Los padres de Jesus iban a Jerusalen todos los anos con ocasion de la fiesta de la Pascua.
 lk:2.42     Cuando cumplio los doce anos subio con ellos a Jerusalen, conforme a lo acostumbrado en la fiesta.
 lk:2.43     Una vez concluidas las celebraciones, emprendieron el camino de regreso a Nazaret; pero el nino Jesus se quedo en Jerusalen, sin que se dieran cuenta Jose y Maria.
 lk:2.44     Anduvieron todo un dia, pensando que el iria en compania de algunos amigos que regresaban tambien de Jerusalen; pero luego se pusieron a buscarlo entre parientes y conocidos,
 lk:2.45     y, al no encontrarlo, se volvieron a Jerusalen para seguir buscandolo alli.
 lk:2.46     Tres dias pasaron antes de dar con el nino. Al fin lo hallaron en el Templo, sentado en medio de los maestros de la ley, escuchandolos y haciendoles preguntas,
 lk:2.47     y dejandolos maravillados por su inteligencia y sus respuestas.
 lk:2.48     Al verlo en aquel lugar, sus padres se quedaron asombrados, y su madre le dijo: Hijo, ?por que nos has hecho esto? !Tu padre y yo hemos estado buscandote por todas partes, llenos de angustia!
 lk:2.49     ?Y por que me buscabais? respondio Jesus ?No sabiais que yo debo ocuparme de los asuntos de mi Padre?
 lk:2.50     Ellos no comprendieron lo que les decia el nino,
 lk:2.51     que en seguida descendio con ellos de Jerusalen y regreso a Nazaret. El les obedecia en todo, y su madre atesoraba estas cosas en el corazon.
 lk:2.52     Jesus continuo creciendo en estatura y sabiduria, y en la estimacion de Dios y de la gente.
  
Luc:as 3
Jua:n el Bautista prepara el camino
 lk:3.1      En el ano decimoquinto del imperio de Tiberio Cesar, siendo Poncio Pilato gobernador de Judea, Herodes tetrarca de Galilea, Felipe, hermano de Herodes, tetrarca de Iturea y de la provincia de Traconite, y Lisanias tetrarca de Abilinia;
 lk:3.2      y siendo Anas y Caifas los sumos sacerdotes, vino un mensaje de Dios a Juan, hijo de Zacarias, que vivia en el desierto.
 lk:3.3      Juan salio entonces a recorrer la region por la que discurria el rio Jordan; y predicaba que, para obtener el perdon de los pecados, era necesario bautizarse como expresion externa de un sincero arrepentimiento.
 lk:3.4      Acerca de esto, el profeta Isaias habia dicho:Se oye una voz que grita en el desierto: !Preparad el camino del Senor! Allanad sus veredas,
 lk:3.5      rellenad los valles y aplanad toda montana y colina; enderezad los caminos torcidos y alisad los surcos.
 lk:3.6      Entonces todo ser humano vera al Salvador enviado por Dios.
 lk:3.7      Juan, dirigiendose a las multitudes que acudian a ser bautizadas, les hablaba en estos terminos: !Hijos de vibora!, ?creeis que por bautizaros vais a escapar de la ira venidera?
 lk:3.8      No sera asi, si antes no demostrais con vuestra vida y conducta que estais de veras arrepentidos. Y no penseis que vais a salvaros por ser descendientes de Abraham, porque eso no basta, pues aun de estas piedras puede Dios sacarle descendientes a Abraham.
 lk:3.9      El hacha del juicio esta alzada, lista para cortaros de raiz como se cortan los arboles. Y no olvideis que cualquier arbol que no da buen fruto, se corta y se arroja al fuego.
 lk:3.10     La gente le preguntaba: ?Y que debemos hacer nosotros?
 lk:3.11     El les respondia: Pues mirad, quien tenga dos tunicas, que le de una al que no tiene ninguna. Quien tenga comida de sobra, que la reparta con el que no la tiene.
 lk:3.12     Tambien acudieron adonde estaba Juan unos recaudadores de impuestos, para que los bautizase. Le dijeron: Maestro, ?que haremos nosotros?
 lk:3.13     Les contesto: Sed honrados y no forceis a nadie a pagar mas de lo que esta establecido por las autoridades.
 lk:3.14     Unos soldados le preguntaron tambien: Y nosotros, ?que debemos hacer? No exijais dinero a la fuerza ni acuseis al inocente, y contentaos con el salario que recibis.
 lk:3.15     Por aquel tiempo, el pueblo estaba esperando la pronta aparicion del Cristo, y muchos anhelaban saber o se preguntaban si no lo seria el propio Juan,
 lk:3.16     quien en cierto momento hablo, diciendo: Yo os bautizo con agua, pero despues de mi viene uno mas poderoso que yo, del cual ni siquiera soy digno de desatar las correas de su calzado: el os bautizara con Espiritu Santo y fuego.
 lk:3.17     El viene preparado para aventar el grano y separar la paja del trigo; guardara el trigo en el granero y quemara la paja en una hoguera que nunca se apagara.
 lk:3.18     Juan solia utilizar ejemplos y exhortaciones como estas para anunciarle al pueblo las buenas noticias.
 lk:3.19     En aquel mismo tiempo reprendio al tetrarca Herodes por haberse casado con Herodias, la mujer de su propio hermano Felipe; y le reprendio igualmente por las innumerables maldades que habia cometido,
 lk:3.20     a las cuales anadio Herodes la de hacer que apresaran a Juan y lo encerrasen en la carcel.
  
Bau:tismo y genealogia de Jesus
 lk:3.21     Sucedio otro dia, en que la gente se agolpaba para ser bautizada por Juan, que tambien Jesus se acerco para que le bautizase. Despues del bautismo, mientras Jesus oraba, el cielo se abrio,
 lk:3.22     y el Espiritu Santo descendio sobre el en la forma corporal de una paloma. En aquel mismo momento se oyo una voz del cielo, que decia: Tu eres mi Hijo amado; en ti me complazco.
 lk:3.23     Tenia Jesus unos treinta anos de edad cuando dio principio a su ministerio publico, y era conocido como hijo de Jose.Jose era hijo de Eli,
 lk:3.24     Eli de Matat,  Matat de Levi, Levi de Melqui, Melqui de Jana, Jana de Jose,
 lk:3.25     Jose de Matatias,  Matatias de Amos, Amos de Nahum, Nahum de Esli, Esli de Nagai,
 lk:3.26     Nagai de Maat,  Maat de Matatias, Matatias de Semei, Semei de Jose, Jose de Juda,
 lk:3.27     Juda de Joana,  Joana de Resa, Resa de Zorobabel, Zorobabel de Salatiel, Salatiel de Neri,
 lk:3.28     Neri de Melqui,  Melqui de Adi, Adi de Cosam, Cosam de Elmodam, Elmodam de Er,
 lk:3.29     Er de Josue,  Josue de Eliezer, Eliezer de Jorim, Jorim de Matat,
 lk:3.30     Matat de Levi,  Levi de Simeon, Simeon de Juda, Juda de Jose, Jose de Jonan, Jonan de Eliaquim,
 lk:3.31     Eliaqim de Melea,  Melea de Mainan, Mainan de Matata, Matata de Natan,
 lk:3.32     Natan de David,  David de Isai, Isai de Obed, Obed de Booz, Booz de Salmon,
 lk:3.33     Salmon de Naason,  Naason de Aminadab, Aminadab de Aram, Aram de Esrom, Esrom de Fares, Fares de Juda,
 lk:3.34     Juda de Jacob,  Jacob de Isaac, Isaac de Abraham, Abraham de Tare, Tare de Nacor,
 lk:3.35     Nacor de Serug,  Serug de Ragau, Ragau de Peleg, Peleg de Heber, Heber de Sala,
 lk:3.36     Sala de Cainan,  Cainan de Arfaxad, Arfaxad de Sem, Sem de Noe, Noe de Lamec,
 lk:3.37     Lamec de Matusalen,  Matusalen de Enoc, Enoc de Jared, Jared de Mahalaleel, Mahalaleel de Cainan,
 lk:3.38     Cainan de Enos,  Enos de Set, Set de Adan. Y Adan fue creado por Dios.
  
Luc:as 4   Tentacion de Jesus
 lk:4.1      Jesus, lleno del Espiritu Santo, subio del Jordan, y el Espiritu Santo le impulso a ir al desierto de Judea.
 lk:4.2      Alli permanecio cuarenta dias, durante los cuales fue tentado por el diablo. En todo ese tiempo no comio nada, pero pasados aquellos dias tuvo hambre.
 lk:4.3      Entonces el diablo le dijo: Si eres el Hijo de Dios, di a esta piedra que se convierta en pan.
 lk:4.4      Jesus le respondio: Escrito esta: No solo de pan vivira el hombre.
 lk:4.5      Luego le llevo el diablo a un monte de gran altura, y desde su cumbre le mostro en un solo instante todos los reinos de la tierra,
 lk:4.6      y le dijo: Todo ese poder y toda esa riqueza me pertenecen a mi, y puedo darselo a quien yo quiera.
 lk:4.7      Todo esto sera tuyo, si te arrodillas delante de mi y me rindes adoracion.
 lk:4.8      Respondiendo Jesus, le dijo: Esta escrito: Adora al Senor tu Dios y sirvele tan solo a el.
 lk:4.9      El diablo le llevo por ultimo a Jerusalen, lo puso sobre el pinaculo del Templo y le dijo: Si eres el Hijo de Dios, arrojate abajo desde aqui,
 lk:4.10     porque esta escrito: Dios dara ordenes a sus angeles acerca de ti, para que te protejan;
 lk:4.11     y ellos te sostendran con sus manos para que tu pie no tropiece con ninguna piedra.
 lk:4.12     Jesus le contesto: Pero tambien dicen las Escrituras: No pondras a prueba al Senor tu Dios.
 lk:4.13     Despues de esto, el diablo se aparto de Jesus en espera de una ocasion propicia para intentar probarle de nuevo.
  
Rec:hazan a Jesus en Nazaret
 lk:4.14     Jesus regreso entonces a Galilea con el poder del Espiritu Santo, y rapidamente se extendio su fama por toda la region.
 lk:4.15     Solia ensenar en las sinagogas, y sus ensenanzas eran muy apNreciadas por la gente.
 lk:4.16     Fue un dia a Nazaret, el pueblo donde habia transcurrido su infancia, y un sabado, como tenia por costumbre, entro en la sinagoga. Se puso de pie para leer las Escrituras,
 lk:4.17     y le dieron el libro del profeta Isaias. Lo abrio y busco el pasaje que dice:
 lk:4.18     El Espiritu del Senor  esta sobre mi: me ha ungido para llevar a los pobres las buenas noticias de la salvacion; para anunciar libertad a los cautivos, vista a los ciegos y liberacion a los oprimidos;
 lk:4.19     para proclamar el ano de  gracia del Senor.
 lk:4.20     Despues de esta lectura cerro el libro, lo entrego al ministro del culto y se sento; pero los que estaban en la sinagoga seguian con los ojos puestos en Jesus, que les dijo:
 lk:4.21     Hoy se ha cumplido delante de vosotros esta Escritura que habeis oido.
 lk:4.22     Todos los presentes aprobaban lo que el les decia, y las palabras admirables que salian de sus labios los tenian llenos de asombro, y se preguntaban: ?Pero no es este el hijo de Jose?
 lk:4.23     Jesus les dijo: Probablemente os estais acordando de ese conocido refran que dice: Medico, curate a ti mismo, y os estais preguntando por que no hago aqui, en Nazaret, alguno de los muchos milagros que, segun habeis oido, hice en Cafarnaum.
 lk:4.24     Pues esta es la razon: No hay ningun profeta que haya sido aceptado en su propia tierra.
 lk:4.25     ?Habeis acaso olvidado lo que sucedio en vida de Elias, cuando por tres anos y seis meses no cayo ni una gota de lluvia, y hubo una gran hambre en todo el pais? Muchas eran las viudas que habia entonces en Israel,
 lk:4.26     pero Elias no fue enviado a ninguna de ellas, sino a una mujer viuda de Sarepta de Sidon.
 lk:4.27     Y en Israel habia muchos leprosos en tiempos del profeta Eliseo, pero el no fue enviado a limpiar de la lepra a ningun enfermo judio, sino a un extranjero: a Naaman el sirio.
 lk:4.28     Estas palabras de Jesus llenaron de ira a todos los que le estaban escuchando en la sinagoga.
 lk:4.29     Tanta fue su indignacion, que se levantaron de sus asientos, lo cogieron y, sacandolo de la ciudad, lo llevaron a lo mas alto del monte sobre el cual estaba edificada. Intentaron arrojarle por un despenadero,
 lk:4.30      pero Jesus paso por en medio de todos y se les fue de las manos.
  
Jes:us expulsa a un espiritu maligno
 lk:4.31     De alli vino de nuevo a Galilea, y entro en Cafarnaum, donde cada sabado predicaba en la sinagoga.
 lk:4.32     La gente seguia admirada sus ensenanzas, porque les hablaba con plena autoridad.
 lk:4.33     Un dia, mientras estaba ensenando en la sinagoga, comenzo a gritar un hombre poseido por el espiritu impuro de un demonio. Decia a voces:
 lk:4.34     Vete de aqui! !No queremos nada contigo, Jesus de Nazaret! !Yo te conozco, y se que has venido a destruirnos, porque tu eres el Santo de Dios!
 lk:4.35     Jesus, interrumpiendole, le reprendio diciendo: !Callate y sal de este hombre!El demonio salio de el, arrojandolo al suelo delante de todos, pero sin hacerle ningun dano.
 lk:4.36     Cuantos fueron testigos de aquel hecho estaban asombrados, y unos a otros se preguntaban: ?Que autoridad y poder tiene su palabra, que manda salir a los espiritus impuros y le obedecen?
 lk:4.37     (Con hechos como este, la fama de Jesus se extendia por todos los lugares de alrededor).
  
Jes:us sana a muchos enfermos
 lk:4.38     38 Jesus salio de la sinagoga y se fue a casa de Simon, cuya suegra estaba en cama, con una fiebre muy alta. Rogaron a Jesus que la curase,
 lk:4.39     y el, inclinandose sobre la enferma, reprendio a la fiebre, que al instante la dejo, de modo que ella pudo levantarse del lecho y prepararles una comida.
 lk:4.40     Al atardecer, mientras el sol se ponia, los que tenian enfermos en sus casas los llevaban a Jesus. Las dolencias eran diversas, pero bastaba con que pusiera las manos sobre ellos para que sanaran.
 lk:4.41     Tambien habia endemoniados, de los cuales salian los demonios gritando: !Tu eres el Hijo de Dios!Pero el les increpaba y no los dejaba hablar, porque sabian que Jesus era el Cristo.
 lk:4.42     Al amanecer del siguiente dia, salio y se fue a un lugar solitario. La gente comenzo pronto a buscarle, y cuando por fin dieron con el le suplicaron que no los dejase, sino que se quedara con ellos en Cafarnaum.
 lk:4.43     Pero Jesus les dijo: Es necesario que vaya a otros lugares, a anunciar tambien en ellos las buenas noticias del reino de Dios. Precisamente para eso he sido enviado.
 lk:4.44     De este modo continuo predicando el evangelio en las diversas sinagogas de Galilea.
  
Luc:as 5   Llamamiento de los primeros discipulos
 lk:5.1      Un dia, junto al lago de Genesaret, predicaba Jesus a una gran multitud que se habia agolpado a su alrededor para escuchar la palabra de Dios.
 lk:5.2      Observo que a la orilla del lago habia dos barcas, y que unos pescadores habian bajado de ellas para lavar sus redes.
 lk:5.3      Entonces subio Jesus a una de las barcas, y rogo a Simon, se dueno, que la alejase un poco de la orilla; luego se sento y empezo a ensenar a la gente.
 lk:5.4      Cuando termino de hablar, le dijo a Simon: Boga ahora, y cuando este la barca un poco mas cerca del centro del lago, echad las redes para pescar.
 lk:5.5      Simon le respondio: Maestro, hemos pasado toda la noche trabajando, pero no hemos conseguido pescar nada. Sin embargo, confiando en tus palabras, echare la red otra vez.
 lk:5.6      Asi lo hicieron, y atraparon tal cantidad de peces que la red se rompia.
 lk:5.7      Por eso tuvieron que pedir por senas a los companeros que estaban en la otra barca que se acercaran a ayudarlos; y llenaron tanto las dos barcas, que parecia que iban a hundirse.
 lk:5.8      Viendo lo que ocurria, Simon Pedro se arrodillo delante de Jesus y le dijo: !Senor, apartate de mi, que no soy mas que un pecador!
 lk:5.9      Porque ni el ni los que estaban con el salian del estupor que les habia causado aquella pesca portentosa;
 lk:5.10     y lo mismo les sucedia a Jacobo y Juan, hijos de Zebedeo, que iban en la otra barca y eran companeros de trabajo de Simon. Pero Jesus le dijo a Simon: No tengas miedo; de ahora en adelante vas a ser pescador de hombres.
 lk:5.11     Cuando mas tarde llevaron las barcas a tierra, lo dejaron todo por seguir a Jesus.
  
Jes:us sana a un leproso
 lk:5.12     En uno de los pueblos que el visitaba, se le presento uno que estaba gravemente enfermo de lepra. Al llegar ante Jesus se echo al suelo, y rostro en tierra le rogo: Senor, si tu quieres, puedes limpiarme.
 lk:5.13     Jesus extendio la mano y le toco, mientras decia: Quiero. Queda limpio.En ese mismo momento le desaparecio la lepra.
 lk:5.14     Luego Jesus le ordeno que no dijera nada a nadie, sino que fuese a mostrarse primeramente al sacerdote: Ve y ofrece los sacrificios de purificacion que la ley de Moises requiere de los leprosos sanados de su enfermedad. De este modo sabran todos que ya estas limpio.
 lk:5.15     Aquel caso acrecento la fama de Jesus, y era mucha la gente que se reunia para oirle predicar y para que curase sus dolencias.
 lk:5.16     Pero el se retirabla a menudo a lugares apartados, para entregarse a la oracion.
  
Jes:us sana a un paralitico
 lk:5.17     Un dia estaba ensenando ante un grupo de fariseos y maestros de la ley que habian llegado de diferentes lugares de Galilea, de Judea y de la misma Jerusalen. Ellos, sentados, escuchaban a Jesus, con quien estaba el poder sanador del Senor.
 lk:5.18     En esto llegaron unos hombres que llevaban una camilla en la que reposaba un paralitico. Trataron de abrirse paso entre la multitud, a fin de ponerlo ante Jesus,
 lk:5.19     pero no lo lograban a causa de la mucha gente que se apretujaba a su alrededor. Entonces subieron a lo alto de la casa, y sobre el sitio donde el se encontraba levantaron el tejado y con unas cuerdas bajaron la camilla con el paralitico.
 lk:5.20     Viendo la fe de aquellos hombres, Jesus le dijo al paralitico: Amigo, tus pecados te son perdonados.
 lk:5.21     Los fariseos y los maestros de la ley pensaron en seguida: ?Quien se cree que es este? !Esta blasfemando, porque solamente Dios puede perdonar los pecados!
 lk:5.22     Jesus, que sabia lo que pensaban, les pregunto: ?Por que cavilais de ese modo en vuestro interior?
 lk:5.23     ?Que es mas facil, decirle a este paralitico: Tus pecados te son perdonados, o decirle: Levantate y anda?
 lk:5.24     Pues ved ahora que el Hijo del hombre tiene toda la autoridad para perdonar pecados en este mundo.Entonces, dirigiendose al paralitico, le ordeno: Escucha, !levantate, recoge tu camilla y vete a tu casa!
 lk:5.25     Al momento, ante los ojos de todos, el hombre se puso en pie de un salto, tomo la camilla en la que habia estado acostado y se fue a su casa alabando y dando gracias a Dios.
 lk:5.26     Todos los que presenciaron la escena se sintieron llenos de asombro y temor, y empezaron a alabar a Dios y a decir una y otra vez: !Hoy hemos visto maravillas!
  
Lla:mamiento de Levi
 lk:5.27     Al salir del pueblo vio Jesus a un publicano llamado Levi, que estaba sentado a su mesa de recaudacion de los impuestos publicos. Le dijo: !Sigueme!
 lk:5.28     Levi, abandonandolo todo, le siguio.
 lk:5.29     Mas tarde preparo Levi en su casa un banquete en honor de Jesus; y muchos colegas de Levi y algunas otras personas se sentaron con el a la mesa.
 lk:5.30     Los fariseos y los maestros de la ley no tardaron en expresar su disgusto. Se quejaron a los discipulos de Jesus de que el estuviera comiendo y bebiendo con publicanos y con pecadores notorios.
 lk:5.31     Jesus mismo les dio la respuesta: Los que necesitan del medico no son los que estan sanos, sino los enfermos.
 lk:5.32     Yo no he venido a buscar a los que ya son justos y buenos, sino a los pecadores, para que se arrepientan.
  
Lepreguntan a Jesus sobre el ayuno
 lk:5.33     Pero ellos insistieron en sus preguntas: ?Por que los discipulos de Juan el Bautista y los de los fariseos ayunan con frecuencia y hacen sus oraciones, y en cambio los tuyos no se abstienen de comer y beber?
 lk:5.34     Les dijo Jesus: ?Cuando se ha visto que los invitados a un banquete de bodas ayunen mientras esta el novio con ellos?
 lk:5.35     Un dia llegara en que se lleven al novio; entonces sera cuando ayunen.
 lk:5.36     Luego les propuso este ejemplo: A nadie se le ocurre cortar un trozo de tela de un vestido nuevo para remendar uno viejo, porque no solo se estropea el nuevo, sino que el remiendo no armoniza con el vestido viejo. o,
 lk:5.37     Ni tampoco se le ocurre a nadie poner vino nuevo en odres viejos, porque el vino nuevo revienta los odres, y se pierden al propio tiempo los odres y el vino.
 lk:5.38     El vino nuevo debe ponerse en odres nuevos.
 lk:5.39     Por otra parte, nadie que haya probado el vino viejo querra despues beber del nuevo, porque dira: El viejo siempre es mejor.
  
Luc:as 6
Sen:or del sabado
 lk:6.1      Un sabado pasaba Jesus con sus discipulos por los trigales, y ellos se pusieron a arrancar espigas y a frotarlas entre las manos para comerse los granos. 7
 lk:6.2      Unos fariseos, al verlo, les increparon diciendo: ?Por que haceis algo que nuestra ley prohibe hacer en sabado?
 lk:6.3      Jesus les respondio: ?Acaso no habeis leido las Escrituras? ?No sabeis lo que hizo el rey David en una ocasion en que el y los que iban con el tuvieron hambyre:
 lk:6.4      como entraron en la casa de Dios y tomaron los panes de la ofrenda, que estaban reservados exclusivamente para los sacerdotes? David, tra spasando la ley, no solo comio de aquellos panes, sino que los repartio entre sus companeros.
 lk:6.5      Con todas estas cosas, Jesus les decia: !El Hijo del hombre es Senor incluso del sabado!
 lk:6.6      Sucedio otro sabado que el estaba ensenando en la sinagoga, y habia alli un hombre que tenia atrofiada la mano derecha.
 lk:6.7      Los escribas y los fariseos, que no cesaban de buscar razones para acusar a Jesus, le vigilaban estrechamente por ver si se atre&veria a sanar a aquel hombre en sabado.
 lk:6.8      Pero Jesus, conociendo muy bien lo que pensaban, dijo al de la mano atrofiada: Ven aca y ponte de pie donde todos puedan verte.El hombre obedecio.
 lk:6.9      Entonces Jesus, dirigiendose a los escribas y los fariseos, les dijo: Dejadme que os haga una pregunta: ?Que nos permite la ley que hagamos en sabado, el bien o el mal, salvar una vida o destruirla?
 lk:6.10     Miro a su alrededor a todos, y sin esperar la respuesta de ellos dijo al hombre: Extiende la mano.El la extendio, y al hacerlo le quedo completamente sana.
 lk:6.11     Pero los enemigos de Jesus se enfurecieron por esto, y se pusieron a planear que podrian hacer contra Jesus.
  
Los: doce apostoles
 lk:6.12     Uno de aquellos dias se fue al monte, a orar, y paso toda la noche en oracion.
 lk:6.13     Luego, cuando hubo amanecido, llamo a sus discipulos, y escogio de entre ellos a los doce que habian de formar el grupo de los apostoles.
 lk:6.14     Estos eran: Simon, a quien Jesus llamo Pedro, Andres, hermano de Simon, Jacobo, Juan, Felipe, Bartolome,
 lk:6.15     Mateo, Tomas, Jacobo hijo de Alfeo, Simon, llamado el zelota,2
 lk:6.16     Judas hermano de Jacobo, y Judas Iscariote, el que traiciono a Jesus.
  
Ben:diciones y ayes
 lk:6.17     Jesus descendio del monte con los discipulos, y se detuvo en un lugar llano donde en seguida los rodeo una gran multitud procedente de Judea y Jerusalen, y de lugares tan alejados como las ciudades portuarias de Tiro y Sidon. Muchos habian recorrido largas distancias para escuchar las ensenanzas de Jesus, y otros acudian a el para que los sanase de sus enfermedades.
 lk:6.18     Aquel dia expulso los demonios que atormentaban a muchas personas.
 lk:6.19     Y la gente se apretujaba tratando de tocarle, porque al que lo conseguia, la fuerza que salia de Jesus lo curaba de cualquier enfermedad que padeciese.
 lk:6.20     Jesus, mirando a sus discipulos, decia: Dichosos vosotros los pobres, porque el reino de Dios os pertenece.
 lk:6.21     Dichosos los que teneis hambre, porque vais a quedar saciados. Dichosos los que ahora llorais, porque viene el momento en que reireis con alegria.
 lk:6.22     Dichosos sereis cuando, por causa del Hijo del hombre, la gente os odie, os desprecie, os insulte y hable mal de vosotros.
 lk:6.23     Alegraos, saltad de jubilo, porque es grande el premio que os espera en los cielos; y consolaos sabiendo que asi trataron tambien a los antiguos profetas.
 lk:6.24     Pero !ay de vosotros, los ricos!, porque ya en este mundo habeis obtenido toda vuestra felicidad.
 lk:6.25     !Ay de vosotros, los que ahora estais saciados!, porque vendra el dia en que pasareis hambre.!Ay de vosotros, los que ahora reis!, porque os llegara la hora de lamentaros y llorar.
 lk:6.26     !Ay de vosotros, cuando todo el mundo os alabe!, porque eso mismo hacian vuestros antepasados con los falsos profetas.
  
Elamor a los enemigos
 lk:6.27     Pero a vosotros, los que me escuchais, os digo esto: Amad a vuestros enemigos, haced el bien a los que os odian,
 lk:6.28     bendecid a los que os maldicen y orad por los que os calumnian.
 lk:6.29     Si alguien te da una bofetada en una mejilla, ofrecele tambien la otra; y si alguien trata de robarte la capa, dejale que se lleve tambien la tunica.
 lk:6.30     Al que te pida, dale; y al que te despoje de lo tuyo, no te obstines en hacerselo devolver.
 lk:6.31     Tratad a los demas de la misma manera que deseais que los demas os traten a vosotros.
 lk:6.32     Porque si amais tan solo a los que os aman, ?que merito sera el vuestro? !Incluso los malos son capaces de amar asi!
 lk:6.33     Y si os portais bien tan solo con quienes se portan bien con vosotros, ?que merito sera el vuestro? !Incluso los malos son capaces de portarse asi!
 lk:6.34     Y si tan solo prestais dinero a aquellos de quienes esperais recibir algun beneficio, ?que merito sera el vuestro? !Incluso los malos prestan dinero a los malos, a fin de recibir de ellos otro tanto!
 lk:6.35     Amad a vuestros enemigos, tratad bien a todos y prestad sin esperar compensacion alguna. Asi vuestro premio sera grande, y sereis verdaderos hijos de Dios, que es bondadoso aun con los ingratos y los malos.
 lk:6.36     !Sed benignos y compasivos, como lo es vuestro Padre celestial!
  
Eljuzgar a los demas
 lk:6.37     No critiqueis ni condeneis a nadie, y asi tampoco a vosotros os criticaran ni os condenaran. Perdonad, y sereis perdonados.
 lk:6.38     Dad, y se os dara con medida generosa, apretada, remecida y rebosante. Y no olvideis esto: con la misma medida con que midais, se os medira tambien a vosotros.
 lk:6.39     Jesus, en sus predicaciones, se valia de parabolas y ejemplos como estos: ?Acaso puede un ciego ser guia de otro ciego? Si uno de ellos tropieza y cae en una zanja, ?no arrastrara consigo al otro y lo hara caer tambien?
 lk:6.40     El alumno no es mas que su maestro; aunque quiza un dia pueda llegar a ser como su maestro, si se prepara debidamente.
 lk:6.41     ?Por que miras la paja que tiene tu hermano en el ojo, y no te fijas en la viga que tu tienes en el tuyo?
 lk:6.42     ?Te atreverias a pedirle permiso a tu hermano para sacar la paja de su ojo, sin antes haber sacado la viga que esta en el tuyo? !Hipocrita, saca primero la viga de tu ojo, y entonces podras ver con claridad para sacar la paja del ojo de tu hermano! El arbol y su fruto
 lk:6.43     Un arbol no es bueno, si los frutos que da son malos; y, por el contrario, un arbol no es malo, si los frutos que da son buenos.
 lk:6.44     Ademas, el arbol se conoce por el fruto que lleva, pues ni los espinos pueden dar higos, ni las zarzas uvas.
 lk:6.45     Del mismo modo, el hombre bueno hace el bien porque su corazon contiene un tesoro de bondad; en cambio, el hombre malo hace el mal porque su corazon contiene un tesoro de maldad. Y sucede que de lo que rebosa el corazon, habla la boca.
  
Elprudente y el insensato
 lk:6.46     Ahora decidme, ?por que me llamais !Senor, Senor!, si no obedeceis a lo que yo os digo?
 lk:6.47     Cualquiera que viene a mi, y me escucha y obedece, os dire a que puede compararse.
 lk:6.48     Es como el hombre que para edificar su casa cavo hondo, hasta encontrar la roca sobre la cual afirmar sus cimientos. Asi, aunque luego se desbordaron las aguas del rio y golpearon impetuosamente los muros, la casa no vacilo, sino que resistio el embate de la inundacion, porque su fundamento era la roca.
 lk:6.49     Pero el que oye y no obedece es como un hombre que edifico su casa sobre la tierra, sin cimientos; de modo que cuando se desbordaron las aguas del rio y golpearon los muros, la casa se vino abajo y fue total su ruina.
  
Luc:as 7   La fe del centurion
 lk:7.1      Cuando Jesus concluyo de predicar ante el pueblo congregado, regreso a Cafarnaum.
 lk:7.2      Precisamente por entonces, en casa de un centurion del ejercito romano se encontraba enfermo, al borde de la muerte, uno de sus sirvientes, por quien el centurion sentia un gran aprecio.
 lk:7.3      Al oir hablar de Jesus, le envio varios ancianos judios para rogarle que acudiera a su casa y sanara al sirviente.
 lk:7.4      Los ancianos fueron a ver a Jesus, y le suplicaron encarecidamente que atendiese la peticion del centurion: Es un hombre merecedor de que le ayudes,
 lk:7.5      porque ama tanto a nuestra nacion que hasta ha costeado con su propio dinero la construccion de una sinagoga.
 lk:7.6      Jesus acompano a los enviados, pero cuando ya iban aproximandose a la casa salieron a recibirle varios amigos del centurion, portadores de un mensaje de su parte, que decia: Senor, no te molestes en llegar hasta aqui,
 lk:7.7      porque yo no merezco el honor de que entres en mi casa, y ni siquiera el de salir a tu encuentro. Pero estoy seguro de que con una palabra tuya, dicha desde donde ahora estas, mi sirviente sanara.
 lk:7.8      Porque tambien yo estoy acostumbrado a obedecer las ordenes de mis superiores, y al propio tiempo tengo soldados a mis ordenes, de manera que si a uno le digo Ve, el va; y si le digo Ven, viene; y si a mi sirviente le digo Haz esto, lo hace.
 lk:7.9      Jesus se volvio maravillado hacia la gente que le habia seguido, y dijo: Ni siquiera entre los judios he hallado tanta fe.
 lk:7.10     Cuando los amigos del centurion regresaron a la casa, ya habia sanado el sirviente enfermo.
  
Jes:us resucita al hijo de una viuda
 lk:7.11     Despues de esto Jesus se dirigio con sus discipulos al pueblo llamado Nain. Le seguia, como siempre, una gran multitud.
 lk:7.12     Cerca de las puertas del pueblo se encontraron con un cortejo funebre que salia de alli. El muerto era el hijo unico de una mujer viuda, a la que mucha gente habia ido a acompanar en su dolor.
 lk:7.13     Viendola llorar, el corazon del Senor se lleno de compasion, y le dijo: !No llores!
 lk:7.14     En seguida se acerco al feretro y lo toco. Los que lo llevaban se detuvieron, y el entonces dijo: Muchacho, a ti te digo, !levantate!
 lk:7.15     Al punto, el joven se incorporo y se puso a hablar, y Jesus se lo entrego a la madre.
 lk:7.16     Todos los que habian sido testigos de aquel milagro daban gloria a Dios, y decian con temor y reverencia: !Un gran profeta se ha levantado en medio de nosotros! y !Dios ha venido a visitar a su pueblo!
 lk:7.17     La noticia de aquel acontecimiento extendio la fama de Jesus por toda Judea y por todas las regiones contiguas.
  
Jes:us y Juan el Bautista
 lk:7.18     Los discipulos de Juan el Bautista tuvieron noticias de las obras que hacia Jesus, y fueron a contarselo a Juan.
 lk:7.19     Este encargo a dos de ellos que le preguntaran si el era realmente el Cristo que esperaban, o si debian esperar a otro.
 lk:7.20     Fueron, pues, y le dijeron:  Juan el Bautista nos ha encargado que te preguntemos si tu eres el que habia de venir, o si tenemos que seguir esperando a otro.
 lk:7.21     Aquellos dos discipulos de Juan vieron entonces como Jesus sanaba a muchos que estaban enfermos, invalidos o poseidos por espiritus malignos, y como daba la vista a los ciegos;
 lk:7.22     y les dijo: Volved a Juan y hacedle saber lo que vosotros mismos habeis visto y oido: los ciegos ven, los cojos andan, los leprosos quedan limpios de su enfermedad, los sordos oyen, los muertos resucitan y a los pobres se les anuncia la buena noticia de la salvacion.
 lk:7.23     !Y dichoso aquel que no se escandalice por mis palabras ni mis obras!
 lk:7.24     Los mensajeros de Juan se fueron, y entonces Jesus comenzo a hablar de Juan a la gente. Decia: ?Que salisteis a ver al desierto? ?Una cana sacudida por el viento?
 lk:7.25     ?O acaso salisteis a ver a un personaje vestido con ropas elegantes?... !A la gente que viste con elegancia y vive rodeada de lujos, se la puede encontrar en los palacios reales, no en el desierto!
 lk:7.26     Entonces, ?que salisteis a ver? ?Un profeta? Pues eso si, !y mas que un profeta!
 lk:7.27     De el es de quien esta escrito:Yo envio mi mensajero delante de ti,  para que te prepare el camino.
 lk:7.28     Escuchad lo que os digo: Entre todos los seres humanos no ha habido ni habra jamas un profeta mas importante que Juan el Bautista. Y sin embargo, el mas pequeno en el reino de Dios es mayor que el.
 lk:7.29     Todos los que escucharon la predicacion de Juan, incluso los publicanos, alabaron la justicia de Dios, y acudieron a ser bautizados por Juan.
 lk:7.30     Pero los fariseos y los interpretes de la ley de Moises no se dejaron bautizar por Juan, y de ese modo rechazaron los designios de Dios para con ellos mismos.
 lk:7.31     ?A que podre comparar a la gente de la generacion actual? ?A quien se parece?
 lk:7.32     Se parece a esos muchachos que, sentados en la plaza, se dicen a voces unos a otros: Cuando tocamos la flauta, no bailasteis; y cuando cantamos endechas, no llorasteis.
 lk:7.33     Porque vino Juan el Bautista, que ni come pan ni bebe vino, y dijisteis que esta poseido por un demonio.
 lk:7.34     Pero despues ha venido el Hijo del hombre, que come y bebe, y decis: Ahi esta ese hombre, gloton y bebedor de vino, que ademas es amigo de publicanos y pecadores.
 lk:7.35     Pero el hecho es que la sabiduria se acredita por los que la aceptan.
  
Una: mujer pecadora unge a Jesus
 lk:7.36     Un dia invito un fariseo a Jesus a comer con el. Fue a casa del fariseo y, apenas se habia sentado a la mesa,
 lk:7.37     cuando entro una mujer de la ciudad, una prostituta que se habia enterado de que el estaba alli, en casa del fariseo. Llevaba un frasco de alabastro, lleno de perfume,
 lk:7.38     y echandose a los pies de Jesus, comenzo a llorar sobre ellos y a enjugarselos con sus propios cabellos. Le besaba los pies y se los ungia con el perfume.
 lk:7.39     El fariseo que le habia invitado, al ver aquello, se dijo a si mismo: Si este fuera un autentico profeta, sabria quien es la mujer que le esta tocando, que se trata de una prostituta.
 lk:7.40     Jesus se dirigio entonces al fariseo: Simon, tengo algo que decirte. Dime, Maestro.
 lk:7.41     Mira, en cierta ocasion, un hombre presto dinero a dos individuos: a uno le presto quinientos denarios, y al otro cincuenta.
 lk:7.42     Pero el tiempo paso sin que ninguno de los dos pudiera saldar su deuda, porque no tenian dinero; visto lo cual, el acreedor decidio perdonar a ambos. Pues dime, despues de aquel gesto de benevolencia, ?cual de los dos tendra en mayor aprecio al acreedor?
 lk:7.43     Contesto Simon: Supongo que aquel a quien le perdono la deuda mas elevada. Has respondido correctamente dijo Jesus,
 lk:7.44     que vuelto hacia la mujer siguio diciendo a Simon: Fijate en esta mujer. Cuando entre en tu casa, ni siquiera se te ocurrio ofrecerme agua para lavarme los pies, mientras que ella me los ha lavado con sus lagrimas y me los ha enjugado con sus propios cabellos.
 lk:7.45     No me saludaste con un beso de amistad, pero esta mujer, desde que ha entrado, no ha cesado de besarme los pies.
 lk:7.46     Tampoco me ungiste la cabeza con ningun perfume, mientras que ella ha traido perfume para ungirme los pies.
 lk:7.47     Pues bien, te aseguro que ella me ha manifestado un gran amor porque sus muchos pecados le son perdonados; en cambio, al que poco se le perdona, poco amor manifiesta.
 lk:7.48     Le dijo entonces a ella: Tus pecados te son perdonados.
 lk:7.49     Los demas invitados que estaban sentados a la mesa se preguntaban: ?Quien es este, que se atreve a perdonar pecados?
 lk:7.50     Pero Jesus, sin hacerles caso, dijo a la mujer: Tu fe te ha salvado. Vete en paz.
  
Luc:as 8   Parabola del sembrador
 lk:8.1      Poco despues emprendio Jesus un recorrido por las ciudades y los pueblos de Galilea, a fin de anunciar la llegada del reino de Dios. Le acompanaban sus doce discipulos,
 lk:8.2      algunas mujeres que el habia sanado de enfermedades, y otras de las que habia expulsado espiritus malignos. Entre ellas estaban Maria de Magdala, de la que habia expulsado siete demonios,
 lk:8.3      Juana, esposa de Chuza (funcionario encargado de asuntos internos del palacio de Herodes) y Susana. Tambien habia ot ras muchas, que contribuian con sus bienes al sustento de Jesus y sus discipulos.
 lk:8.4      En cierta ocasion se reunio una gran multitud, cuyo numero aumento con la gente que llegaba de las ciudades vecinas para escuchar a Jesus. Entonces les conto esta parabola:
 lk:8.5      Un labrador salio a sembrar su campo. Al lanzar la semilla, una parte cayo en el camino, donde fue pisoteada por la gente o comida por los pajaros.
 lk:8.6      Otra parte cayo en terreno pedregoso, donde la tierra no tenia profundidad; estos granos no tardaron en brotar, pero en seguida se secaron por falta de humedad.
 lk:8.7      Otra parte cayo entre espinos, que nacieron juntamente con la semilla y la ahogaron.
 lk:8.8      Pero otra parte cayo en buena tierra, de modo que germino, broto y dio fruto hasta al ciento por uno de lo sembrado.Concluyo Jesus su parabola exclamando: !El que tiene oidos, que oiga!
 lk:8.9      Despues le preguntaron los discipulos por el significado de aquella parabola,
 lk:8.10     y el les respondio: Vosotros habeis sido llamados a conocer los misterios del reino de Dios, pero a esa gente he de hablarles por parabolas, para que aunque miren no vean y aunque oigan no entiendan.
 lk:8.11     Escuchad, pues, vosotros: La semilla es el mensaje de Dios para el hombre.
 lk:8.12     La que cayo en el camino representa a quienes lo escuchan con interes, pero viene luego el diablo y se lo quita del corazon, para que no crean y se salven.
 lk:8.13     La semilla caida en terreno pedregoso es semejante a los que se deleitan oyendo la palabra de Dios, pero no echan raices ni crecen; por un poco de tiempo llegan incluso a creer en ella, pero cuando vienen pruebas duras, se apartan y abandonan.
 lk:8.14     La semilla que cayo entre los espinos es como los que escuchan el mensaje, pero el peso de las preocupaciones, las riquezas y los placeres de la vida lo ahogan sin dejarle que de fruto.
 lk:8.15     Pero la semilla sembrada en la buena tierra representa a quienes con corazon bueno y recto escuchan la palabra de Dios, y la retienen, y dan fruto abundante porque perseveran en ella.
  
Una: lampara en una repisa
 lk:8.16     En otra ocasion dijo Jesus: Nadie enciende una lampara y la cubre despues con una vasija, ni la pone bajo la cama para que no de luz. No, el que enciende una lampara la pone en alto, en el candelero, para que alumbre a los que entran en la casa.
 lk:8.17     Escuchad: no hay nada oculto que no haya de ponerse al descubierto, ni hay nada escondido que no llegue un dia a conocerse y salir a la luz.
 lk:8.18     Prestad atencion a como ois, porque al que tiene se le dara mas; pero al que apenas tiene, aun lo poco que cree tener se le quitara.
  
Lamadre y los hermanos de Jesus
 lk:8.19     Una vez fueron a ver a Jesus su madre y sus hermanos; pero habia tanta gente alrededor de el que no lograban abrirse paso.
 lk:8.20     En'tonces alguien le dio aviso, diciendole: Tu madre y tus hermanos estan ahi fuera, y quieren verte.
 lk:8.21     Jesus respondio: Mi madre y mis hermanos son todos los que escuchan el mensaje de Dios y lo obedecen.
  
Jes:us calma la tormenta
 lk:8.22     Otro dia sucedio que entro en una barca, junto con sus discipulos, y les sugirio que bogaran hasta la otra orilla del lago.
 lk:8.23     Durante la travesia se quedo dormido, y mientras dormia aumento la intensidad del viento y se desencadeno una violenta tempestad. Las olas empezaron a inundar la barca, y el riesgo de hundimiento era inminente.
 lk:8.24     Fueron entonces a despertar a Jesus, diciendo: !Maestro, Maestro, nos vamos a ahogar!Jesus se desperto e increpo a la tempestad. Al punto, el viento y el oleaje se calmaron, y el lago recobro la tranquilidad.
 lk:8.25     Entonces les pregunto: ?Donde esta vuestra fe?Ellos, asustados y llenos de asombro, se decian unos a otros: ?Quien es este hombre, que hasta a los vientos y las olas da ordenes, y le obedecen?
  
Lib:eracion de un endemoniado
 lk:8.26     Arribaron por fin a la tierra de los gadarenos, en la ribera del lago opuesta a Galilea.
 lk:8.27     Apenas bajaron de la barca, les salio al encuentro un hombre de la ciudad, que desde hacia mucho tiempo estaba endemoniado. No tenia hogar, andaba desnudo y vivia entre las tumbas del cementerio.
 lk:8.28     Cuando vio a Jesus, lanzo un alarido y se arrojo a sus pies exclamando a gran voz: ?Que tienes conmigo, Jesus, Hijo del Dios Altisimo? !Te suplico que no me atormentes!
 lk:8.29     Decia esto porque ya Jesus habia ordenado que saliera de aquel hombre el espiritu impuro que se habia posesionado de el. Lo sujetaban con cadenas y grillos, pero era tan violenta su furia que rompia las cadenas, y movido por el demonio huia a lugares desiertos.
 lk:8.30     Jesus le pregunto: ?Como te llamas? Me llamo Legion respondio, porque eran muchos los demonios que habitaban en el,
 lk:8.31     los cuales le rogaban que no los enviase al abismo.
 lk:8.32     Cerca de aquel lugar habia una piara de cerdos paciendo en el monte, y los demonios pidieron a Jesus que los dejara entrar en ellos. El se lo permitio,
 lk:8.33     y entonces los demonios salEieron del hombre y se metieron en los cerdos, que se precipitaron al lago por un despenadero y se ahogaron.
 lk:8.34     Los que cuidaban la piara de cerdos echaron a correr a la ciudad vecina, y alli y en los campos cercanos contaron lo que habia sucedido.
 lk:8.35     Pronto salio la gente a cerciorarse personalmente de los hechos, y hallaron al hombre que habia estado endemoniado sentado a los pies de Jesus, tranquilo, vestido y en su cabal juicio. Todos se llenaron de temor, y mas aun
 lk:8.36     cuando oyeron relatar lo ocurrido con el endemoniado a quienes fueron testigos presenciales de su curacion.
 lk:8.37     Los que vivian en aquella comarca gadarena se dirigieron a Jesus, y movidos por el miedo le suplicaron que se marchase de alli. El, complaciendolos, entro de nuevo en la barca y emprendio el viaje de regreso.
 lk:8.38     Por su parte, el hombre que habia estado endemoniado pedia a Jesus que le dejara acompanarle; pero Jesus no se lo permitio,
 lk:8.39     sino que le mando que volviese a su casa y contase a los suyos las grandes cosas que Dios habia hecho por el. El hombre obedecio, y no cesaba de referir por toda la ciudad el maravilloso milagro que Jesus habia hecho en su favor.
  
Una: nina muerta y una mujer enferma
 lk:8.40     Al otro lado del lago estaba esperando a Jesus una gran multitud, que le recibio con la mayor alegria.
 lk:8.41     Pero apenas hubo desembarcado, se arrojo a sus pies un principal de la sinagoga llamado Jairo, el cual comenzo a rogar a Jesus que fuera a su casa,
 lk:8.42     porque su unica hija, una nina como de doce anos, se le estaba muriendo. Jesus lo acompano y, mientras iba con el, la gente se apretujaba a su alrededor.
 lk:8.43     Entre la multitud habia una mujer que desde hacia doce anos padecia continuas hemorragias, sin que ningun medico de los varios que la trataron hubiera logrado curarla, a pesar de que en ellos se habia gastado todo el dinero que tenia.
 lk:8.44     Esta mujer se acerco por detras a Jesus y toco el borde de su manto, y al instante se le detuvo la hemorragia.
 lk:8.45-46  Jesus pregunto entonces: ?Quien me ha tocado? Todos negaron haberlo hecho, y Pedro y los que estaban con el le dijeron: Maestro, si por todas partes te esta oprimiendo la gente, ?como dices: Quien me ha tocado? Jesus insistio: Alguien me ha tocado deliberadamente, porque yo he sentido que de mi salia una fuerza sanadora.
 lk:8.47     Al saberse descubierta, la mujer cayo de rodillas delante de el, y en medio de toda la gente declaro haberle tocado, por que lo habia hecho y como en el mismo instante habia quedado sanada.
 lk:8.48     Hija  le dijo Jesus , tu fe te ha sanado. Vete en paz.
 lk:8.49     Todavia estaba hablando, cuando llego un mensajero a comunicarle a Jairo: Tu hija ha muerto. No vale la pena que sigas molestando al Maestro.
 lk:8.90     Pero Jesus, al oir la noticia, le dijo: No temas. Solamente ten confianza y tu hija se salvara.
 lk:8.51     Siguieron, pues, su camino, y entro en la casa; pero no dejo que nadie entrara con el, aparte de Pedro, Jacobo, Juan y el padre y la madre de la nina.
 lk:8.52     La casa estaba llena de personas que lloraban y se lamentaban por ella. Jesus les dijo: !No lloreis mas! La nina no esta muerta, sino dormida.
 lk:8.53     Estas palabras movieron a burla a los presentes, porque todos sabian que habia muerto;
 lk:8.54     pero el, tomandola de la mano, le mando con voz fuerte: !Nina, levantate!
 lk:8.55     Entonces volvio de nuevo a ella su espiritu, y se levanto de inmediato. En seguida Jesus ordeno que le dieran de comer;
 lk:8.56     y a los padres, que estaban atonitos, les ordeno que no contasen a nadie lo que habian presenciado.
  
Luc:as 9   Jesus envia a los doce
 lk:9.1      Un dia reunio Jesus a sus doce discipulos y les dio poder y autoridad para vencer a todos los demonios y para sanar toda suerte de enfermedades.
 lk:9.2      Luego los envio a proclamar la llegada del reino de Dios y a sanar a los enfermos.
 lk:9.3      Les dio estas instrucciones: No lleveis para el camino ni bordon ni alforja, ni pan ni dinero. Tampoco lleveis otra ropa que la puesta.
 lk:9.4      Hospedaos en una sola casa en cada pueblo que visiteis.
 lk:9.5-6    Y si en algun lugar no quieren recibiros, salid de alli sacudiendo el polvo de vuestros pies, para que la gente tenga constancia de vuestra protesta.Fueron, pues, los discipulos de aldea en aldea, predicando el evangelio y sanando en todas partes a los enfermos.
 lk:9.7      Al llegar a conocimiento del tetrarca Herodes los milagros que hacia Jesus y los comentarios que suscitaban entre la gente, se sintio preocupado y perplejo. Porque unos decian: Es Juan, que ha resucitado de entre los muertos;
 lk:9.8      otros: Es Elias, que se ha aparecido, y otros: Seguro que ha resucitado alguno de los antiguos profetas.
 lk:9.9      Herodes, confuso al oir tales rumores, trataba de ver a Jesus, mientras se decia: Yo ordene que decapitasen a Juan... ?quien, pues, es este, de quien se cuentan cosas tan extraordinarias?
  
Jes:us alimenta a los cinco mil
 lk:9.10     Cuando los apostoles regresaron, informaron a Jesus acerca del viaje que habian hecho. Luego se fue con ellos a un lugar apartado, proximo a la ciudad de Betsaida.
 lk:9.11     Pero la gente supo que estaba alli, y le siguio. El los recibio a todos, y de nuevo les hablo del reino de Dios y sano a los enfermos.
 lk:9.12     Ya avanzada la tarde, se le acercaron los doce discipulos y le sugirieron: Despide a la gente, para que puedan ir a los pueblos y campos de alrededor a buscar comida y alojamiento, porque aqui estamos en un lugar desierto.
 lk:9.13     Dadles vosotros de comer  les respondio. ?Pero como replicaron , si aqui solo tenemos cinco panes y dos peces? ?O esperas acaso que vayamos a comprar comida para esta muchedumbre?
 lk:9.14     Porque contando unicamente a los hombres, eran unos cinco mil. Sin embargo, Jesus ordeno: Decid a todos que se sienten, repartidos en grupos de cincuenta personas.
 lk:9.15     Los discipulos obedecieron, y cuando la gente se hubo sentado,
 lk:9.16     Jesus tomo los cinco panes y los dos peces, y mirando al cielo los bendijo, los partio y se los dio a los discipulos para que ellos los distribuyeran entre la multitud;
 lk:9.17     y todos comieron hasta saciarse. Luego recogieron los trozos que habian sobrado, y con ellos llenaron doce cestas.
  
Laconfesion de Pedro
 lk:9.18     Otro dia acontecio que Jesus estaba aparte, entregado a la oracion; pero cerca de el se encontraban los discipulos. En cierto momento les pregunto: ?Quien dice la gente que soy yo?Le respondieron:
 lk:9.19     Pues hay quienes dicen que eres Juan el Bautista; otros dicen que eres Elias o alguno de los antieguos profetas que ha resucitado.
 lk:9.20     Y vosotros, ?quien decis que soy? !Tu eres el Cristo de Dios! respondio Pedro.
 lk:9.21     Pero Jesus les encargo severamente que no dijesen esto a nadie,
 lk:9.22     y anadio: Primero es necesario que el Hijo del hombre padezca mucho; que los dirigentes judios, los principales sacerdotes y los maestros de la ley le desprecien y lo lleven a la muerte, y que resucite al tercer dia.
 lk:9.23     Despues, dirigiendose a todos, siguioq diciendo: Todo aquel que quiera seguirme debera renunciar a los mayores anhelos de su vida, y tendra que cargar con la cruz de cada dia.
 lk:9.24     Cualquiera que pretenda salvar su vida, la perdera; en cambio, el que por causa mia pierda su vida, la salvara.
 lk:9.25     Porque si alguien se esta destruyendo a si mismo, ?de que le servira ganarse el mundo entero?
 lk:9.26     De aquellos que se averguencen de mi y de mis palabras, se avergonzara tambien el Hijo del hombre cuando venga en su gloria y en la gloria del Padre y de los santos angeles.
 lk:9.27     Por otra parte, os dire que algunos de los que estan aqui no moriran sin haber visto el reino de Dios.
  
Latransfiguracion
 lk:9.28     Pasados unos ocho dias de estas cosas, Jesus se hizo acompanar de Pedro, Juan y Jacobo, y subio con ellos a un monte a orar.
 lk:9.29     Mientras estaba orando, su rostro cambio de aspecto, y su ropa se hizo mas blanca y resplandeciente.
 lk:9.30     Dos hombres, aparecieron a su lado, conversando con el; eran Moises y Elias,
 lk:9.31     que estaban rodeados de un resplandor glorioso y hablaban de la muerte de Jesus, la cual habia de acontecer en Jerusalen conforme al plan de Dios.
 lk:9.32     Pedro y los otros discipulos estaban rendidos de sueno, pero haciendo esfuerzos por permanecer despiertos vieron a Jesus envuelto en un brillo glorioso, y a los dos hombres que estaban a su lado.
 lk:9.33     En esto, cuando Moises y Elias comenzaban a apartarse de Jesus, Pedro le dijo:  !Maestro, que bueno es que estemos aqui! Si te parece, haremos tres enramadas, una para ti, otra para Moises y otra para Elias.Pero lo cierto es que Pedro estaba muy turbado y no sabia lo que decia;
 lk:9.34     y no habia terminado de hablar a Jesus, cuando los envolvio una nube resplandeciente, y el miedo se apodero de ellos.
 lk:9.35     En aquel momento salio de la nube una voz, que decia: Este es mi Hijo amado: escuchadle a el.
 lk:9.36     Al dejar de oirse la voz ya no vieron a nadie, sino tan solo a Jesus. Acerca de lo ocurrido guardaron silencio por algun tiempo los tres discipulos, y no se lo contaron a nadie.
  
Jes:us sana a un muchacho endemoniado
 lk:9.37     Al dia siguiente, cuando bajaron de la montana, una gran multitud vino a su encuentro.
 lk:9.38     Y de entre todos los que alli estaban salio la voz de un hombre, que clamaba: !Maestro, mira a mi hijo! Es el unico que tengo,
 lk:9.39     pero hay un espiritu maligno que se apodera de el y le hace gritar, sacudirse con violencia, echar espuma por la boca y golpearse contra cualquier cosa. Apenas se aparta de el,
 lk:9.40     y aunque he rogado a tus discipulos que lo expulsen, no han podido hacer nada.Jesus respondio, diciendo:
 lk:9.41     Generacion incredula y perversa, ?hasta cuando tendre que estar con vosotros y soportaros? Traeme aca al muchacho.
 lk:9.42     Mientras el muchacho se acercaba, el demonio lo derribo a tierra en medio de violentas convulsiones. Jesus increpo a aquel espiritu impuro, sano al muchacho y se lo devolvio a su padre.
 lk:9.43     Una vez mas, la gente quedo asombrada ante tal demostracion de la grandeza de Dios, y estaban maravillados de las cosas que hacia Jesus, que entonces hablo asi a sus discipulos:
 lk:9.44     Escuchadme bien y no olvideis esto que os digo: el Hijo del hombre sera traicionado y entregado a los poderes humanos.
 lk:9.45     Pero ellos no le comprendieron, porque tenian velado el entendimiento. Ademas temian hacerle preguntas.
  
?Qu:ien va a ser el mas importante?
 lk:9.46     Un dia se pusieron a discutir unos con otros sobre cual de ellos seria el mas importante en el reino de Dios.
 lk:9.47     Jesus, que se dio cuenta de lo que habia en lo intimo de sus corazones, tomo a un nino, lo puso a su lado y les dijo:
 lk:9.48     Cualquiera que en nombre mio se preocupa de un nino como este, de mi mismo se preocupa; y el que de mi se preocupa, se preocupa del Padre, que me envio. ?Quereis que os diga quien es el mas importante entre todos vosotros? El mas importante es el que a si mismo se tiene por menos importante.
 lk:9.49     Juan, acercandose entonces a Jesus, le dijo: Maestro, hemos visto a uno que expulsaba demonios en tu nombre; pero como no era de los nuestros, se lo hemos prohibido.
 lk:9.50     Jesus le dijo: No se lo prohibais, porque el que no esta en contra nuestra, esta a nuestro favor.
  
Laoposicion de los samaritanos
 lk:9.51     Cuando ya se cumplia el tiempo en que Jesus habia de regresar al cielo, emprendio decididamente el camino a Jerusalen.
 lk:9.52     Envio delante de el unos mensajeros con el encargo de buscarle alojamiento, los cuales entraron en una aldea samaritana; pero alli no quisieron recibirle, porque no querian tener relacion con nadie que se dirigiese a Jerusalen.
 lk:9.53-54  Al enterarse de esto, Jacobo y Juan se irritaron y dijeron a Jesus: Senor, si quieres, mandaremos que baje fuego del cielo, como hizo Elias, para que los consuma.
 lk:9.55     Pero Jesus se volvio hacia ellos y los reprendio.
 lk:9.56     Luego se dirigieron a otra aldea. Lo que cuesta seguir a Jesus
 lk:9.57     Mientras iban de camino, se acerco uno y le dijo: Senor, yo deseo seguirte adondequiera que vayas.
 lk:9.58     Esta bien respondio Jesus , pero piensa que las zorras tienen cubiles y las aves nidos, mientras que el Hijo del hombre ni siquiera tiene un sitio donde reclinar la cabeza.
 lk:9.59     A otro hombre, Jesus lo invito a seguirle, y el le respondio: Si. Senor, yo te seguire; pero dejame que vaya primero a enterrar a mi padre.
 lk:9.60     Jesus le contesto: Deja que los muertos entierren a sus muertos, y tu ven y anuncia conmigo el reino de Dios.
 lk:9.61     Otro le dijo: Si, Senor, te seguire; pero permiteme ir primero a despedirme de mi familia.
 lk:9.62     A este le respondio Jesus: El que pone la mano en el arado y vuelve atras la mirada, no es apto para el reino de Dios.
  
Luc:as 10   Jesus envia a los setenta y dos
 lk:10.1     Un dia escogio el Senor a otros setenta discipulos, y los envio delante de el, de dos en dos, a las ciudades y aldeas adonde el pensaba ir.
 lk:10.2     Previamente los instruyo, diciendoles:  Frente a vosotros hay una mies abundante, pero son pocos los trabajadores para cosecharla. Por eso debeis pedir en oracion al Senor de la mies que envie muchos trabajadores a su mies.
 lk:10.3     Id ahora vosotros, pero no olvideis que yo os estoy enviando como corderos en medio de una manada de lobos.
 lk:10.4     No lleveis dinero ni alforja, ni otro calzado que el puesto; y no os detengais a saludar a la gente en el camino.
 lk:10.5     Cuando entreis en una casa, decid: !La paz sea con vosotros!
 lk:10.6     Si los que en ella habitan son gente de paz, la paz que les deseais permanecera con ellos; en otro caso, se volvera a vosotros.
 lk:10.7     Quedaos en la misma casa, y aceptad la comida y la bebida que os ofezcan, porque el que trabaja es merecedor de su salario; pero no andeis de casa en casa.
 lk:10.8     Asi pues, en las ciudades que visiteis y seais bien recibidos, comed lo que os pongan delante;
 lk:10.9     sanad a cuantos enfermos encontreis, y anunciad a todos: El reino de Dios se ha acercado a vosotros.
 lk:10.10    Ahora bien, si llegais a una ciudad donde la gente, por el contrario, se niegue a recibiros, proclamad en sus calles:
 lk:10.11    !Hasta el polvo de esta ciudad sacudimos de nuestros pies, como testimonio en contra vuestra! Pero tened presente que el reino de Dios ha estado cerca de vosotros.
 lk:10.12    Yo os aseguro que, en el dia del juicio, el castigo de un lugar como Sodoma sera mas soportable que el de la ciudad que os rechace.
 lk:10.13    !Ay de ti, Corazin! !Ay de ti, Betsaida!, que si los milagros que hice en vosotras se hubieran hecho en Tiro y Sidon, hace tiempo que su gente andaria vestida de luto y con la cabeza cubierta de ceniza en senal de arrepentimiento.
 lk:10.14    Por eso, mas soportable que vuestro castigo sera el que caiga sobre Tiro y Sidon.
 lk:10.15    Y tu, Cafarnaum, que has sido exaltada a las mayores alturas, !hasta lo mas profundo del infierno seras hundida!
 lk:10.16    Dicho esto, Jesus anadio dirigiendose a los suyos: El que os escucha a vosotros, a mi me escucha; el que a vosotros rechaza, a mi me rechaza. Y el que me rechaza a mi, rechaza a aquel que me envio.
 lk:10.17    Los setenta que el Senor habia designado regresaron diciendo llenos de alegria: !Senor, hasta los demonios nos obedecian cuando invocabamos tu nombre!
 lk:10.18    Jesus les dijo: Si, y yo veia a Satanas caer del cielo como un rayo.
 lk:10.19    Yo os he dado autoridad sobre las fuerzas del enemigo; por eso podreis pisotear serpientes y escorpiones, y nada os danara.
 lk:10.20    Sin embargo, no es alegreis tanto porque los demonios os obedezcan, sino porque vuestros nombres estan inscritos en los cielos.
 lk:10.21    Despues, lleno del gozo del Espiritu Santo, dijo: Te alabo, Padre, Senor del cielo y de la tierra, porque tu, que has escondido estas cosas de los sabios y eruditos, se las has revelado a los ninos. Si, Padre, porque tu asi lo has querido.
 lk:10.22    Mi Padre me ha encomendado todas las cosas, y nadie sabe quien es el Hijo excepto el Padre, y nadie conoce al Padre sino el Hijo y aquellos a quienes el Hijo se lo quiera revelar.
 lk:10.23    Volviendose luego a sus discipulos, les dijo aparte: Dichosos vosotros, que podeis ver las cosas que ahora veis. s
 lk:10.24    Porque, ciertamente, muchos profetas y reyes desearon ver en otro tiempo lo que vosotros veis, y no lo vieron; y oir lo que vosotros ois, y no lo oyeron.
  
Par:abola del buen samaritano
 lk:10.25    Un dia, con intencion de ponerle a prueba, le pregunto a Jesus un interprete de la ley: Maestro, ?que debo hacer para alcanzar la vida eterna?
 lk:10.26    Le dijo Jesus: ?Que te parece a ti que a este respecto dice la ley?
 lk:10.27    El respondio: Amaras al Senor tu Dios con todo tu corazon, con toda tu alma, con todas tus fuerzas y con toda tu inteligencia; y amaras al projimo como te amas a ti mismo.
 lk:10.28    !Esta muy bien!  le dijo Jesus Hazlo asi y tendras la vida eterna.
 lk:10.29    Pero el hombre, queriendo ser justo ante sus propios ojos, hizo una nueva pregunta a Jesus: ?Y quien es mi projimo?
 lk:10.30    Jesus le conto entonces esta parabola: Unos bandidos asaltaron en cierta ocasion a un judio que viajaba de Jerusalen a Jerico. Le robaron cuanto llevaba, le dieron de golpes y lo dejaron medio muerto al borde del camino.
 lk:10.31    Mas tarde llego al mismo lugar un sacerdote judio, que al ver al herido dio un rodeo y paso de largo.
 lk:10.32    Despues llego un levita, que tambien, al verle, dio un rodeo y paso de largo.
 lk:10.33    Por ultimo llego un samaritano, que iba de camino; este vio al hombre tendido en la tierra y se sintio movido a compasion.
 lk:10.34    Se acerco a el y le curo las heridas con aceite y vino; luego se las vendo y, poniendolo sobre su propia caballeria, lo llevo a una posada y cuido de el durante toda la noche.
 lk:10.35    A la manana siguiente le dio al posadero dos denarios, y le dijo: Cuidalo bien, y si gastas mas dinero del que te he dado, yo te lo pagare a mi regreso.
 lk:10.36    ?Cual, pues, de los tres que pasaron por alli te parece que fue el autentico projimo del que habia sido victima de los bandidos?
 lk:10.37    El que tuvo compasion de el  respondio el interprete de la ley. Jesus le dijo entonces: Pues ve y haz tu lo mismo.
  
Encasa de Marta y Maria
 lk:10.38    Siguiendo su camino a Jerusalen, entro Jesus en un pueblo, donde fue hospedado por una mujer llamada Marta.
 lk:10.39    Tenia ella una hermana que se llamaba Maria, la cual en cierto momento se sento a los pies de Jesus para escuchar sus palabras.
 lk:10.40    Pero Marta, muy ocupada con sus muchos quehaceres, se acerco impaciente a Jesus y le dijo: Senor, ?no te parece injusto que mi hermana este ahi sentada en lugar de venir a ayudarme?
 lk:10.41    Marta, Marta  le respondio el Senor , te preocupas demasiado por todo eso;
 lk:10.42    pero mira, solo hay una cosa por la que vale la pena preocuparse, y Maria la ha descubierto. !No sere yo quien se la quite!
  
Luc:as 11   Jesus ensena sobre la oracion
 lk:11.1     Un dia, Jesus estaba orando, y cuando hubo terminado le dijo uno de sus discipulos: Senor, ensenanos a orar, como tambien Juan ensenaba a sus discipulos.
 lk:11.2     El les respondio: Vosotros, cuando oreis, decid:Padre, santificado sea tu nombre; venga tu reino.
 lk:11.3     Nuestro pan de cada dia,  danoslo hoy.
 lk:11.4     Perdona nuestros pecados,  como tambien nosotros perdonamos a quienes nos ofenden, y no nos dejes caer en la tentacion.
 lk:11.5     Luego anadio Jesus: Supongamos que uno de vosotros se presenta a media noche en casa de un amigo para pedirle prestados tres panes, y le dice:
 lk:11.6     Oye, un amigo mio acaba de llegar a mi casa y no tengo nada que ofrecerle.
 lk:11.7     Lo mas probable es que desde dentro le contesten: Por favor, no me molestes a estas horas. Ya tengo la puerta cerrada, y mis ninos estan durmiendo conmigo en la cama. !No puedo levantarme ahora para darte el pan!
 lk:11.8     Sin embargo, si el insiste, quiza el otro se levante y le de lo que pide, no tanto por tratarse de su amigo, sino por lo molesto de su insistencia.
 lk:11.9     Eso mismo sucede con la oracion. Por eso, insistid en vuestras peticiones, y Dios os dara; buscad, y hallareis; llamad, y se os abrira.
 lk:11.10    Porque todo el que pide, recibe; el que busca, halla; y al que llama, se le abre la puerta.
 lk:11.11    ?Que padre, si su hijo le pide pan le dara una piedra? ?O que padre, si su hijo le pide pescado le dara una serpiente?,
 lk:11.12    ?o si le pide un huevo le dara un escorpion? !Ningun padre haria cosa semejante!
 lk:11.13    Pues bien, si vosotros, que sois pecadores, sabeis dar a vuestros hijos lo que ellos necesitan, ?con cuanta mayor razon no dara vuestra Padre celestial el Espiritu Santo a quienes se lo pidan?
  
Jes:us y Beelzebu
 lk:11.14    Un dia expulso Jesus a un demonio que habia dejado mudo al hombre en el que habia entrado. Inmediatamente, aquel hombre, ante el asombro de los presentes, recupero el habla.
 lk:11.15    Pero, a pesar de lo que habian visto, todavia hubo algunos que dijeron: Seguro que este expulsa a los demonios en el nombre de Beelzebu, el principe de los demonios.
 lk:11.16    Otros pedian a Jesus que demostrase con algun milagro que habia venido del cielo.
 lk:11.17    Pero Jesus, conociendo lo que ellos pensaban, les dijo: Un reino dividido contra si mismo no puede permanecer; como tampoco puede permanecer un hogar en el que reinan divisiones y rencillas.
 lk:11.18    Por lo tanto, si Satanas se dividiera contra si mismo (ya que decis que yo expulso a los demonios en nombre de Beelzebu), ?como podria permanecer su reino?
 lk:11.19    Ademas, si yo expulso a los demonios en nombre de Beelzebu, ?en nombre de quien los expulsan vuestros seguidores? !Quiza un dia sean ellos quienes os juzguen a vosotros!
 lk:11.20    Pero si, por el contrario, yo expulso a los demonios con el poder de Dios, eso significa que el reino de Dios ya esta aqui, entre vosotros.
 lk:11.21    Satanas es como el hombre fuerte y armado que defiende su palacio y mantiene la paz en todas sus posesiones;
 lk:11.22    pero si llega otro mas fuerte y mejor armado que el, puede desarmarlo y despojarlo de todo lo que tiene.
 lk:11.23    El que no esta a mi favor, esta en contra mia; y el que conmigo no recoge, desparrama.
 lk:11.24    Cuando un espiritu impuro sale de un hombre, se pone a buscar en la sequedad del desierto un lugar donde reposar, pero no hallandolo se dice a si mismo: Me volvere a mi casa, de la que sali,
 lk:11.25    y al regresar la encuentra barrida y adornada.
 lk:11.26    Al verla asi, va y reune otros siete demonios peores que el, y todos juntos se meten a vivir en aquella casa; con lo cual, el estado final de aquel hombre es peor que al principio.
 lk:11.27    Mientras Jesus hablaba, una mujer de entre la multitud grito: !Dios bendiga el vientre que te trajo y los pechos que mamaste! A lo que Jesus replico:
 lk:11.28    !Y Dios bendiga mas aun a los que escuchan su palabra y la ponen por obra!
  
Lasenal de Jonas
 lk:11.29    La gente se apinaba en torno a el, que comenzo a predicar: El dia de hoy esta lleno de gente malvada que pide senales para convencerse de quien soy; pero no tendran mas senal que la senal milagrosa de Jonas.
 lk:11.30    Porque asi como el milagro obrado en Jonas fue para los de Ninive la senal de que Dios se lo habia enviado, una senal semejante demostrara tambien que Dios ha enviado a este mundo al Hijo del hombre.
 lk:11.31    Cuando en el dia del juicio sea juzgada la presente generacion, la reina del Sur se levantara y la condenara, porque ella acudio desde los confines de la tierra para escuchar la sabiduria de Salomon, en tanto que ahora no se hace caso a uno mas importante que Salomon.
 lk:11.32    Tambien se levantaran en el juicio los de Ninive, y condenaran a esta generacion, porque ellos se arrepintieron al oir la predictacion de Jonas, en tanto que ahora no se hace caso a uno mas importante que Jonas.
  
Lalampara del cuerpo
 lk:11.33    33 A nadie se le ocurre esconder una lampara encendida, ni taparla con una vasija para que no alumbre; sino que se la pone en alto, en el candelero, para que de luz a los que entran en la casa.
 lk:11.34    34 Los ojos son como lamparas del cuerpo: si en tus ojos resplandece la generosidad, todo tu seras luminoso; pero si en tus ojos hay maldad, todo tu estaras lleno de tinieblas.
 lk:11.35    35 Vigila para que tu luz no resulte ser oscuridad,
 lk:11.36    36 pues si en ti hay luz y no hay ningun rincon oscuro, todo tu seras tan luminoso como si una lampara te alumbrase con su resplandor.
  
Jes:us denuncia a los fariseos y a los expertos en la ley
 lk:11.37    Una vez, un fariseo invito a Jesus a comer en su casa. El acepto, fue alla y se sento a la mesa.
 lk:11.38    El fariseo se extrano de que Jesus se pusiera a comer sin haber cumplido con la ceremonia judia de lavarse las manos,
 lk:11.39    pero el Senor le dijo: Vosotros, los fariseos, limpiais lo exterior, y por eso lavais los platos y los vasos; pero dejais en cambio la suciedad interior, la codicia y la maldad de que estais llenos por dentro.
 lk:11.40    !Necios!, ?acaso Dios, que hizo lo de fuera, no hizo tambien lo de dentro?
 lk:11.41    La generosidad, que nace de dentro, es el signo de la autentica limpieza.
 lk:11.42    !Ay de vosotros, fariseos, que dais el diezmo de la menta, la ruda y las hortalizas, pero os olvidais por completo de la justicia y el amor de Dios! Esta bien que deis vuestros diezmos, pero no deis de lado lo que es mas importante.
 lk:11.43    !Ay de vosotros, fariseos, que os encanta ocupar los puestos de honor en las sinagogas y ser saludados delante de todos en las plazas publicas!
 lk:11.44    !Ay de vosotros, escribas y fariseos hipocritas, que sois como sepulcros ocultos a la vista, que la gente los pisa sin darse cuenta de la podredumbre que hay debajo de sus pies!
 lk:11.45    Un interprete de la ley que estaba alli, dijo: !Maestro, hablando asi nos ofendes tambien a nosotros!
 lk:11.46    Jesus le respondio: !Ay tambien de vosotros, interpretes de la ley, que obligais a los demas a llevar cargas insoportables, sin que vosotros mismos movais ni siquiera un dedo para ayudarlos!
 lk:11.47    !Ay de vosotros, que edificais los sepulcros de los profetas que mataron vuestros antepasados!
 lk:11.48    Con vuestra conducta complice, aprobais los crimenes que ellos cometieron; porque ellos mataron a los profetas, pero vosotros edificais sus sepulcros.
 lk:11.49    Por eso Dios, en su sabiduria, habia dicho: Les enviare profetas y apostoles; a unos mataran y a otros perseguiran.
 lk:11.50    Y Dios culpara a esta generacion de la sangre de todos los profetas, la cual se ha venido derramando desde el principio del mundo,
 lk:11.51    desde la muerte de Abel hasta la de Zacarias, el que fue asesinado entre el altar y el santuario. Si, vosotros sois deudores de esa sangre en esta generacion.
 lk:11.52    !Ay, si, de vosotros, interpretes de la ley, que os habeis hecho duenos de la llave del verdadero conocimiento! Ni vosotros habeis entrado en el, ni a los que quieren entrar se lo permitis.
 lk:11.53    Al oirle decir estas cosas, los escribas y los fariseos comenzaron furiosos a estrecharle, provocandole a decir muchas cosas
 lk:11.54    y tratando de cazarle en alguna palabra de la que ellos pudieran luego servirse para acusarle.
  
Luc:as 12  Advertencias y estimulos
 lk:12.1     En esto se fue reuniendo una multitud; eran miles de personas que se atropellaban unas a otras. Jesus se volvio a sus discipulos y les dijo: Sobre todo, guardaos de los fariseos y de la hipocresia de su religiosidad, que es como la levadura metida en la harina.
 lk:12.2     Pero no hay nada encubierto que no haya de descubrirse, ni nada oculto que no haya de conocerse.
 lk:12.3     Por lo tanto, todo lo que habeis dicho en la oscuridad, se oira a plena luz; y todo lo que murmureis en el interior de una estancia, sera proclamado desde las azoteas de las casas.
 lk:12.4     Amigos mios, no temais a quienes pretenden mataros. Pensad que cualquiera puede matar el cuerpo, pero despues no puede ya hacer ningun otro dano.
 lk:12.5     Os dire a quien en realidad habeis de temer: temed a Dios, porque unicamentqe el es quien puede quitar la vida y quien tiene poder para arrojar en el infierno.
 lk:12.6     ?Sabeis cuanto valen cinco pajarillos? Apenas unas pocas monedas, y sin embargo Dios no se olvida de ninguno de ellos.
 lk:12.7     Vosotros, pues, no temais, porque Dios tiene contado hasta el ultimo cabello de vuestra cabeza. Para el, vosotros valeis mas que muchos pajarillos.
 lk:12.8     Escuchad esto: A todo aquel que tenga la valentia de confesar publicamente su fe en mi, tambien el Hijo del hombre le confesara en presencia de los angeles de Dios.
 lk:12.9     Pero el que me niegue delante de la gente de este mundo, tambien sera negado en presencia de los angeles de Dios.
 lk:12.10    Cualquiera que en este mundo hable contra el Hijo del hombre, sera perdonado; pero el que blasfeme contra el Espiritu Santo, jamas alcanzara el perdon.
 lk:12.11    Cuando os lleven a juicio a las sinagogas o ante los magistrados y las autoridades, no os preocupeis por lo que habeis de decir o como habeis de responder en vuestra defensa,
 lk:12.12    porque en ese mismo momento, en presencia de ellos, el Espiritu Santo os dara las palabras oportunas.
  
Par:abola del rico insensato
 lk:12.13    Alguien de entre la multitud le dijo: Maestro, dile a mi hermano que parta conmigo la herencia que dejo nuestro padre.
 lk:12.14    Hombre respondio Jesus , ?quien me ha puesto a mi para que juzgue o reparta cosas como esa?
 lk:12.15    Lo que debeis hacer es guardaros de codiciar sin medida las cosas que no teneis, porque la vida no depende de la posesion de muchos bienes.
 lk:12.16    Luego les refirio esta parabola: Un hombre rico tenia una finca muy fertil, que le daba cosechas tan abundantes
 lk:12.17    que llego un dia en el que ya no tuvo lugar donde almacenar mas frutos. El dueno de la finca se puso entonces a reflexionar en busca de una solucion.
 lk:12.18    Por fin dio con ella, y se dijo: Ya se lo que he de hacer: derribare mis viejos graneros y construire otros mas grandes donde pueda guardar todos mis frutos y mis bienes.
 lk:12.19    Despues podre decirme a mi mismo: Alma mia, ahora que tienes bienes suficientes para muchos anos, dedicate a descansar, a comer, a beber y a pasartelo bien.
 lk:12.20    Pero Dios le dijo: !Eres un necio!, porque esta misma noche van a pedir tu alma, ?y quien disfrutara despues ide todo el dinero que has acumulado?
 lk:12.21    Pues ciertamente es un necio el hombre que atesora riquezas aqui en la tierra, pero no las atesora en el cielo.
  
Noos preocupeis
 lk:12.22    Volviendose entonces a sus discipulos, les dijo: Por tanto, no os apureis por que habeis de comer o con que habeis de vestiros,
 lk:12.23    porque la vida vale mas que la comida y que las prendas de vestir.
 lk:12.24    Fijaos en los cuervos, que no siembran ni siegan, ni tienen despensas ni graneros; sin embargo, viven porque Dios los alimenta; ?y acaso vosotros no sois mas valiosos que esas aves?
 lk:12.25    Ademas, ?que gana uno por mucho que se apure? ?Lograra aumentar aunque solo sea un co do (cuarenta y cinco centimetros) su estatura? l
 lk:12.26    ?Para que, pues, tanta preocupacion?
 lk:12.27    Mirad como crecen los lirios, que no trabajan ni hilan; sin embargo, ni aun el mismo Salomon con toda su gloria pudo vestirse como uno de ellos.
 lk:12.28    Y si Dios viste asi a la hierba, que hoy esta verde en el campo, pero que manana se seca y es quemada en el horno, ?no creeis que el os proporcionara tambien todo lo que podais necesitar, hombres de poca fe?
 lk:12.29    Por tanto no esteis preocupados por lo que habeis de comer o lo que habeis de beber, sino echad a un lado vuestras inquietudes.
 lk:12.30    Es normal que la gente del mundo se apure por esas cosas, pero no vosotros, porque vuestro Padre celestial sabe que las necesitais.
 lk:12.31    Buscad primeramente el reino de Dios, y Dios os dara en cada momento lo que os haga falta.
 lk:12.32    No tengais miedo, pequeno rebano, porque a vuestro Padre le ha placido otorgaros el reino.
 lk:12.33    Vended lo que poseeis y dad a los que estan en autentica necesidad; esto engrosara las bolsas de Evuestra riqueza en el cielo, las cuales no envejecen ni se agujerean. El tesoro que alli teneis esta seguro, porque en el cielo no hay ladron que robe ni polilla que destruya.
 lk:12.34    Pensad, ademas, que donde tengais vuestro tesoro, alli pondreis vuestro corazon.
  
Lavigilancia
 lk:12.35    Estad siempre preparados para cumplir con vuestro deber, y mantened vuestras lamparas encendidas,
 lk:12.36    como quienes esperan que su senor regrese de un banquete de bodas, dispuestos a abrirle la puerta en cuanto llegue y llame.
 lk:12.37    !Dichosos los que esten asi preparados aguardando su r1egreso!, porque el mismo los llevara adentro, los acomodara y se dispondra a servirles la comida.
 lk:12.38    Quiza no llegue hasta entrada la noche, o incluso hasta la medianoche; pero sea la hora que sea, !dichosos los siervos que encuentre despiertos a su llegada!
 lk:12.39    Igualmente estarian despiertos si conocieran la hora exacta del regreso de su senor, como tambien lo estaria cualquiera que supiese la hora exacta en que un ladron intentara entrar en su casa para robarle.
 lk:12.40    Estad, pues, siempre pre:parados, porque el Hijo del hombre vendra cuando menos lo espereis.
 lk:12.41-43 Pedro le pregunto: Senor, ?a quienes diriges estas palabras, solamente a nosotros o a todo el mundo?
 lk:12.44    El Senor respondio:  Esto se lo digo a toda persona fiel que, como un mayordomo, recibe de su senor el encargo de distribuir a su debido tiempo los alimentos al resto de la servidumbre. Si su senor, al regresar, ve que ha cumplido con su deber, lo premiara nombrandolo administrador de sus bienes;
 lk:12.45    pero si el mayordomo piensa: Mi senor va a tardar en volver, y se pone a pegar a los hombres y mujeres que debia proteger, y se pasa el tiempo en fiestas y borracheras,
 lk:12.46    su senor, regresando cuando menos se le espera, lo castigara con severidad y lo pondra con los infieles.
 lk:12.47    El castigo que recibira sera duro, porque voluntariamente dejo de cumplir con su deber.
 lk:12.48    Otra cosa es que involuntariamente falte alguien a sus obligaciones: este tambien sera castigado, pero menos severamente. A quienes mucho se demandara es a quienes mucho se les ha confiado, porque su responsabilidad es mayor.
  
Dlk:12.48    ivision en vez de paz
 lk:12.49    Yo he venido a traer fuego a la tierra, !y ojala ya estuviera encendido! !Ojala ya hubiera terminado yo mi tarea!
 lk:12.50    Pero aun me espera un bautismo con el que he de ser bautizado, y hasta que salga de el no dejare de sentirme angustiado.
 lk:12.51    ?Pensais que solo he venido a traer paz a la tierra? !Pues no!, porque tambien he venido a traer divisiones.
 lk:12.52    De aqui en adelante, las familias se dividiran: si son cinco, se enfrentaran tres de un lado y dos del otro;
 lk:12.53    el padre se pondra en contra del hijo, y el hijo en contra del padre; la madre en contra de la hija, y la hija en contra de la madre; la suegra en contra de su nuera, y la nuera en contra de su suegra.
  
Sen:ales de los tiempos
 lk:12.54   En otra ocasion hablo Jesus de este modo al gentio que se habia reunido: Cuando vosotros veis las nubes que empiezan a formarse por poniente, decis: Va a llover, y asi sucede.
 lk:12.55   Y cuando sopla el viento del sur, decis: Va a hacer calor y, en efecto, lo hace.
 lk:12.56   !Hipocritas!, vosotros, que sabeis interpretar el aspecto de la tierra y del cielo, ?como no sois capaces de interpretar leas senales del tiempo actual?
 lk:12.57   ?Por que no juzgais por vosotros mismos lo que es justo?
 lk:12.58   Si mientras vas de camino a los tribunales te encuentras con tu adversario, trata de arreglarte con el antes de que te lleve a la fuerza ante el juez, no sea que te metan en la carcel,
 lk:12.59   de la que no saldras hasta que hayas saldado toda tu deuda.
  
Luc:as 13  El que no se arrepiente perecera
 lk:13.1     Por aquellos dias informaron a Jesus de que Pilato habia hecho matar a varios judios de Galilea que habian ido al Templo de Jerusalen a ofrecer sacrificios.
 lk:13.2     ?Creeis  pregunto Jesus que esos hombres eran mas pecadores que el resto de los galileos, y que por eso padecieron de tal manera?
 lk:13.3     !No!, y vosotros tambien morireis si no os apartais de vuestros malos caminos y os volveis a Dios.
 lk:13.4-5   5 ?Y que me decis de los dieciocho hombres que murieron cuando les cayo encima la torre de Siloe? ?Acaso eran ellos los mas pecadores de todos los habitantes de Jerusalen? !No!, y vosotros tambien morireis, si no os apartais de vuestros malos caminose y os volveis a Dios.
 lk:13.6     Luego les conto esta parabola: Un hombre planto una higuera en su vina. De cuando en cuando iba a ver si ya tenia higos, pero cansado de no hallarlos
 lk:13.7     ordeno un dia al vinador que la cortara. Le dijo: Hace ya tres anos que plante esta higuera, y todavia no ha dado ningun fruto.?Para que perder el tiempo con ella? Ademas esta ocupando un espacio que podriamos utilizar con mayor provecho.
 lk:13.8     Pero el vinador le contesto: Dejala un ano mas, que yo me ocupare de ella. Cavare la tierra a su alrededor y la abonare bien;
 lk:13.9     asi quiza de fruto la proxima temporada, y si no, ya la cortare.
  
Jes:us sana en sabado a una mujer encorvada
 lk:13.10    Otro dia estaba Jesus ensenando en una sinagoga,
 lk:13.11    y vio a una mujer que desde hacia diciocho anos andaba encorvada a causa de una enfermedad.
 lk:13.12    La llamo y le dijo: Mujer, ya estas curada de tu mal.
 lk:13.13    Puso luego las manos sobre ella, y al momento se enderezo y comenzo a alabar y glorificar a Dios.
 lk:13.14    Pero el principal de la sinagoga, sintiendose irritado porque Jesus habia sanado a aquella mujer en sabado, grito a la multitud: La semana tiene seis dias durante los cuales podemos trabajar. Cualquiera de ellos podeis venir a ser sanados, !pero no el sabado!
 lk:13.15    El Senor le increpo diciendo: !Hipocrita, tambien vosotros trabajais en sabado! ?O es que tu no desatas tu buey o tu burro para llevarlo a beber agua, aunque sea sabado?
 lk:13.16    ?Que, pues, tiene de malo que en sabado haya liberado yo a esta hija de Abraham, a esta pobre judia, de las ligaduras con que Satanas la tenia atada desde hace dieciocho anos?
 lk:13.17    Estas palabras avergonzaron a todos sus adversarios; pero, en cambio, el pueblo entero se regocijaba de las maravillas que Jesus hacia.
  
Par:abolas del grano de mostaza y de la levadura
 lk:13.18    Entonces el instruia a la gente acerca del reino de Dios. Decia: ?Que os parece del reino de Dios? ?Con que podriamos compararlo?
 lk:13.19    Mirad, el reino de Dios es como una diminuta semilla de mostaza sembrada en un huerto; pronto empieza a crecer, hasta que llega a convertirse en un arsbol tan grande que las aves acuden a hacer en el sus nidos.
 lk:13.20    Tambien es comparable el reino de Dios
 lk:13.21    a la levadura que una mujer mete en tres medidas de harina, y que actua dentro de la masa haciendola fermentar y crecer.
  
Lapuerta estrecha
 lk:13.22    Iba Jesus de ciudad en ciudad y de pueblo en pueblo camino de Jerusalen, y seguia ensenando a la gente.
 lk:13.23    Un dia, uno le pregunto: Senor, ?son pocos los que logran salvarse?El respondio:
 lk:13.24    La puerta del cielo es estrecha, pero esforzaos a entrar por ella; pues lo cierto es que muchos trataran de entrar, y no podran.
 lk:13.25    Despues que el padre de familia se haya levantado a cerrar la puerta, muchos empezareis a llamar y suplicar: !Senor, Senor, abrenos!, pero el respondera: !No os conozco!
 lk:13.26    Insistireis entonces: Pero Senor, ?como dices que no nos conoces, si hasta hemos comido contigo y hemos escuchado tus ensenanzas en las plazas de nuestra ciudad?
 lk:13.27    Pero de nuevo os dira: Repito que no os conozco. !Apartaos de mi, malvados!
 lk:13.28    Y cuando veais que Abraham, Isaac, Jacob y todos los profetas estan en el reino de Dios, mientras que vosotros quedais excluidosy, llorareis y os rechinaran los dientes.
 lk:13.29    Vereis gente de todas partes del mundo sentada a la mesa en el reino de Dios; y vereis tambien que,
 lk:13.30    a muchos que ahora se desprecia, sera a quienes mas se honre en aquel dia, y que muchos que ahora se creen superiores a los demas, ocuparan un lugar inferior.
  
Lam:ento de Jesus sobre Jerusalen
 lk:13.31    Aquel mismo dia le dijeron algunos fariseos: Si quieres seguir con vida, marchate de aqui, porque Herodes te esta buscando para matarte.
 lk:13.32    Jesus les respondio: Id y decidle de mi parte a esa zorra, que hoy y manana voy a continuar expulsando demonios y haciendo curaciones. Luego, al tercer dia, llegare a mi destino.
 lk:13.33    !Si, hoy, manana y pasado manana seguire mi camino, porque no es posible que un profeta muera fuera de Jerusalen.
 lk:13.34    !Jerusalen, Jerusalen, que matas a los profetas y apedreas a los que Dios envia en tu ayuda! !Cuantas veces trate de juntar a tus hijos, como la gallina junta a sus polluelos debajo de las alas, y no quisiste!
 lk:13.35    Pero, !ay!, amuy pronto tu casa va a quedar desierta; y os digo que no volvereis a verme hasta que llegue el dia en que digais: !Bendito el que viene en nombre del Senor!
  
Luc:as 14   Jesus en casa de un fariseo
 lk:14.1     Un sabado fue Jesus a comer a casa de un jefe de los fariseos. Tambien se encontraban alli otros fariseos, que estaban al acecho
 lk:14.2     por ver si sanaria a un hombre hidropico que el tenia ante si.
 lk:14.3     ?Permite la ley sanar a un enfermo en sabado, o no lo permite?  pregunto Jesus a los fariseos y a los interpretes de la ley que le rodeaban.
 lk:14.4     Como todos permanecieran callados, tomo al hidropico, lo sano y lo despidio. Luego siguio preguntandoles:
 lk:14.5     ?Quien de vosotros no trabajaria, aun siendo sabado, para sacar en seguida a su buey o su asno de un pozo en el que hubiera caido?
 lk:14.6     Pero ellos siguieron sin decir nada, porque no tenian respuesta.
 lk:14.7     Mas tarde, viendo que los invitados sre apresuraban a ocupar los primeros asientos a la mesa, les dijo:
 lk:14.8     Cuando alguien te invite a una boda, no trates de sentarte en el lugar principal, no sea que llegue despues alguien mas distinguido que tu,
 lk:14.9     y el que os invito a ambos se vea obligado a decirte: Deja tu asiento a este otro invitado. Entonces, avergonzado, habras de ir a sentarte en el ultimdo lugar.
 lk:14.10    Mejor sera que ocupes el ultimo asiento, para que el anfitrion, al verte alli, pueda decirte: Amigo, ven aca, que te tengo reservado un sitio mejor. De este modo se te hara honor en presencia de todos, ?
 lk:14.11    porque el que se ensalza sera humillado, y el que se humilla sera ensalzado.
 lk:14.12    Entonces, vuelto al que le habia invitado, dijo: Cuando organices un banquete, no convides a amigos, hermanos, parientes o vecinos ricos, porque ellos te invitaran a ti en otra ocasion, y quedaras pagado.
 lk:14.13    A quienes debes convidar es a los pobres, a los mancos, a los cojos y a los ciegos;
 lk:14.14    y como ellos no podran devolverte la invitacion, sera Dios mismo quien te de la recompensa en la resurreccion de los justos.
  
Par:abola del gran banquete  En este punto, uno de los que estaban sentados a la mesa exclamo:
 lk:14.15    !Que gran privilegio sera participar en el banquete del reino de Dios!
 lk:14.16    Jesus le respondio con esta parabola: Un hombre organizo una gran cena, a la que invito a mucha gente.
 lk:14.17    Cuando ya todo estaba preparado, envio a un siervo a anunciar a los invitados que ya podian acudir al banquete.
 lk:14.18    Pero ellos, todos a una, comenzaron a excusarse. Uno dijo que acababa de comprar una finca y tenia que ir a verla;
 lk:14.19    otro dijo que habia comprado cinco yuntas de bueyes y tenia que ir a probarlos;
 lk:14.20    y otro dijo que no podia asistir porque acababa de casarse.
 lk:14.21    El siervo regreso y comunico a su amo las excusas de aquellos invitados. Entonces el amo, enojado, le ordeno que saliera por toda la ciudad y convidase a cuantos mendigos, mancos, cojos o ciegos encontrara en el camino.
 lk:14.22    El siervo obedecio, pero como aun quedaban lugares vacios en la sala del banquete, el amo le ordeno de nuevo:
 lk:14.23    Ve ahora por los caminos y los cercados, e invita a todos los que gusten venir, hasta que la casa este completamente llena.
 lk:14.24    En cuanto a los primeros invitados, ninguno de ellos probara la cena que yo habia preparado.
  
Elprecio del discipulado
 lk:14.25    Grandes multitudes seguian a Jesus, y el, en cierto momento, se volvio y dijo:
 lk:14.26    El que quiera seguirme ha de amarme a mi mas que a su padre y a su madre, mas que a su esposa y a sus hijos, mas que a sus hermanos y a sus hermanas, e incluso mas que a su propia vida. De otra manera no podra ser discipulo mio.
 lk:14.27    Ni tampoco podra serlo el que no tome su cruz para venir en pos de mi.
 lk:14.28    Pero antes de decidiros debeis pensar bien el precio que habreis de pagar, porque a nadie se le ocurriria ponerse a construir una torre sin antes haber calculado lo que va a costarle, y sin saber hasta donde llegan sus posibilidades economicas.
 lk:14.29    De otro modo se expone a que su dinero apenas le alcance a cubrir el costo de los cimientos. La gente se burlaria entonces de el, diciendo:
 lk:14.30    !Mirad ese hombre: empezo a construir y se le acabo el dinero antes de terminar la obra!
 lk:14.31    O tambien: ?que rey se atreveria a entrar en guerra contra otro rey, sin haberse sentado primero a calcular si los diez mil hombres con que cuenta su ejercito bastaran para hacer frente a los veinte mil que vendran contra el?
 lk:14.32    Y si ve que no puede, cuando aun este lejos su enemigo, le enviara una delegacion para negociar las condiciones de paz.
 lk:14.33    Pues, de igual manera, nadie puede ser discipulo mio si no esta dispuesto a renunciar por mi causa a todo lo que posee.
 lk:14.34    Otro dia les dijo: ?Para que sirve la sal, si pierde su sabor? Si ha dejado de salar
 lk:14.35    no es util para nada: ni para la tierra ni como abono, asi que se la echa a la basura. !El que tiene oidos, que oiga!
  
Luc:as 15  Parabola de la oveja perdida
 lk:15.1     Entre la gente que acudia a escuchar a Jesus habia toda clase de publicanos deshonestos y pecadores notorios;
 lk:15.2     de ahi que los fariseos y los escribas no dejasen de murmurar, diciendo: Este siempre se junta con pecadores, y hasta come con ellos.
 lk:15.3     Por eso les hablaba Jesus por medio de parabolas. En esta ocasion les dijo:
 lk:15.4     i uno de vosotros tiene cien ovejas y se le pierde una en el desierto, ?no dejara las otras noventa y nueve e ira en busca de la que se habia perdido, hasta encontrarla?
 lk:15.5     Y cuando la encuentre se la pondra sobre los hombros lleno de alegria,
 lk:15.6     y correra a decir a sus amigos y vecinos: !Alegraos conmigo, porque he encontrado la oveja que se me habia perdido! o
 lk:15.7     Pues eso mismo sucede en el cielo: que hay mas alegria por un pecador que se arrepiente y vuelve a Dios, que por noventa y nueve justos que no necesitan arrepentirse.
  
Par:abola de la moneda perdida
 lk:15.8     O tambien, si una mujer tiene diez dracmas y pierde una, ?no encendera una lampara y barrera cuidadosamente la casa hasta dar con la dracma perdida?
 lk:15.9     Y cuando la encuentre reunira a sus amigas y vecinas para decirles: !Alegraos conmigo, porque he encontrado la dracma que se me habia perdido!
 lk:15.10    De la misma manera hay alegria entre los angeles de Dios cada vez que un pecador se arrepiente.
  
Par:abola del hijo perdido  Luego, para que comprendieran bien lo que queria ensenarles, les refirio otra parabola:
 lk:15.11    Un hombre tenia dos hijos.
 lk:15.12    Un dia, el menor fue en busca de su padre y le dijo: Padre, vengo a pedirte que me des ahora la parte de la herencia que me corresponde. El padre accedio, y dividio la herencia entre los dos hijos.
 lk:15.13    Dias despues junto el menor su fortuna y se fue a un pais lejano; y alli, viviendo licenciosamente, malgasto todos sus bienes.
 lk:15.14    Y sucedio que, al mismo tiempo que se quedaba sin dinero, sobrevino una gran escasez de alimentos en todo aquel paisa, y el comenzo a pasar hambre.
 lk:15.15    Se acerco entonces a pedirle trabajo a un granjero de la region, el cual lo empleo para que cuidara de sus cerdos;
 lk:15.16    y era tanta el hambre que pasaba, que hasta se habria comido las algarrobas con que se alimentaban los cerdos. Pero nadie le daba nada.
 lk:15.17    Un dia se puso a reflexionar, y se dijo: Los jornaleros que trabajan en casa de mi padre tienen comida abundante, mientras que yo estoy aqui muriendome de hambre.
 lk:15.18    Volvere de nuevo a mi padre, y le dire: Padre, he pecado contra el cielo y contra ti,
 lk:15.19    y ya no soy digno de que me llames tu hijo; pero, por favor, tomame como a uno mas de tus jornaleros.
 lk:15.20    Emprendio, pues, el camino de regreso a la casa de su padre; y todavia le faltaba un buen trecho para llegar, cuando el padre, viendolo a lo lejos, corrio a su encuentro, y lleno de compasion lo abrazo y lo beso.
 lk:15.21    El joven comenzo a decirle: Padre, he pecado contra el cielo y contra ti, y ya no soy digno de que me llames tu hijo...
 lk:15.22    Pero el padre le interrumpio, y dirigiendose a sus sirvientes les dijo: !Pronto!, traed la mejor ropa que encontreis y ponedsela; traedle tambien calzado y un anillo.
 lk:15.23    Y matad luego el becerro cebado, para celebrar hoy una gran fiesta,
 lk:15.24    porque este hijo mio estaba muerto y ha vuelto a vivir, se habia perdido y lo hemos encontrado. La alegria fue general;
 lk:15.25    pero el hijo mayor, que habia estado trabajando todo el dia fuera de casa, se sorprendio al oir a su regreso la musica y las danzas.
 lk:15.26    Pregunto a uno de los sirvientes a que se debia aquella fiesta, y el le informo:
 lk:15.27    Tu hermano ha vuelto, y como ha venido bueno y sano, tu padre ha mandado matar el becerro cebado.
 lk:15.28    Al oir esta explicacion, el hermano mayor se enojo tanto que ni siquiera queria pasar a la casa; por lo que su padre tuvo que salir y suplicarle que entrase.
 lk:15.29    El le respondio: Todos estos anos he trabajado para ti sin descanso, y jamas me he negado a hacer lo que me has pedido; nunca, sin embargo, me has dado ni siquiera un cabrito para comerlo en compania de mis amigos.
 lk:15.30    En cambio, viene ahora este, que ha malgastado tu dinero con prostitutas, y para celebrarlo mandas matar el becerro cebado.
 lk:15.31    Le respondio el padre: Mira, hijo, tu siempre estas conmigo, y todo lo que tengo es tuyo;
 lk:15.32    pero era menester hacer fiesta y alegrarnos en casa, porque tu hermano estaba muerto y ha revivido, se habia perdido y lo hemos encontrado.
  
Luc:as 16   Parabola del administrador astuto
 k1:6.1      Jesus conto tambien esta parabola a sus discipulos: Cierto hombre rico tenia un mayordomo que manejaba los bienes de la familia; pero un dia comenzaron a circular rumores sobre su mala administracion.
 k1:6.2      El amo lo llamo y le pregunto: ?Que es eso que se esta diciendo de ti? Dame cuenta inmediata del estado de mis bienes, y considerate despedido.
 k1:6.3      El mayordomo se puso a pensar: ?A que podre dedicarme ahora? Me faltan las fuerzas para trabajar la tierra, y pedir limosna me averguenza...
 k1:6.4      !Ah!, ya se lo que he de hacer: rodearme de amigos que me reciban en sus casas cuando salga de aqui.
 k1:6.5      Invito entonces a que le visitaran algunos que debian dinero a su amo. Al primero en acudir le pregunto: ?Tu cuanto le debes? El le contesto:
 k1:6.6      Cien barriles de aceite. El mayordomo le dijo: Eso es. Pues mira, aqui tienes tu recibo: rompelo y escribe otro por solo cincuenta barriles.
 k1:6.7      Al siguiente le pregunto: Y tu, ?cuanto le debes a mi amo? El dijo: Cien medidas de trigo. En efecto, y aqui esta tu recibo. Pues escribe otro por solo ochenta.
 k1:6.8      Cuando el amo supo lo que habia hecho el mayordomo, se quedo admirado de su astucia. Y es que la gente de este mundo, en el trato con sus semejantes, es mas sagaz que los hijos de Dios.
 k1:6.9      Por eso, yo os digo que useis vuestras riquezas actuales para hacer amistades en el tiempo presente y ser luego recibidos en las moradas eternas.
 k1:6.10     Pensad esto: el que es fiel en lo poco, tambien es fiel en lo mucho; y el que en lo poco es injusto, tambien es injusto en lo mucho.
 k1:6.11     Si en relacion con las riquezas de este mundo no habeis sido fieles, ?quien os confiara las riquezas celestiales?
 k1:6.12     Y si no sois fieles en relacion con el dinero ajeno, ni aun el que os pertenece podra seros confiado.
 k1:6.13     Por otra parte, nadie puede servir a dos senores, porque o aborrecera al uno y sera leal al otro o, por el contrario, sera leal al uno y aborrecera al otro. Nadie puede servir al propio tiempo a Dios y al dinero.
 k1:6.14     Al oir estas ensenanzas, los fariseos se burlaban de Jesus, porque eran avaros y amaban mucho el dinero. El les dijo:
 k1:6.15     Vosotros os haceis pasar en publico por personas muy justas, pero no olvideis que Dios sabe lo que hay en el fondo de vuestro corazon. Por eso, aunque con una conducta fingida os ganeis la admiracion de quienes os rodean, para Dios estais cometiendo abominacion.
  
Otr:as ensenanzas
 lk:16.16    Hasta que Juan el Bautista comenzo a predicar, la ley y los escritos de los profetas tenian plena vigencia. Pero Juan anuncio al mundo la buena noticia de la venida del reino de Dios, y desde entonces todos le hacen violencia.
 lk:16.17    Sin embargo, esto no quiere decir que la ley haya perdido valor alguno, porque la ley sigue manteniendolo firme, inalterable como el cielo y la tierra.
 lk:16.18    Ahora, lo mismo que antes, si alguno repudia a su esposa y se casa con otra, adultera; y de igual modo comete adulterio el que se case con la que fue repudiada por su marido.
  
Elrico y Lazaro
 lk:16.19    Tambien conto Jesus esta parabola:
 lk:16.20    A la puerta de su casa solia sentarse un mendigo enfermo llamado Lazaro. Tenia el cuerpo lleno de llagas,
 lk:16.21    y ansiaba poder comer hasta hartarse aunque solo fuera de las migajas que caian de la mesa del rico. Los perros se acercaban a el, y le lamian las llagas.
 lk:16.22    Cierto dia murio el mendigo Lazaro y los angeles lo llevaron junto a Abraham. Algun tiempo despues murio tambien el rico, y fue sepultado.
 lk:16.23    Desperto el rico en el Hades, el lugar de los muertos; y en medio de los tormentos que padecia vio de lejos a Lazaro, que estaba con Abraham.
 lk:16.24    Entonces grito: !Padre Abraham, ten compasion de mi! !Enviame a Lazaro, para que siquiera moje un ded/o en agua y me refresque la lengua, porque estoy sufriendo mucho en estas llamas!
 lk:16.25    Abraham le respondio: Hijo, recuerda que tu tuviste en la vida toda clase de bienes, mientras que Lazaro solamente tuvo males. Ahora el esta aqui, y recibe consuelo, en tanto que tu eres atormentado.
 lk:16.26    Ademas, entre nosotros y vosotros se abre un abismo infranqueable: nadie puede pasar de aqui a vosotros, ni de ahi puede nadie pasar aqui.
 lk:16.27    El rico siguio suplicando: Pues, por favor, padre Abraham, envia a Lazaro a casa de mi padre,
 lk:16.28    para que explique a mis cinco hermanos como es eloste lugar de tormento, y que asi ellos puedan evitarlo.
 lk:16.29    Abraham le respondio: Ya tienen en las Escrituras a Moises y los profetas, que les advierten del peligro. Lo que han de hacer es escucharlos.
 lk:16.30    Padre Abraham, insistio el rico, eso no lo haran; pero si alguien de entre los muertos fuera a hablarles, seguramente se apartarian del pecado.
 lk:16.31    Le contesto Abraham: Si no escuchan lo que dicen Moises y los profetas, tampoco haran caso a otro, aunque se haya levantado de entre los muertos.
  
Luc:as 17   El pecado, la fe y el deber
 lk:17.1     En este mundo siempre habra tentaciones dijo un dia Jesus a sus discipulos, pero !ay de aquel que haga caer a otros en pecado!
 lk:17.2     Mas le valdria que lo arrojasen al mar con una piedra de molino atada al cuello, que ser hallado culpable de hacer caer en pecado a uno de mis seguidores mas sencillos.
 lk:17.3     Cuidad vuestro comportamiento con los demas: si tu hermano te ofende, reprendelo; y si se arrepiente, perdonalo.
 lk:17.4     Y si te ofende siete veces en el mismo dia y siete veces te pide perdon, perdonalo.
 lk:17.5     Un dia rogaron los apostoles al Senor: Aumenta nuestra fe.
 lk:17.6     El Senor les respondio: Si vuestra fe fuese siquiera del tamano de una semilla de mostaza, podriais decirle a este sicomoro: Desarraigate y plantate en el mar, y os obedeceria.
 lk:17.7     Luego siguio diciendoles: Suponed que uno de vosotros tiene un siervo que durante todo el dia ha trabajado arando el campo o apacentando el ganado. Cuando luego vuelva a casa, ?le dira: Entra, sientate a la mesa y cena?
 lk:17.8     ?No le dira mas bien: Prepara la cena para mi, y sirvemela; y cuando yo haya terminado preparate la tuya y ponte a comer y beber?
 lk:17.9     Y el amo no le da las gracias por ello, porque el siervo no ha hecho otra cosa que cumplir con su deber.
 lk:17.10    Del mismo modo vosotros, una vez que hayais cumplido todo lo que se os ha ordenado, no espereis grandes muestras de gratitud, sino mas bien pensad con humildad: Somos siervos inutiles, que tan solo hicimos lo que debiamos hacer.
  
Jes:us sana a diez leprosos
 lk:17.11    El camino de Jesus hacia Jerusalen pasaba entre Samaria y Galilea.
 lk:17.12    Al atravesar una aldea, le salieron al encuentro diez leprosos, o
 lk:17.13    que deteniendose a distancia dijeron a gritos: !Jesus, Maestro, ten misericordia de nosotros!
 lk:17.14    El Senor, al verlos, les dijo:  Id y presentaos a los sacerdotes. Ellos obedecieron y, mientras iban, quedaron limpios de su lepra.
 lk:17.15    Enseguida, uno de los diez volvio atras glorificando a Dios a gran voz.
 lk:17.16    Se echo rostro en tierra a los pies de Jesus, y le daba las gracias por lo que le habia hecho. Aquel hombre era un samaritano.
 lk:17.17    Jesus pregunto: ?No eran diez los que quedaron limpios de la lepra? ?Donde estan los otros nueve?
 lk:17.18    ?Solamente este extranjero ha vuelto para dar gloria a Dios?
 lk:17.19    Se dirigio entonces al samaritano y le dijo: Levantate y vete. Tu fe te ha salvado.
  
Lavenida del reino de Dios
 lk:17.20    Un dia, los fariseos le preguntaron a Jesus acerca del momento en que habia de llegar el reino de Dios. El les contesto:  El reino de Dios no vendra precedido de manifestaciones visibles.
 lk:17.21    Nadie dira: Aqui esta o Esta alli, porque lo cierto es que el reino de Dios ya esta entre vosotros.
 lk:17.22    Mas tarde dijo a sus discipulos:  Llegara un tiempo en que deseareis ver siquiera uno de los dias del Hijo del hombre, y no lo vereis.
 lk:17.23    Oireis que algunos dicen: Aqui esta o Esta alli, pero no les creais ni vayais con ellos.
 lk:17.24    Porque tan repentino y fulgurante como el relampago que ilumina el cielo de uno a otro extremo sera el dia en que el Hijo del hombre se manifieste;
 lk:17.25    aunque primero ha de sufrir mucho y ha de ser rechazado por esta generacion.
 lk:17.26    Ocurrira entonces, en los dias del Hijo del hombre, lo mismo que ocurrio en los dias de Noe,
 lk:17.27    que la gente siguio haciendo lo que siempre hacia: comer, beber, casarse y dar los hijos en casamiento. Asi fue hasta el dia en que Noe entro en el arca, cuando vino el diluvio y los destruyo a todos.
 lk:17.28    O como en los dias de Lot, que tambien la gente siguio haciendo lo que siempre hacia: comer, beber, comprar, vender, plantar y construir.
 lk:17.29    Y asi fue hasta el dia en que Lot salio de Sodoma, cuando vino del cielo una lluvia de fuego y azufre que destruyo la ciudad con todos los que en ella habitaban.
 lk:17.30    Pues lo mismo sera el dia en que el Hijo del hombre se manifieste.
 lk:17.31    El que aquel dia se encuentre en la azotea, si tiene sus bienes en el interior de la casa, no baje a recogerlos; y el que se encuentre en el campo, no regrese a la ciudad.
 lk:17.32    Recordad lo que le sucedio a la mujer de Lot.
 lk:17.33    El que trate de salvar su vida, la perdera; y el que la pierda, se salvara.
 lk:17.34    Os aseguro que aquella noche, si dos personas estan acostadas en la misma cama, la una sera tomada y la otra no;
 lk:17.35    si dos mujeres estan ocupadas en los quehaceres de la casa, la una sera tomada y la otra no,
 lk:17.36    y si dos hombres estan trabajando en el campo, el uno sera tomado y el otro no.
 lk:17.37    Pero Senor  preguntaron los discipulos , ?donde ocurriran esas cosas? Jesus les respondio con este adagio: Donde este el cadaver, alli se juntaran los buitres.
  
Luc:as 18   Parabola de la viuda insistente
 lk:18.1     Un dia conto Jesus a sus discipulos una parabola para exhortarlos a perseverar en la oracion, sin desanimarse, hasta que llegue la respuesta. Les dijo:
 lk:18.2     En cierta ciudad habia un juez que no creia en Dios ni tenia respeto a nadie;
 lk:18.3     y en la misma ciudad vivia una viuda, que acudia continuamente al juez para pedirle que le hiciera justicia frente a un adversario que la perjudicaba.
 lk:18.4     El juez, durante mucho tiempo, no hizo el menor caso a la demandante; pero un dia, cansado ya del asunto, reflexiono: Yo no creo en Dios ni tengo respeto a nadie,
 lk:18.5     pero como esta viuda sigue insistiendo, le hare justicia, para que deje de molestarme y no agote mi paciencia.
 lk:18.6     Luego el Senor anadio: Ya veis lo que penso aquel juez; y si el, siendo injusto, decidio hacer justicia,
 lk:18.7     ?acaso Dios no hara justicia a sus escogidos, que acuden a el de dia y de noche? ?Pensais que el tardara mucho en responder a sus clamores?
 lk:18.8     Os aseguro que no, que pronto les hara justicia. Ahora bien, cuando venga el Hijo del hombre, ?encontrara en este mundo perseverancia en la fe?
  
Par:abola del fariseo y del recaudador de impuestos
 lk:18.9     Tambien les conto una parabola a algunos que se tenian a si mismos por justos y despreciaban a los demas. Les hablo asi:
 lk:18.10    Dos hombres subieron al Templo a orar. Uno de ellos era un piadoso fariseo, y el otro un aborrecible publicano.
 lk:18.11    Muy erguido, el fariseo oraba de este modo: Dios mio, te doy gracias porque yo no soy como los demas hombres: ladrones, injustos y adulteros. Y mucho menos como ese publicano.
 lk:18.12    Al contrario, yo ayuno dos veces por semana y doy los diezmos de todo lo que gano.
 lk:18.13    Por su parte, el publicano, alejado del fariseo, ni siquiera se atrevia a levantar los ojos del suelo, sino que lamentando sus faltas se golpeaba el pecho y decia: Dios mio, ten misericordia de mi, que soy pecador.
 lk:18.14    Pues bien, os aseguro que este ultimo, y no el fariseo, regreso a su casa justificado por Dios. Porque todo aquel que a si mismo se enaltece, sera humillado; y el que se humilla, sera enaltecido.
  
Jes:us y los ninos
 lk:18.15    Otro dia, los discipulos reprendieron a unas madres que se acercaban a Jesus y le pedian que bendijera a sus ninos y pusiera las manos sobre ellos.
 lk:18.16    Pero Jesus los llamo y les dijo: No las reprendais, sino dejad a los ninos que vengan a mi, porque de ellos es el reino de Dios.
 lk:18.17    Y os digo que no entrara en el quien no tenga un corazon tan limpio como el de un nino.
  
Eldirigente rico
 lk:18.18    En cierta ocasion, un hombre importante entre los judios le pregunto:
 lk:18.19    ?Por que me llamas bueno?  le pregunto Jesus . Nadie es bueno, sino solamente Dios.
 lk:18.20    Tu ya sabes los mandamientos: No adulteres, no mates, no robes, no levantes falsos testimonios, honra a tu padre y a tu madre.
 lk:18.21    El hombre contesto: Maestro, desde muy joven he guardado esos mandamientos.
 lk:18.22    Siendo asi, solo te falta una cosa: Ve, vende todo lo que tienes y reparte el dinero a los pobres. Asi tendras un tesoro en el cielo. Luego vuelve aca y sigueme.
 lk:18.23    Al oir aquella respuesta se fue muy triste, porque tenia muchas riquezas.
 lk:18.24    Jesus, al verlo ir, dijo a los discipulos: !Que dificil les va a ser a los ricos entrar en el reino de Dios!
 lk:18.25    Mas facil es que un camello pase por el ojo de una aguja, que un rico entre en el reino de Dios.
 lk:18.26    Los presentes preguntaron:  Entonces, ?quien podra salvarse?
 lk:18.27    Les respondio: Dios puede hacer lo que para el hombre es imposible.
 lk:18.28    Entonces le dijo Pedro: Pero mira, nosotros lo hemos dejado todo por seguirte. Y Jesus le contesto:
 lk:18.29    Pues estad seguros de esto: no hay nadie que haya dejado casa, esposa, hermanos, padres o hijos por el reino de Dios,
 lk:18.30    que no reciba en este mundo mucho mas de lo que dejo, y en el mundo venidero la vida eterna.
  
Jes:us predice de nuevo su muerte
 lk:18.31    Una vez reunio Jesus a los doce y les dijo: Como sabeis, nos dirigimos a Jerusalen, y se cumpliran alli todas las cosas que los profetas escribieron acerca del Hijo del hombre.
 lk:18.32    Sera entregado en manos de los gentiles, que haran burla de el, lo afrentaran,
 lk:18.33    lo azotaran y lo mataran. Pero al tercer dia resucitara.
 lk:18.34    Los discipulos no entendieron entonces nada de lo que el les decia, porque el sentido de sus palabras les estaba oculto. Para ellos eran cosas incomprensibles.
  
Unmendigo ciego recibe la vista
 lk:18.35    Sucedio que cuando ya Jesus se acercaba a Jerico, un ciego estaba sentado al borde del camino, pidiendo limosna.
 lk:18.36    Al oir que pasaba mucha gente, pregunto que era aquello,
 lk:18.37    y le dijeron que llegaba Jesus de Nazaret.
 lk:18.38    En seguida, desde el mismo lugar donde se h/allaba, se puso a gritar: !Jesus, Hijo de David, ten misericordia de mi!
 lk:18.39    La multitud que caminaba delante de Jesus trato de hacerle callar, pero el ciego gritaba cada vez mas: !Hijo de David, ten misericordia de mi!
 lk:18.40    Entonces Jesus, al llegar adonde el estaba, se detuvo y mando que le trajeran al ciego, y una vez en su presencia
 lk:18.41    le pregunto: ?Que quieres que te haga? Senor, que pueda ver.
 lk:18.42    Jesus le dijo:  Recibe la vista. Tu fe te ha salvado.
 lk:18.43    Al punto el ciego comenzo a ver, y se fue tras Jesus glorificando a Dios. Y toda la gente que habia presenciado aquel milagro se puso tambien a alabar a Dios.
  
Luc:as 19   Zaqueo, el recaudador de impuestos
 lk:19.1     Habiendo entrado Jesus en Jerico, y mientras caminaba por sus calles,
 lk:19.2     un jefe de los publicanos llamado Zaqueo, muy rico por cierto,
 lk:19.3     trataba de verle. Pero era un hombre que, a causa de su pequena estatura, no alcanzaba a mirar por encima de los hombros de los demas,
 lk:19.4     por lo cual decidio correr a un sicomoro que habia alli y encaramarse a una rama para poder ver a Jesus.
 lk:19.5     Y cuando Jesus llego a aquel punto, miro a Zaqueo y lo llamo por su propio nombre:  !Zaqueo, baja de prisa! Hoy quiero quedarme en tu casa.
 lk:19.6     Zaqueo bajo en seguida del arbol, y lleno de alegria recibio en su casa a Jesus.
 lk:19.7     Pero esto no agrado a quienes presenciaron la escena, que pronto empezaron a murmurar:  !Ha ido a quedarse en casa de un pecador!
 lk:19.8     Entre tanto, de pie ante el Senor, Zaqueo le decia: Senor, voy a repartir la mitad de mis bienes entre los pobres; y si en algo he defraudado a alguna persona, se lo devolvere multiplicado por cuatro.
 lk:19.9     Jesus le dijo: No hay duda de que hoy ha llegado la salvacion a esta casa; y no debemos olvidar que tambien Zaqueo es un verdadero descendiente de Abraham,
 lk:19.10    y que precisamente el Hijo del hombre ha venido a buscar y salvar lo que se habia perdido.
  
Par:abola del dinero
 lk:19.11    En su camino seguian aproximandose a Jerusalen, y para corregir la falsa idea de que el reino de Dios seria instaurado inmediatamente, les refirio esta parabola:
 lk:19.12    En cierto lugar vivia un hombre de la nobleza, el cual fue invitado a ir a otro pais para ser coronado rey.
 lk:19.13    Antes de su partida llamo a diez de sus siervos, y entrego a cada uno de ellos una importante suma de dinero para que lo negociase durante el tiempo de su ausencia.
 lk:19.14    Pero los conciudadanos de aquel hombre le odiaban, por lo cual enviaron tras el una delegacion con el encargo de decir que no lo querian como rey.
 lk:19.15    La gestion de aquellos delegados no tuvo exito, asi que el noble recibio el reino. Despues de esto regreso a su pais, y luego mando llamar a aquellos siervos a quienes habia confiado su dinero, para que le rindiesen cuentas y le informasen de los beneficios obtenidos.
 lk:19.16    El primero en presentarse le dijo que habia obtenido un beneficio igual a diez veces el capital invertido.
 lk:19.17    !Muy bien!, dijo el rey, eres un buen siervo. Y puesto que en lo poco que te encomende te has portado con tanta fidelidad, en recompensa te nombro gobernador de diez ciudades.
 lk:19.18    Llego luego otro, y le informo de que habia obtenido un beneficio igual a cinco veces el capital invertido,
 lk:19.19    De nuevo dijo el rey: !Muy bien! A ti te nombro gobernador de cinco ciudades.
 lk:19.20    Pero hubo uno que se presento con la misma suma de dinero que habia recibido, y lo explico asi: Yo guarde tu dinero en un panuelo, con todo cuidado,
 lk:19.21    porque temia perderlo; pues me consta que tu eres un hombre duro, que quieres recibir mas de lo que inviertes y cosechar lo que no sembraste.
 lk:19.22    A este le dijo el rey: Tu eres un siervo malo y holgazan, y te juzgo por lo que acabas de decir. Puesto que me conoces como un hombre duro, que pretendo recibir mas de lo que invierto y cosechar lo que no he sembrado,
 lk:19.23    ?por que, al menos, no llevaste mi dinero al banco, para devolvermelo ahora con sus intereses?
 lk:19.24    Entonces se volvio a los demas, y ordeno: Quitadle el dinero y dadselo al que obtuvo los mayores beneficios.
 lk:19.25    Ellos dijeron: Pero senor, ese ya tiene bastante.
 lk:19.26    Si, les respondio el rey, pero yo os digo que, en la vida, al que tiene se le dara mas; pero al que apenas tiene, aun lo poco que tenga se le quitara.
 lk:19.27    Y en cuanto a esos enemigos mios que se rebelaron contra mi, traedlos aca y cortadles la cabeza en mi presencia.
  
Laentrada triunfal
 lk:19.28    Al terminar esta parabola, Jesus prosiguio su camino subiendo hacia Jerusalen. E
 lk:19.29    Cuando ya llegaban al monte de los Olivos, cerca de Betfage y de Betania, envio a dos de sus discipulos
 lk:19.30    a traerle de la aldea proxima un burrito que estaba atado junto al camino, y sobre el cual nadie habia montado todavia. Les dijo: Desatadlo y traedmelo;
 lk:19.31    y si alguien os pregunta por que haceis tal cosa, contestadle simplemente: Porque el Senor lo necesita.
 lk:19.32    Fueron los dos discipulos y encontraron el burrito como el les habia dicho.
 lk:19.33    Mientras lo desataban, llegaron sus duenos y les preguntaron: ?Por que desatais el burrito?
 lk:19.34    Porque el Senor lo necesita  respondieron.
 lk:19.35    En seguida se lo llevaron a Jesus, y pusieron sus mantos sobre el burrito para que el lo montara.
 lk:19.36    A su paso, la multitud tendia tambien mantos por el camino;
 lk:19.37    y cuando ya estaban cerca de la bajada del monte de los Olivos, la comitiva prorrumpio en gritos y cantos de alabanza a Dios por las maravillas que habian visto realizar a Jesus. Decian:
 lk:19.38    !Bendito el rey que viene en nombre del Senor! !Paz en el cielo y gloria en las alturas!
 lk:19.39    Algunos fariseos que estaban entre la multitud, dijeron a Jesus: !Maestro, reprende a tus discipulos que dicen esas cosas!
 lk:19.40    El les respondio: Si estos callaran, las propias piedras clamarian.
  
Jes:us en el templo
 lk:19.41    Cuando se encontraba cerca de Jerusalen, al ver la ciudad, lloro a causa de ella.
 lk:19.42    Decia: !Ah, si por lo menos hoy pudieras comprender lo que te falta para alcanzar la paz!... Pero ahora permanece oculto a tus ojos.
 lk:19.43    Y van a venir dias en los que tus enemigos levantaran barricadas contra ti, y te sitiaran, y por uno y otro lado iran estrechando tu cerco,
 lk:19.44    hasta que te vengas abajo con todos tus hijos. No dejaran de ti piedra sobre piedra, porque no fuiste capaz de reconocer la ocasion en que Dios vino a visitarte.
 lk:19.45    Entro luego en el templo y comenzo a expulsar de el a los mercaderes que alli hacian sus negocios.
 lk:19.46    Les decia: Las Escrituras afirman: Mi casa es casa de oracion, pero vosotros la habeis convertido en una cueva de ladrones.
 lk:19.47    Despues de aquel incidente, Jesus continuo ensenando cada dia en el Templo. Pero los principales sacerdotes, los escribas y las personas importantes del pueblo no cesaban de buscar la manera de acabar con el;
 lk:19.48    pero no lo conseguian, porque el pueblo le escuchaba con gran atencion y todos estaban pendientes de sus palabras.
  
Luc:as 20   La autoridad de Jesus puesta en duda
 lk:20.1     Un dia, cuando Jesus instruia al pueblo reunido en el Templo, y les predicaba el evangelio, llegaron los principales sacerdotes, los escribas y los dirigentes judios,
 lk:20.2     y comenzaron a exigirle que les explicara con que autoridad hacia todo aquello, o quien le habia dado tal autoridad.
 lk:20.3     Esta bien  les respondio Jesus , pero contestadme tambien vosotros a otra pregunta:
 lk:20.4     El bautismo de Juan, ?se lo habia encomendado Dios o lo practicaba por su propia cuenta?
 lk:20.5     Ellos se pusieron a discutir unos con otros: Si decimos que Dios se lo habia encomendado, nos preguntara por que, pues, no le creimos;
 lk:20.6     y si decimos que no fue Dios quien le envio, el pueblo nos apedreara, porque todos estan convencidos de que Juan era un profeta.
 lk:20.7     Por fin se decidieron a responder:  No lo sabemos.
 lk:20.8     Jesus les dijo entonces: Pues en tal caso tampoco conytestare yo a vuestra pregunta.
  
Par:abola de los labradores malvados
 lk:20.9     Luego, volviendose de nuevo hacia el pueblo, refirio esta otra parabola: Un hombre planto una vina, la arrendo a varios labradores y se fue de alli para permanecer ausente durante mucho tiempo. j
 lk:20.10    Al llegar la epoca de la vendimia, envio a uno de sus siervos con el encargo de recoger de los labradores la parte de fruto que le correspondia. Pero ellos golpearon al enviado y lo despidieron con las manos vacias.
 lk:20.11    El dueno envio a otro, con el cual hicieron lo mismo: golpearle, humillarle y despedirle con las manos vacias.
 lk:20.12    Todavia envio a un tercero, pero tambien a este lo trataron los labradores de igual manera: lo hirieron y, herido como estaba, lo arrojaron fuera de la vina.
 lk:20.13    ?Que podre hacer? se preguntaba el dueno, hasta que decidio: !Ah, ya se!, enviare a mi hijo, que me es muy querido. Seguramente a el le tendran respeto.
 lk:20.14    Pero cuando los labradores vieron acercarse a la vina al hijo del dueno, se dijeron: Esta es nuestra ocasion. El que ahora llega es el heredero, que sera el dueno de la vina cuando muera su padre. Matemoslo, y la heredad sera nuestra.
 lk:20.15    Asi lo hicieron: lo sacaron de la vina y lo mataron. Ahora decidme: en un caso asi, ?que os parece que hara con esa gente el dueno de la vina?
 lk:20.16    Pues ira alla, matara a los asesinos y arrendara la vina a otros labradores. !Dios nos libre de algo semejante! exclamaron los presentes.
 lk:20.17    Jesus los miro y dijo:  ?Que, pues, leemos en las Escrituras?La piedra que rechazaron los constructores se ha convertido en la piedra principal.
 lk:20.18    Y anadio: Cualquiera que caiga sobre esa piedra, quedara destrozado; y si a alguien le cae la piedra encima, lo pulverizara.
 lk:20.19    Los principales sacerdotes y los escribas comprendieron entonces que Jesus se habia referido a ellos y los habia comparado con los labradores malvados de la parabola. Con gusto le habrian apresado alli mismo; pero sabian que, de intentarlo, podrian provocar una revuelta entre el pueblo.
  
Elpago de impuestos al Cesar
 lk:20.20    Por eso lo acechaban, y le mandaron varios individuos que, fingiendose muy piadosos, pudieran espiarle y tratasen de hacerle decir alguna palabra comprometedora, a fin de acusarle y entregarle a la autoridad del gobernador romano.
 lk:20.21    Ellos, en una oportunidad, le dijeron: Senor, sabemos que tu hablas y ensenas con rectitud, que dices la verdad sin preocuparte del que diran y que ensenas el verdadero camino de Dios.
 lk:20.22    Dinos pues, ?es de ley que nosotros, los judios, paguemos tributo a Cesar? ?Debemos hacerlo, o no?
 lk:20.23    Jesus, comprendiendo lo que aquellos individuos se traian entre manos, les dijo:
 lk:20.24    Mostradme una moneda. ?De quien dice la inscripcion que es esta imagen? Le repondieron: De Cesar.
 lk:20.25    Pues dadle a Cesar lo que es de Cesar, y a Dios lo que es de Dios.
 lk:20.26    Maravillados por su respuesta, quedaron ellos en silencio; habian fracasado en sus intentos de sorprenderle en alguna palabra imprudente dicha ante el pueblo.
  
Laresurreccion y el matrimonio
 lk:20.27    Tambien fueron a ver a Jesus unos saduceos, los cuales niegan que haya resurreccion de los muertos,
 lk:20.28    y se acercaron a el para plantearle esta cuestion: Maestro, Moises dejo escrito en la ley que, si un hombre muere sin haber tenido hijos, su hermano debera casarse con la viuda para dar descendencia al hermano fallecido.
 lk:20.29    Pues bien, una vez hubo una familia de siete hermanos. El mayor se caso, pero murio sin descendencia.
 lk:20.30    El hermano que le seguia se caso con la viuda, y murio igualmente sin hijos.
 lk:20.31    Luego la tomo el tercero, y le paso lo mismo. Uno tras otro, los siete hermanos se casaron con ella, y todos murieron sin hijos.
 lk:20.32    Finalmente murio tambien la mujer.
 lk:20.33    Ahora nuestra pregunta es: cuando llegue la resurreccion de los muertos, ?de cual de los siete hermanos sera esposa, si en vida lo fue de todos ellos?
 lk:20.34    Jesus les dio la siguiente respuesta: La gente de este mundo se casa y se da en casamiento,
 lk:20.35    pero los que sean tenidos por merecedores deN alcanzar el mundo venidero y resucitar de entre los muertos, ni estaran casados ni se daran en casamiento.
 lk:20.36    Ellos, que han de resucitar y no han de volver a morir, son como los angeles; y son hijos de Dios, porque son hijos de la resurreccion.
 lk:20.37    En cuanto a si hay o no hay resurreccion de los muertos, los escritos de Moises lo ensenan, pues en el pasaje de la zarza ardiendo se refiere al Senor como el Dios de Abraham, Dios de Isaac y Dios de Jacob.
 lk:20.38    Y Dios no es Dios de muertos, sino de vivos, porque todos ellos viven en su presencia.
 lk:20.39    Al oir esto, algunos de los escribas que estaban alli dijeron: Has respondido muy bien, Maestro.
 lk:20.40    Y ya no se atrevieron a preguntarle mas. ?De quien es hijo el Cristo?
 lk:20.41    Luego fue el quien hizo esta pregunta:? Como es que se dice del Cristo que es hijo de David?
 lk:20.42    Porque David escribio en el libro de los Salmos: Dijo el Senor a mi Senor: Sientate a mi derecha,
 lk:20.43    hasta que yo ponga a tus enemigos por escabel de tus pies.
 lk:20.44    Pues si el mismo David le llama Senor, ?como entender que se refiere a su hijo?
 lk:20.45    Sabiendo que toda la gente le escuchaba, dijo a sus discipulos:
 lk:20.46    Guardaos de los escribas, a quienes gusta exhibirse con ropajes suntuosos, ser saludados en la plaza publica, a la vista de todos, y ocupar los asientos de honor en las sinagogas y en los banquetes.
 lk:20.47    Aparentan gran religiosidad y, so pretexto de hacer largas oraciones, se apoderan de los bienes de las viudas. A estos les espera la mas dura sentencia.
  
Luc:as 21   La ofrenda de la viuda
 lk:21.1     Alzo la vista Jesus y vio como los ricos echaban su dinero en el arca de las ofrendas.
 lk:21.2     Pero vio tambien a una viuda muy pobre, que echaba alli un par de monedas de muy poco valor.
 lk:21.3     Dijo entonces a sus discipulos: Os aseguro que esa viuda pobre ha emchado en el arca mas que cualquiera de los ricos.
 lk:21.4     Porque todos ellos han ofrendado para Diosy del dinero que les sobra, mientras que esa viuda ha dado de lo que en su pobreza necesita para vivir.
  
Sen:ales del fin del mundo
 lk:21.5     A unos que se referian con admiracion a las hermosas piedras y ofrendas votivas que decoraban el templo,
 lk:21.6     les dijo: Llegara un dia en que todas esas piedras y esos ornamentos que ahora contemplais seran derribados, y no quedara del templo piedra sobre piedra.
 lk:21.7     Le preguntaron entonces: Maestro, ?cuando sucederan esas cosas y que signos nos anunciaran la llegada de esos acontecimientos?
 lk:21.8     No dejeis que nadie os engane  les respondio. Porque vendran muchos usando mi nombre, y diran Yo soy el Cristo, y El tiempo ya esta cerca. Pero no los creais ni vayais tras ellos.
 lk:21.9     Y cuando oigais hablar de guerras y de levantamientos armados, no os asusteis; porque sin duda estas cosas han de acontecer primero, pero no significaran que el final haya de ser inmediato.
 lk:21.10    Entonces se levantaran unas naciones contra otras y unos reinos contra otros;
 lk:21.11    habra terremotos asoladores; el hambre y las epidemias azotaran diversos lugares de la tierra; el terror se extendera por todas partes, y en el cielo apareceran senales espantosas.
 lk:21.12    Pero antes que todo eso acontezca, se promoveran duras persecuciones contra vosotros: os apresaran, os arrastraran a las sinagogas, os encarcelaran y, por causa de mi nombre, os haran comparecer ante reyes y gobernadores.
 lk:21.13    Estas cosas han de suceder, pero pensad que asi tendreis ocasion de dar testimonio de mi. o
 lk:21.14    Sereis acusados, mas no esteis preocupados de antemano por lo que Xhayais de responder en vuestra defensa,
 lk:21.15    porque en el momento oportuno yo os dare sabiduria, y en vuestros labios pondre la palabra adecuada y argumentos que nadie podra rebatir.
 lk:21.16    Lo peor sera que, incluso las personas que mas quereis, vuestros padres, hermanos, parientes y amigos, os traicionaran; y hasta llegaran a matar a algunos de vosotros.
 lk:21.17    El mundo entero os odiara por ser mios y llevar mi nombre,
 lk:21.18    pero ni un solo cabello de vuestra cabeza perecera.
 lk:21.19    !Permaneced firmes y ganareis vuestra alma!
 lk:21.20    Cuando veais a Jerusalen rodeada de ejercitos, sabed que ha llegado la hora de su destruccion.
 lk:21.21    En ese momento, los que esten en Judea, huyan a las montanas; los que esten en Jerusalen, traten de escapar, y los que esten en el campo, fuera de la ciudad, no intenten volver a ella.
 lk:21.22    Porque aquellos seran los dias en que Dios hara juicio y en que se cumpliran todas las cosas predichas por los profetas.
 lk:21.23    !Ay de las mujeres que esten encintas en esos dias, y de las que tengan hijos que criar!, porque la calamidad que vendra sobre esta tierra sera grande, y grande tambien la ira sobre este pueblo.
 lk:21.24    Unos moriran a filo de espada, a otros los llevaran cautivos y los esparciran entre todas las naciones, y los gentiles hollaran Jerusalen, hasta que el propio tiempo de los gentiles toque a su fin.
 lk:21.25    En aquel entonces se veran senales extranas en el sol, en la luna y en las estrellas. Y la gente, en la tierra, estara tomada de angustia y confusion a causa del estruendo del mar y el impetu de las olas;
 lk:21.26    y muchos desfalleceran de temor ante la expectacion de los acontecimientos que vendran sobre la tierra cuando las fuerzas de los cielos se conmuevan.
 lk:21.27    Entonces veran llegar al Hijo del hombre en una nube, con todo poder y gloria.
 lk:21.28    Cuando estas cosas empiecen a suceder, erguios y alzad la cabeza, porque vuestra redencion esta cerca.
 lk:21.29    Despues anadio Jesus este simil: Mirad la higuera, o cualquier otro arbol.
 lk:21.30    Al ver que sus hojas comienzan a brotar, sabeis que la primavera esta cerca.
 lk:21.31    Asimismo, cuando veais que las cosas de que os he hablado comienzan a suceder, sabed que esta cerca el reino de Dios.
 lk:21.32    Y os aseguro que cuanto os he dicho se cumplira antes que pase la presente generacion.
 lk:21.33    Pero sabed tambien esto: los cielos y la tierra pasaran, pero mis palabras no pasaran, sino que permaneceran para siempre.
 lk:21.34    Mirad por vosotros mismos, que la llegada repentina de aquel dia no os sorprenda entregados a la gula y la embriaguez, ni angustiados por los afanes del diario vivir.
 lk:21.35    Asi, como una trampa, vendra sobre todos los que habitan la faz de la tierra.
 lk:21.36    Estad, pues, vigilantes, pidiendo en todo momento que seais tenidos por dignos de escapar a todas esas desgracias y de permanecer en pie en la presencia del Hijo del hombre.
 lk:21.37    De dia, Jesus se dedicaba a ensenar en el Templo, y al caer la noche salia de alli y se retiraba al monte llamado de los Olivos.
 lk:21.38    Y cada manana se congregaba una multitud del pueblo para escuchar sus ensenanzas en el Templo.
  
Luc:as 22   Judas acuerda traicionar a Jesus
 lk:22.1     Se acercaba la Pascua, la fiesta en que se comia el pan sin levadura.
 lk:22.2     Los principales sacerdotes y los escribas planeaban cuidadosamente la muerte de Jesus; pero deseaban matarlo sin provocar al pueblo, pues temian que se les rebelara.
 lk:22.3     Satanas entro en Judas, el llamado Iscariote, que era uno de los doce discipulos;
 lk:22.4     y este se apresuro a acordar con los principales sacerdotes y los jefes de la guardia la manera de poner en sus manos a Jesus.
 lk:22.5     Ellos se alegraron mucho al ver la oportunidad que se les presentaba, y convinieron en dar dinero a Judas,
 lk:22.6     quien comenzo en seguida a buscar la ocasion propicia para entregarles a Jesus sin que el pueblo se enterase.
  
Laultima cena
 lk:22.7     Llegado el dia de comer el pan sin levadura, cuando tambien se sacrificaba el cordero de Pascua,
 lk:22.8     Jesus envio a Pedro y a Juan con el encargo de preparar la cena para todos.
 lk:22.9     ?Donde quieres que la preparemos? preguntaron.
 lk:22.10    El les respondio: Al entrar en Jerusalen vereis a un hombre que lleva un cantaro de agua. Seguidle hasta la casa adonde vaya,
 lk:22.11    y decid al padre de la familia que alli vive: El Maestro pregunta: ?En que lugar de la casa puedo comer la Pascua con mis discipulos?
 lk:22.12    El entonces os mostrara, en el piso alto, un aposento amplio y ya dispuesto. Preparad la cena alli.
 lk:22.13    Los dos discipulos fueron a la ciudad, y lo encontraron todo tal y como Jesus les habia dicho, y prepararon la cena de Pascua.
 lk:22.14    Mas tarde, a la hora debida, llego Jesus y sentandose a la mesa +en compania de los apostoles,
 lk:22.15    les dijo: !Cuanto he deseado comer esta Pascua con vosotros, antes que empiece a padecer!
 lk:22.16    Porque os digo que no volvere a comerla hasta que se cumpla plenamente en el reino de Dios.
 lk:22.17    Tomo entonces la copa, dio gracias y dijo: Bebed y pasadsela a los demas,
 lk:22.18    porque os digo que no bebere mas del fruto de la vid hasta que el reino de Dios venga.
 lk:22.19    Luego tomo el pan, dio gracias, lo partio y se lo dio a ellos, mientras decia: Esto es mi cuerpo, que por vosotros es entregado. Comedlo en memoria de mi.
 lk:22.20    Del mismo modo, despues de haber cenado, tomo la copa y dijo: Esta copa significa el nuevo pacto, sellado con mi sangre, que sera derramada en vuestro favor.
 lk:22.21    Pero he de deciros que en esta misma mesa, sentado juntamente conmigo, se halla el que me va a traicionar.
 lk:22.22    Ciertamente, el Hijo del hombre ha de ser entregado a muerte, conforme al designio de Dios, pero !ay de aquel que lo entrega!
 lk:22.23    Desde aquel momento comenzaron ellos a preguntarse quien era el que iba a entregarle;
 lk:22.24    aunque tambien discutian cual de ellos seria el mas importante en el reino venidero.
 lk:22.25    Jesus les dijo: En este mundo, los reyes se erigen en duenos de las naciones, ejercen su autoridad sobre ellas y todavia se les da el titulo de bienhechores.
 lk:22.26    Pero entre vosotros no debe ser asi, sino que el mas importante pongase al nivel del recien llegado, y el que dirige pongase al nivel del que esta sirviendo.
 lk:22.27    En este mundo, ?quien es mas importante, el que se sienta a la mesa o el que la sirve? ?No lo es acaso el que se sienta a la mesa? Sin embargo, ya lo veis, yo estoy aqui entre vosotros como el que sirve.
 lk:22.28    Vosotros habeis permanecido a mi lado en mis dias de prueba.
 lk:22.29    Ahora, en recompensa a vuestra fidelidad, yo os asigno un reino, como mi Padre me lo asigno a mi, y os doy el derecho
 lk:22.30    de comer y beber a mi mesa en mi reino, y de sentaros en doce tronos para juzgar a las doce tribus de Israel.
 lk:22.31    Tambien dijo el Senor: !Simon, Simon!, Satanas ha pedido que se le permita zarandearos como a trigo; r
 lk:22.32    pero yo he orado en favor tuyo, que no te falte la fe. Despues tu, Pedro, cuando te hayas arrepentido y hayas vuelto a mi, fortalece y afirma la fe de tus hermanos.
 lk:22.33    !Senor, yo estoy dispuesto a ir contigo a la carcel, y hasta a morir contigo!  dijo Simon.
 lk:22.34    Le respondio el Senor: Pedro, dejame decirte que el gallo no cantara hoy sin que antes tu hayas negado tres veces que me conoces.
 lk:22.35    Y a los demas les pregunto: Cuando os envie sin dinero, alforja ni calzado a anunciar el reino de Dios, ?os falto algo? Nada nos falto dijeron.
 lk:22.36    Pues ahora, el que tenga dinero que lo tome, y que no deje la alforja. Y quien no tenga espada, que venda su ropa y se compre una,
 lk:22.37    pues en mi ha de cumplirse la profecia que dice: Lo contaron entre los malhechores. Porque todo lo que acerca de mi escribieron los profetas, ha de cumplirse.
 lk:22.38    Le respondieron: Maestro, aqui tenemos dos espadas. Pues basta con eso dijo, y salio seguido de sus discipulos.
  
Jes:us ora en el monte de los Olivos
 lk:22.39    Como de costumbre, se dirigieron al monte de los Olivos,
 lk:22.40    y alli los exhorto: Orad que no os venza la tentacion.
 lk:22.41    Se aparto de ellos como a distancia de un tiro de piedra, cayo de rodillas y oro,
 lk:22.42    diciendo: Padre, si quieres, aparta de mi esta copa de amargura. Pero hagase tu voluntad, y no la mia.
 lk:22.43    Mientras oraba se le aparecio un angel del cielo que venia a fortalecerle.
 lk:22.44    Era tal su agonia y tan intensa su oracion, que el sudor le brotaba de la frente y caia hasta el suelo en grandes gotas, como si fuera sangre.
 lk:22.45    Cuando finalmente se levanto de la oracion y volvio junto a sus discipulos, los encontro dormidos, vencidos por el cansancio y la tristeza.
 lk:22.46    Les dijo: ?Por que estais durmiendo? Levantaos, y pedidle a Dios que no caigais en tentacion.
  
Arr:esto de Jesus
 lk:22.47    Todavia estaba hablando Jesus, cuando llego una turba encabezada por Judas. Este, que era unto de los doce, se acerco a Jesus y, como un fiel amigo, le beso en la mejilla.
 lk:22.48    Judas  le dijo Jesus , ?con un beso entregas al Hijo del hombre?
 lk:22.49    Cuando los otros discipulos se percataron de lo que iba a acontecer, exclamaron:  Senor, ?nos defendemos con las espadas?
 lk:22.50    Y uno de ellos hirio a un siervo del sumo sacerdote, cortandole de un tajo la oreja derecha.
 lk:22.51    Dejadlo! !Ya basta!  dijo Jesus, y tocando el sitio de la oreja de aquel hombre, se la restauro.
 lk:22.52    Luego pregunto a los principales sacerdotes, a los jefes de la guardia del templo y a los ancianos que dirigian la turba: ?Tan temible ladron soy, que con espadas y con palos habeis venido a prenderme?
 lk:22.53    Y puesto que todos los dias estuve con vosotros en el templo, ?por que no me arrestasteis alli? Pero ya se que esta hora es la vuestra, la hora del poder de las tinieblas.
  
Ped:ro niega a Jesus
 lk:22.54    Condujeron a Jesus a la casa del sumo sacerdote. Pedro los seguia de lejos.
 lk:22.55    Como la noche era fria, los soldados hicieron una hoguera en medio del patio, y se sentaron alrededor de ella. Tambien Pedro se sento con ellos.
 lk:22.56    En esto, una criada le vio alli, calentandose al fuego; y de pronto, fijandose en el, dijo:  Este hombre andaba con Jesus.
 lk:22.57    Pedro lo nego: !Mujer, yo ni siquiera le conozco!
 lk:22.58    Poco despues vio otra persona a Pedro, y dijo tambien: !Tu eres uno de ellos! !No, senor! !Yo no lo soy!
 lk:22.59    Luego, como una hora mas tarde, alguien afirmo: No hay duda de que este es un discipulo de Jesus. Ademas es galileo.
 lk:22.60    Pedro lo nego nuevamente: !Hombre, no se de que estas hablando! pero mientras decia esto, canto un gallo.
 lk:22.61    En ese mismo instante volvio el Senor la cabeza y miro a Pedro; y Pedro se acordo de las palabras del Senor: Antes que el gallo cante, me habras negado tres veces.
 lk:22.62    Pedro salio entonces de alli, y lloro con gran amargura.
  
Los: soldados se burlan de Jesus
 lk:22.63    Los hombres encargados de custodiar a Jesus se burlaban de el, y le daban de golpes.
 lk:22.64    Le vendaron los ojos y comenzaron a pegarle en el rostro, mientras decian: !Profeta, a ver quien te ha pegado!
 lk:22.65    Y no cesaban de insultarle.
  
Jes:us ante Pilato y Herodes
 lk:22.66    Al llegar el dia se reunieron en concilio los dirigentes del pueblo con los principales sacerdotes y los escribas. Llevaron a Jesus ante ellos, y le preguntaron:
 lk:22.67    Dinos si tu eres el Cristo.Les contesto: Si yo os digo que si, no me vais a creer;
 lk:22.68    y si os hago una pregunta, ni me vais a responder ni me vais a soltar.
 lk:22.69    Pero ya viene la hora en que el Hijo del hombre se ha de sentar a la derecha del poder de Dios.
 lk:22.70    ?Luego tu eres el Hijo de Dios?  dijeron a una voz. Vosotros habeis dicho que lo soy.
 lk:22.71    Entonces gritaron: !No tenemos necesidad de mas testigos, puesto que nosotros lo hemos oido de su propia boca!
  
Luc:as 23
 lk:23.1     Levantandose en pleno la multitud, llevaron a Jesus ante Pilato, el gobernador.
 lk:23.2     Y le acusaban diciendo: Hemos encontrado a este hombre culpable de pervertir a nuestro pueblo. Ademas sostiene que nosotros no debemos pagar impuestos a Cesar, porque el mismo es el Cristo, un rey.
 lk:23.3     Pilato le pregunto: ?Eres tu el rey de los judios? El le contesto: Tu lo dices.
 lk:23.4     Pilato entonces, volviendose a los principales sacerdotes y a la gente en general, dijo:  Yo no veo que este hombre haya cometido ningun delito.
 lk:23.5     Pero ellos insistieron con obstinacion: !Ese hombre esta alborotando al pueblo! Con sus ensenanzas engana a la gente. Empezo en Galilea, y luego ha recorrido toda Judea hasta llegar a Jerusalen, nuestra ciudad.
 lk:23.6     Pilato, al oir hablar de Galilea, pregunto si el hombre que estaba alli era galileo.
 lk:23.7     Como le respondieran afirmativamente, el ordeno que se lo llevaran a Herodes, porque Galilea pertenecia a la jurisdiccion de Herodes, el cual se hallaba en Jerusalen por aquellos dias.
 lk:23.8     Herodes se alegro de ver a Jesus, porque habia oido hablar mucho de el y tenia la esperanza de que hiciera en su presencia alguna senal milagrosa.
 lk:23.9     Por eso le hizo muchas preguntas, pero Jesus no contesto a ninguna de ellas.
 lk:23.10    Ante su silencio, e incitados por las acusaciones que con gran vehemencia presentaban los principales sacerdotes y los escribas,
 lk:23.11    Herodes y sus soldados hicieron objeto de burla a Jesus, y lo trataron con el mayor desprecio. Terminaron vistiendolo con un ropaje de lujo, y se lo enviaron nuevamente a Pilato.
 lk:23.12    Con todo esto, aquel dia se hicieron amigos Herodes y Pilato, que hasta entonces habian mantenido una agria enemistad.
 lk:23.13    Pilato, al recibir de vuelta a Jesus, convoco a los principales sacerdotes, a los dirigentes judios y al pueblo,
 lk:23.14    y les dijo: Me habeis traido a este hombre, acusandolo de perturbar al pueblo; pero el hecho es que yo le he interrogado delante de vosotros, y no he encontrado en el nada que justifique vuestras acusaciones.
 lk:23.15    Tambien Herodes ha llegado a la misma conclusion, y por eso me lo ha devuelto. Este hombre no ha hecho nada por lo que merezca ser condenado a muerte,
 lk:23.16    de modo que voy a mandar que lo azoten y luego lo soltare.
 lk:23.17    Hablo asi porque en aquella fiesta era costumbre indultar y poner en libertad a un preso.
 lk:23.18    Pero al oirle, la muchedumbre se puso a gritar a una voz: !Quita de en medio a ese, y sueltanos a Barrabas!
 lk:23.19    El llamado Barrabas estaba en la carcel por haber provocado una insurreccion en Jerusalen y haber cometido un asesinato.
 lk:23.20    Pilato inEtento disuadirlos, porque queria soltar a Jesus;
 lk:23.21    pero el gentio no dejaba de decir a grandes voces: !Crucificalo! !Crucificalo!
 lk:23.22    Por tercera vez pregunto Pilato: Pero ?cual es su delito? Yo no descubro en el ninguna causa por la que condenarlo a muerte. Ordenare que lo azoten y lo suelten.
 lk:23.23    Pero la multitud grito todavia con mas fuerza, pidiendo que crucificaran a Jesus. Y sus gritos, unidos a las voces de los principales sacerdotes, acabaron por prevalecer.
 lk:23.24    Pilato, pues, dicto la sentencia de acuerdo con lo que le pedian: ordeno que soltasen a Barrabas, el que estaba preso por insurreccion y asesinato, y, cediendo a la voluntad del pueblo, condeno a muerte a Jesus.
  
Lacrucifixion
 lk:23.26    Mientras la turba le llevaba a la muerte, entraba en la ciudad, procedente del campo, un tal Simon de Cirene, a quien obligaron a cargar con la cruz de Jesus y caminar tras el.
 lk:23.27    Tambien seguia a Jesus una gran multitud, entre la cual habia muchas mujeres que lloraban y se lamentaban por lo que estaba ocurriendo.
 lk:23.28    En cierto momento se volvio el y les dijo:  Hijas de Jerusalen, no lloreis por mi. Llorad mas bien por vosotras mismas y por vuestros hijos,
 lk:23.29    pues ya estan cerca los dias en que se dira: !Dichosas las mujeres que nunca dieron a luz, que no concibieron hijos ni tuvieron que amamantarlos!
 lk:23.30    La gente comenzara entonces a pedir a los montes: !Caed sobre nosotros!, y a los collados: !Cubridnos!
 lk:23.31    Porque si esto hacen con el arbol verde, ?que no haran con el seco?
 lk:23.32    Llevaban tambien con Jesus a dos malhechores, para ser igualmente ejecutados;
 lk:23.33    y cuando llegaron al lugar que llamaban la Calavera, los crucificaron, a Jesus en el centro, y a cada lado suyo a uno de los malhechores.
 lk:23.34    Jesus decia: !Padre, perdonalos, porque no saben lo que estan haciendo!Los soldados se repartieron su ropa, echandola a suertes,
 lk:23.35    mientras el gentio contemplaba la escena. Por su parte, los dirigentes judios hacian burla de Jesus:  Puesto que salvo a otros, salvese ahora a si mismo y nos demostrara que, en efecto, es el Cristo, el escogido de Dios.
 lk:23.36    Tambien los soldados, ofreciendole vinagre, se burlaban de el:
 lk:23.37    !Si tu eres el rey de los judios, salvate a ti mismo!
 lk:23.38    Porque en lo alto de la cruz, por encima de la cabeza de Jesus, habian puesto un titulo que decia: Este es el rey de los judios.
 lk:23.39    Incluso uno de los malhechores que estaban muriendo junto a el, le injuriaba: ?No eres tu el Cristo? !Pues salvate a ti mismo y salvanos a nosotros!
 lk:23.40    Pero el otro, reprochandole, le replico: !Callate! ?Ni siquiera estando en la misma hora de tu condenacion temes a Dios?
 lk:23.41    Nosotros sufrimos el justo pago de los delitos que hemos cometido, pero este hombre es inocente.
 lk:23.42    Y dijo a Jesus:  !Acuerdate de mi cuando vengas en tu reino!
 lk:23.43    El le contesto: Te aseguro que hoy estaras conmigo en el paraiso.
  
Mue:rte de Jesus
 lk:23.44    A eso de la hora sexta (mediodia), y hasta la hora novena (tres de la tarde), se hizo en todo el pais una gran oscuridad.
 lk:23.45    La luz del sol se desvanecio, y el velo del Templo se rasgo por la mitad.
 lk:23.46    En aquel instante clamo Jesus a gran voz: !Padre, en tus manos encomiendo mi espiritu!Dicho esto, murio.
 lk:23.47    Cuando el centurion que mandaba a los soldados encargados de la ejecucion vio lo ocurrido, alabo a Dios y exclamo: !Verdaderamente este hombre era inocente!
 lk:23.48    Y la multitud que contemplaba aquel macabro espectaculo, al ver muerto a Jesus y las cosas que habian acaecido, regreso golpeandose el pecho presa de profundo dolor.
 lk:23.49    Pero los amigos de Jesus, asi como las mujeres que le habian seguido desde Galilea, lo contemplaban todo desde lejos.
  
Sep:ultura de Jesus
 lk:23.50    Entre los miembros del concilio supremo judio habia uno llamado Jose, natural de Arimatea, una ciudad de Judea. Se trataba de un hombre bueno y justo
 lk:23.51    que, como otros muchos, esperaba la venida del reino de Dios. El, que no habia estado conforme con los acuerdos del concilio ni con las actuaciones de sus otros miembros,
 lk:23.52    se dirigio a Pilato para solicitar que le fuera entregado el cuerpo de Jesus. j
 lk:23.53    Obtenido el permiso, bajo de la cruz el cuerpo, lo envolvio en una sabana y lo deposito en un sepulcro totalmente nuevo, labrado en una pena.
 lk:23.54    Esto sucedio el viernes por la tarde, el dia en que todo se preparaba para el reposo del sabado.
 lk:23.55    Las mujeres que habian seguido a Jesus desde Galilea le acompanaron hasta el sepulcro, y presenciaron como depositaban alli su cuerpo.
 lk:23.56    Cuando ya todo hubo concluido, regresaron a la ciudad, prepararon alli diversas especias aromaticas y unguentos, y descansaron el sabado de acuerdo con lo dispuesto por la ley.
  
Luc:as 24   La resurreccion
 lk:24.1     El primer dia de la semana, por la manana temprano, tomaron las especias aromaticas que habian preparado y se dirigieron al sepulcro en compania de otras mujeres.
 lk:24.2     Pero cuando llegaron se quedaron atonitas, porque la piedra que lo cerraba habia sido removida
 lk:24.3     y el cuerpo del Senor Jesus no estaba alli, donde habia sido depositado.
 lk:24.4     No sabian que pensar, y estaban tratando de comprender lo sucedido cuando dos varones vestidos con ropas resplandecientes se pusieron junto a ellas.
 lk:24.5     Asustadas, las mujeres se postraron rostro en tierra, y entonces aquellos varones les dijeron: ?Por que buscais entre los muertos al que vive?
 lk:24.6     No esta aqui, pues ha resucitado. ?Acaso no os acordais de lo que el os anuncio estando en Galilea?
 lk:24.7     Os dijo: Es necesario que el Hijo del hombre sea entregado en manos de hombres pecadores para ser crucificado, pero al tercer dia resucitara.
 lk:24.8     Entonces ellas recordaron lo que les habia dicho,
 lk:24.9     y se fueron del sepulcro a Jerusalen, donde refirieron a los once apostoles y a los demas lo que les habia sucedido.
 lk:24.10    Aquellas mujeres eran, entre otras, Maria Magdalena, Juana, y Maria la madre de Jacobo.
 lk:24.11    Lo que ellas contaban era tan dificil de creer que a los apostoles les parecio una locura.
 lk:24.12    Sin embargo, Pedro corrio al sepulcro. Al llegar a la entrada miro adentro, pero no viendo alli otra cosa que los lienzos, se volvio a la casa lleno de asombro por lo que habia sucedido.
  
Decamino a Emaus
 lk:24.13    Aquel mismo dia se dirigian dos de ellos al pueblo de Emaus, distante unos sesenta estadios (unos once kilometros) de Jerusalen.
 lk:24.14    Iban comentando por el camino los acontecimientos que rodearon la muerte de Jesus,
 lk:24.15    cuando el mismo se les acerco y se puso a andar a su lado.
 lk:24.16    Ellos le veian, pero en aquel momento no les fue posible reconocerle.
 lk:24.17    Jesus les pregunto:? De que venis hablando, y por que estais tan tristes?
 lk:24.18    Uno de ellos, llamado Cleofas, le dijo: Quiza en toda Jerusalen eres tu el unico forastero que ignora las cosas que han ocurrido estos dias.
 lk:24.19    ?Que cosas son esas?  Pues que a Jesus de Nazaret, profeta poderoso en obras y en palabras, que gozaba de la mas alta estimacion de Dios y del conjunto del pueblo,
 lk:24.20    los principales sacerdotes y nuestros gobernantes lo pusieron en manos de los romanos, para que lo condenasen a morir en la cruz.
 lk:24.21    Nosotros creiamos que el era el que habia venido a rescatar a Israel... !pero ya hace tres dias que murio!
 lk:24.22    Sin embargo, lo mas extrano de todo es que varias mujeres de nuestro grupo fueron hoy, muy de manana, al sepulcro,
 lk:24.23    y volvieron diciendo que el cuerpo habia desaparecido y que unos angeles les dijeron que Jesus esta vivo.
 lk:24.24    Algunos de los nuestros corrieron despues al sepulcro y, en efecto, no hallaron el cuerpo, de modo que las mujeres tenian razon.
 lk:24.25    Jesus les dijo entonces: !Que necios y torpes sois! !Cuanto os cuesta creer lo que los profetas han afirmado en las Escrituras!
 lk:24.26    ?No esta dicho claramente que el Cristo habia de padecer todas esas cosas antes de entrar en su gloria?
 lk:24.27    En seguida, a partir de Moises y continuando por todos los profetas, les fue explicando lo que las Escrituras decian acerca de el.
 lk:24.28    Cuando llegaron a Emaus, la aldea a la que se dirigian, Jesus hizo ademan de seguir su camino;
 lk:24.29    pero ellos le suplicaron que se quedase: Quedate con nosotros, porque se ha hecho muy tarde y el dia comienza a oscurecer. El, entonces, decidio quedarse.
 lk:24.30    Mas tarde se sentaron todos a la mesa, y Jesus tomo el pan, lo bendijo, lo partio y se lo dio a ellos.
 lk:24.31    En ese momento sintieron los discipulos como que los ojos se les abrian de pronto, y le reconocieron; pero el desaparecio de su vista.
 lk:24.32    ?No es cierto que nos ardia el corazon mientras nos explicaba las Escrituras a lo largo del camino? se decian el uno al otro llenos de asombro.
 lk:24.33    Poco mas tarde emprendieron nuevamente la marcha hacia Jerusalen. Cuando llegaron, encontraron reunidos a los once apostoles con otros que los estaban acompanando.
 lk:24.34    Todos ellos los recibieron con esta gran noticia: !El Senor ha resucitado! !Verdaderamente ha resucitado, y se ha aparecido a Pedro!
 lk:24.35    Los recien llegados relataron entonces que tambien a ellos se les habia aparecido Jesus, y como le habian reconocido al partir el pan.
  
Jes:us se aparece a los discipulos
 lk:24.36    Mientras aun estaban ellos hablando y se contaban estas cosas unos a otros, Jesus se puso en medio de todos y los saludo, diciendo:  Paz a vosotros.
 lk:24.37    Espantados, llenos de temor, los discipulos pensaban que estaban en presencia de un fantasma.
 lk:24.38    Les dijo: ?Por que estais tan turbados? ?Por que dudais y teneis tanto miedo?
 lk:24.39    Mirad mis manos y mis pies, y si quereis, tocadme y comprobareis que soy yo. Porque los fantasmas no tienen carne ni huesos, como yo tengo.
 lk:24.40    Les hablo de esta manera, y les mostro las manos y los pies.
 lk:24.41    Ellos no cabian en si de alegria, aun cuando todavia dudaban de lo que estaban viendo. ?Teneis aqui algo de comer? les pregunto,
 lk:24.42    y le dieron un pedazo de pescado asado y un panal de miel,
 lk:24.43    que el tomo y comio en presencia de todos. Luego les recordo:
 lk:24.44    Cuando aun estaba con vosotros, os dije que tenia que cumplirse todo lo que se ha escrito acerca de mi en la ley de Moises, en los libros de los profetas y en los salmos.
 lk:24.45    Luego les abrio el entendimiento, a fin de que pudieran comprender las Escrituras,
 lk:24.46    y les dijo: Asi esta escrito: Era necesario que el Cristo padeciera y muriera, y que resucitara al tercer dia.
 lk:24.47    Y era necesario tambien que, en su nombre, comenzando en Jerusalen y hasta el ultimo rincon del mundo, se predicase el perdon que Dios ofrece a los que se arrepienten de sus pecados.
 lk:24.48    A vosotros, que sois testigos del cumplimiento de estas cosas, E
 lk:24.49    yo os enviare pronto lo que mi Padre os ha prometido. Pero no salgais todavia de Jerusalen, sino permaneced aqui hasta que Dios os revista de todo poder.
  
Laascension
 lk:24.50    Luego Jesus los condujo fuera de la ciudad, hasta Betania. Alli, alzando las manos, los bendijo;
 lk:24.51    y mientras los bendecia se separo de ellos y fue llevado arriba, al cielo.
 lk:24.52    Despues de haberle adorado, los discipulos se volvieron a Jerusalen llenos de alegria;
 lk:24.53    y desde entonces estaban siempre en el templo, alabando y bendiciendo a Dios.   [end of Luke]
  
Luc:a 1      [q媩]
 lk:1.1      Poiche molti han posto mano a stendere un racconto degli avvenimenti successi tra di noi,
 lk:1.2      come ce li hanno trasmessi coloro che ne furono testimoni fin da principio e divennero ministri della parola,
 lk:1.3      cosi ho deciso anch'io di fare ricerche accurate su ogni circostanza fin dagli inizi e di scriverne per te un resoconto ordinato, illustre Teofilo,
 lk:1.4      perche ti possa rendere conto della solidita degli insegnamenti che hai ricevuto.
 lk:1.5      Al tempo di Erode, re della Giudea, c'era un sacerdote chiamato Zaccaria, della classe di Abia, e aveva in moglie una discendente di Aronne chiamata Elisabetta.
 lk:1.6      Erano giusti davanti a Dio, osservavano irreprensibili tutte le leggi e le prescrizioni del Signore.
 lk:1.7      Ma non avevano figli, perche Elisabetta era sterile e tutti e due erano avanti negli anni.
 lk:1.8      Mentre Zaccaria officiava davanti al Signore nel turno della sua classe,
 lk:1.9      secondo l'usanza del servizio sacerdotale, gli tocco in sorte di entrare nel tempio per fare l'offerta dell'incenso.
 lk:1.10     Tutta l'assemblea del popolo pregava fuori nell'ora dell'incenso.
 lk:1.11     Allora gli apparve un angelo del Signore, ritto alla destra dell'altare dell'incenso.
 lk:1.12     Quando lo vide, Zaccaria si turbo e fu preso da timore.
 lk:1.13     Ma l'angelo gli disse: "Non temere, Zaccaria, la tua preghiera e stata esaudita e tua moglie Elisabetta ti dara un figlio, che chiamerai Giovanni.
 lk:1.14     Avrai gioia ed esultanza e molti si rallegreranno della sua nascita,
 lk:1.15     poiche egli sara grande davanti al Signore; non berra vino ne bevande inebrianti, sara pieno di Spirito Santo fin dal seno di sua madre
 lk:1.16     e ricondurra molti figli d'Israele al Signore loro Dio.
 lk:1.17     Gli camminera innanzi con lo spirito e la forza di Elia, per ricondurre i cuori dei padri verso i figli e i ribelli alla saggezza dei giusti e preparare al Signore un popolo ben disposto".
 lk:1.18     Zaccari a disse all'angelo: "Come posso conoscere questo? Io sono vecchio e mia moglie e avanzata negli anni".
 lk:1.19     L'angelo gli rispose: "Io sono Gabriele che sto al cospetto di Dio e sono stato mandato a portarti questo lieto annunzio.
 lk:1.20     Ed ecco, sarai muto e non potrai parlare fino al giorno in cui queste cose avverranno, perche non hai creduto alle mie parole, le quali si adempiranno a loro tempo".
 lk:1.21     Intanto il popolo stava in attesa di Zaccaria, e si meravigliava per il suo indugiare nel tempio.
 lk:1.22     Quando poi usci e non poteva parlare loro, capirono che nel tempio aveva avuto una visione. Faceva loro dei cenni e restava muto.
 lk:1.23     Compiuti i giorni del suo servizio, torno a casa.
 lk:1.24     Dopo quei giorni Elisabetta, sua moglie, concepi e si tenne nascosta per cinque mesi e diceva:
 lk:1.25     "Ecco che cosa ha fatto per me il Signore, nei giorni in cui si e degnato di togliere la mia vergogna tra gli uomini".
 lk:1.26     Nel sesto mese, l'angelo Gabriele fu mandato da Dio in una citta della Galilea, chiamata Nazaret,
 lk:1.27     a una vergine, promessa sposa di un uomo della casa di Davide, chiamato Giuseppe. La vergine si chiamava Maria.
 lk:1.28     Entrando da lei, disse: "Ti saluto, o piena di grazia, il Signore e con te".
 lk:1.29     A queste parole ella rimase turbata e si domandava che senso avesse un tale saluto.
 lk:1.30     L'angelo le disse: "Non temere, Maria, perche hai trovato grazia presso Dio.
 lk:1.31     Ecco concepirai un figlio, lo darai alla luce e lo chiamerai Gesu.
 lk:1.32     Sara grande e chiamato Figlio dell'Altissimo; il Signore Dio gli dara il trono di Davide suo padre
 lk:1.33     e regnera per sempre sulla casa di Giacobbe e il suo regno non avra fine".
 lk:1.34     Allora Maria disse all'angelo: "Come e possibile? Non conosco uomo".
 lk:1.35     Le rispose l'angelo: "Lo Spirito Santo scendera su di te, su te stendera la sua ombra la potenza dell'Altissimo. Colui che nascera sara dunque santo e chiamato Figlio di Dio.
 lk:1.36     Vedi: anche Elisabetta, tua parente, nella sua vecchiaia, ha concepito un figlio e questo e il sesto mese per lei, che tutti dicevano sterile:
 lk:1.37     nulla e impossibile a Dio".
 lk:1.38     Allora Maria disse: "Eccomi, sono la serva del Signore, avvenga di me quello che hai detto". E l'angelo parti da lei.
 lk:1.39     In quei giorni Maria si mise in viaggio verso la montagna e raggiunse in fretta una citta di Giuda.
 lk:1.40     Entrata nella casa di Zaccaria, saluto Elisabetta.
 lk:1.41     Appena Elisabetta ebbe udito il saluto di Maria, il bambino le sussulto nel grembo. Elisabetta fu piena di Spirito Santo
 lk:1.42     ed esclamo a gran voce: "Benedetta tu fra le donne e benedetto il frutto del tuo grembo!
 lk:1.43     A che debbo che la madre del mio Signore venga a me?
 lk:1.44     Ecco, appena la voce del tuo saluto e giunta ai miei orecchi, il bambino ha esultato di gioia nel mio grembo.
 lk:1.45     E beata colei che ha creduto nell'adempimento delle parole del Signore".
 lk:1.46     Allora Maria disse:  "L'anima mia magnifica il Signore
 lk:1.47     e il mio spirito esulta in Dio, mio salvatore,
 lk:1.48     perche ha guardato l'umilta della sua serva. D'ora in poi tutte le generazioni mi chiameranno beata.
 lk:1.49     Grandi cose ha fatto in me l'Onnipotente e Santo e il suo nome:
 lk:1.50     di generazione in generazione la sua misericordia si stende su quelli che lo temono.
 lk:1.51     Ha spiegato la potenza del suo braccio, ha disperso i superbi nei pensieri del loro cuore;
 lk:1.52     ha rovesciato i potenti dai troni, ha innalzato gli umili;
 lk:1.53     ha ricolmato di beni gli affamati, ha rimandato a mani vuote i ricchi.
 lk:1.54     Ha soccorso Israele, suo servo, ricordandosi della sua misericordia,
 lk:1.55     come aveva promesso ai nostri padri, ad Abramo e alla sua discendenza, per sempre".
 lk:1.56     Maria rimase con lei circa tre mesi, poi torno a casa sua.
 lk:1.57     Per Elisabetta intanto si compi il tempo del parto e diede alla luce un figlio.
 lk:1.58     I vicini e i parenti udirono che il Signore aveva esaltato in lei la sua misericordia, e si rallegravano con lei.
 lk:1.59     All'ottavo giorno vennero per circoncidere il bambino e volevano chiamarlo col nome di suo padre, Zaccaria.
 lk:1.60     Ma sua madre intervenne: "No, si chiamera Giovanni".
 lk:1.61     Le dissero: "Non c'e nessuno della tua parentela che si chiami con questo nome".
 lk:1.62     Allora domandavano con cenni a suo padre come voleva che si chiamasse.
 lk:1.63     Egli chiese una tavoletta, e scrisse: "Giovanni e il suo nome". Tutti furono meravigliati.
 lk:1.64     In quel medesimo istante gli si apri la bocca e gli si sciolse la lingua, e parlava benedicendo Dio.
 lk:1.65     Tutti i loro vicini furono presi da timore, e per tutta la regione montuosa della Giudea si discorreva di tutte queste cose.
 lk:1.66     Coloro che le udivano, le serbavano in cuor loro: "Che sara mai questo bambino?" si dicevano. Davvero la mano del Signore stava con lui.
 lk:1.67     Zaccaria, suo padre, fu pieno di Spirito Santo, e profeto dicendo:
 lk:1.68     "Benedetto il Signore Dio d'Israele,  perche ha visitato e redento il suo popolo,
 lk:1.69     e ha suscitato per noi una salvezza potente nella casa di Davide, suo servo,
 lk:1.70     come aveva promesso per bocca dei suoi santi profeti d'un tempo:
 lk:1.71     salvezza dai nostri nemici,  e dalle mani di quanti ci odiano.
 lk:1.72     Cosi egli ha concesso misericordia ai nostri padri  e si e ricordato della sua santa alleanza,
 lk:1.73     del giuramento fatto ad Abramo, nostro padre,
 lk:1.74     di concederci, liberati dalle mani dei nemici,  di servirlo senza timore,
 lk:1.75     in santita e giustizia al suo cospetto, per tutti i nostri giorni.
 lk:1.76     E tu, bambino, sarai chiamato profeta dell'Altissimo perche andrai innanzi al Signore a preparargli le strade,
 lk:1.77     per dare al suo popolo la conoscenza della salvezza nella remissione dei suoi peccati,
 lk:1.78     grazie alla bonta misericordiosa del nostro Dio, per cui verra a visitarci dall'alto un sole che sorge
 lk:1.79     per rischiarare quelli che stanno nelle tenebre  e nell'ombra della morte e dirigere i nostri passi sulla via della pace".
 lk:1.80     Il fanciullo cresceva e si fortificava nello spirito. Visse in regioni deserte fino al giorno della sua manifestazione a Israele.
  
Luc:a 2
 lk:2.1      In quei giorni un decreto di Cesare Augusto ordino che si facesse il censimento di tutta la terra.
 lk:2.2      Questo primo censimento fu fatto quando era governatore della Siria Quirinio.
 lk:2.3      Andavano tutti a farsi registrare, ciascuno nella sua citta.
 lk:2.4      Anche Giuseppe, che era della casa e della famiglia di Davide, dalla citta di Nazaret e dalla Galilea sali in Giudea alla citta di Davide, chiamata Betlemme,
 lk:2.5      per farsi registrare insieme con Maria sua sposa, che era incinta.
 lk:2.6      ra, mentre si trovavano in quel luogo, si compirono per lei i giorni del parto.
 lk:2.7      iede alla luce il suo figlio primogenito, lo avvolse in fasce e lo depose in una mangiatoia, perche non c'era posto per loro nell'albergo.
 lk:2.8      'erano in quella regione alcuni pastori che vegliavano di notte facendo la guardia al loro gregge.
 lk:2.9      n angelo del Signore si presento davanti a loro e la gloria del Signore li avvolse di luce. Essi furono presi da grande spavento,
 lk:2.10     ma l'angelo disse loro: "Non temete, ecco vi annunzio una grande gioia, che sara di tutto il popolo:
 lk:2.11     oggi vi e nato nella citta di Davide un salvatore, che e il Cristo Signore.
 lk:2.12     Questo per voi il segno: troverete un bambino avvolto in fasce, che giace in una mangiatoia".
 lk:2.13     E subito apparve con l'angelo una moltitudine dell'esercito celeste che lodava Dio e diceva:
 lk:2.14     "Gloria a Dio nel piu alto dei cieli e pace in terra agli uomini che egli ama".
 lk:2.15     Appena gli angeli si furono allontanati per tornare al cielo, i pastori dicevano fra loro: "Andiamo fino a Betlemme, vediamo questo avvenimento che il Signore ci ha fatto conoscere".
 lk:2.16     Andarono dunque senz'indugio e trovarono Maria e Giuseppe e il bambino, che giaceva nella mangiatoia.
 lk:2.17     E dopo averlo visto, riferirono cio che del bambino era stato detto loro.
 lk:2.18     Tutti quelli che udirono, si stupirono delle cose che i pastori dicevano.
 lk:2.19     Maria, da parte sua, serbava tutte queste cose meditandole nel suo cuore.
 lk:2.20     I pastori poi se ne tornarono, glorificando e lodando Dio per tutto quello che avevano udito e visto, com'era stato detto loro.
 lk:2.21     Quando furon passati gli otto giorni prescritti per la circoncisione, gli fu messo nome Gesu, come era stato chiamato dall'angelo prima di essere concepito nel grembo della madre.
 lk:2.22     Quando venne il tempo della loro purificazione secondo la Legge di Mose, portarono il bambino a Gerusalemme per offrirlo al Signore,
 lk:2.23     come e scritto nella Legge del Signore: ogni maschio primogenito sara sacro al Signore;
 lk:2.24     e per offrire in sacrificio una coppia di tortore o di giovani colombi, come prescrive la Legge del Signore.
 lk:2.25     Ora a Gerusalemme c'era un uomo di nome Simeone, uomo giusto e timorato di Dio, che aspettava il conforto d'Israele;
 lk:2.26     lo Spirito Santo che era sopra di lui, gli aveva preannunziato che non avrebbe visto la morte senza prima aver veduto il Messia del Signore.
 lk:2.27     Mosso dunque dallo Spirito, si reco al tempio; e mentre i genitori vi portavano il bambino Gesu per adempiere la Legge,
 lk:2.28     lo prese tra le braccia e benedisse Dio:
 lk:2.29     "Ora lascia, o Signore, che il tuo servo vada in pace secondo la tua parola;
 lk:2.30     perche i miei occhi han visto la tua salvezza,
 lk:2.31     preparata da te davanti a tutti i popoli,
 lk:2.32     luce per illuminare le genti e gloria del tuo popolo Israele".
 lk:2.33     Il padre e la madre di Gesu si stupivano delle cose che si dicevano di lui.
 lk:2.34     Simeone li benedisse e parlo a Maria, sua madre: "Egli e qui per la rovina e la risurrezione di molti in Israele, segno di contraddizione
 lk:2.35     perche siano svelati i pensieri di molti cuori. E anche a te una spada trafiggera l'anima".
 lk:2.36     C'era anche una profetessa, Anna, figlia di Fanuele, della tribu di Aser. Era molto avanzata in eta, aveva vissuto col marito sette anni dal tempo in cui era ragazza,
 lk:2.37     era poi rimasta vedova e ora aveva ottantaquattro anni. Non si allontanava mai dal tempio, servendo Dio notte e giorno con digiuni e preghiere.
 lk:2.38     Sopraggiunta in quel momento, si mise anche lei a lodare Dio e parlava del bambino a quanti aspettavano la redenzione di Gerusalemme.
 lk:2.39     Quando ebbero tutto compiuto secondo la legge del Signore, fecero ritorno in Galilea, alla loro citta di Nazaret.
 lk:2.40     Il bambino cresceva e si fortificava, pieno di sapienza, e la grazia di Dio era sopra di lui.
 lk:2.41     I suoi genitori si recavano tutti gli anni a Gerusalemme per la festa di Pasqua.
 lk:2.42     Quando egli ebbe dodici anni, vi salirono di nuovo secondo l'usanza;
 lk:2.43     ma trascorsi i giorni della festa, mentre riprendevano la via del ritorno, il fanciullo Gesu rimase a Gerusalemme, senza che i genitori se ne accorgessero.
 lk:2.44     Credendolo nella carovana, fecero una giornata di viaggio, e poi si misero a cercarlo tra i parenti e i conoscenti;
 lk:2.45     non avendolo trovato, tornarono in cerca di lui a Gerusalemme.
 lk:2.46     Dopo tre giorni lo trovarono nel tempio, seduto in mezzo ai dottori, mentre li ascoltava e li interrogava.
 lk:2.47     E tutti quelli che l'udivano erano pieni di stupore per la sua intelligenza e le sue risposte.
 lk:2.48     Al vederlo restarono stupiti e sua madre gli disse: "Figlio, perche ci hai fatto cosi" Ecco, tuo padre e io, angosciati, ti cercavamo".
 lk:2.49     Ed egli rispose: "Perche mi cercavate? Non sapevate che io devo occuparmi delle cose del Padre mio?".
 lk:2.50     Ma essi non compresero le sue parole.
 lk:2.51     Parti dunque con loro e torno a Nazaret e stava loro sottomesso. Sua madre serbava tutte queste cose nel suo cuore.
 lk:2.52     E Gesu cresceva in sapienza, eta e grazia davanti a Dio e agli uomini.
  
Luc:a 3
 lk:3.1      1Nell'anno decimoquinto dell'impero di Tiberio Cesare, mentre Ponzio Pilato era governatore della Giudea, Erode tetrarca della Galilea, e Filippo, suo fratello, tetrarca dell'Iturea e della Traconitide, e Lisania tetrarca dell'Abilene,
 lk:3.2      2sotto i sommi sacerdoti Anna e Caifa, la parola di Dio scese su Giovanni, figlio di Zaccaria, nel deserto.
 lk:3.3      3Ed egli percorse tutta la regione del Giordano, predicando un battesimo di conversione per il perdono dei peccati,
 lk:3.4      4com'e scritto nel libro degli oracoli del profeta Isaia: Voce di uno che grida nel deserto: Preparate la via del Signore, raddrizzate i suoi sentieri!
 lk:3.5      5Ogni burrone sia riempito,  ogni monte e ogni colle sia abbassato; i passi tortuosi siano diritti; i luoghi impervi spianati.
 lk:3.6      6Ogni uomo vedra la salvezza di Dio!
 lk:3.7      7Diceva dunque alle folle che andavano a farsi battezzare da lui: "Razza di vipere, chi vi ha insegnato a sfuggire all'ira imminente?
 lk:3.8      8Fate dunque opere degne della conversione e non cominciate a dire in voi stessi: Abbiamo Abramo per padre! Perche io vi dico che Dio puo far nascere figli ad Abramo anche da queste pietre.
 lk:3.9      9Anzi, la scure e gia posta alla radice degli alberi; ogni albero che non porta buon frutto, sara tagliato e buttato nel fuoco".
 lk:3.10     10Le folle lo interrogavano: "Che cosa dobbiamo fare?".
 lk:3.11     11Rispondeva: "Chi ha due tuniche, ne dia una a chi non ne ha; e chi ha da mangiare, faccia altrettanto".
 lk:3.12     12Vennero anche dei pubblicani a farsi battezzare, e gli chiesero: "Maestro, che dobbiamo fare?".
 lk:3.13     13Ed egli disse loro: "Non esigete nulla di piu di quanto vi e stato fissato".
 lk:3.14     14Lo interrogavano anche alcuni soldati: "E noi che dobbiamo fare?". Rispose: "Non maltrattate e non estorcete niente a nessuno, contentatevi delle vostre paghe".
 lk:3.15     15Poiche il popolo era in attesa e tutti si domandavano in cuor loro, riguardo a Giovanni, se non fosse lui il Cristo,
 lk:3.16     16Giovanni rispose a tutti dicendo: "Io vi battezzo con acqua; ma viene uno che e piu forte di me, al quale io non son degno di sciogliere neppure il legaccio dei sandali: costui vi battezzera in Spirito Santo e fuoco.
 lk:3.17     17Egli ha in mano il ventilabro per ripulire la sua aia e per raccogliere il frumento nel granaio; ma la pula, la brucera con fuoco inestinguibile".
 lk:3.18     18Con molte altre esortazioni annunziava al popolo la buona novella.
 lk:3.19     19Ma il tetrarca Erode, biasimato da lui a causa di Erodiade, moglie di suo fratello, e per tutte le scelleratezze che aveva commesso,
 lk:3.20     20aggiunse alle altre anche questa: fece rinchiudere Giovanni in prigione.
 lk:3.21     21Quando tutto il popolo fu battezzato e mentre Gesu, ricevuto anche lui il battesimo, stava in preghiera, il cielo si apri
 lk:3.22     22e scese su di lui lo Spirito Santo in apparenza corporea, come di colomba, e vi fu una voce dal cielo: "Tu sei il mio figlio prediletto, in te mi sono compiaciuto".
 lk:3.23     23Gesu quando incomincio il suo ministero aveva circa trent'anni ed era figlio, come si credeva, di Giuseppe, figlio di Eli,
 lk:3.24     24figlio di Mattat, figlio di Levi, figlio di Melchi, figlio di Innai, figlio di Giuseppe,
 lk:3.25     25figlio di Mattatia, figlio di Amos, figlio di Naum, figlio di Esli, figlio di Naggai,
 lk:3.26     26figlio di Maat, figlio di Mattatia, figlio di Semein, figlio di Iosek, figlio di Ioda,
 lk:3.27     27figlio di Ioanan, figlio di Resa, figlio di Zorobabele, figlio di Salatiel, figlio di Neri,
 lk:3.28     28figlio di Melchi, figlio di Addi, figlio di Cosam, figlio di Elmadam, figlio di Er,
 lk:3.29     29figlio di Gesu, figlio di Eliezer, figlio di Iorim, figlio di Mattat, figlio di Levi,
 lk:3.30     30figlio di Simeone, figlio di Giuda, figlio di Giuseppe, figlio di Ionam, figlio di Eliacim,
 lk:3.31     31figlio di Melea, figlio di Menna, figlio di Mattata, figlio di Natam, figlio di Davide,
 lk:3.32     32figlio di Iesse, figlio di Obed, figlio di Booz, figlio di Sala, figlio di Naasson,
 lk:3.33     33figlio di Aminadab, figlio di Admin, figlio di Arni, figlio di Esrom, figlio di Fares, figlio di Giuda,
 lk:3.34     34figlio di Giacobbe, figlio di Isacco, figlio di Abramo, figlio di Tare, figlio di Nacor,
 lk:3.35     35figlio di Seruk, figlio di Ragau, figlio di Falek, figlio di Eber, figlio di Sala,
 lk:3.36     36figlio di Cainam, figlio di Arfacsad, figlio di Sem, figlio di Noe, figlio di Lamech,
 lk:3.37     37figlio di Matusalemme, figlio di Enoch, figlio di Iaret, figlio di Malleel, figlio di Cainam,
 lk:3.38     38figlio di Enos, figlio di Set, figlio di Adamo, figlio di Dio.
  
Luc:a 4
 lk:4.1      Gesu, pieno di Spirito Santo, si allontano dal Giordano e fu condotto dallo Spirito nel deserto
 lk:4.2      dove, per quaranta giorni, fu tentato dal diavolo. Non mangio nulla in quei giorni; ma quando furono terminati ebbe fame.
 lk:4.3      Allora il diavolo gli disse: "Se tu sei Figlio di Dio, di a questa pietra che diventi pane".
 lk:4.4      Gesu gli rispose: "Sta scritto: Non di solo pane vivra l'uomo".
 lk:4.5      Il diavolo lo condusse in alto e, mostrandogli in un istante tutti i regni della terra, gli disse:
 lk:4.6      "Ti daro tutta questa potenza e la gloria di questi regni, perche e stata messa nelle mie mani e io la do a chi voglio.
 lk:4.7      Se ti prostri dinanzi a me tutto sara tuo".
 lk:4.8      Gesu gli rispose: "Sta scritto: Solo al Signore Dio tuo ti prostrerai, lui solo adorerai".
 lk:4.9      Lo condusse a Gerusalemme, lo pose sul pinnacolo del tempio e gli disse: "Se tu sei Figlio di Dio, buttati giu;
 lk:4.10     sta scritto infatti: Ai suoi angeli dara ordine per te, perche essi ti custodiscano;
 lk:4.11     e anche:  essi ti sosterranno con le mani, perche il tuo piede non inciampi in una pietra".
 lk:4.12     Gesu gli rispose: "E' stato detto: Non tenterai il Signore Dio tuo".
 lk:4.13     Dopo aver esaurito ogni specie di tentazione, il diavolo si allontano da lui per ritornare al tempo fissato.
 lk:4.14     Gesu ritorno in Galilea con la potenza dello Spirito Santo e la sua fama si diffuse in tutta la regione.
 lk:4.15     Insegnava nelle loro sinagoghe e tutti ne facevano grandi lodi.
 lk:4.16     Si reco a Nazaret, dove era stato allevato; ed entro, secondo il suo solito, di sabato nella sinagoga e si alzo a leggere.
 lk:4.17     Gli fu dato il rotolo del profeta Isaia; apertolo trovo il passo dove era scritto:
 lk:4.18     Lo Spirito del Signore e sopra di me; per questo mi ha consacrato con l'unzione, e mi ha mandato per annunziare ai poveri un lieto messaggio, per proclamare ai prigionieri la liberazione e ai ciechi la vista; per rimettere in liberta gli oppressi,
 lk:4.19     e predicare un anno di grazia del Signore.
 lk:4.20     Poi arrotolo il volume, lo consegno all'inserviente e sedette. Gli occhi di tutti nella sinagoga stavano fissi sopra di lui.
 lk:4.21     Allora comincio a dire: "Oggi si e adempiuta questa Scrittura che voi avete udita con i vostri orecchi".
 lk:4.22     Tutti gli rendevano testimonianza ed erano meravigliati delle parole di grazia che uscivano dalla sua bocca e dicevano: "Non e il figlio di Giuseppe?".
 lk:4.23     Ma egli rispose: "Di certo voi mi citerete il proverbio: Medico, cura te stesso. Quanto abbiamo udito che accadde a Cafarnao, fallo anche qui, nella tua patria!".
 lk:4.24     Poi aggiunse: "Nessun profeta e bene accetto in patria.
 lk:4.25     Vi dico anche: c'erano molte vedove in Israele al tempo di Elia, quando il cielo fu chiuso per tre anni e sei mesi e ci fu una grande carestia in tutto il paese;
 lk:4.26     ma a nessuna di esse fu mandato Elia, se non a una vedova in Sarepta di Sidone.
 lk:4.27     C'erano molti lebbrosi in Israele al tempo del profeta Eliseo, ma nessuno di loro fu risanato se non Naaman, il Siro".
 lk:4.28     All'udire queste cose, tutti nella sinagoga furono pieni di sdegno;
 lk:4.29     si levarono, lo cacciarono fuori della citta e lo condussero fin sul ciglio del monte sul quale la loro citta era situata, per gettarlo giu dal precipizio.
 lk:4.30     Ma egli, passando in mezzo a loro, se ne ando.
 lk:4.31     Poi discese a Cafarnao, una citta della Galilea, e al sabato ammaestrava la gente.
 lk:4.32     Rimanevano colpiti dal suo insegnamento, perche parlava con autorita.
 lk:4.33     Nella sinagoga c'era un uomo con un demonio immondo e comincio a gridare forte:
 lk:4.34     "Basta! Che abbiamo a che fare con te, Gesu Nazareno? Sei venuto a rovinarci" So bene chi sei: il Santo di Dio!".
 lk:4.35     Gesu gli intimo: "Taci, esci da costui!". Eil demonio, gettatolo a terra in mezzo alla gente, usci da lui, senza fargli alcun male.
 lk:4.36     Tutti furono presi da paura e si dicevano l'un l'altro: "Che parola e mai questa, che comanda con autorita e potenza agli spiriti immondi ed essi se ne vanno?".
 lk:4.37     E si diffondeva la fama di lui in tutta la regione.
 lk:4.38     Uscito dalla sinagoga entro nella casa di Simone. La suocera di Simone era in preda a una grande febbre e lo pregarono per lei.
 lk:4.39     Chinatosi su di lei, intimo alla febbre, e la febbre la lascio. Levatasi all'istante, la donna comincio a servirli.
 lk:4.40     Al calar del sole, tutti quelli che avevano infermi colpiti da mali di ogni genere li condussero a lui. Ed egli, imponendo su ciascuno le mani, li guariva.
 lk:4.41     Da molti uscivano demoni gridando: "Tu sei il Figlio di Dio!". Ma egli li minacciava e non li lasciava parlare, perche sapevano che era il Cristo.
 lk:4.42     Sul far del giorno usci e si reco in un luogo deserto. Ma le folle lo cercavano, lo raggiunsero e volevano trattenerlo perche non se ne andasse via da loro.
 lk:4.43     Egli pero disse: "Bisogna che io annunzi il regno di Dio anche alle altre citta; per questo sono stato mandato".
 lk:4.44     E andava predicando nelle sinagoghe della Giudea.
  
Luc:a 5
 lk:5.1      Un giorno, mentre, levato in piedi, stava presso il lago di Genesaret
 lk:5.2      e la folla gli faceva ressa intorno per ascoltare la parola di Dio, vide due barche ormeggiate alla sponda. I pescatori erano scesi e lavavano le reti.
 lk:5.3      Sali in una barca, che era di Simone, e lo prego di scostarsi un poco da terra. Sedutosi, si mise ad ammaestrare le folle dalla barca.
 lk:5.4      Quando ebbe finito di parlare, disse a Simone: "Prendi il largo e calate le reti per la pesca".
 lk:5.5      Simone rispose: "Maestro, abbiamo faticato tutta la notte e non abbiamo preso nulla; ma sulla tua parola gettero le reti".
 lk:5.6      E avendolo fatto, presero una quantita enorme di pesci e le reti si rompevano.
 lk:5.7      Allora fecero cenno ai compagni dell'altra barca, che venissero ad aiutarli. Essi vennero e riempirono tutte e due le barche al punto che quasi affondavano.
 lk:5.8      Al veder questo, Simon Pietro si getto alle ginocchia di Gesu, dicendo: "Signore, allontanati da me che sono un peccatore".
 lk:5.9      Grande stupore infatti aveva preso lui e tutti quelli che erano insieme con lui per la pesca che avevano fatto;
 lk:5.10     cosi pure Giacomo e Giovanni, figli di Zebedeo, che erano soci di Simone. Gesu disse a Simone: "Non temere; d'ora in poi sarai pescatore di uomini".
 lk:5.11     Tirate le barche a terra, lasciarono tutto e lo seguirono.
 lk:5.12     Un giorno Gesu si trovava in una citta e un uomo coperto di lebbra lo vide e gli si getto ai piedi pregandolo: "Signore, se vuoi, puoi sanarmi".
 lk:5.13     Gesu stese la mano e lo tocco dicendo: "Lo voglio, sii risanato!". E subito la lebbra scomparve da lui.
 lk:5.14     Gli ingiunse di non dirlo a nessuno: "Va, mostrati al sacerdote e fa l'offerta per la tua purificazione, come ha ordinato Mose, perche serva di testimonianza per essi".
 lk:5.15     La sua fama si diffondeva ancor piu; folle numerose venivano per ascoltarlo e farsi guarire dalle loro infermita.
 lk:5.16     Ma Gesu si ritirava in luoghi solitari a pregare.
 lk:5.17     Un giorno sedeva insegnando. Sedevano la anche farisei e dottori della legge, venuti da ogni villaggio della Galilea, della Giudea e da Gerusalemme. E la potenza del Signore gli faceva operare guarigioni.
 lk:5.18     Ed ecco alcuni uomini, portando sopra un letto un paralitico, cercavano di farlo passare e metterlo davanti a lui.
 lk:5.19     Non trovando da qual parte introdurlo a causa della folla, salirono sul tetto e lo calarono attraverso le tegole con il lettuccio davanti a Gesu, nel mezzo della stanza.
 lk:5.20     Veduta la loro fede, disse: "Uomo, i tuoi peccati ti sono rimessi".
 lk:5.21     Gli scribi e i farisei cominciarono a discutere dicendo: "Chi e costui che pronuncia bestemmie? Chi puo rimettere i peccati, se non Dio soltanto?".
 lk:5.22     Ma Gesu, conosciuti i loro ragionamenti, rispose: "Che cosa andate ragionando nei vostri cuori?
 lk:5.23     Che cosa e piu facile, dire: Ti sono rimessi i tuoi peccati, o dire: Alzati e cammina?
 lk:5.24     Ora, perche sappiate che il Figlio dell'uomo ha il potere sulla terra di rimettere i peccati: io ti dico - esclamo rivolto al paralitico - alzati, prendi il tuo lettuccio e va a casa tua".
 lk:5.25     Subito egli si alzo davanti a loro, prese il lettuccio su cui era disteso e si avvio verso casa glorificando Dio.
 lk:5.26     Tutti rimasero stupiti e levavano lode a Dio; pieni di timore dicevano: "Oggi abbiamo visto cose prodigiose". Chiamata di Levi
 lk:5.27     Dopo cio egli usci e vide un pubblicano di nome Levi seduto al banco delle imposte, e gli disse: "Seguimi!".
 lk:5.28     Egli, lasciando tutto, si alzo e lo segui.
 lk:5.29     Poi Levi gli preparo un grande banchetto nella sua casa. C'era una folla di pubblicani e d'altra gente seduta con loro a tavola.
 lk:5.30     I farisei e i loro scribi mormoravano e dicevano ai suoi discepoli: "Perche mangiate e bevete con i pubblicani e i peccatori?".
 lk:5.31     Gesu rispose: "Non sono i sani che hanno bisogno del medico, ma i malati;
 lk:5.32     io non sono venuto a chiamare i giusti, ma i peccatori a convertirsi".
 lk:5.33     Allora gli dissero: "I discepoli di Giovanni digiunano spesso e fanno orazioni; cosi pure i discepoli dei farisei; invece i tuoi mangiano e bevono!".
 lk:5.34     Gesu rispose: "Potete far digiunare gli invitati a nozze, mentre lo sposo e con loro?
 lk:5.35     Verranno pero i giorni in cui lo sposo sara strappato da loro; allora, in quei giorni, digiuneranno".
 lk:5.36     Diceva loro anche una parabola: "Nessuno strappa un pezzo da un vestito nuovo per attaccarlo a un vestito vecchio; altrimenti egli strappa il nuovo, e la toppa presa dal nuovo non si adatta al vecchio.
 lk:5.37     E nessuno mette vino nuovo in otri vecchi; altrimenti il vino nuovo spacca gli otri, si versa fuori e gli otri vanno perduti.
 lk:5.38     Il vino nuovo bisogna metterlo in otri nuovi.
 lk:5.39     Nessuno poi che beve il vino vecchio desidera il nuovo, perche dice: Il vecchio e buono!".
  
Luc:a 6
 lk:6.1      Un giorno di sabato passava attraverso campi di grano e i suoi discepoli coglievano e mangiavano le spighe, sfregandole con le mani.
 lk:6.2      Alcuni farisei dissero: "Perche fate cio che non e permesso di sabato?".
 lk:6.3      Gesu rispose: "Allora non avete mai letto cio che fece Davide, quando ebbe fame lui e i suoi compagni"
 lk:6.4      Come entro nella casa di Dio, prese i pani dell'offerta, ne mangio e ne diede ai suoi compagni, sebbene non fosse lecito mangiarli se non ai soli sacerdoti?".
 lk:6.5      E diceva loro: "Il Figlio dell'uomo e signore del sabato".
 lk:6.6      Un altro sabato egli entro nella sinagoga e si mise a insegnare. Ora c'era la un uomo, che aveva la mano destra inaridita.
 lk:6.7      Gli scribi e i farisei lo osservavano per vedere se lo guariva di sabato, allo scopo di trovare un capo di accusa contro di lui.
 lk:6.8      Ma Gesu era a conoscenza dei loro pensieri e disse all'uomo che aveva la mano inaridita: "Alzati e mettiti nel mezzo!". L'uomo, alzatosi, si mise nel punto indicato.
 lk:6.9      Poi Gesu disse loro: "Domando a voi: E' lecito in giorno di sabato fare del bene o fare del male, salvare una vita o perderla?".
 lk:6.10     E volgendo tutt'intorno lo sguardo su di loro, disse all'uomo: "Stendi la mano!". Egli lo fece e la mano guari.
 lk:6.11     Ma essi furono pieni di rabbia e discutevano fra di loro su quello che avrebbero potuto fare a Gesu.
 lk:6.12     In quei giorni Gesu se ne ando sulla montagna a pregare e passo la notte in orazione.
 lk:6.13     Quando fu giorno, chiamo a se i suoi discepoli e ne scelse dodici, ai quali diede il nome di apostoli:
 lk:6.14     Simone, che chiamo anche Pietro, Andrea suo fratello, Giacomo, Giovanni, Filippo, Bartolomeo,
 lk:6.15     Matteo, Tommaso, Giacomo d'Alfeo, Simone soprannominato Zelota,
 lk:6.16     Giuda di Giacomo e Giuda Iscariota, che fu il traditore.
 lk:6.17     Disceso con loro, si fermo in un luogo pianeggiante. C'era gran folla di suoi discepoli e gran moltitudine di gente da tutta la Giudea, da Gerusalemme e dal litorale di Tiro e di Sidone,
 lk:6.18     che erano venuti per ascoltarlo ed esser guariti dalle loro malattie; anche quelli che erano tormentati da spiriti immondi, venivano guariti.
 lk:6.19     Tutta la folla cercava di toccarlo, perche da lui usciva una forza che sanava tutti.
 lk:6.20     Alzati gli occhi verso i suoi discepoli, Gesu diceva: Beati voi poveri, perche vostro e il regno di Dio.
 lk:6.21     Beati voi che ora avete fame,  perche sarete saziati. Beati voi che ora piangete, perche riderete.
 lk:6.22     Beati voi quando gli uomini vi odieranno e quando vi metteranno al bando e v'insulteranno e respingeranno il vostro nome come scellerato, a causa del Figlio dell'uomo.
 lk:6.23     Rallegratevi in quel giorno ed esultate, perche, ecco, la vostra ricompensa e grande nei cieli. Allo stesso modo infatti facevano i loro padri con i profeti.
 lk:6.24     Ma guai a voi, ricchi,  perche avete gia la vostra consolazione.
 lk:6.25     Guai a voi che ora siete sazi, perche avrete fame. Guai a voi che ora ridete, perche sarete afflitti e piangerete.
 lk:6.26     Guai quando tutti gli uomini diranno bene di voi. Allo stesso modo infatti facevano i loro padri con i falsi profeti.
 lk:6.27     Ma a voi che ascoltate, io dico: Amate i vostri nemici, fate del bene a coloro che vi odiano,
 lk:6.28     benedite coloro che vi maledicono, pregate per coloro che vi maltrattano.
 lk:6.29     A chi ti percuote sulla guancia, porgi anche l'altra; a chi ti leva il mantello, non rifiutare la tunica.
 lk:6.30     Da a chiunque ti chiede; e a chi prende del tuo, non richiederlo.
 lk:6.31     Cio che volete gli uomini facciano a voi, anche voi fatelo a loro.
 lk:6.32     Se amate quelli che vi amano, che merito ne avrete? Anche i peccatori fanno lo stesso.
 lk:6.33     E se fate del bene a coloro che vi fanno del bene, che merito ne avrete? Anche i peccatori fanno lo stesso.
 lk:6.34     E se prestate a coloro da cui sperate ricevere, che merito ne avrete? Anche i peccatori concedono prestiti ai peccatori per riceverne altrettanto.
 lk:6.35     Amate invece i vostri nemici, fate del bene e prestate senza sperarne nulla, e il vostro premio sara grande e sarete figli dell'Altissimo; perche egli e benevolo verso gl'ingrati e i malvagi.
 lk:6.36     Siate misericordiosi, come e misericordioso il Padre vostro.
 lk:6.37     Non giudicate e non sarete giudicati; non condannate e non sarete condannati; perdonate e vi sara perdonato;
 lk:6.38     date e vi sara dato; una buona misura, pigiata, scossa e traboccante vi sara versata nel grembo, perche con la misura con cui misurate, sara misurato a voi in cambio".
 lk:6.39     Disse loro anche una parabola: "Puo forse un cieco guidare un altro cieco? Non cadranno tutt'e due in una buca?
 lk:6.40     Il discepolo non e da piu del maestro; ma ognuno ben preparato sara come il suo maestro.
 lk:6.41     Perche guardi la pagliuzza che e nell'occhio del tuo fratello, e non t'accorgi della trave che e nel tuo?
 lk:6.42     Come puoi dire al tuo fratello: Permetti che tolga la pagliuzza che e nel tuo occhio, e tu non vedi la trave che e nel tuo? Ipocrita, togli prima la trave dal tuo occhio e allora potrai vederci bene nel togliere la pagliuzza dall'occhio del tuo fratello.
 lk:6.43     Non c'e albero buono che faccia frutti cattivi, ne albero cattivo che faccia frutti buoni.
 lk:6.44     Ogni albero infatti si riconosce dal suo frutto: non si raccolgono fichi dalle spine, ne si vendemmia uva da un rovo.
 lk:6.45     L'uomo buono trae fuori il bene dal buon tesoro del suo cuore; l'uomo cattivo dal suo cattivo tesoro trae fuori il male, perche la bocca parla dalla pienezza del cuore.
 lk:6.46     Perche mi chiamate: Signore, Signore, e poi non fate cio che dico?
 lk:6.47     Chi viene a me e ascolta le mie parole e le mette in pratica, vi mostrero a chi e simile:
 lk:6.48     e simile a un uomo che, costruendo una casa, ha scavato molto profondo e ha posto le fondamenta sopra la roccia. Venuta la piena, il fiume irruppe contro quella casa, ma non riusci a smuoverla perche era costruita bene.
 lk:6.49     Chi invece ascolta e non mette in pratica, e simile a un uomo che ha costruito una casa sulla terra, senza fondamenta. Il fiume la investi e subito crollo; e la rovina di quella casa fu grande".
  
Luc:a 7
 lk:7.1     Quando ebbe terminato di rivolgere tutte queste parole al popolo che stava in ascolto, entro in Cafarnao.
 lk:7.2     Il servo di un centurione era ammalato e stava per morire. Il centurione l'aveva molto caro.
 lk:7.3     Percio, avendo udito parlare di Gesu, gli mando alcuni anziani dei Giudei a pregarlo di venire e di salvare il suo servo.
 lk:7.4     Costoro giunti da Gesu lo pregavano con insistenza: "Egli merita che tu gli faccia questa grazia, dicevano,
 lk:7.5     perche ama il nostro popolo, ed e stato lui a costruirci la sinagoga".
 lk:7.6     Gesu si incammino con loro. Non era ormai molto distante dalla casa quando il centurione mando alcuni amici a dirgli: "Signore, non stare a disturbarti, io non son degno che tu entri sotto il mio tetto;
 lk:7.7     per questo non mi sono neanche ritenuto degno di venire da te, ma comanda con una parola e il mio servo sara guarito.
 lk:7.8     Anch'io infatti sono uomo sottoposto a un'autorita, e ho sotto di me dei soldati; e dico all'uno: Va ed egli va, e a un altro: Vieni, ed egli viene, e al mio servo: Fa questo, ed egli lo fa".
 lk:7.9     All'udire questo Gesu resto ammirato e rivolgendosi alla folla che lo seguiva disse: "Io vi dico che neanche in Israele ho trovato una fede cosi grande!".
 lk:7.10    E gli inviati, quando tornarono a casa, trovarono il servo guarito.
 lk:7.11    In seguito si reco in una citta chiamata Nain e facevano la strada con lui i discepoli e grande folla.
 lk:7.12    Quando fu vicino alla porta della citta, ecco che veniva portato al sepolcro un morto, figlio unico di madre vedova; e molta gente della citta era con lei.
 lk:7.13    Vedendola, il Signore ne ebbe compassione e le disse: "Non piangere!".
 lk:7.14    E accostatosi tocco la bara, mentre i portatori si fermarono. Poi disse: "Giovinetto, dico a te, alzati!".
 lk:7.15    Il morto si levo a sedere e incomincio a parlare. Ed egli lo diede alla madre.
 lk:7.16    Tutti furono presi da timore e glorificavano Dio dicendo: "Un grande profeta e sorto tra noi e Dio ha visitato il suo popolo".
 lk:7.17    La fama di questi fatti si diffuse in tutta la Giudea e per tutta la regione.
 lk:7.18    Anche Giovanni fu informato dai suoi discepoli di tutti questi avvenimenti. Giovanni chiamo due di essi
 lk:7.19    e li mando a dire al Signore: "Sei tu colui che viene, o dobbiamo aspettare un altro?".
 lk:7.20    Venuti da lui, quegli uomini dissero: "Giovanni il Battista ci ha mandati da te per domandarti: Sei tu colui che viene o dobbiamo aspettare un altro?".
 lk:7.21    In quello stesso momento Gesu guari molti da malattie, da infermita, da spiriti cattivi e dono la vista a molti ciechi.
 lk:7.22    Poi diede loro questa risposta: "Andate e riferite a Giovanni cio che avete visto e udito: i ciechi riacquistano la vista, gli zoppi camminano, i lebbrosi vengono sanati, i sordi odono, i morti risuscitano, ai poveri e annunziata la buona novella.
 lk:7.23    E beato e chiunque non sara scandalizzato di me!".
 lk:7.24    Quando gli inviati di Giovanni furono partiti, Gesu comincio a dire alla folla riguardo a Giovanni: "Che cosa siete andati a vedere nel deserto? Una canna agitata dal vento?
 lk:7.25    E allora, che cosa siete andati a vedere? Un uomo avvolto in morbide vesti? Coloro che portano vesti sontuose e vivono nella lussuria stanno nei palazzi dei re.
 lk:7.26    Allora, che cosa siete andati a vedere? Un profeta? Si, vi dico, e piu che un profeta.
 lk:7.27    Egli e colui del quale sta scritto: Ecco io mando davanti a te il mio messaggero, egli preparera la via davanti a te.
 lk:7.28    Io vi dico, tra i nati di donna non c'e nessuno piu grande di Giovanni, e il piu piccolo nel regno di Dio e piu grande di lui.
 lk:7.29    Tutto il popolo che lo ha ascoltato, e anche i pubblicani, hanno riconosciuto la giustizia di Dio ricevendo il battesimo di Giovanni.
 lk:7.30    Ma i farisei e i dottori della legge non facendosi battezzare da lui hanno reso vano per loro il disegno di Dio.
 lk:7.31    A chi dunque paragonero gli uomini di questa generazione, a chi sono simili?
 lk:7.32    Sono simili a quei bambini che stando in piazza gridano gli uni agli altri: Vi abbiamo suonato il flauto e non avete ballato; vi abbiamo cantato un lamento e non avete pianto!
 lk:7.33    E' venuto infatti Giovanni il Battista che non mangia pane e non beve vino, e voi dite: Ha un demonio.
 lk:7.34    E' venuto il Figlio dell'uomo che mangia e beve, e voi dite: Ecco un mangione e un beone, amico dei pubblicani e dei peccatori.
 lk:7.35    Ma alla sapienza e stata resa giustizia da tutti i suoi figli".
 lk:7.36    Uno dei farisei lo invito a mangiare da lui. Egli entro nella casa del fariseo e si mise a tavola.
 lk:7.37    Ed ecco una donna, una peccatrice di quella citta, saputo che si trovava nella casa del fariseo, venne con un vasetto di olio profumato;
 lk:7.38    e fermatasi dietro si rannicchio piangendo ai piedi di lui e comincio a bagnarli di lacrime, poi li asciugava con i suoi capelli, li baciava e li cospargeva di olio profumato.
 lk:7.39    A quella vista il fariseo che l'aveva invitato penso tra se. "Se costui fosse un profeta, saprebbe chi e che specie di donna e colei che lo tocca: e una peccatrice".
 lk:7.40    Gesu allora gli disse: "Simone, ho una cosa da dirti". Ed egli: "Maestro, di pure".
 lk:7.41    "Un creditore aveva due debitori: l'uno gli doveva cinquecento denari, l'altro cinquanta.
 lk:7.42    Non avendo essi da restituire, condono il debito a tutti e due. Chi dunque di loro lo amera di piu?".
 lk:7.43    Simone rispose: "Suppongo quello a cui ha condonato di piu". Gli disse Gesu: "Hai giudicato bene".
 lk:7.44    E volgendosi verso la donna, disse a Simone: "Vedi questa donna? Sono entrato nella tua casa e tu non m'hai dato l'acqua per i piedi; lei invece mi ha bagnato i piedi con le lacrime e li ha asciugati con i suoi capelli.
 lk:7.45    Tu non mi hai dato un bacio, lei invece da quando sono entrato non ha cessato di baciarmi i piedi.
 lk:7.46    Tu non mi hai cosparso il capo di olio profumato, ma lei mi ha cosparso di profumo i piedi.
 lk:7.47    Per questo ti dico: le sono perdonati i suoi molti peccati, poiche ha molto amato. Invece quello a cui si perdona poco, ama poco".
 lk:7.48    Poi disse a lei: "Ti sono perdonati i tuoi peccati".
 lk:7.49    Allora i commensali cominciarono a dire tra se: "Chi e quest'uomo che perdona anche i peccati?".
 lk:7.50    Ma egli disse alla donna: "La tua fede ti ha salvata; va in pace!".
  
Luc:a 8
 lk:8.1      In seguito egli se ne andava per le citta e i villaggi, predicando e annunziando la buona novella del regno di Dio.
 lk:8.2      C'erano con lui i Dodici e alcune donne che erano state guarite da spiriti cattivi e da infermita: Maria di Magdala, dalla quale erano usciti sette demoni,
 lk:8.3      Giovanna, moglie di Cusa, amministratore di Erode, Susanna e molte altre, che li assistevano con i loro beni.
 lk:8.4      Poiche una gran folla si radunava e accorreva a lui gente da ogni citta, disse con una parabola:
 lk:8.5      "Il seminatore usci a seminare la sua semente. Mentre seminava, parte cadde lungo la strada e fu calpestata, e gli uccelli del cielo la divorarono.
 lk:8.6      Un'altra parte cadde sulla pietra e appena germogliata inaridi per mancanza di umidita.
 lk:8.7      Un'altra cadde in mezzo alle spine e le spine, cresciute insieme con essa, la soffocarono.
 lk:8.8      Un'altra cadde sulla terra buona, germoglio e frutto cento volte tanto". Detto questo, esclamo: "Chi ha orecchi per intendere, intenda!".
 lk:8.9      I suoi discepoli lo interrogarono sul significato della parabola.
 lk:8.10     Ed egli disse: "A voi e dato conoscere i misteri del regno di Dio, ma agli altri solo in parabole, perche vedendo non vedano e udendo non intendano.
 lk:8.11     Il significato della parabola e questo: Il seme e la parola di Dio.
 lk:8.12     I semi caduti lungo la strada sono coloro che l'hanno ascoltata, ma poi viene il diavolo e porta via la parola dai loro cuori, perche non credano e cosi siano salvati.
 lk:8.13     Quelli sulla pietra sono coloro che, quando ascoltano, accolgono con gioia la parola, ma non hanno radice; credono per un certo tempo, ma nell'ora della tentazione vengono meno.
 lk:8.14     Il seme caduto in mezzo alle spine sono coloro che, dopo aver ascoltato, strada facendo si lasciano sopraffare dalle preoccupazioni, dalla ricchezza e dai piaceri della vita e non giungono a maturazione.
 lk:8.15     Il seme caduto sulla terra buona sono coloro che, dopo aver ascoltato la parola con cuore buono e perfetto, la custodiscono e producono frutto con la loro perseveranza.
 lk:8.16     Nessuno accende una lampada e la copre con un vaso o la pone sotto un letto; la pone invece su un lampadario, perche chi entra veda la luce.
 lk:8.17     Non c'e nulla di nascosto che non debba essere manifestato, nulla di segreto che non debba essere conosciuto e venire in piena luce.
 lk:8.18     Fate attenzione dunque a come ascoltate; perche a chi ha sara dato, ma a chi non ha sara tolto anche cio che crede di avere".
 lk:8.19     Un giorno andarono a trovarlo la madre e i fratelli, ma non potevano avvicinarlo a causa della folla.
 lk:8.20     Gli fu annunziato: "Tua madre e i tuoi fratelli sono qui fuori e desiderano vederti".
 lk:8.21     Ma egli rispose: "Mia madre e miei fratelli sono coloro che ascoltano la parola di Dio e la mettono in pratica".
 lk:8.22     Un giorno sali su una barca con i suoi discepoli e disse: "Passiamo all'altra riva del lago". Presero il largo.
 lk:8.23     Ora, mentre navigavano, egli si addormento. Un turbine di vento si abbatte sul lago, imbarcavano acqua ed erano in pericolo.
 lk:8.24     Accostatisi a lui, lo svegliarono dicendo: "Maestro, maestro, siamo perduti!". E lui, destatosi, sgrido il vento e i flutti minacciosi; essi cessarono e si fece bonaccia.
 lk:8.25     Allora disse loro: "Dov'e la vostra fede?". Essi intimoriti e meravigliati si dicevano l'un l'altro: "Chi e dunque costui che da ordini ai venti e all'acqua e gli obbediscono?".
 lk:8.26     Approdarono nella regione dei Geraseni, che sta di fronte alla Galilea.
 lk:8.27     Era appena sceso a terra, quando gli venne incontro un uomo della citta posseduto dai demoni. Da molto tempo non portava vestiti, ne abitava in casa, ma nei sepolcri.
 lk:8.28     Alla vista di Gesu gli si getto ai piedi urlando e disse a gran voce: "Che vuoi da me, Gesu, Figlio del Dio Altissimo? Ti prego, non tormentarmi!".
 lk:8.29     Gesu infatti stava ordinando allo spirito immondo di uscire da quell'uomo. Molte volte infatti s'era impossessato di lui; allora lo legavano con catene e lo custodivano in ceppi, ma egli spezzava i legami e veniva spinto dal demonio in luoghi deserti.
 lk:8.30     Gesu gli domando: "Qual e il tuo nome?". Rispose: "Legione", perche molti demoni erano entrati in lui.
 lk:8.31     E lo supplicavano che non ordinasse loro di andarsene nell'abisso.
 lk:8.32     Vi era la un numeroso branco di porci che pascolavano sul monte. Lo pregarono che concedesse loro di entrare nei porci; ed egli lo permise.
 lk:8.33     I demoni uscirono dall'uomo ed entrarono nei porci e quel branco corse a gettarsi a precipizio dalla rupe nel lago e annego.
 lk:8.34     Quando videro cio che era accaduto, i mandriani fuggirono e portarono la notizia nella citta e nei villaggi.
 lk:8.35     La gente usci per vedere l'accaduto, arrivarono da Gesu e trovarono l'uomo dal quale erano usciti i demoni vestito e sano di mente, che sedeva ai piedi di Gesu; e furono presi da spavento.
 lk:8.36     Quelli che erano stati spettatori riferirono come l'indemoniato era stato guarito.
 lk:8.37     Allora tutta la popolazione del territorio dei Geraseni gli chiese che si allontanasse da loro, perche avevano molta paura. Gesu, salito su una barca, torno indietro.
 lk:8.38     L'uomo dal quale erano usciti i demoni gli chiese di restare con lui, ma egli lo congedo dicendo:
 lk:8.39     "Torna a casa tua e racconta quello che Dio ti ha fatto". L'uomo se ne ando, proclamando per tutta la citta quello che Gesu gli aveva fatto.
 lk:8.40     Al suo ritorno, Gesu fu accolto dalla folla, poiche tutti erano in attesa di lui.
 lk:8.41     Ed ecco venne un uomo di nome Giairo, che era capo della sinagoga: gettatosi ai piedi di Gesu, lo pregava di recarsi a casa sua,
 lk:8.42     perche aveva un'unica figlia, di circa dodici anni, che stava per morire. Durante il cammino, le folle gli si accalcavano attorno.
 lk:8.43     Una donna che soffriva di emorragia da dodici anni, e che nessuno era riuscito a guarire,
 lk:8.44     gli si avvicino alle spalle e gli tocco il lembo del mantello e subito il flusso di sangue si arresto.
 lk:8.45     Gesu disse: "Chi mi ha toccato?". Mentre tutti negavano, Pietro disse: "Maestro, la folla ti stringe da ogni parte e ti schiaccia".
 lk:8.46     Ma Gesu disse: "Qualcuno mi ha toccato. Ho sentito che una forza e uscita da me".
 lk:8.47     Allora la donna, vedendo che non poteva rimanere nascosta, si fece avanti tremando e, gettatasi ai suoi piedi, dichiaro davanti a tutto il popolo il motivo per cui l'aveva toccato, e come era stata subito guarita.
 lk:8.48     Egli le disse: "Figlia, la tua fede ti ha salvata, va in pace!".
 lk:8.49     Stava ancora parlando quando venne uno della casa del capo della sinagoga a dirgli: "Tua figlia e morta, non disturbare piu il maestro".
 lk:8.50     Ma Gesu che aveva udito rispose: "Non temere, soltanto abbi fede e sara salvata".
 lk:8.51     Giunto alla casa, non lascio entrare nessuno con se, all'infuori di Pietro, Giovanni e Giacomo e il padre e la madre della fanciulla.
 lk:8.52     Tutti piangevano e facevano il lamento su di lei. Gesu disse: "Non piangete, perche non e morta, ma dorme".
 lk:8.53     Essi lo deridevano, sapendo che era morta,
 lk:8.54     ma egli, prendendole la mano, disse ad alta voce: "Fanciulla, alzati!".
 lk:8.55     Il suo spirito ritorno in lei ed ella si alzo all'istante. Egli ordino di darle da mangiare.
 lk:8.56     I genitori ne furono sbalorditi, ma egli raccomando loro di non raccontare a nessuno cio che era accaduto.
  
Luc:a 9
 lk:9.1      Egli allora chiamo a se i Dodici e diede loro potere e autorita su tutti i demoni e di curare le malattie.
 lk:9.2      E li mando ad annunziare il regno di Dio e a guarire gli infermi.
 lk:9.3      Disse loro: "Non prendete nulla per il viaggio, ne bastone, ne bisaccia, ne pane, ne denaro, ne due tuniche per ciascuno.
 lk:9.4      In qualunque casa entriate, la rimanete e di la poi riprendete il cammino.
 lk:9.5      Quanto a coloro che non vi accolgono, nell'uscire dalla loro citta, scuotete la polvere dai vostri piedi, a testimonianza contro di essi".
 lk:9.6      Allora essi partirono e giravano di villaggio in villaggio, annunziando dovunque la buona novella e operando guarigioni.
 lk:9.7      Intanto il tetrarca Erode senti parlare di tutti questi avvenimenti e non sapeva che cosa pensare, perche alcuni dicevano: "Giovanni e risuscitato dai morti",
 lk:9.8      altri: "E' apparso Elia", e altri ancora: "E' risorto uno degli antichi profeti".
 lk:9.9      Ma Erode diceva: "Giovanni l'ho fatto decapitare io; chi e dunque costui, del quale sento dire tali cose?". E cercava di vederlo.
 lk:9.10     Al loro ritorno, gli apostoli raccontarono a Gesu tutto quello che avevano fatto. Allora li prese con se e si ritiro verso una citta chiamata Betsaida.
 lk:9.11     Ma le folle lo seppero e lo seguirono. Egli le accolse e prese a parlar loro del regno di Dio e a guarire quanti avevan bisogno di cure.
 lk:9.12     Il giorno cominciava a declinare e i Dodici gli si avvicinarono dicendo: "Congeda la folla, perche vada nei villaggi e nelle campagne dintorno per alloggiare e trovar cibo, poiche qui siamo in una zona deserta".
 lk:9.13     Gesu disse loro: "Dategli voi stessi da mangiare". Ma essi risposero: "Non abbiamo che cinque pani e due pesci, a meno che non andiamo noi a comprare viveri per tutta questa gente".
 lk:9.14     C'erano infatti circa cinquemila uomini. Egli disse ai discepoli: "Fateli sedere per gruppi di cinquanta".
 lk:9.15     Cosi fecero e li invitarono a sedersi tutti quanti.
 lk:9.16     Allora egli prese i cinque pani e i due pesci e, levati gli occhi al cielo, li benedisse, li spezzo e li diede ai discepoli perche li distribuissero alla folla.
 lk:9.17     Tutti mangiarono e si saziarono e delle parti loro avanzate furono portate via dodici ceste.
 lk:9.18     Un giorno, mentre Gesu si trovava in un luogo appartato a pregare e i discepoli erano con lui, pose loro questa domanda: "Chi sono io secondo la gente".
 lk:9.19     Essi risposero: "Per alcuni Giovanni il Battista, per altri Elia, per altri uno degli antichi profeti che e risorto".
 lk:9.20     Allora domando: "Ma voi chi dite che io sia?". Pietro, prendendo la parola, rispose: "Il Cristo di Dio".
 lk:9.21     Egli allora ordino loro severamente di non riferirlo a nessuno.
 lk:9.22     "Il Figlio dell'uomo, disse, deve soffrire molto, essere riprovato dagli anziani, dai sommi sacerdoti e dagli scribi, esser messo a morte e risorgere il terzo giorno".
 lk:9.23     Poi, a tutti, diceva: "Se qualcuno vuol venire dietro a me, rinneghi se stesso, prenda la sua croce ogni giorno e mi segua.
 lk:9.24     Chi vorra salvare la propria vita, la perdera, ma chi perdera la propria vita per me, la salvera.
 lk:9.25     Che giova all'uomo guadagnare il mondo intero, se poi si perde o rovina se stesso?
 lk:9.26     Chi si vergognera di me e delle mie parole, di lui si vergognera il Figlio dell'uomo, quando verra nella gloria sua e del Padre e degli angeli santi.
 lk:9.27     In verita vi dico: vi sono alcuni qui presenti, che non morranno prima di aver visto il regno di Dio".
 lk:9.28     Circa otto giorni dopo questi discorsi, prese con se Pietro, Giovanni e Giacomo e sali sul monte a pregare.
 lk:9.29     E, mentre pregava, il suo volto cambio d'aspetto e la sua veste divenne candida e sfolgorante.
 lk:9.30     Ed ecco due uomini parlavano con lui: erano Mose ed Elia,
 lk:9.31     apparsi nella loro gloria, e parlavano della sua dipartita che avrebbe portato a compimento a Gerusalemme.
 lk:9.32     Pietro e i suoi compagni erano oppressi dal sonno; tuttavia restarono svegli e videro la sua gloria e i due uomini che stavano con lui.
 lk:9.33     Mentre questi si separavano da lui, Pietro disse a Gesu: "Maestro, e bello per noi stare qui. Facciamo tre tende, una per te, una per Mose e una per Elia". Egli non sapeva quel che diceva.
 lk:9.34     Mentre parlava cosi, venne una nube e li avvolse; all'entrare in quella nube, ebbero paura.
 lk:9.35     E dalla nube usci una voce, che diceva: "Questi e il Figlio mio, l'eletto; ascoltatelo".
 lk:9.36     Appena la voce cesso, Gesu resto solo. Essi tacquero e in quei giorni non riferirono a nessuno cio che avevano visto.
 lk:9.37     Il giorno seguente, quando furon discesi dal monte, una gran folla gli venne incontro.
 lk:9.38     A un tratto dalla folla un uomo si mise a gridare: "Maestro, ti prego di volgere lo sguardo a mio figlio, perche e l'unico che ho.
 lk:9.39     Ecco, uno spirito lo afferra e subito egli grida, lo scuote ed egli da schiuma e solo a fatica se ne allontana lasciandolo sfinito.
 lk:9.40     Ho pregato i tuoi discepoli di scacciarlo, ma non ci sono riusciti".
 lk:9.41     Gesu rispose: "O generazione incredula e perversa, fino a quando saro con voi e vi sopportero? Conducimi qui tuo figlio".
 lk:9.42     Mentre questi si avvicinava, il demonio lo getto per terra agitandolo con convulsioni. Gesu minaccio lo spirito immondo, risano il fanciullo e lo consegno a suo padre.
 lk:9.43     E tutti furono stupiti per la grandezza di Dio. Mentre tutti erano sbalorditi per tutte le cose che faceva, disse ai suoi discepoli:
 lk:9.44     "Mettetevi bene in mente queste parole: Il Figlio dell'uomo sta per esser consegnato in mano degli uomini".
 lk:9.45     Ma essi non comprendevano questa frase; per loro restava cosi misteriosa che non ne comprendevano il senso e avevano paura a rivolgergli domande su tale argomento. Chi e il piu grande?
 lk:9.46     Frattanto sorse una discussione tra loro, chi di essi fosse il piu grande.
 lk:9.47     Allora Gesu, conoscendo il pensiero del loro cuore, prese un fanciullo, se lo mise vicino e disse:
 lk:9.48     "Chi accoglie questo fanciullo nel mio nome, accoglie me; e chi accoglie me, accoglie colui che mi ha mandato. Poiche chi e il piu piccolo tra tutti voi, questi e grande". Uso del nome di Gesu
 lk:9.49     Giovanni prese la parola dicendo: "Maestro, abbiamo visto un tale che scacciava demoni nel tuo nome e glielo abbiamo impedito, perche non e con noi tra i tuoi seguaci".
 lk:9.50     Ma Gesu gli rispose: "Non glielo impedite, perche chi non e contro di voi, e per voi".
 lk:9.51     Mentre stavano compiendosi i giorni in cui sarebbe stato tolto dal mondo, si diresse decisamente verso Gerusalemme
 lk:9.52     e mando avanti dei messaggeri. Questi si incamminarono ed entrarono in un villaggio di Samaritani per fare i preparativi per lui.
 lk:9.53     Ma essi non vollero riceverlo, perche era diretto verso Gerusalemme.
 lk:9.54     Quando videro cio, i discepoli Giacomo e Giovanni dissero: "Signore, vuoi che diciamo che scenda un fuoco dal cielo e li consumi?".
 lk:9.55     Ma Gesu si volto e li rimprovero.
 lk:9.56     E si avviarono verso un altro villaggio.
 lk:9.57     Mentre andavano per la strada, un tale gli disse: "Ti seguiro dovunque tu vada".
 lk:9.58     Gesu gli rispose: "Le volpi hanno le loro tane e gli uccelli del cielo i loro nidi, ma il Figlio dell'uomo non ha dove posare il capo".
 lk:9.59     A un altro disse: "Seguimi". E costui rispose: "Signore, concedimi di andare a seppellire prima mio padre".
 lk:9.60     Gesu replico: "Lascia che i morti seppelliscano i loro morti; tu va e annunzia il regno di Dio".
 lk:9.61     Un altro disse: "Ti seguiro, Signore, ma prima lascia che io mi congedi da quelli di casa".
 lk:9.62     Ma Gesu gli rispose: "Nessuno che ha messo mano all'aratro e poi si volge indietro, e adatto per il regno di Dio".
  
Luc:a 10
 lk:10.1     Dopo questi fatti il Signore designo altri settantadue discepoli e li invio a due a due avanti a se in ogni citta e luogo dove stava per recarsi.
 lk:10.2     Diceva loro: "La messe e molta, ma gli operai sono pochi. Pregate dunque il padrone della messe perche mandi operai per la sua messe.
 lk:10.3     Andate: ecco io vi mando come agnelli in mezzo a lupi;
 lk:10.4     non portate borsa, ne bisaccia, ne sandali e non salutate nessuno lungo la strada.
 lk:10.5     In qualunque casa entriate, prima dite: Pace a questa casa.
 lk:10.6     Se vi sara un figlio della pace, la vostra pace scendera su di lui, altrimenti ritornera su di voi.
 lk:10.7     Restate in quella casa, mangiando e bevendo di quello che hanno, perche l'operaio e degno della sua mercede. Non passate di casa in casa.
 lk:10.8     Quando entrerete in una citta e vi accoglieranno, mangiate quello che vi sara messo dinanzi,
 lk:10.9     curate i malati che vi si trovano, e dite loro: Si e avvicinato a voi il regno di Dio.
 lk:10.10    Ma quando entrerete in una citta e non vi accoglieranno, uscite sulle piazze e dite:
 lk:10.11    Anche la polvere della vostr a citta che si e attaccata ai nostri piedi, noi la scuotiamo contro di voi; sappiate pero che il regno di Dio e vicino.
 lk:10.12    Io vi dico che in quel giorno Sodoma sara trattata meno duramente di quella citta.
 lk:10.13    Guai a te, Corazin, guai a te, Betsaida! Perche se in Tiro e Sidone fossero stati compiuti i miracoli compiuti tra voi, gia da tempo si sarebbero convertiti vestendo il sacco e coprendosi di cenere.
 lk:10.14    Percio nel giudizio Tiro e Sidone saranno trattate meno duramente di voi.
 lk:10.15    E tu, Cafarnao,  sarai innalzata fino al cielo? Fino agli inferi sarai precipitata!
 lk:10.16    Chi ascolta voi ascolta me, chi disprezza voi disprezza me. E chi disprezza me disprezza colui che mi ha mandato".
 lk:10.17    I settantadue tornarono pieni di gioia dicendo: "Signore, anche i demoni si sottomettono a noi nel tuo nome".
 lk:10.18    Egli disse: "Io vedevo Satana cadere dal cielo come la folgore.
 lk:10.19    Ecco, io vi ho dato il potere di camminare sopra i serpenti e gli scorpioni e sopra ogni potenza del nemico; nulla vi potra danneggiare.
 lk:10.20    Non rallegratevi pero perche i demoni si sottomettono a voi; rallegratevi piuttosto che i vostri nomi sono scritti nei cieli".
 lk:10.21    In quello stesso istante Gesu esulto nello Spirito Santo e disse: "Io ti rendo lode, Padre, Signore del cielo e della terra, che hai nascosto queste cose ai dotti e ai sapienti e le hai rivelate ai piccoli. Si, Padre, perche cosi a te e piaciuto.
 lk:10.22    Ogni cosa mi e stata affidata dal Padre mio e nessuno sa chi e il Figlio se non il Padre, ne chi e il Padre se non il Figlio e colui al quale il Figlio lo voglia rivelare".
 lk:10.23    E volgendosi ai discepoli, in disparte, disse: "Beati gli occhi che vedono cio che voi vedete.
 lk:10.24    Vi dico che molti profeti e re hanno desiderato vedere cio che voi vedete, ma non lo videro, e udire cio che voi udite, ma non l'udirono".
 lk:10.25    Un dottore della legge si alzo per metterlo alla prova: "Maestro, che devo fare per ereditare la vita eterna?".
 lk:10.26    Gesu gli disse: "Che cosa sta scritto nella Legge? Che cosa vi leggi?".
 lk:10.27    Costui rispose: "Amerai il Signore Dio tuo con tutto il tuo cuore, con tutta la tua anima, con tutta la tua forza e con tutta la tua mente e il prossimo tuo come te stesso".
 lk:10.28    E Gesu: "Hai risposto bene; fa questo e vivrai".
 lk:10.29    Ma quegli, volendo giustificarsi, disse a Gesu: "E chi e il mio prossimo?".
 lk:10.30    Gesu riprese: "Un uomo scendeva da Gerusalemme a Gerico e incappo nei briganti che lo spogliarono, lo percossero e poi se ne andarono, lasciandolo mezzo morto.
 lk:10.31    Per caso, un sacerdote scendeva per quella medesima strada e quando lo vide passo oltre dall'altra parte.
 lk:10.32    Anche un levita, giunto in quel luogo, lo vide e passo oltre.
 lk:10.33    Invece un Samaritano, che era in viaggio, passandogli accanto lo vide e n'ebbe compassione.
 lk:10.34    Gli si fece vicino, gli fascio le ferite, versandovi olio e vino; poi, caricatolo sopra il suo giumento, lo porto a una locanda e si prese cura di lui.
 lk:10.35    Il giorno seguente, estrasse due denari e li diede all'albergatore, dicendo: Abbi cura di lui e cio che spenderai in piu, te lo rifondero al mio ritorno.
 lk:10.36    Chi di questi tre ti sembra sia stato il prossimo di colui che e incappato nei briganti?".
 lk:10.37    Quegli rispose: "Chi ha avuto compassione di lui". Gesu gli disse: "Va e anche tu fa lo stesso".
 lk:10.38    Mentre erano in cammino, entro in un villaggio e una donna, di nome Marta, lo accolse nella sua casa.
 lk:10.39    Essa aveva una sorella, di nome Maria, la quale, sedutasi ai piedi di Gesu, ascoltava la sua parola;
 lk:10.40    Marta invece era tutta presa dai molti servizi. Pertanto, fattasi avanti, disse: "Signore, non ti curi che mia sorella mi ha lasciata sola a servire? Dille dunque che mi aiuti".
 lk:10.41    Ma Gesu le rispose: "Marta, Marta, tu ti preoccupi e ti agiti per molte cose,
 lk:10.42    ma una sola e la cosa di cui c'e bisogno. Maria si e scelta la parte migliore, che non le sara tolta".
  
Luc:a 11
 lk:11.1     Un giorno Gesu si trovava in un luogo a pregare e quando ebbe finito uno dei discepoli gli disse: "Signore, insegnaci a pregare, come anche Giovanni ha insegnato ai suoi discepoli".
 lk:11.2     Ed egli disse loro: "Quando pregate, dite: Padre, sia santificato il tuo nome, venga il tuo regno;
 lk:11.3     dacci ogni giorno il nostro pane quotidiano,
 lk:11.4     e perdonaci i nostri peccati, perche anche noi perdoniamo ad ogni nostro debitore, e non ci indurre in tentazione".
 lk:11.5     Poi aggiunse: "Se uno di voi ha un amico e va da lui a mezzanotte a dirgli: Amico, prestami tre pani,
 lk:11.6     perche e giunto da me un amico da un viaggio e non ho nulla da mettergli davanti;
 lk:11.7     e se quegli dall'interno gli risponde: Non m'importunare, la porta e gia chiusa e i miei bambini sono a letto con me, non posso alzarmi per darteli;
 lk:11.8     vi dico che, se anche non si alzera a darglieli per amicizia, si alzera a dargliene quanti gliene occorrono almeno per la sua insistenza.
 lk:11.9     Ebbene io vi dico: Chiedete e vi sara dato, cercate e troverete, bussate e vi sara aperto.
 lk:11.10    Perche chi chiede ottiene, chi cerca trova, e a chi bussa sara aperto.
 lk:11.11    Quale padre tra voi, se il figlio gli chiede un pane, gli dara una pietra? O se gli chiede un pesce, gli dara al posto del pesce una serpe?
 lk:11.12    O se gli chiede un uovo, gli dara uno scorpione?
 lk:11.13    Se dunque voi, che siete cattivi, sapete dare cose buone ai vostri figli, quanto piu il Padre vostro celeste dara lo Spirito Santo a coloro che glielo chiedono!".
 lk:11.14    Gesu stava scacciando un demonio che era muto. Uscito il demonio, il muto comincio a parlare e le folle rimasero meravigliate.
 lk:11.15    Ma alcuni dissero: "E' in nome di Beelzebul, capo dei demoni, che egli scaccia i demoni".
 lk:11.16    Altri poi, per metterlo alla prova, gli domandavano un segno dal cielo.
 lk:11.17    Egli, conoscendo i loro pensieri, disse: "Ogni regno diviso in se stesso va in rovina e una casa cade sull'altra.
 lk:11.18    Ora, se anche Satana e diviso in se stesso, come potra stare in piedi il suo regno? Voi dite che io scaccio i demoni in nome di Beelzebul.
 lk:11.19    Ma se io scaccio i demoni in nome di Beelzebul, i vostri discepoli in nome di chi li scacciano? Percio essi stessi saranno i vostri giudici.
 lk:11.20    Se invece io scaccio i demoni con il dito di Dio, e dunque giunto a voi il regno di Dio.
 lk:11.21    Quando un uomo forte, bene armato, fa la guardia al suo palazzo, tutti i suoi beni stanno al sicuro.
 lk:11.22    Ma se arriva uno piu forte di lui e lo vince, gli strappa via l'armatura nella quale confidava e ne distribuisce il bottino.
 lk:11.23    Chi non e con me, e contro di me; e chi non raccoglie con me, disperde.
 lk:11.24    Quando lo spirito immondo esce dall'uomo, si aggira per luoghi aridi in cerca di riposo e, non trovandone, dice: Ritornero nella mia casa da cui sono uscito.
 lk:11.25    Venuto, la trova spazzata e adorna.
 lk:11.26    Allora va, prende con se altri sette spiriti peggiori di lui ed essi entrano e vi alloggiano e la condizione finale di quell'uomo diventa peggiore della prima".
 lk:11.27    Mentre diceva questo, una donna alzo la voce di mezzo alla folla e disse: "Beato il ventre che ti ha portato e il seno da cui hai preso il latte!".
 lk:11.28    Ma egli disse: "Beati piuttosto coloro che ascoltano la parola di Dio e la osservano!".
 lk:11.29    Mentre le folle si accalcavano, Gesu comincio a dire: "Questa generazione e una generazione malvagia; essa cerca un segno, ma non le sara dato nessun segno fuorche il segno di Giona.
 lk:11.30    Poiche come Giona fu un segno per quelli di Ninive, cosi anche il Figlio dell'uomo lo sara per questa generazione.
 lk:11.31    La regina del sud sorgera nel giudizio insieme con gli uomini di questa generazione e li condannera; perche essa venne dalle estremita della terra per ascoltare la sapienza di Salomone. Ed ecco, ben piu di Salomone c'e qui.
 lk:11.32    Quelli di Ninive sorgeranno nel giudizio insieme con questa generazione e la condanneranno; perche essi alla predicazione di Giona si convertirono. Ed ecco, ben piu di Giona c'e qui.
 lk:11.33    Nessuno accende una lucerna e la mette in luogo nascosto o sotto il moggio, ma sopra il lucerniere, perche quanti entrano vedano la luce.
 lk:11.34    La lucerna del tuo corpo e l'occhio. Se il tuo occhio e sano, anche il tuo corpo e tutto nella luce; ma se e malato, anche il tuo corpo e nelle tenebre.
 lk:11.35    Bada dunque che la luce che e in te non sia tenebra.
 lk:11.36    Se il tuo corpo e tutto luminoso senza avere alcuna parte nelle tenebre, tutto sara luminoso, come quando la lucerna ti illumina con il suo bagliore".
 lk:11.37    Dopo che ebbe finito di parlare, un fariseo lo invito a pranzo. Egli entro e si mise a tavola.
 lk:11.38    Il fariseo si meraviglio che non avesse fatto le abluzioni prima del pranzo.
 lk:11.39    Allora il Signore gli disse: "Voi farisei purificate l'esterno della coppa e del piatto, ma il vostro interno e pieno di rapina e di iniquita.
 lk:11.40    Stolti! Colui che ha fatto l'esterno non ha forse fatto anche l'interno?
 lk:11.41    Piuttosto date in elemosina quel che c'e dentro, ed ecco, tutto per voi sara mondo.
 lk:11.42    Ma guai a voi, farisei, che pagate la decima della menta, della ruta e di ogni erbaggio, e poi trasgredite la giustizia e l'amore di Dio. Queste cose bisognava curare senza trascurare le altre.
 lk:11.43    Guai a voi, farisei, che avete cari i primi posti nelle sinagoghe e i saluti sulle piazze.
 lk:11.44    Guai a voi perche siete come quei sepolcri che non si vedono e la gente vi passa sopra senza saperlo".
 lk:11.45    Uno dei dottori della legge intervenne: "Maestro, dicendo questo, offendi anche noi".
 lk:11.46    Egli rispose: "Guai anche a voi, dottori della legge, che caricate gli uomini di pesi insopportabili, e quei pesi voi non li toccate nemmeno con un dito!
 lk:11.47    Guai a voi, che costruite i sepolcri dei profeti, e i vostri padri li hanno uccisi.
 lk:11.48    Cosi voi date testimonianza e approvazione alle opere dei vostri padri: essi li uccisero e voi costruite loro i sepolcri.
 lk:11.49    Per questo la sapienza di Dio ha detto: Mandero a loro profeti e apostoli ed essi li uccideranno e perseguiteranno;
 lk:11.50    perche sia chiesto conto a questa generazione del sangue di tutti i profeti, versato fin dall'inizio del mondo,
 lk:11.51    dal sangue di Abele fino al sangue di Zaccaria, che fu ucciso tra l'altare e il santuario. Si, vi dico, ne sara chiesto conto a questa generazione.
 lk:11.52    Guai a voi, dottori della legge, che avete tolto la chiave della scienza. Voi non siete entrati, e a quelli che volevano entrare l'avete impedito".
 lk:11.53    Quando fu uscito di la, gli scribi e i farisei cominciarono a trattarlo ostilmente e a farlo parlare su molti argomenti,
 lk:11.54    tendendogli insidie, per sorprenderlo in qualche parola uscita dalla sua stessa bocca.
  
Luc:a 12
 lk:12.1     Nel frattempo, radunatesi migliaia di persone che si calpestavano a vicenda, Gesu comincio a dire anzitutto ai discepoli: "Guardatevi dal lievito dei farisei, che e l'ipocrisia.
 lk:12.2     Non c'e nulla di nascosto che non sara svelato, ne di segreto che non sara conosciuto.
 lk:12.3     Pertanto cio che avrete detto nelle tenebre, sara udito in piena luce; e cio che avrete detto all'orecchio nelle stanze piu interne, sara annunziato sui tetti.
 lk:12.4     A voi miei amici, dico: Non temete coloro che uccidono il corpo e dopo non possono far piu nulla.
 lk:12.5     Vi mostrero invece chi dovete temere: temete Colui che, dopo aver ucciso, ha il potere di gettare nella Geenna. Si, ve lo dico, temete Costui.
 lk:12.6     Cinque passeri non si vendono forse per due soldi? Eppure nemmeno uno di essi e dimenticato davanti a Dio.
 lk:12.7     Anche i capelli del vostro capo sono tutti contati. Non temete, voi valete piu di molti passeri.
 lk:12.8     Inoltre vi dico: Chiunque mi riconoscera davanti agli uomini, anche il Figlio dell'uomo lo riconoscera davanti agli angeli di Dio;
 lk:12.9     ma chi mi rinneghera davanti agli uomini sara rinnegato davanti agli angeli di Dio.
 lk:12.10    Chiunque parlera contro il Figlio dell'uomo gli sara perdonato, ma chi bestemmiera lo Spirito Santo non gli sara perdonato.
 lk:12.11    Quando vi condurranno davanti alle sinagoghe, ai magistrati e alle autorita, non preoccupatevi come discolparvi o che cosa dire;
 lk:12.12    perche lo Spirito Santo vi insegnera in quel momento cio che bisogna dire".
 lk:12.13    Uno della folla gli disse: "Maestro, di a mio fratello che divida con me l'eredita".
 lk:12.14    Ma egli rispose: "O uomo, chi mi ha costituito giudice o mediatore sopra di voi?".
 lk:12.15    E disse loro: "Guardatevi e tenetevi lontano da ogni cupidigia, perche anche se uno e nell'abbondanza la sua vita non dipende dai suoi beni".
 lk:12.16    Disse poi una parabola: "La campagna di un uomo ricco aveva dato un buon raccolto.
 lk:12.17    Egli ragionava tra se: Che faro, poiche non ho dove riporre i miei raccolti?
 lk:12.18    E disse: Faro cosi: demoliro i miei magazzini e ne costruiro di piu grandi e vi raccogliero tutto il grano e i miei beni.
 lk:12.19    Poi diro a me stesso: Anima mia, hai a disposizione molti beni, per molti anni; riposati, mangia, bevi e datti alla gioia.
 lk:12.20    Ma Dio gli disse: Stolto, questa notte stessa ti sara richiesta la tua vita. E quello che hai preparato di chi sara?
 lk:12.21    Cosi e di chi accumula tesori per se, e non arricchisce davanti a Dio".
 lk:12.22    Poi disse ai discepoli: "Per questo io vi dico: Non datevi pensiero per la vostra vita, di quello che mangerete; ne per il vostro corpo, come lo vestirete.
 lk:12.23    La vita vale piu del cibo e il corpo piu del vestito.
 lk:12.24    Guardate i corvi: non seminano e non mietono, non hanno ripostiglio ne granaio, e Dio li nutre. Quanto piu degli uccelli voi valete!
 lk:12.25    Chi di voi, per quanto si affanni, puo aggiungere un'ora sola alla sua vita?
 lk:12.26    Se dunque non avete potere neanche per la piu piccola cosa, perche vi affannate del resto?
 lk:12.27    Guardate i gigli, come crescono: non filano, non tessono: eppure io vi dico che neanche Salomone, con tutta la sua gloria, vestiva come uno di loro.
 lk:12.28    Se dunque Dio veste cosi l'erba del campo, che oggi c'e e domani si getta nel forno, quanto piu voi, gente di poca fede?
 lk:12.29    Non cercate percio che cosa mangerete e berrete, e non state con l'animo in ansia:
 lk:12.30    di tutte queste cose si preoccupa la gente del mondo; ma il Padre vostro sa che ne avete bisogno.
 lk:12.31    Cercate piuttosto il regno di Dio, e queste cose vi saranno date in aggiunta.
 lk:12.32    Non temere, piccolo gregge, perche al Padre vostro e piaciuto di darvi il suo regno.
 lk:12.33    Vendete cio che avete e datelo in elemosina; fatevi borse che non invecchiano, un tesoro inesauribile nei cieli, dove i ladri non arrivano e la tignola non consuma.
 lk:12.34    Perche dove e il vostro tesoro, la sara anche il vostro cuore.
 lk:12.35    Siate pronti, con la cintura ai fianchi e le lucerne accese;
 lk:12.36    siate simili a coloro che aspettano il padrone quando torna dalle nozze, per aprirgli subito, appena arriva e bussa.
 lk:12.37    Beati quei servi che il padrone al suo ritorno trovera ancora svegli; in verita vi dico, si cingera le sue vesti, li fara mettere a tavola e passera a servirli.
 lk:12.38    E se, giungendo nel mezzo della notte o prima dell'alba, li trovera cosi, beati loro!
 lk:12.39    Sappiate bene questo: se il padrone di casa sapesse a che ora viene il ladro, non si lascerebbe scassinare la casa.
 lk:12.40    Anche voi tenetevi pronti, perche il Figlio dell'uomo verra nell'ora che non pensate".
 lk:12.41    Allora Pietro disse: "Signore, questa parabola la dici per noi o anche per tutti?".
 lk:12.42    Il Signore rispose: "Qual e dunque l'amministratore fedele e saggio, che il Signore porra a capo della sua servitu, per distribuire a tempo debito la razione di cibo?
 lk:12.43    Beato quel servo che il padrone, arrivando, trovera al suo lavoro.
 lk:12.44    In verita vi dico, lo mettera a capo di tutti i suoi averi.
 lk:12.45    Ma se quel servo dicesse in cuor suo: Il padrone tarda a venire, e cominciasse a percuotere i servi e le serve, a mangiare, a bere e a ubriacarsi,
 lk:12.46    il padrone di quel servo arrivera nel giorno in cui meno se l'aspetta e in un'ora che non sa, e lo punira con rigore assegnandogli il posto fra gli infedeli.
 lk:12.47    Il servo che, conoscendo la volonta del padrone, non avra disposto o agito secondo la sua volonta, ricevera molte percosse;
 lk:12.48    quello invece che, non conoscendola, avra fatto cose meritevoli di percosse, ne ricevera poche. A chiunque fu dato molto, molto sara chiesto; a chi fu affidato molto, sara richiesto molto di piu.
 lk:12.49    Sono venuto a portare il fuoco sulla terra; e come vorrei che fosse gia acceso!
 lk:12.50    C'e un battesimo che devo ricevere; e come sono angosciato, finche non sia compiuto!
 lk:12.51    Pensate che io sia venuto a portare la pace sulla terra? No, vi dico, ma la divisione.
 lk:12.52    D'ora innanzi in una casa di cinque persone
 lk:12.53    si divideranno tre contro due e due contro tre; padre contro figlio e figlio contro padre, madre contro figlia e figlia contro madre, suocera contro nuora e nuora contro suocera".
 lk:12.54    Diceva ancora alle folle: "Quando vedete una nuvola salire da ponente, subito dite: Viene la pioggia, e cosi accade.
 lk:12.55    E quando soffia lo scirocco, dite: Ci sara caldo, e cosi accade.
 lk:12.56    Ipocriti! Sapete giudicare l'aspetto della terra e del cielo, come mai questo tempo non sapete giudicarlo?
 lk:12.57    E perche non giudicate da voi stessi cio che e giusto?
 lk:12.58    Quando vai con il tuo avversario davanti al magistrato, lungo la strada procura di accordarti con lui, perche non ti trascini davanti al giudice e il giudice ti consegni all'esecutore e questi ti getti in prigione.
 lk:12.59    Ti assicuro, non ne uscirai finche non avrai pagato fino all'ultimo spicciolo".
  
Luc:a 13
 lk:13.1     In quello stesso tempo si presentarono alcuni a riferirgli circa quei Galilei, il cui sangue Pilato aveva mescolato con quello dei loro sacrifici.
 lk:13.2     Prendendo la parola, Gesu rispose: "Credete che quei Galilei fossero piu peccatori di tutti i Galilei, per aver subito tale sorte?
 lk:13.3     No, vi dico, ma se non vi convertite, perirete tutti allo stesso modo.
 lk:13.4     O quei diciotto, sopra i quali rovino la torre di Siloe e li uccise, credete che fossero piu colpevoli di tutti gli abitanti di Gerusalemme?
 lk:13.5     No, vi dico, ma se non vi convertite, perirete tutti allo stesso modo".
 lk:13.6     Disse anche questa parabola: "Un tale aveva un fico piantato nella vigna e venne a cercarvi frutti, ma non ne trovo.
 lk:13.7     Allora disse al vignaiolo: Ecco, son tre anni che vengo a cercare frutti su questo fico, ma non ne trovo. Taglialo. Perche deve sfruttare il terreno?
 lk:13.8     Ma quegli rispose: Padrone, lascialo ancora quest'anno finche io gli zappi attorno e vi metta il concime
 lk:13.9     e vedremo se portera frutto per l'avvenire; se no, lo taglierai".
 lk:13.10    Una volta stava insegnando in una sinagoga il giorno di sabato.
 lk:13.11    C'era la una donna che aveva da diciotto anni uno spirito che la teneva inferma; era curva e non poteva drizzarsi in nessun modo.
 lk:13.12    Gesu la vide, la chiamo a se e le disse: "Donna, sei libera dalla tua infermita",
 lk:13.13    e le impose le mani. Subito quella si raddrizzo e glorificava Dio.
 lk:13.14    Ma il capo della sinagoga, sdegnato perche Gesu aveva operato quella guarigione di sabato, rivolgendosi alla folla disse: "Ci sono sei giorni in cui si deve lavorare; in quelli dunque venite a farvi curare e non in giorno di sabato".
 lk:13.15    Il Signore replico: "Ipocriti, non scioglie forse, di sabato, ciascuno di voi il bue o l'asino dalla mangiatoia, per condurlo ad abbeverarsi"
 lk:13.16    E questa figlia di Abramo, che Satana ha tenuto legata diciott'anni, non doveva essere sciolta da questo legame in giorno di sabato?".
 lk:13.17    Quando egli diceva queste cose, tutti i suoi avversari si vergognavano, mentre la folla intera esultava per tutte le meraviglie da lui compiute.
 lk:13.18    Diceva dunque: "A che cosa e simile il regno di Dio, e a che cosa lo rassomigliero?
 lk:13.19    E' simile a un granellino di senapa, che un uomo ha preso e gettato nell'orto; poi e cresciuto e diventato un arbusto, e gli uccelli del cielo si sono posati tra i suoi rami".
 lk:13.20    E ancora: "A che cosa rassomigliero il regno di Dio?
 lk:13.21    E' simile al lievito che una donna ha preso e nascosto in tre staia di farina, finche sia tutta fermentata".
 lk:13.22    Passava per citta e villaggi, insegnando, mentre camminava verso Gerusalemme.
 lk:13.23    Un tale gli chiese: "Signore, sono pochi quelli che si salvano?". Rispose:
 lk:13.24    "Sforzatevi di entrare per la porta stretta, perche molti, vi dico, cercheranno di entrarvi, ma non ci riusciranno.
 lk:13.25    Quando il padrone di casa si alzera e chiudera la porta, rimasti fuori, comincerete a bussare alla porta, dicendo: Signore, aprici. Ma egli vi rispondera: Non vi conosco, non so di dove siete.
 lk:13.26    Allora comincerete a dire: Abbiamo mangiato e bevuto in tua presenza e tu hai insegnato nelle nostre piazze.
 lk:13.27    Ma egli dichiarera: Vi dico che non so di dove siete. Allontanatevi da me voi tutti operatori d'iniquita!
 lk:13.28    La ci sara pianto e stridore di denti quando vedrete Abramo, Isacco e Giacobbe e tutti i profeti nel regno di Dio e voi cacciati fuori.
 lk:13.29    Verranno da oriente e da occidente, da settentrione e da mezzogiorno e siederanno a mensa nel regno di Dio.
 lk:13.30    Ed ecco, ci sono alcuni tra gli ultimi che saranno primi e alcuni tra i primi che saranno ultimi".
 lk:13.31    In quel momento si avvicinarono alcuni farisei a dirgli: "Parti e vattene via di qui, perche Erode ti vuole uccidere".
 lk:13.32    Egli rispose: "Andate a dire a quella volpe: Ecco, io scaccio i demoni e compio guarigioni oggi e domani; e il terzo giorno avro finito.
 lk:13.33    Pero e necessario che oggi, domani e il giorno seguente io vada per la mia strada, perche non e possibile che un profeta muoia fuori di Gerusalemme.
 lk:13.34    Gerusalemme, Gerusalemme, che uccidi i profeti e lapidi coloro che sono mandati a te, quante volte ho voluto raccogliere i tuoi figli come una gallina la sua covata sotto le ali e voi non avete voluto!
 lk:13.35    Ecco, la vostra casa vi viene lasciata deserta! Vi dico infatti che non mi vedrete piu fino al tempo in cui direte: Benedetto colui che viene nel nome del Signore!".
  
Luc:a 14
 lk:14.1     Un sabato era entrato in casa di uno dei capi dei farisei per pranzare e la gente stava ad osservarlo.
 lk:14.2     Davanti a lui stava un idropico.
 lk:14.3     Rivolgendosi ai dottori della legge e ai farisei, Gesu disse: "E' lecito o no curare di sabato?".
 lk:14.4     Ma essi tacquero. Egli lo prese per mano, lo guari e lo congedo.
 lk:14.5     Poi disse: "Chi di voi, se un asino o un bue gli cade nel pozzo, non lo tirera subito fuori in giorno di sabato?".
 lk:14.6     E non potevano rispondere nulla a queste parole.
 lk:14.7     Osservando poi come gli invitati sceglievano i primi posti, disse loro una parabola:
 lk:14.8     "Quando sei invitato a nozze da qualcuno, non metterti al primo posto, perche non ci sia un altro invitato piu ragguardevole di te
 lk:14.9     e colui che ha invitato te e lui venga a dirti: Cedigli il posto! Allora dovrai con vergogna occupare l'ultimo posto.
 lk:14.10    Invece quando sei invitato, va a metterti all'ultimo posto, perche venendo colui che ti ha invitato ti dica: Amico, passa piu avanti. Allora ne avrai onore davanti a tutti i commensali.
 lk:14.11    Perche chiunque si esalta sara umiliato, e chi si umilia sara esaltato".
 lk:14.12    Disse poi a colui che l'aveva invitato: "Quando offri un pranzo o una cena, non invitare i tuoi amici, ne i tuoi fratelli, ne i tuoi parenti, ne i ricchi vicini, perche anch'essi non ti invitino a loro volta e tu abbia il contraccambio.
 lk:14.13    Al contrario, quando dai un banchetto, invita poveri, storpi, zoppi, ciechi;
 lk:14.14    e sarai beato perche non hanno da ricambiarti. Riceverai infatti la tua ricompensa alla risurrezione dei giusti".
 lk:14.15    Uno dei commensali, avendo udito cio, gli disse: "Beato chi mangera il pane nel regno di Dio!".
 lk:14.16    Gesu rispose: "Un uomo diede una grande cena e fece molti inviti.
 lk:14.17    All'ora della cena, mando il suo servo a dire agli invitati: Venite, e pronto.
 lk:14.18    Ma tutti, all'unanimita, cominciarono a scusarsi. Il primo disse: Ho comprato un campo e devo andare a vederlo; ti prego, considerami giustificato.
 lk:14.19    Un altro disse: Ho comprato cinque paia di buoi e vado a provarli; ti prego, considerami giustificato.
 lk:14.20    Un altro disse: Ho preso moglie e percio non posso venire.
 lk:14.21    Al suo ritorno il servo riferi tutto questo al padrone. Allora il padrone di casa, irritato, disse al servo: Esci subito per le piazze e per le vie della citta e conduci qui poveri, storpi, ciechi e zoppi.
 lk:14.22    Il servo disse: Signore, e stato fatto come hai ordinato, ma c'e ancora posto.
 lk:14.23    Il padrone allora disse al servo: Esci per le strade e lungo le siepi, spingili a entrare, perche la mia casa si riempia.
 lk:14.24    Perche vi dico: Nessuno di quegli uomini che erano stati invitati assaggera la mia cena".
 lk:14.25    Siccome molta gente andava con lui, egli si volto e disse:
 lk:14.26    "Se uno viene a me e non odia suo padre, sua madre, la moglie, i figli, i fratelli, le sorelle e perfino la propria vita, non puo essere mio discepolo.
 lk:14.27    Chi non porta la propria croce e non viene dietro di me, non puo essere mio discepolo.
 lk:14.28    Chi di voi, volendo costruire una torre, non si siede prima a calcolarne la spesa, se ha i mezzi per portarla a compimento?
 lk:14.29    Per evitare che, se getta le fondamenta e non puo finire il lavoro, tutti coloro che vedono comincino a deriderlo, dicendo:
 lk:14.30    Costui ha iniziato a costruire, ma non e stato capace di finire il lavoro.
 lk:14.31    Oppure quale re, partendo in guerra contro un altro re, non siede prima a esaminare se puo affrontare con diecimila uomini chi gli viene incontro con ventimila?
 lk:14.32    Se no, mentre l'altro e ancora lontano, gli manda un'ambasceria per la pace.
 lk:14.33    Cosi chiunque di voi non rinunzia a tutti i suoi averi, non puo essere mio discepolo.
 lk:14.34    Il sale e buono, ma se anche il sale perdesse il sapore, con che cosa lo si salera?
 lk:14.35    Non serve ne per la terra ne per il concime e cosi lo buttano via. Chi ha orecchi per intendere, intenda".
  
Luc:a 15
 lk:15.1     Si avvicinavano a lui tutti i pubblicani e i peccatori per ascoltarlo.
 lk:15.2     I farisei e gli scribi mormoravano: "Costui riceve i peccatori e mangia con loro".
 lk:15.3     Allora egli disse loro questa parabola:
 lk:15.4     "Chi di voi se ha cento pecore e ne perde una, non lascia le novantanove nel deserto e va dietro a quella perduta, finche non la ritrova?
 lk:15.5     Ritrovatala, se la mette in spalla tutto contento,
 lk:15.6     va a casa, chiama gli amici e i vicini dicendo: Rallegratevi con me, perche ho trovato la mia pecora che era perduta.
 lk:15.7     Cosi, vi dico, ci sara piu gioia in cielo per un peccatore convertito, che per novantanove giusti che non hanno bisogno di conversione.
 lk:15.8     O quale donna, se ha dieci dramme e ne perde una, non accende la lucerna e spazza la casa e cerca attentamente finche non la ritrova?
 lk:15.9     E dopo averla trovata, chiama le amiche e le vicine, dicendo: Rallegratevi con me, perche ho ritrovato la dramma che avevo perduta.
 lk:15.10    Cosi, vi dico, c'e gioia davanti agli angeli di Dio per un solo peccatore che si converte".
 lk:15.11    Disse ancora: "Un uomo aveva due figli.
 lk:15.12    Il piu giovane disse al padre: Padre, dammi la parte del patrimonio che mi spetta. E il padre divise tra loro le sostanze.
 lk:15.13    Dopo non molti giorni, il figlio piu giovane, raccolte le sue cose, parti per un paese lontano e la sperpero le sue sostanze vivendo da dissoluto.
 lk:15.14    Quando ebbe speso tutto, in quel paese venne una grande carestia ed egli comincio a trovarsi nel bisogno.
 lk:15.15    Allora ando e si mise a servizio di uno degli abitanti di quella regione, che lo mando nei campi a pascolare i porci.
 lk:15.16    Avrebbe voluto saziarsi con le carrube che mangiavano i porci; ma nessuno gliene dava.
 lk:15.17    Allora rientro in se stesso e disse: Quanti salariati in casa di mio padre hanno pane in abbondanza e io qui muoio di fame!
 lk:15.18    Mi levero e andro da mio padre e gli diro: Padre, ho peccato contro il Cielo e contro di te;
 lk:15.19    non sono piu degno di esser chiamato tuo figlio. Trattami come uno dei tuoi garzoni.
 lk:15.20    Parti e si incammino verso suo padre. Quando era ancora lontano il padre lo vide e commosso gli corse incontro, gli si getto al collo e lo bacio.
 lk:15.21    Il figlio gli disse: Padre, ho peccato contro il Cielo e contro di te; non sono piu degno di esser chiamato tuo figlio.
 lk:15.22    Ma il padre disse ai servi: Presto, portate qui il vestito piu bello e rivestitelo, mettetegli l'anello al dito e i calzari ai piedi.
 lk:15.23    Portate il vitello grasso, ammazzatelo, mangiamo e facciamo festa,
 lk:15.24    perche questo mio figlio era morto ed e tornato in vita, era perduto ed e stato ritrovato. E cominciarono a far festa.
 lk:15.25    Il figlio maggiore si trovava nei campi. Al ritorno, quando fu vicino a casa, udi la musica e le danze;
 lk:15.26    chiamo un servo e gli domando che cosa fosse tutto cio.
 lk:15.27    Il servo gli rispose: E' tornato tuo fratello e il padre ha fatto ammazzare il vitello grasso, perche lo ha riavuto sano e salvo.
 lk:15.28    Egli si arrabbio, e non voleva entrare. Il padre allora usci a pregarlo.
 lk:15.29    Ma lui rispose a suo padre: Ecco, io ti servo da tanti anni e non ho mai trasgredito un tuo comando, e tu non mi hai dato mai un capretto per far festa con i miei amici.
 lk:15.30    Ma ora che questo tuo figlio che ha divorato i tuoi averi con le prostitute e tornato, per lui hai ammazzato il vitello grasso.
 lk:15.31    Gli rispose il padre: Figlio, tu sei sempre con me e tutto cio che e mio e tuo;
 lk:15.32    ma bisognava far festa e rallegrarsi, perche questo tuo fratello era morto ed e tornato in vita, era perduto ed e stato ritrovato".
  
Luc:a 16
 lk:16.1     Diceva anche ai discepoli: "C'era un uomo ricco che aveva un amministratore, e questi fu accusato dinanzi a lui di sperperare i suoi averi.
 lk:16.2     Lo chiamo e gli disse: Che e questo che sento dire di te? Rendi conto della tua amministrazione, perche non puoi piu essere amministratore.
 lk:16.3     L'amministratore disse tra se: Che faro ora che il mio padrone mi toglie l'amministrazione? Zappare, non ho forza, mendicare, mi vergogno.
 lk:16.4     So io che cosa fare perche, quando saro stato allontanato dall'amministrazione, ci sia qualcuno che mi accolga in casa sua.
 lk:16.5     Chiamo uno per uno i debitori del padrone e disse al primo:
 lk:16.6     Tu quanto devi al mio padrone? Quello rispose: Cento barili d'olio. Gli disse: Prendi la tua ricevuta, siediti e scrivi subito cinquanta.
 lk:16.7     Poi disse a un altro: Tu quanto devi? Rispose: Cento misure di grano. Gli disse: Prendi la tua ricevuta e scrivi ottanta.
 lk:16.8     Il padrone lodo quell'amministratore disonesto, perche aveva agito con scaltrezza. I figli di questo mondo, infatti, verso i loro pari sono piu scaltri dei figli della luce.
 lk:16.9     Ebbene, io vi dico: Procuratevi amici con la disonesta ricchezza, perche, quand'essa verra a mancare, vi accolgano nelle dimore eterne.
 lk:16.10    Chi e fedele nel poco, e fedele anche nel molto; e chi e disonesto nel poco, e disonesto anche nel molto.
 lk:16.11    Se dunque non siete stati fedeli nella disonesta ricchezza, chi vi affidera quella vera?
 lk:16.12    E se non siete stati fedeli nella ricchezza altrui, chi vi dara la vostra?
 lk:16.13    Nessun servo puo servire a due padroni: o odiera l'uno e amera l'altro oppure si affezionera all'uno e disprezzera l'altro. Non potete servire a Dio e a mammona".
 lk:16.14    I farisei, che erano attaccati al denaro, ascoltavano tutte queste cose e si beffavano di lui.
 lk:16.15    Egli disse: "Voi vi ritenete giusti davanti agli uomini, ma Dio conosce i vostri cuori: cio che e esaltato fra gli uomini e cosa detestabile davanti a Dio.
 lk:16.16    La Legge e i Profeti fino a Giovanni; da allora in poi viene annunziato il regno di Dio e ognuno si sforza per entrarvi.
 lk:16.17    E' piu facile che abbiano fine il cielo e la terra, anziche cada un solo trattino della Legge.
 lk:16.18    Chiunque ripudia la propria moglie e ne sposa un'altra, commette adulterio; chi sposa una donna ripudiata dal marito, commette adulterio.
 lk:16.19    C'era un uomo ricco, che vestiva di porpora e di bisso e tutti i giorni banchettava lautamente.
 lk:16.20    Un mendicante, di nome Lazzaro, giaceva alla sua porta, coperto di piaghe,
 lk:16.21    bramoso di sfamarsi di quello che cadeva dalla mensa del ricco. Perfino i cani venivano a leccare le sue piaghe.
 lk:16.22    Un giorno il povero mori e fu portato dagli angeli nel seno di Abramo. Mori anche il ricco e fu sepolto.
 lk:16.23    Stando nell'inferno tra i tormenti, levo gli occhi e vide di lontano Abramo e Lazzaro accanto a lui.
 lk:16.24    Allora gridando disse: Padre Abramo, abbi pieta di me e manda Lazzaro a intingere nell'acqua la punta del dito e bagnarmi la lingua, perche questa fiamma mi tortura.
 lk:16.25    Ma Abramo rispose: Figlio, ricordati che hai ricevuto i tuoi beni durante la vita e Lazzaro parimenti i suoi mali; ora invece lui e consolato e tu sei in mezzo ai tormenti.
 lk:16.26    Per di piu, tra noi e voi e stabilito un grande abisso: coloro che di qui vogliono passare da voi non possono, ne di costi si puo attraversare fino a noi.
 lk:16.27    E quegli replico: Allora, padre, ti prego di mandarlo a casa di mio padre,
 lk:16.28    perche ho cinque fratelli. Li ammonisca, perche non vengano anch'essi in questo luogo di tormento.
 lk:16.29    Ma Abramo rispose: Hanno Mose e i Profeti; ascoltino loro.
 lk:16.30    E lui: No, padre Abramo, ma se qualcuno dai morti andra da loro, si ravvederanno.
 lk:16.31    Abramo rispose: Se non ascoltano Mose e i Profeti, neanche se uno risuscitasse dai morti saranno persuasi".
  
Luc:a 17
 lk:17.1     Disse ancora ai suoi discepoli: "E' inevitabile che avvengano scandali, ma guai a colui per cui avvengono.
 lk:17.2     E' meglio per lui che gli sia messa al collo una pietra da mulino e venga gettato nel mare, piuttosto che scandalizzare uno di questi piccoli.
 lk:17.3     State attenti a voi stessi! Se un tuo fratello pecca, rimproveralo; ma se si pente, perdonagli.
 lk:17.4     E se pecca sette volte al giorno contro di te e sette volte ti dice: Mi pento, tu gli perdonerai".
 lk:17.5     Gli apostoli dissero al Signore:
 lk:17.6     "Aumenta la nostra fede!". Il Signore rispose: "Se aveste fede quanto un granellino di senapa, potreste dire a questo gelso: Sii sradicato e trapiantato nel mare, ed esso vi ascolterebbe.
 lk:17.7     Chi di voi, se ha un servo ad arare o a pascolare il gregge, gli dira quando rientra dal campo: Vieni subito e mettiti a tavola?
 lk:17.8     Non gli dira piuttosto: Preparami da mangiare, rimboccati la veste e servimi, finche io abbia mangiato e bevuto, e dopo mangerai e berrai anche tu?
 lk:17.9     Si riterra obbligato verso il suo servo, perche ha eseguito gli ordini ricevuti?
 lk:17.10    Cosi anche voi, quando avrete fatto tutto quello che vi e stato ordinato, dite: Siamo servi inutili. Abbiamo fatto quanto dovevamo fare".
 lk:17.11    Durante il viaggio verso Gerusalemme, Gesu attraverso la Samaria e la Galilea.
 lk:17.12    Entrando in un villaggio, gli vennero incontro dieci lebbrosi i quali, fermatisi a distanza,
 lk:17.13    alzarono la voce, dicendo: "Gesu maestro, abbi pieta di noi!".
 lk:17.14    Appena li vide, Gesu disse: "Andate a presentarvi ai sacerdoti". E mentre essi andavano, furono sanati.
 lk:17.15    Uno di loro, vedendosi guarito, torno indietro lodando Dio a gran voce;
 lk:17.16    e si getto ai piedi di Gesu per ringraziarlo. Era un Samaritano.
 lk:17.17    Ma Gesu osservo: "Non sono stati guariti tutti e dieci? E gli altri nove dove sono?
 lk:17.18    Non si e trovato chi tornasse a render gloria a Dio, all'infuori di questo straniero?". E gli disse:
 lk:17.19    "Alzati e va; la tua fede ti ha salvato!".
 lk:17.20    Interrogato dai farisei: "Quando verra il regno di Dio?", rispose:
 lk:17.21    "Il regno di Dio non viene in modo da attirare l'attenzione, e nessuno dira: Eccolo qui, o: eccolo la. Perche il regno di Dio e in mezzo a voi!".
 lk:17.22    Disse ancora ai discepoli: "Verra un tempo in cui desidererete vedere anche uno solo dei giorni del Figlio dell'uomo, ma non lo vedrete.
 lk:17.23    Vi diranno: Eccolo la, o: eccolo qua; non andateci, non seguiteli.
 lk:17.24    Perche come il lampo, guizzando, brilla da un capo all'altro del cielo, cosi sara il Figlio dell'uomo nel suo giorno.
 lk:17.25    Ma prima e necessario che egli soffra molto e venga ripudiato da questa generazione.
 lk:17.26    Come avvenne al tempo di Noe, cosi sara nei giorni del Figlio dell'uomo:
 lk:17.27    mangiavano, bevevano, si ammogliavano e si maritavano, fino al giorno in cui Noe entro nell'arca e venne il diluvio e li fece perire tutti.
 lk:17.28    Come avvenne anche al tempo di Lot: mangiavano, bevevano, compravano, vendevano, piantavano, costruivano;
 lk:17.29    ma nel giorno in cui Lot usci da Sodoma piovve fuoco e zolfo dal cielo e li fece perire tutti.
 lk:17.30    Cosi sara nel giorno in cui il Figlio dell'uomo si rivelera.
 lk:17.31    In quel giorno, chi si trovera sulla terrazza, se le sue cose sono in casa, non scenda a prenderle; cosi chi si trovera nel campo, non torni indietro.
 lk:17.32    Ricordatevi della moglie di Lot.
 lk:17.33    Chi cerchera di salvare la propria vita la perdera, chi invece la perde la salvera.
 lk:17.34    Vi dico: in quella notte due si troveranno in un letto: l'uno verra preso e l'altro lasciato;
 lk:17.35    due donne staranno a macinare nello stesso luogo: l'una verra presa e l'altra lasciata".
 lk:17.36
 lk:17.37    Allora i discepoli gli chiesero: "Dove, Signore?". Ed egli disse loro: "Dove sara il cadavere, la si raduneranno anche gli avvoltoi".
  
Luc:a 18
 lk:18.1     Disse loro una parabola sulla necessita di pregare sempre, senza stancarsi:
 lk:18.2     "C'era in una citta un giudice, che non temeva Dio e non aveva riguardo per nessuno.
 lk:18.3     In quella citta c'era anche una vedova, che andava da lui e gli diceva: Fammi giustizia contro il mio avversario.
 lk:18.4     Per un certo tempo egli non volle; ma poi disse tra se: Anche se non temo Dio e non ho rispetto di nessuno,
 lk:18.5     poiche questa vedova e cosi molesta le faro giustizia, perche non venga continuamente a importunarmi".
 lk:18.6     E il Signore soggiunse: "Avete udito cio che dice il giudice disonesto.
 lk:18.7     E Dio non fara giustizia ai suoi eletti che gridano giorno e notte verso di lui, e li fara a lungo aspettare?
 lk:18.8     Vi dico che fara loro giustizia prontamente. Ma il Figlio dell'uomo, quando verra, trovera la fede sulla terra?".
 lk:18.9     Disse ancora questa parabola per alcuni che presumevano di esser giusti e disprezzavano gli altri:
 lk:18.10    "Due uomini salirono al tempio a pregare: uno era fariseo e l'altro pubblicano.
 lk:18.11    Il fariseo, stando in piedi, pregava cosi tra se: O Dio, ti ringrazio che non sono come gli altri uomini, ladri, ingiusti, adulteri, e neppure come questo pubblicano.
 lk:18.12    Digiuno due volte la settimana e pago le decime di quanto possiedo.
 lk:18.13    Il pubblicano invece, fermatosi a distanza, non osava nemmeno alzare gli occhi al cielo, ma si batteva il petto dicendo: O Dio, abbi pieta di me peccatore.
 lk:18.14    Io vi dico: questi torno a casa sua giustificato, a differenza dell'altro, perche chi si esalta sara umiliato e chi si umilia sara esaltato".
 lk:18.15    Gli presentavano anche i bambini perche li accarezzasse, ma i discepoli, vedendo cio, li rimproveravano.
 lk:18.16    Allora Gesu li fece venire avanti e disse: "Lasciate che i bambini vengano a me, non glielo impedite perche a chi e come loro appartiene il regno di Dio.
 lk:18.17    In verita vi dico: Chi non accoglie il regno di Dio come un bambino, non vi entrera".
 lk:18.18    Un notabile lo interrogo: "Maestro buono, che devo fare per ottenere la vita eterna?".
 lk:18.19    Gesu gli rispose: "Perche mi dici buono? Nessuno e buono, se non uno solo, Dio.
 lk:18.20    Tu conosci i comandamenti: Non commettere adulterio, non uccidere, non rubare, non testimoniare il falso, onora tuo padre e tua madre".
 lk:18.21    Costui disse: "Tutto questo l'ho osservato fin dalla mia giovinezza".
 lk:18.22    Udito cio, Gesu gli disse: "Una cosa ancora ti manca: vendi tutto quello che hai, distribuiscilo ai poveri e avrai un tesoro nei cieli; poi vieni e seguimi".
 lk:18.23    Ma quegli, udite queste parole, divenne assai triste, perche era molto ricco.
 lk:18.24    Quando Gesu lo vide, disse: "Quant'e difficile, per coloro che possiedono ricchezze entrare nel regno di Dio.
 lk:18.25    E' piu facile per un cammello passare per la cruna di un ago che per un ricco entrare nel regno di Dio!".
 lk:18.26    Quelli che ascoltavano dissero: "Allora chi potra essere salvato?".
 lk:18.27    Rispose: "Cio che e impossibile agli uomini, e possibile a Dio".
 lk:18.28    Pietro allora disse: "Noi abbiamo lasciato tutte le nostre cose e ti abbiamo seguito".
 lk:18.29    Ed egli rispose: "In verita vi dico, non c'e nessuno che abbia lasciato casa o moglie o fratelli o genitori o figli per il regno di Dio,
 lk:18.30    che non riceva molto di piu nel tempo presente e la vita eterna nel tempo che verra".
 lk:18.31    Poi prese con se i Dodici e disse loro: "Ecco, noi andiamo a Gerusalemme, e tutto cio che fu scritto dai profeti riguardo al Figlio dell'uomo si compira.
 lk:18.32    Sara consegnato ai pagani, schernito, oltraggiato, coperto di sputi
 lk:18.33    e, dopo averlo flagellato, lo uccideranno e il terzo giorno risorgera".
 lk:18.34    Ma non compresero nulla di tutto questo; quel parlare restava oscuro per loro e non capivano cio che egli aveva detto.
 lk:18.35    Mentre si avvicinava a Gerico, un cieco era seduto a mendicare lungo la strada.
 lk:18.36    Sentendo passare la gente, domando che cosa accadesse.
 lk:18.37    Gli risposero: "Passa Gesu il Nazareno!".
 lk:18.38    Allora incomincio a gridare: "Gesu, figlio di Davide, abbi pieta di me!".
 lk:18.39    Quelli che camminavano avanti lo sgridavano, perche tacesse; ma lui continuava ancora piu forte: "Figlio di Davide, abbi pieta di me!".
 lk:18.40    Gesu allora si fermo e ordino che glielo conducessero. Quando gli fu vicino, gli domando:
 lk:18.41    "Che vuoi che io faccia per te?". Egli rispose: "Signore, che io riabbia la vista".
 lk:18.42    E Gesu gli disse: "Abbi di nuovo la vista! La tua fede ti ha salvato".
 lk:18.43    Subito ci vide di nuovo e comincio a seguirlo lodando Dio. E tutto il popolo, alla vista di cio, diede lode a Dio.
  
Luc:a 19
 lk:19.1     Entrato in Gerico, attraversava la citta.
 lk:19.2     Ed ecco un uomo di nome Zaccheo, capo dei pubblicani e ricco,
 lk:19.3     cercava di vedere quale fosse Gesu, ma non gli riusciva a causa della folla, poiche era piccolo di statura.
 lk:19.4     Allora corse avanti e, per poterlo vedere, sali su un sicomoro, poiche doveva passare di la.
 lk:19.5     Quando giunse sul luogo, Gesu alzo lo sguardo e gli disse: "Zaccheo, scendi subito, perche oggi devo fermarmi a casa tua".
 lk:19.6     In fretta scese e lo accolse pieno di gioia.
 lk:19.7     Vedendo cio, tutti mormoravano: "E' andato ad alloggiare da un peccatore!".
 lk:19.8     Ma Zaccheo, alzatosi, disse al Signore: "Ecco, Signore, io do la meta dei miei beni ai poveri; e se ho frodato qualcuno, restituisco quattro volte tanto".
 lk:19.9     Gesu gli rispose: "Oggi la salvezza e entrata in questa casa, perche anch'egli e figlio di Abramo;
 lk:19.10    il Figlio dell'uomo infatti e venuto a cercare e a salvare cio che era perduto".
 lk:19.11    Mentre essi stavano ad ascoltare queste cose, Gesu disse ancora una parabola perche era vicino a Gerusalemme ed essi credevano che il regno di Dio dovesse manifestarsi da un momento all'altro.
 lk:19.12    Disse dunque: "Un uomo di nobile stirpe parti per un paese lontano per ricevere un titolo regale e poi ritornare.
 lk:19.13    Chiamati dieci servi, consegno loro dieci mine, dicendo: Impiegatele fino al mio ritorno.
 lk:19.14    Ma i suoi cittadini lo odiavano e gli mandarono dietro un'ambasceria a dire: Non vogliamo che costui venga a regnare su di noi.
 lk:19.15    Quando fu di ritorno, dopo aver ottenuto il titolo di re, fece chiamare i servi ai quali aveva consegnato il denaro, per vedere quanto ciascuno avesse guadagnato.
 lk:19.16    Si presento il primo e disse: Signore, la tua mina ha fruttato altre dieci mine.
 lk:19.17    Gli disse: Bene, bravo servitore; poiche ti sei mostrato fedele nel poco, ricevi il potere sopra dieci citta.
 lk:19.18    Poi si presento il secondo e disse: La tua mina, signore, ha fruttato altre cinque mine.
 lk:19.19    Anche a questo disse: Anche tu sarai a capo di cinque citta.
 lk:19.20    Venne poi anche l'altro e disse: Signore, ecco la tua mina, che ho tenuta riposta in un fazzoletto;
 lk:19.21    avevo paura di te che sei un uomo severo e prendi quello che non hai messo in deposito, mieti quello che non hai seminato.
 lk:19.22    Gli rispose: Dalle tue stesse parole ti giudico, servo malvagio! Sapevi che sono un uomo severo, che prendo quello che non ho messo in deposito e mieto quello che non ho seminato:
 lk:19.23    perche allora non hai consegnato il mio denaro a una banca? Al mio ritorno l'avrei riscosso con gli interessi.
 lk:19.24    Disse poi ai presenti: Toglietegli la mina e datela a colui che ne ha dieci
 lk:19.25    Gli risposero: Signore, ha gia dieci mine!
 lk:19.26    Vi dico: A chiunque ha sara dato; ma a chi non ha sara tolto anche quello che ha.
 lk:19.27    E quei miei nemici che non volevano che diventassi loro re, conduceteli qui e uccideteli davanti a me".
 lk:19.28    Dette queste cose, Gesu prosegui avanti agli altri salendo verso Gerusalemme.
 lk:19.29    Quando fu vicino a Betfage e a Betania, presso il monte detto degli Ulivi, invio due discepoli dicendo:
 lk:19.30    "Andate nel villaggio di fronte; entrando, troverete un puledro legato, sul quale nessuno e mai salito; scioglietelo e portatelo qui.
 lk:19.31    E se qualcuno vi chiedera: Perche lo sciogliete", direte cosi: Il Signore ne ha bisogno".
 lk:19.32    Gli inviati andarono e trovarono tutto come aveva detto.
 lk:19.33    Mentre scioglievano il puledro, i proprietari dissero loro: "Perche sciogliete il puledro?".
 lk:19.34    Essi risposero: "Il Signore ne ha bisogno".
 lk:19.35    Lo condussero allora da Gesu; e gettati i loro mantelli sul puledro, vi fecero salire Gesu.
 lk:19.36    Via via che egli avanzava, stendevano i loro mantelli sulla strada.
 lk:19.37    Era ormai vicino alla discesa del monte degli Ulivi, quando tutta la folla dei discepoli, esultando, comincio a lodare Dio a gran voce, per tutti i prodigi che avevano veduto, dicendo:
 lk:19.38    "Benedetto colui che viene, il re, nel nome del Signore. Pace in cielo e gloria nel piu alto dei cieli!".
 lk:19.39    Alcuni farisei tra la folla gli dissero: "Maestro, rimprovera i tuoi discepoli".
 lk:19.40    Ma egli rispose: "Vi dico che, se questi taceranno, grideranno le pietre".
 lk:19.41    Quando fu vicino, alla vista della citta, pianse su di essa, dicendo:
 lk:19.42    "Se avessi compreso anche tu, in questo giorno, la via della pace. Ma ormai e stata nascosta ai tuoi occhi.
 lk:19.43    Giorni verranno per te in cui i tuoi nemici ti cingeranno di trincee, ti circonderanno e ti stringeranno da ogni parte;
 lk:19.44    abbatteranno te e i tuoi figli dentro di te e non lasceranno in te pietra su pietra, perche non hai riconosciuto il tempo in cui sei stata visitata".
 lk:19.45    Entrato poi nel tempio, comincio a cacciare i venditori,
 lk:19.46    dicendo: "Sta scritto: La mia casa sara casa di preghiera. Ma voi ne avete fatto una spelonca di ladri!".
 lk:19.47    Ogni giorno insegnava nel tempio. I sommi sacerdoti e gli scribi cercavano di farlo perire e cosi anche i notabili del popolo;
 lk:19.48    ma non sapevano come fare, perche tutto il popolo pendeva dalle sue parole.
  
Luc:a 20
 lk:20.1     Un giorno, mentre istruiva il popolo nel tempio e annunziava la parola di Dio, si avvicinarono i sommi sacerdoti e gli scribi con gli anziani e si rivolsero a lui dicendo:
 lk:20.2     "Dicci con quale autorita fai queste cose o chi e che t'ha dato quest'autorita".
 lk:20.3     E Gesu disse loro: "Vi faro anch'io una domanda e voi rispondetemi:
 lk:20.4     Il battesimo di Giovanni veniva dal Cielo o dagli uomini?".
 lk:20.5     Allora essi discutevano fra loro: "Se diciamo "dal Cielo", rispondera: "Perche non gli avete creduto?".
 lk:20.6     E se diciamo "dagli uomini", tutto il popolo ci lapidera, perche e convinto che Giovanni e un profeta".
 lk:20.7     Risposero quindi di non saperlo.
 lk:20.8     E Gesu disse loro: "Nemmeno io vi dico con quale autorita faccio queste cose".
 lk:20.9     Poi comincio a dire al popolo questa parabola: "Un uomo pianto una vigna, l'affido a dei coltivatori e se ne ando lontano per molto tempo.
 lk:20.10    A suo tempo, mando un servo da quei coltivatori perche gli dessero una parte del raccolto della vigna. Ma i coltivatori lo percossero e lo rimandarono a mani vuote.
 lk:20.11    Mando un altro servo, ma essi percossero anche questo, lo insultarono e lo rimandarono a mani vuote.
 lk:20.12    Ne mando ancora un terzo, ma anche questo lo ferirono e lo cacciarono.
 lk:20.13    Disse allora il padrone della vigna: Che devo fare? Mandero il mio unico figlio; forse di lui avranno rispetto.
 lk:20.14    Quando lo videro, i coltivatori discutevano fra loro dicendo: Costui e l'erede. Uccidiamolo e cosi l'eredita sara nostra.
 lk:20.15    E lo cacciarono fuori della vigna e l'uccisero. Che cosa fara dunque a costoro il padrone della vigna?
 lk:20.16    Verra e mandera a morte quei coltivatori, e affidera ad altri la vigna". Ma essi, udito cio, esclamarono: "Non sia mai!".
 lk:20.17    Allora egli si volse verso di loro e disse: "Che cos'e dunque cio che e scritto: La pietra che i costruttori hanno scartata, e diventata testata d'angolo?
 lk:20.18    Chiunque cadra su quella pietra si sfracellera e a chi cadra addosso, lo stritolera".
 lk:20.19    Gli scribi e i sommi sacerdoti cercarono allora di mettergli addosso le mani, ma ebbero paura del popolo. Avevano capito che quella parabola l'aveva detta per loro.
 lk:20.20    Postisi in osservazione, mandarono informatori, che si fingessero persone oneste, per coglierlo in fallo nelle sue parole e poi consegnarlo all'autorita e al potere del governatore.
 lk:20.21    Costoro lo interrogarono: "Maestro, sappiamo che parli e insegni con rettitudine e non guardi in faccia a nessuno, ma insegni secondo verita la via di Dio.
 lk:20.22    E' lecito che noi paghiamo il tributo a Cesare?".
 lk:20.23    Conoscendo la loro malizia, disse:
 lk:20.24    "Mostratemi un denaro: di chi e l'immagine e l'iscrizione?". Risposero: "Di Cesare".
 lk:20.25    Ed egli disse: "Rendete dunque a Cesare cio che e di Cesare e a Dio cio che e di Dio".
 lk:20.26    Cosi non poterono coglierlo in fallo davanti al popolo e, meravigliati della sua risposta, tacquero.
 lk:20.27    Gli si avvicinarono poi alcuni sadducei, i quali negano che vi sia la risurrezione, e gli posero questa domanda:
 lk:20.28    "Maestro, Mose ci ha prescritto: Se a qualcuno muore un fratello che ha moglie, ma senza figli, suo fratello si prenda la vedova e dia una discendenza al proprio fratello.
 lk:20.29    C'erano dunque sette fratelli: il primo, dopo aver preso moglie, mori senza figli.
 lk:20.30    Allora la prese il secondo
 lk:20.31    e poi il terzo e cosi tutti e sette; e morirono tutti senza lasciare figli.
 lk:20.32    Da ultimo anche la donna mori.
 lk:20.33    Questa donna dunque, nella risurrezione, di chi sara moglie? Poiche tutti e sette l'hanno avuta in moglie".
 lk:20.34    Gesu rispose: "I figli di questo mondo prendono moglie e prendono marito;
 lk:20.35    ma quelli che sono giudicati degni dell'altro mondo e della risurrezione dai morti, non prendono moglie ne marito;
 lk:20.36    e nemmeno possono piu morire, perche sono uguali agli angeli e, essendo figli della risurrezione, sono figli di Dio.
 lk:20.37    Che poi i morti risorgono, lo ha indicato anche Mose a proposito del roveto, quando chiama il Signore: Dio di Abramo, Dio di Isacco e Dio di Giacobbe.
 lk:20.38    Dio non e Dio dei morti, ma dei vivi; perche tutti vivono per lui".
 lk:20.39    Dissero allora alcuni scribi: "Maestro, hai parlato bene".
 lk:20.40    E non osavano piu fargli alcuna domanda.
 lk:20.41    Egli poi disse loro: "Come mai dicono che il Cristo e figlio di Davide,
 lk:20.42    se Davide stesso nel libro dei Salmi dice: Ha detto il Signore al mio Signore: siedi alla mia destra,
 lk:20.43    finche io ponga i tuoi nemici  come sgabello ai tuoi piedi?
 lk:20.44    Davide dunque lo chiama Signore; percio come puo essere suo figlio?".
 lk:20.45    E mentre tutto il popolo ascoltava, disse ai discepoli:
 lk:20.46    "Guardatevi dagli scribi che amano passeggiare in lunghe vesti e hanno piacere di esser salutati nelle piazze, avere i primi seggi nelle sinagoghe e i primi posti nei conviti;
 lk:20.47    divorano le case delle vedove, e in apparenza fanno lunghe preghiere. Essi riceveranno una condanna piu severa".
  
Luc:a 21
 lk:21.1    Alzati gli occhi, vide alcuni ricchi che gettavano le loro offerte nel tesoro.
 lk:21.2    Vide anche una vedova povera che vi gettava due spiccioli
 lk:21.3    e disse: "In verita vi dico: questa vedova, povera, ha messo piu di tutti.
 lk:21.4    Tutti costoro, infatti, han deposto come offerta del loro superfluo, questa invece nella sua miseria ha dato tutto quanto aveva per vivere".
 lk:21.5    Mentre alcuni parlavano del tempio e delle belle pietre e dei doni votivi che lo adornavano, disse:
 lk:21.6    "Verranno giorni in cui, di tutto quello che ammirate, non restera pietra su pietra che non venga distrutta".
 lk:21.7    Gli domandarono: "Maestro, quando accadra questo e quale sara il segno che cio sta per compiersi?".
 lk:21.8    Rispose: "Guardate di non lasciarvi ingannare. Molti verranno sotto il mio nome dicendo: "Sono io" e: "Il tempo e prossimo"; non seguiteli.
 lk:21.9    Quando sentirete parlare di guerre e di rivoluzioni, non vi terrorizzate. Devono infatti accadere prima queste cose, ma non sara subito la fine".
 lk:21.10   Poi disse loro: "Si sollevera popolo contro popolo e regno contro regno,
 lk:21.11   e vi saranno di luogo in luogo terremoti, carestie e pestilenze; vi saranno anche fatti terrificanti e segni grandi dal cielo.
 lk:21.12   Ma prima di tutto questo metteranno le mani su di voi e vi perseguiteranno, consegnandovi alle sinagoghe e alle prigioni, trascinandovi davanti a re e a governatori, a causa del mio nome.
 lk:21.13   Questo vi dara occasione di render testimonianza.
 lk:21.14   Mettetevi bene in mente di non preparare prima la vostra difesa;
 lk:21.15   io vi daro lingua e sapienza, a cui tutti i vostri avversari non potranno resistere, ne controbattere.
 lk:21.16   Sarete traditi perfino dai genitori, dai fratelli, dai parenti e dagli amici, e metteranno a morte alcuni di voi;
 lk:21.17   sarete odiati da tutti per causa del mio nome.
 lk:21.18   Ma nemmeno un capello del vostro capo perira.
 lk:21.19   Con la vostra perseveranza salverete le vostre anime.
 lk:21.20   Ma quando vedrete Gerusalemme circondata da eserciti, sappiate allora che la sua devastazione e vicina.
 lk:21.21   Allora coloro che si trovano nella Giudea fuggano ai monti, coloro che sono dentro la citta se ne allontanino, e quelli in campagna non tornino in citta;
 lk:21.22   saranno infatti giorni di vendetta, perche tutto cio che e stato scritto si compia.
 lk:21.23   Guai alle donne che sono incinte e allattano in quei giorni, perche vi sara grande calamita nel paese e ira contro questo popolo.
 lk:21.24   Cadranno a fil di spada e saranno condotti prigionieri tra tutti i popoli; Gerusalemme sara calpestata dai pagani finche i tempi dei pagani siano compiuti.
 lk:21.25   Vi saranno segni nel sole, nella luna e nelle stelle, e sulla terra angoscia di popoli in ansia per il fragore del mare e dei flutti,
 lk:21.26   mentre gli uomini moriranno per la paura e per l'attesa di cio che dovra accadere sulla terra. Le potenze dei cieli infatti saranno sconvolte.
 lk:21.27   Allora vedranno il Figlio dell'uomo venire su una nube con potenza e gloria grande.
 lk:21.28   Quando cominceranno ad accadere queste cose, alzatevi e levate il capo, perche la vostra liberazione e vicina".
 lk:21.29   E disse loro una parabola: "Guardate il fico e tutte le piante;
 lk:21.30   quando gia germogliano, guardandoli capite da voi stessi che ormai l'estate e vicina.
 lk:21.31   Cosi pure, quando voi vedrete accadere queste cose, sappiate che il regno di Dio e vicino.
 lk:21.32   In verita vi dico: non passera questa generazione finche tutto cio sia avvenuto.
 lk:21.33   Il cielo e la terra passeranno, ma le mie parole non passeranno.
 lk:21.34   State bene attenti che i vostri cuori non si appesantiscano in dissipazioni, ubriachezze e affanni della vita e che quel giorno non vi piombi addosso improvviso;
 lk:21.35   come un laccio esso si abbattera sopra tutti coloro che abitano sulla faccia di tutta la terra.
 lk:21.36   Vegliate e pregate in ogni momento, perche abbiate la forza di sfuggire a tutto cio che deve accadere, e di comparire davanti al Figlio dell'uomo".
 lk:21.37   Durante il giorno insegnava nel tempio, la notte usciva e pernottava all'aperto sul monte detto degli Ulivi.
 lk:21.38   E tutto il popolo veniva a lui di buon mattino nel tempio per ascoltarlo.
  
Luc:a 22
 lk:22.1     Si avvicinava la festa degli Azzimi, chiamata Pasqua,
 lk:22.2     e i sommi sacerdoti e gli scribi cercavano come toglierlo di mezzo, poiche temevano il popolo.
 lk:22.3     Allora Satana entro in Giuda, detto Iscariota, che era nel numero dei Dodici.
 lk:22.4     Ed egli ando a discutere con i sommi sacerdoti e i capi delle guardie sul modo di consegnarlo nelle loro mani.
 lk:22.5     Essi si rallegrarono e si accordarono di dargli del denaro.
 lk:22.6     Egli fu d'accordo e cercava l'occasione propizia per consegnarlo loro di nascosto dalla folla.
 lk:22.7     Venne il giorno degli Azzimi, nel quale si doveva immolare la vittima di Pasqua.
 lk:22.8     Gesu mando Pietro e Giovanni dicendo: "Andate a preparare per noi la Pasqua, perche possiamo mangiare".
 lk:22.9     Gli chiesero: "Dove vuoi che la prepariamo?".
 lk:22.10    Ed egli rispose: "Appena entrati in citta, vi verra incontro un uomo che porta una brocca d'acqua. Seguitelo nella casa dove entrera
 lk:22.11    e direte al padrone di casa: Il Maestro ti dice: Dov'e la stanza in cui posso mangiare la Pasqua con i miei discepoli?
 lk:22.12    Egli vi mostrera una sala al piano superiore, grande e addobbata; la preparate".
 lk:22.13    Essi andarono e trovarono tutto come aveva loro detto e prepararono la Pasqua.
 lk:22.14    Quando fu l'ora, prese posto a tavola e gli apostoli con lui,
 lk:22.15    e disse: "Ho desiderato ardentemente di mangiare questa Pasqua con voi, prima della mia passione,
 lk:22.16    poiche vi dico: non la mangero piu, finche essa non si compia nel regno di Dio".
 lk:22.17    E preso un calice, rese grazie e disse: "Prendetelo e distribuitelo tra voi,
 lk:22.18    poiche vi dico: da questo momento non berro piu del frutto della vite, finche non venga il regno di Dio".
 lk:22.19    Poi, preso un pane, rese grazie, lo spezzo e lo diede loro dicendo: "Questo e il mio corpo che e dato per voi; fate questo in memoria di me".
 lk:22.20    Allo stesso modo dopo aver cenato, prese il calice dicendo: "Questo calice e la nuova alleanza nel mio sangue, che viene versato per voi".
 lk:22.21    "Ma ecco, la mano di chi mi tradisce e con me, sulla tavola.
 lk:22.22    Il Figlio dell'uomo se ne va, secondo quanto e stabilito; ma guai a quell'uomo dal quale e tradito!".
 lk:22.23    Allora essi cominciarono a domandarsi a vicenda chi di essi avrebbe fatto cio.
 lk:22.24    Sorse anche una discussione, chi di loro poteva esser considerato il piu grande.
 lk:22.25    Egli disse: "I re delle nazioni le governano, e coloro che hanno il potere su di esse si fanno chiamare benefattori.
 lk:22.26    Per voi pero non sia cosi; ma chi e il piu grande tra voi diventi come il piu piccolo e chi governa come colui che serve.
 lk:22.27    Infatti chi e piu grande, chi sta a tavola o chi serve? Non e forse colui che sta a tavola? Eppure io sto in mezzo a voi come colui che serve.
 lk:22.28    Voi siete quelli che avete perseverato con me nelle mie prove;
 lk:22.29    e io preparo per voi un regno, come il Padre l'ha preparato per me,
 lk:22.30    perche possiate mangiare e bere alla mia mensa nel mio regno e siederete in trono a giudicare le dodici tribu di Israele.
 lk:22.31    Simone, Simone, ecco Satana vi ha cercato per vagliarvi come il grano;
 lk:22.32    ma io ho pregato per te, che non venga meno la tua fede; e tu, una volta ravveduto, conferma i tuoi fratelli".
 lk:22.33    E Pietro gli disse: "Signore, con te sono pronto ad andare in prigione e alla morte".
 lk:22.34    Gli rispose: "Pietro, io ti dico: non cantera oggi il gallo prima che tu per tre volte avrai negato di conoscermi".
 lk:22.35    Poi disse: "Quando vi ho mandato senza borsa, ne bisaccia, ne sandali, vi e forse mancato qualcosa?". Risposero: "Nulla".
 lk:22.36    Ed egli soggiunse: "Ma ora, chi ha una borsa la prenda, e cosi una bisaccia; chi non ha spada, venda il mantello e ne compri una.
 lk:22.37    Perche vi dico: deve compiersi in me questa parola della Scrittura: E fu annoverato tra i malfattori. Infatti tutto quello che mi riguarda volge al suo termine".
 lk:22.38    Ed essi dissero: "Signore, ecco qui due spade". Ma egli rispose "Basta!".
 lk:22.39    Uscito se ne ando, come al solito, al monte degli Ulivi; anche i discepoli lo seguirono.
 lk:22.40    Giunto sul luogo, disse loro: "Pregate, per non entrare in tentazione".
 lk:22.41    Poi si allontano da loro quasi un tiro di sasso e, inginocchiatosi, pregava:
 lk:22.42    "Padre, se vuoi, allontana da me questo calice! Tuttavia non sia fatta la mia, ma la tua volonta".
 lk:22.43    Gli apparve allora un angelo dal cielo a confortarlo.
 lk:22.44    In preda all'angoscia, pregava piu intensamente; e il suo sudore divento come gocce di sangue che cadevano a terra.
 lk:22.45    Poi, rialzatosi dalla preghiera, ando dai discepoli e li trovo che dormivano per la tristezza.
 lk:22.46    E disse loro: "Perche dormite? Alzatevi e pregate, per non entrare in tentazione".
 lk:22.47    Mentre egli ancora parlava, ecco una turba di gente; li precedeva colui che si chiamava Giuda, uno dei Dodici, e si accosto a Gesu per baciarlo.
 lk:22.48    Gesu gli disse: "Giuda, con un bacio tradisci il Figlio dell'uomo?".
 lk:22.49    Allora quelli che eran con lui, vedendo cio che stava per accadere, dissero: "Signore, dobbiamo colpire con la spada?".
 lk:22.50    E uno di loro colpi il servo del sommo sacerdote e gli stacco l'orecchio destro.
 lk:22.51    Ma Gesu intervenne dicendo: "Lasciate, basta cosi!". E toccandogli l'orecchio, lo guari.
 lk:22.52    Poi Gesu disse a coloro che gli eran venuti contro, sommi sacerdoti, capi delle guardie del tempio e anziani: "Siete usciti con spade e bastoni come contro un brigante?
 lk:22.53    Ogni giorno ero con voi nel tempio e non avete steso le mani contro di me; ma questa e la vostra ora, e l'impero delle tenebre".
 lk:22.54    Dopo averlo preso, lo condussero via e lo fecero entrare nella casa del sommo sacerdote. Pietro lo seguiva da lontano.
 lk:22.55    Siccome avevano acceso un fuoco in mezzo al cortile e si erano seduti attorno, anche Pietro si sedette in mezzo a loro.
 lk:22.56    Vedutolo seduto presso la fiamma, una serva fissandolo disse: "Anche questi era con lui".
 lk:22.57    Ma egli nego dicendo: "Donna, non lo conosco!".
 lk:22.58    Poco dopo un altro lo vide e disse: "Anche tu sei di loro!". Ma Pietro rispose: "No, non lo sono!".
 lk:22.59    Passata circa un'ora, un altro insisteva: "In verita, anche questo era con lui; e anche lui un Galileo".
 lk:22.60    Ma Pietro disse: "O uomo, non so quello che dici". E in quell'istante, mentre ancora parlava, un gallo canto.
 lk:22.61    Allora il Signore, voltatosi, guardo Pietro, e Pietro si ricordo delle parole che il Signore gli aveva detto: "Prima che il gallo canti, oggi mi rinnegherai tre volte".
 lk:22.62    E, uscito, pianse amaramente.
 lk:22.63    Frattanto gli uomini che avevano in custodia Gesu lo schernivano e lo percuotevano,
 lk:22.64    lo bendavano e gli dicevano: "Indovina: chi ti ha colpito?".
 lk:22.65    E molti altri insulti dicevano contro di lui.
 lk:22.66    Appena fu giorno, si riuni il consiglio degli anziani del popolo, con i sommi sacerdoti e gli scribi; lo condussero davanti al sinedrio e gli dissero:
 lk:22.67    "Se tu sei il Cristo, diccelo". Gesu rispose: "Anche se ve lo dico, non mi crederete;
 lk:22.68    se vi interrogo, non mi risponderete.
 lk:22.69    Ma da questo momento stara il Figlio dell'uomo seduto alla destra della potenza di Dio".
 lk:22.70    Allora tutti esclamarono: "Tu dunque sei il Figlio di Dio?". Ed egli disse loro: "Lo dite voi stessi: io lo sono".
 lk:22.71    Risposero: "Che bisogno abbiamo ancora di testimonianza? L'abbiamo udito noi stessi dalla sua bocca".
  
Luc:a 23
lk2:3.1      Tutta l'assemblea si alzo, lo condussero da Pilato
lk2:3.2      e cominciarono ad accusarlo: "Abbiamo trovato costui che sobillava il nostro popolo, impediva di dare tributi a Cesare e affermava di essere il Cristo re".
lk2:3.3      Pilato lo interrogo: "Sei tu il re dei Giudei?". Ed egli rispose: "Tu lo dici".
lk2:3.4      Pilato disse ai sommi sacerdoti e alla folla: "Non trovo nessuna colpa in quest'uomo".
lk2:3.5      Ma essi insistevano: "Costui solleva il popolo, insegnando per tutta la Giudea, dopo aver cominciato dalla Galilea fino a qui".
lk2:3.6      Udito cio, Pilato domando se era Galileo
lk2:3.7      e, saputo che apparteneva alla giurisdizione di Erode, lo mando da Erode che in quei giorni si trovava anch'egli a Gerusalemme.
lk2:3.8      Vedendo Gesu, Erode si rallegro molto, perche da molto tempo desiderava vederlo per averne sentito parlare e sperava di vedere qualche miracolo fatto da lui.
lk2:3.9      Lo interrogo con molte domande, ma Gesu non gli rispose nulla.
lk2:3.10     C'erano la anche i sommi sacerdoti e gli scribi, e lo accusavano con insistenza.
lk2:3.11     Allora Erode, con i suoi soldati, lo insulto e lo scherni, poi lo rivesti di una splendida veste e lo rimando a Pilato.
lk2:3.12     In quel giorno Erode e Pilato diventarono amici; prima infatti c'era stata inimicizia tra loro.
lk2:3.13     Pilato, riuniti i sommi sacerdoti, le autorita e il popolo,
lk2:3.14     disse: "Mi avete portato quest'uomo come sobillatore del popolo; ecco, l'ho esaminato davanti a voi, ma non ho trovato in lui nessuna colpa di quelle di cui lo accusate;
lk2:3.15     e neanche Erode, infatti ce l'ha rimandato. Ecco, egli non ha fatto nulla che meriti la morte.
lk2:3.16     Percio, dopo averlo severamente castigato, lo rilascero".
lk2:3.17     .
lk2:3.18     Ma essi si misero a gridare tutti insieme: "A morte costui! Dacci libero Barabba!".
lk2:3.19     Questi era stato messo in carcere per una sommossa scoppiata in citta e per omicidio.
lk2:3.20     Pilato parlo loro di nuovo, volendo rilasciare Gesu.
lk2:3.21     Ma essi urlavano: "Crocifiggilo, crocifiggilo!".
lk2:3.22     Ed egli, per la terza volta, disse loro: "Ma che male ha fatto costui" Non ho trovato nulla in lui che meriti la morte. Lo castighero severamente e poi lo rilascero".
lk2:3.23     Essi pero insistevano a gran voce, chiedendo che venisse crocifisso; e le loro grida crescevano.
lk2:3.24     Pilato allora decise che la loro richiesta fosse eseguita.
lk2:3.25     Rilascio colui che era stato messo in carcere per sommossa e omicidio e che essi richiedevano, e abbandono Gesu alla loro volonta.
lk2:3.26     Mentre lo conducevano via, presero un certo Simone di Cirene che veniva dalla campagna e gli misero addosso la croce da portare dietro a Gesu.
lk2:3.27     Lo seguiva una gran folla di popolo e di donne che si battevano il petto e facevano lamenti su di lui.
lk2:3.28     Ma Gesu, voltandosi verso le donne, disse: "Figlie di Gerusalemme, non piangete su di me, ma piangete su voi stesse e sui vostri figli.
lk2:3.29     Ecco, verranno giorni nei quali si dira: Beate le sterili e i grembi che non hanno generato e le mammelle che non hanno allattato.
lk2:3.30     Allora cominceranno a dire ai monti:  Cadete su di noi! e ai colli: Copriteci!
lk2:3.31     Perche se trattano cosi il legno verde, che avverra del legno secco".
lk2:3.32     Venivano condotti insieme con lui anche due malfattori per essere giustiziati.
lk2:3.33     Quando giunsero al luogo detto Cranio, la crocifissero lui e i due malfattori, uno a destra e l'altro a sinistra.
lk2:3.34     Gesu diceva: "Padre, perdonali, perche non sanno quello che fanno".  Dopo essersi poi divise le sue vesti, le tirarono a sorte.
lk2:3.35     Il popolo stava a vedere, i capi invece lo schernivano dicendo: "Ha salvato gli altri, salvi se stesso, se e il Cristo di Dio, il suo eletto".
lk2:3.36     Anche i soldati lo schernivano, e gli si accostavano per porgergli dell'aceto, e dicevano:
lk2:3.37     "Se tu sei il re dei Giudei, salva te stesso".
lk2:3.38     C'era anche una scritta, sopra il suo capo: Questi e il re dei Giudei.
lk2:3.39     Uno dei malfattori appesi alla croce lo insultava: "Non sei tu il Cristo? Salva te stesso e anche noi!".
lk2:3.40     Ma l'altro lo rimproverava: "Neanche tu hai timore di Dio e sei dannato alla stessa pena?
lk2:3.41     Noi giustamente, perche riceviamo il giusto per le nostre azioni, egli invece non ha fatto nulla di male".
lk2:3.42     E aggiunse: "Gesu, ricordati di me quando entrerai nel tuo regno".
lk2:3.43     Gli rispose: "In verita ti dico, oggi sarai con me nel paradiso".
lk2:3.44     Era verso mezzogiorno, quando il sole si eclisso e si fece buio su tutta la terra fino alle tre del pomeriggio.
lk2:3.45     Il velo del tempio si squarcio nel mezzo.
lk2:3.46     Gesu, gridando a gran voce, disse: "Padre, nelle tue mani consegno il mio spirito". Detto questo spiro.
lk2:3.47     Visto cio che era accaduto, il centurione glorificava Dio: "Veramente quest'uomo era giusto".
lk2:3.48     Anche tutte le folle che erano accorse a questo spettacolo, ripensando a quanto era accaduto, se ne tornavano percuotendosi il petto.
lk2:3.49     Tutti i suoi conoscenti assistevano da lontano e cosi le donne che lo avevano seguito fin dalla Galilea, osservando questi avvenimenti.
lk2:3.50     C'era un uomo di nome Giuseppe, membro del sinedrio, persona buona e giusta.
lk2:3.51     Non aveva aderito alla decisione e all'operato degli altri. Egli era di Arimatea, una citta dei Giudei, e aspettava il regno di Dio.
lk2:3.52     Si presento a Pilato e chiese il corpo di Gesu.
lk2:3.53     Lo calo dalla croce, lo avvolse in un lenzuolo e lo depose in una tomba scavata nella roccia, nella quale nessuno era stato ancora deposto.
lk2:3.54     Era il giorno della parasceve e gia splendevano le luci del sabato.
lk2:3.55     Le donne che erano venute con Gesu dalla Galilea seguivano Giuseppe; esse osservarono la tomba e come era stato deposto il corpo di Gesu,
lk2:3.56     poi tornarono indietro e prepararono aromi e oli profumati. Il giorno di sabato osservarono il riposo secondo il comandamento.

Luc:a 24
 lk:24.1     Il primo giorno dopo il sabato, di buon mattino, si recarono alla tomba, portando con se gli aromi che avevano preparato.
 lk:24.2     Trovarono la pietra rotolata via dal sepolcro;
 lk:24.3     ma, entrate, non trovarono il corpo del Signore Gesu.
 lk:24.4     Mentre erano ancora incerte, ecco due uomini apparire vicino a loro in vesti sfolgoranti.
 lk:24.5     Essendosi le donne impaurite e avendo chinato il volto a terra, essi dissero loro: "Perche cercate tra i morti colui che e vivo?
 lk:24.6     Non e qui, e risuscitato. Ricordatevi come vi parlo quando era ancora in Galilea,
 lk:24.7     dicendo che bisognava che il Figlio dell'uomo fosse consegnato in mano ai peccatori, che fosse crocifisso e risuscitasse il terzo giorno".
 lk:24.8     Ed esse si ricordarono delle sue parole.
 lk:24.9     E, tornate dal sepolcro, annunziarono tutto questo agli Undici e a tutti gli altri.
 lk:24.10    Erano Maria di Magdala, Giovanna e Maria di Giacomo. Anche le altre che erano insieme lo raccontarono agli apostoli.
 lk:24.11    Quelle parole parvero loro come un vaneggiamento e non credettero ad esse.
 lk:24.12    Pietro tuttavia corse al sepolcro e chinatosi vide solo le bende. E torno a casa pieno di stupore per l'accaduto.
 lk:24.13    Ed ecco in quello stesso giorno due di loro erano in cammino per un villaggio distante circa sette miglia da Gerusalemme, di nome Emmaus,
 lk:24.14    e conversavano di tutto quello che era accaduto.
 lk:24.15    Mentre discorrevano e discutevano insieme, Gesu in persona si accosto e camminava con loro.
 lk:24.16    Ma i loro occhi erano incapaci di riconoscerlo.
 lk:24.17    Ed egli disse loro: "Che sono questi discorsi che state facendo fra voi durante il cammino?". Si fermarono, col volto triste;
 lk:24.18    uno di loro, di nome Cleopa, gli disse: "Tu solo sei cosi forestiero in Gerusalemme da non sapere cio che vi e accaduto in questi giorni?".
 lk:24.19    Domando: "Che cosa?". Gli risposero: "Tutto cio che riguarda Gesu Nazareno, che fu profeta potente in opere e in parole, davanti a Dio e a tutto il popolo;
 lk:24.20    come i sommi sacerdoti e i nostri capi lo hanno consegnato per farlo condannare a morte e poi l'hanno crocifisso.
 lk:24.21    Noi speravamo che fosse lui a liberare Israele; con tutto cio son passati tre giorni da quando queste cose sono accadute.
 lk:24.22    Ma alcune donne, delle nostre, ci hanno sconvolti; recatesi al mattino al sepolcro
 lk:24.23    e non avendo trovato il suo corpo, son venute a dirci di aver avuto anche una visione di angeli, i quali affermano che egli e vivo.
 lk:24.24    Alcuni dei nostri sono andati al sepolcro e hanno trovato come avevan detto le donne, ma lui non l'hanno visto".
 lk:24.25    Ed egli disse loro: "Sciocchi e tardi di cuore nel credere alla parola dei profeti!
 lk:24.26    Non bisognava che il Cristo sopportasse queste sofferenze per entrare nella sua gloria?".
 lk:24.27    E cominciando da Mose e da tutti i profeti spiego loro in tutte le Scritture cio che si riferiva a lui.
 lk:24.28    Quando furon vicini al villaggio dove erano diretti, egli fece come se dovesse andare piu lontano.
 lk:24.29    Ma essi insistettero: "Resta con noi perche si fa sera e il giorno gia volge al declino". Egli entro per rimanere con loro.
 lk:24.30    Quando fu a tavola con loro, prese il pane, disse la benedizione, lo spezzo e lo diede loro.
 lk:24.31    Allora si aprirono loro gli occhi e lo riconobbero. Ma lui spari dalla loro vista.
 lk:24.32    Ed essi si dissero l'un l'altro: "Non ci ardeva forse il cuore nel petto mentre conversava con noi lungo il cammino, quando ci spiegava le Scritture?".
 lk:24.33    E partirono senz'indugio e fecero ritorno a Gerusalemme, dove trovarono riuniti gli Undici e gli altri che erano con loro,
 lk:24.34    i quali dicevano: "Davvero il Signore e risorto ed e apparso a Simone".
 lk:24.35    Essi poi riferirono cio che era accaduto lungo la via e come l'avevano riconosciuto nello spezzare il pane.
 lk:24.36    Mentre essi parlavano di queste cose, Gesu in persona apparve in mezzo a loro e disse: "Pace a voi!".
 lk:24.37    Stupiti e spaventati credevano di vedere un fantasma.
 lk:24.38    Ma egli disse: "Perche siete turbati, e perche sorgono dubbi nel vostro cuore?
 lk:24.39    Guardate le mie mani e i miei piedi: sono proprio io! Toccatemi e guardate; un fantasma non ha carne e ossa come vedete che io ho".
 lk:24.40    Dicendo questo, mostro loro le mani e i piedi.
 lk:24.41    Ma poiche per la grande gioia ancora non credevano ed erano stupefatti, disse: "Av ete qui qualche cosa da mangiare?".
 lk:24.42    Gli offrirono una porzione di pesce arrostito;
 lk:24.43    egli lo prese e lo mangio davanti a loro.
 lk:24.44    Poi disse: "Sono queste le parole che vi dicevo quando ero ancora con voi: bisogna che si compiano tutte le cose scritte su di me nella Legge di Mose, nei Profeti e nei Salmi".
 lk:24.45    Allora apri loro la mente all'intelligenza delle Scritture e disse:
 lk:24.46    "Cosi sta scritto: il Cristo dovra patire e risuscitare dai morti il terzo giorno
 lk:24.47    e nel suo nome saranno predicati a tutte le genti la conversione e il perdono dei peccati, cominciando da Gerusalemme.
 lk:24.48    Di questo voi siete testimoni.
 lk:24.49    E io mandero su di voi quello che il Padre mio ha promesso; ma voi restate in citta, finche non siate rivestiti di potenza dall'alto".
 lk:24.50    Poi li condusse fuori verso Betania e, alzate le mani, li benedisse.
 lk:24.51    Mentre li benediceva, si stacco da loro e fu portato verso il cielo.
 lk:24.52    Ed essi, dopo averlo adorato, tornarono a Gerusalemme con grande gioia;
 lk:24.53    e stavano sempre nel tempio lodando Dio.    [end of Luke]

